A Trip To Canada

GeschichteRomanze / P16
Susan Mayer
11.07.2009
18.07.2009
2
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Seid herzlich gegrüßt bei dieser zweiteiligen Kurzgeschichte aus einem ganz anderen Fandom, na ja, fast ganz anders * hüstl *

Wir befinden uns bei Desperate Housewives für alle, die hier anklicken, ohne auf das Fandom zu achten * lol * Soll auch schon bei meinen „Fans“ passiert sein...

Es hat mich gereizt, euch meine Ideen nach der fünften Staffel zu präsentieren, denn vielleicht haben die meisten von euch die letzten Folgen ja noch gar nicht gesehen – gabs ja bis jetzt nur in USA ^^ Ich bin aber wie gesagt schon in den Genuss gekommen und dachte mir, es wäre doch ganz witzig, wenn ich euch eine kurze Zusammenfassung davon gebe und anschließend meine eigene Version hier weiterspinne, hehe... Ja, ja, hasst mich oder liebt mich dafür! * gg *

Also wünsche ich allen Lesern viel Vergnügen und hoffe, ihr könnt auch mit Non-slash etwas anfangen =) Ich liebe dieses Pairing hier, denn Teri Hatcher war schon immer eine süße Maus und schon bei Superman als Lois Lane fand ich sie einfach herzallerliebst ^^ Von Gale ganz zu schweigen... * pfeif *



Titel

A Trip To Canada


Autor

Innocence


Rating

P 16


Disclaimer

Alle Figuren gehören dem amerikanischen TV-Sender abc, ich verdiene nichts daran, aber ich würde mich sehr freuen, wenn sie meine Ideen aufgreifen würden * Wink mit dem Zaunpfahl sein soll *


Zusammenfassung

Susan reist nach Canada, um zu retten, was zu retten ist....




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A Trip To Canada



~ Prolog ~



(Kurze Zusammenfassung der letzten in Deutschland noch nicht gesendeten Folgen aus Staffel 5)


Jackson Braddock kommt unerwartet zurück in die Wisteria Lane und möchte Susan etwas fragen. Sie treffen sich bei ihr zum Essen und er ist sehr nervös. Dann bittet er sie, ihn zu heiraten und Susan ist davon so überwältigt, dass sie schnurstracks ins Bad flüchtet. Als er durch die Tür fragt, ob es ihr gut geht, schüttet sie ihm ihr Herz aus. Sie wäre noch immer verliebt in ihn und hätte nicht mehr damit gerechnet, dass er zurückkäme. Dass der Heitratsantrag das Schönste wäre, was ihr passieren konnte, weil sie ohne ihn so einsam gewesen wäre. Er muss ihr leider durch die Tür sagen, dass sie ihn nicht hat ausreden lassen. Er wollte sie nur wegen einer Green Card heiraten, damit er nicht nach Canada zurück müsste, weil sein jetziger Job ihm soviel Spaß machen würde.

Nach einigen Kabbeleien raufen sie sich zusammen und Susan stimmt zu, ihm zu helfen, in den Staaten bleiben zu dürfen. Sie verkünden ihre Hochzeit, woraufhin Mike Katherine ebenfalls einen Antrag macht. Auf ihrer Verlobungsparty fühlt Dave Williams ihm auf den Zahn, weil er fürchtet, von ihm als Mörder seines Psychiaters entlarvt zu werden. Ihn im Feuer einzusperren hatte ja nicht funktioniert. Bei einem Gespräch zwischen Susan und Katherine, indem es um den Verlust von Susans Alimenten geht, hört er am Telefon mit, dass Jackson und sie nur wegen der Green Card heiraten wollen. Katherine erzählt Mike nichts davon. Sie nimmt die sache selbst in die Hand und lässt Susan via SMS glauben, dass Mike einverstanden ist und die Alimente weiterbezahlt. Dave verpfeift Jackson sofort bei der Einwanderungsbehörde. Am Tag der Hochzeit wird er noch vor der Zeremonie vor ihrem Haus festgenommen und abgeführt. Im Gefängnis befragen ihn die Beamten noch zu dem Feuer, weil sie inzwischen mehr und mehr Nachforschungen ansgestellt hatten und er stößt sie mit der Nase nichtsahnend auf Dave, da er ihn vor den´Toiletten gesehen hatte.

Dave fährt inzwischen mit Susan und M.J. zum Angeln (er sagt, sie brauchen Ablenkung, weil Jackson verhaftet wurde, aber er will den kleinen Jungen ermorden, Rache für seine Frau und seine kleine Tochter üben, die Susan einst aus Versehen zu Tode gefahren hatte), während Mike und Katherine selbst zum Heiraten wegfliegen wollen. In einem dramatsichen Schluss können sich Susan und M.J. im Wald gerade noch vor Daves Wahnsinn retten, aber Mike ist durch einen dummen Zufall gewarnt worden und lässt Katherine einfach auf dem Flughafen sitzen, um Susan und seinen Sohn zu retten. Er ist schließlich fast rechtzeitig an Ort und Stelle, um die beiden aufzufangen. Mike küsst sie erleichtert – dann sieht man eine Hochzeit, aber kann nicht erkennen, wer hier heiratet. Ausblende... Ende Folge 24 Staffel 5.



~ 1 ~



Susan stand an Mikes Tür und hatte heftiges Herzklopfen. Sie wusste nicht wirklich was für ein Teufel sie beide gestern geritten hatte, aber sie musste dringend mit ihm darüber sprechen, was sie jetzt vorhatte. Seine Hochzeit war ihretwegen ins Wasser gefallen und ihr schlechtes Gewissen plagte sie, seit er ihr das Leben gerettet hatte. Na ja, er wollte sie retten, es war aber letzendlich nicht mehr nötig gewesen und auch M.J. ging es gut. Dave hatte sich in letzter Minute besonnen. Gott sei Dank. Aber der Kuss war ein Fehler gewesen. Und sie beide wussten das. Es war einfach passiert.

„Susan? Hi...“ Er öffnete müde die Tür.

„Mike, hi... Ich wollte nur sehen, wie es dir heute geht. Ist Katherine schon wieder da?“

„Nein. Sie hat mir nur eine Nachricht auf dem AB hinterlassen. Ich soll doch lieber dich heiraten, wenn ich dich schon nicht vergessen kann.“ Er lächelte traurig.

Susan schluckte. „Das tut mir so leid... Kannst du sie nicht irgendwo erreichen?“

„Komm rein, die Nachbarn müssen ja nicht alles mitbekommen.“ Er zog sie mit sich ins Haus und bot ihr eine Tasse Kaffee an.

Susan sah sich im Wohnzimmer um, es war auffällig unordentlich und auch Mike selbst sah unrasiert und reichlich zerzaust aus.

„Ich habe eine Bitte an dich....“ Sie zögerte noch ein wenig, da er nicht den Eindruck machte, als wollte er irgendwelche Freundschaftsdienste in seinem Zustand tätigen.

„Nur zu, ich kann Ablenkung vertragen.“

„Kannst du M.J. übers Wochenende nehmen? Ich möchte nach Canada fliegen und nach Jackson sehen. Er hat mich angerufen....“ Susan wusste von Katherine, dass Mike noch immer keine Ahnung von der Idee mit der Scheinehe hatte.

„Klar, mein Sohn ist hier immer willkommen. Vielleicht bringt er mich ja auf andere Gedanken.“ Mike lächelte wehmütig.

„Danke, Mike. M.J. freut sich schon so auf ein ganzes Wochenende mit seinem Daddy. Ich würde ihn morgen Mittag bei dir abliefern, geht das in Ordnung? Meine Maschine geht um drei Uhr.“

„Wunderbar. Falls du von Katherine hören solltest... Sag ihr, ich liebe sie.“ Er sah wirklich traurig aus, Susan konnte ihn nur zu gut verstehen.

Sie nickte, trank ihren Kaffee aus und erhob sich dann von Mikes Couch. „Sie wird schon wiederkommen, vertrau mir. Du hast keine Ahnung, wie sehr sie dich liebt...“

Mike horchte auf. „Weißt du vielleicht etwas, was ich nicht weiß?“

„N...nein. Wo denkst du hin? Ich muss jetzt los!“ Sie rauschte nervös durch die Tür. „Bye!“

~ * ~


Immer wieder fragte sie sich, was sie da eigentlich machte. Susan war ein nervöses Wrack. Ihr Sohn M.J. war inzwischen bei seinem Vater und sie war auf dem Weg zum Flughafen. Jackson hatte keine Ahnung, dass sie ihn besuchen wollte. Er hatte angerufen, um ihr zu sagen, dass es ihm gut ging und er jetzt wieder zu Hause in Toronto wäre. Sie sollte sich keine Sorgen machen und war so froh gewesen, dass er ihr Bescheid gesagt hatte. Weil er vielleicht noch Post von seiner früheren Arbeitsstelle erwartete, hatte er ihr seine genaue Adresse genannt und sie hatte sie sich mit zittrigen Fingern auf einem Blatt Papier notiert. Und dann hatte er ihr gedankt, für alles, was sie für ihn getan hatte oder noch hatte tun wollen. Susan waren fast die Tränen in die Augen getreten. Irgendwie war sie noch immer nicht ganz frei von ihren Gefühlen für ihn. Es wäre vermutlich die beste ihrer bisherigen Ehen geworden, gerade weil sie nicht unter dem Mantel der rosaroten Liebe geschlossen worden wäre. Wenigstens von seiner Seite aus.

Plötzlich flatterte eine SMS auf ihr Handy und unterbrach ihren Gedankenfluss.
Von Katherine...

Darf man schon gratulieren? K.


Susan schluckte. Die Arme dachte wirklich, dass sie und Mike jetzt vielleicht wieder zusammen wären. Sie schrieb ihr nur ganz kurz zurück.

Ich bin auf dem Weg nach Canada. Wünsch mir Glück. Susan.


Es dauerte keine drei Minuten bis ihre Freundin noch einmal antwortete.

Wirklich? Oh mein Gott! Ich danke dir! In Liebe, Katherine...


Susan lächelte auf dem Rücksitz des Taxis und war jetzt um einiges zuversichtlicher, was ihre Reise ins Nichts anging. Ihr Vorhaben erschien ihr nicht mehr ganz so unmöglich und immerhin hatte sie Jackson ja etwas anzubieten. Er würde vielleicht ablehnen, aber einen Versuch war es wert.

Nach der Landung in Toronto stieg sie wieder in ein Taxi und nannte dem Fahrer nervös Jacksons Adresse. Je näher sie ihrem Ziel zu kommen schien, umso unsicherer wurde sie. Jackson würde sicher denken, dass sie andere Gründe hatte, als sie vorgeben würde. Immer mehr kam sie zu dem Schluss, dass sie absolut töricht gehandelt hatte und wollte schon wieder zurück zum Flughafen fahren.

„Würden Sie bitte wenden? Ich muss...“ fragte sie den Taxifahrer, als eneut eine SMS eintrudelte. „Moment!“

Der Fahrer stoppte am Straßenrand und wartete auf weitere Anweisungen. Susan öffnete die Nachricht.

Ich kann dir gar nicht genug danken. In Liebe, Mike.


Wieder lächelte sie. Und bekam feuchte Augen. Was ihr Exmann konnte, konnte sie doch auch, dachte sie und wollte es wenigstens versuchen. Sonst müsste sie sich den Rest ihres Lebens fragen, was gewesen wäre, wenn...

„Fahren Sie weiter zur angegebenen Adresse, bitte!“ Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht.

Der Fahrer grinste. „Eine gute Nachricht?“

„Ja.“

Nach einer guten halben Stunde hielten sie vor einem schönen Einfamilienhaus am Rande der Stadt. Wer immer hier wohnte, sie würde es gleich herausfinden. Nachdem sie dem Fahrer ein fürstliches Trinkgeld gegeben hatte, ging sie zur Haustür und verharrte noch eine Weile mit klopfendem Herzen. Sie hatte gerade mutig die Hand erhoben, um auf den Klingelknopf zu drücken, da öffnete sich plötzlich die Tür von selbst und vor ihr stand Jackson mit einer jungen blonden Frau neben sich. Konnte man noch überraschter dreinblicken? Susan zitterte und war sichtlich verlegen.

„Susan..? Was ... was machst du hier?“ Jackson stand da wie angewurzelt.

„Willst du uns nicht vorstellen?“, fragte die hochgewachsene Blondine und lächelte.

Eifersucht kroch in Susan hoch und schnürte ihr die Kehle zu. Ein ziemlich hübscher Käfer war das.
Viel zu hübsch.

„Marietta, das ist Susan Mayer. Susan, das ist Marietta, meine kleine Schwester.“

Seine Schwester? Susan schalt sich eine Närrin. „Hallo... Ich komme unangemeldet, ich weiß....“

Sie gab der jungen Frau die Hand und wartete dann auf Jacksons Reaktion. Marietta nickte nur freundlich.

„Ich geh schon mal vor zum Wagen.“

Die junge Frau ließ die beiden grinsend allein zwischen Tür und Angel stehen und setzte sich in den schwarzen Jeep am Straßenrand. Er musste wohl einen Faible für solche Off-Roader haben. Was passierte eigentlich jetzt mit dem Hellblauen in ihrer Garage in der Wisteria Lane?

„Du siehst gut aus...“, sagte er mit einem Lächeln um die Mundwinkel.

„Danke, du auch. Wenn du jetzt keine Zeit hast, dann komme ich eben später wieder...“

„Nein, schon gut. Ich .... Warte kurz, ich komme gleich wieder!“

Er rannte zum Wagen und sprach kurz mit seiner Schwester durchs Seitenfenster. Sie nickte nur und setzte sich dann schwungvoll auf den Fahrersitz. Jackson kam zurück zu ihr an die Haustür und winkte Marietta noch kurz nach.

„Also, was führt dich nach Canada? Hierher zu mir?“, fragte er direkt und schob sie mit der Hand auf ihrem Rücken in den Hausflur.

Susan fühlte sich ein wenig überrumpelt, er hatte seine Schwester einfach so stehen lassen, um mit ihr zu sprechen. Schubste sie ins Haus und stand jetzt in der Küche und kochte Kaffee. Sie saß etwas verunsichert auf seiner Couch und kam sich ziemlich fehl am Platz vor.

„Bekomme ich keine Antwort von dir?“, hakte er nach und reichte ihr den Kaffee. Er setzte sich in einen der Sessel und wartete auf ihre Erklärung.

Susan dachte nach, wie sie am besten anfangen sollte. „Hast du schon einen neuen Job hier gefunden?“

„Nein. Wenn das so einfach wäre, wäre ich nicht in die Staaten gegangen.“

Susan holte noch einmal tief Luft, bevor sie weitersprach. „Ich könnte dir noch immer helfen...“

„Du meinst....“

„Ja. Wir könnten doch hier heiraten und du kannst ganz legal in die USA einreisen? Ohne Visum. Zusammen mit deiner Frau.“ Jetzt war es raus. Sie schwitzte. Ihr Herz pochte laut unter der weißen Bluse.

„Das würdest du für mich tun?“

Er sah sie verwundert an. Und ein Blitzen in seinen Augenwinkeln verriet sein Amüsement dabei. Diese Frau war einfach unglaublich.

„Ist doch völlig egal, wo wir heiraten, ob erst jetzt oder schon vor ein paar Tagen, das spielt doch keine Rolle, oder?“

Sie nahm einen großen Schluck von ihrem Kaffee und versuchte ihren Puls zu kontrollieren. Aber je mehr sie sich anstrengte, umso heftiger pochte ihr Herz. Ihre Augen blickten nervös in den Kaffeesatz.

„Du meinst das also wirklich ernst?“

„Ja, ist das so ungewöhnlich?“ Ihre Stimme zitterte.

„Ähm... Nein. Aber... Ich bin nur etwas überrascht. Warum willst du das für mich tun, Susan?“

Jackson wollte es genau wissen und liebte es, sie ein bisschen zu necken. Herauszufordern war wohl der bessere Ausdruck dafür.

Musste er so verflucht neugierig sein? Verdammt! „Weil... Was kümmert es dich, warum ich das tun möchte?! Entweder du nimmst mein Angebot an oder du lässt es!“, fauchte sie ein wenig uncharmant.

„Ich muss erst darüber nachdenken. Außerdem hast du mir keinen richtigen Antrag gemacht.“

Susan blitzte ihn an. Er nahm sie gehörig auf die Schippe und das hasste sie.

„Okay. Ich bin auf meinem Handy zu erreichen, die Nummer hast du ja.“

Mit schnellen Schritten war sie bereits an der Tür, als er doch noch versuchte sie aufzuhalten und sie gerade noch an der Hand zu fassen bekam. Die Berührung verursachte ihr ein Kribbeln auf der Haut.

„Wow wow wow wow wow! Nicht so schnell!“ Mit Schwung drehte er sie herum. „Also, ich rekapituliere. Wir heiraten und ich kann unbehelligt einreisen. Wir leben zusammen und niemand erfährt von dieser kleinen Charade?“

„Wie gehabt, ja.“

„Kein Sex?“

„Ich sagte wie gehabt! Es soll ja echt aussehen.“ Eine normale durchschnitltiche Ehe kam ohne diese Kleinigkeit aus, leider. Das hatte sie ihm schon beim ersten Antrag deutlich gemacht.

„Verstehe.... Also alles nur ein Fake.... Hm... Hör zu, ich denke drüber nach und melde mich bei dir, wenn ich bei meinem früheren Arbeitgeber angerufen habe, ob mein Job noch zu haben ist.“ Er lächelte zufrieden.

Susan nickte und öffnete die Tür. Er ließ sie ohne weiteres gehen und sah ihr noch nach, wie sie den Gehweg entlang Richtung Innenstadt lief.
Sie trippelte wütend davon und hätte sich am liebsten in den Hintern gebissen. Wie konnte sie sich nur so von ihm auf den Arm nehmen lassen? Es war eine dumme Idee gewesen, ihm hierher zu folgen und eine Heirat vorzuschlagen. Sie war grenzenlos naiv gewesen. Viel zu romantisch und kindisch. Ein dummes Weibchen mit Hormonüberschuss. Trotzig kickte sie eine leere Zigarettenschachtel vor sich in den Straßenrand.

„Steig schon ein, ich fahr dich!“, hörte sie plötzlich neben sich aus einem heruntergekurbelten Autofenster.

Er saß hinter dem Steuer eines Dodge und grinste frech. Was für ein..! Scheiße!

„Nein, danke.“

„Jetzt zick hier nicht rum und steig ein! Wo wirst du übernachten?“

„Lass mich in Ruhe, ich möchte spazierengehen!“

„Okay.“ Er trat auf die Bremse und hielt am Straßenrand. Stieg aus und holte sie ein, um sie zu begleiten. Seine Augen lachten, obwohl er sonst ganz ernst schien. „Ich begleite dich.“

„Ich möchte allein sein, ist das so schwer zu verstehen?“

„Ja. Weil du lügst. Ich sehe es an deiner Nasenspitze.“

Susan schüttelte genervt den Kopf und stapfte ein wenig schneller weiter.

„Da vorne ist ein Diner. Hast du Hunger?“, fing er erneut eine Unterhaltung an.

„Nein.“

„Aber ich!“ Energisch zog er sie hinter sich her in das Lokal und zwang sie an einen Tisch in einer Ecke mit Blick auf die Straße. „Setz dich!“
Sie gehorchte. Wo sollte sie auch hin? Sie war absolut kopflos nach Toronto geflogen. Vor lauter rosaroten Wolken hatte sie total vergessen, dass sie ja auch irgendwo übernachten musste.



Tbc...


©Innocence, 11.07.09



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Alles soweit klar? Hehe....

Nächsten Samstag geht’s weiter ^^

Ich hatte übrigens statt der ~ * ~ als Abgrenzung lauter kleine Apple - Äpfel, passend zu Desperate Housewives, aber das Programm mag diese Schrift wieder einmal nicht * grrrrrrrrrrr *

Ich wünsche euch was,
eure Innocence * sich schon mal dezent verkrümelt ob der vielleicht bösen Kommentare wegen der unfreiwilligen Vorschau *


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