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Lonley Hearts

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / MaleSlash
Bette Porter Carmen de la Pica Morales Jennifer Schecter Moira "Max" Sweeney Tina Kennard
10.07.2009
22.05.2012
7
11.598
 
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10.07.2009 1.147
 
Endlich geht es weiter, ich weiß ich hab mir echt lange Zeit gelassen aber mir fehlte der Gewissen antrieb um weiter zu schreiben. Sorry ist leider nicht gebetat.

Kapitel 6
Träumend

Jenny stand in der Küche und wartete darauf, dass die Mikrowelle endlich ihr Abendessen aufgewärmt hatte. Sie war allein, nicht nur im Haus nein auch in ihrem Herzen. Carmen hatte sie seit knapp zwei Wochen ignoriert, aber mittlerweile war ihr das schon fast egal. Sie hatte sich daran gewöhnt, dass sich das Verhalten ihrer Freundin nicht so schnell ändern würde.

Woran sich die Autorin nicht gewöhnen würde, waren diese Träume, eigentlich war es immer derselbe Traum. Es begann immer am Abend von Shanes und Carmens Hochzeit. Jedes Detail erinnerte an jenen Abend, von der Priesterin bis zu den einzeln Hotelgästen gliechen sich die Träume Nacht für Nacht. Erst wenn Alice den Gang entlang, an ihrer Stuhlreihe vorüber auf Carmen zuging, veränderte sich der Traum. Denn egal wie oft sie von jenen Abend geträumt hatte immer waren die Worte der blonden Journalisten andere gewesen. Mittlerweile war sich Jenny nicht mehr sicher wie Alice Worte an jenen Abend wirklich lauteten.

Das „Bing“ der Mikrowelle ries die schwarzhaarige aus ihren Gedanken, sie entnahm ihr Essen und setze sich auf einen der Küchenstühle. Während sie die Folie von der Verpackung entfernte betrat Carmen, das Haus durch die Hintertür. Die Autorin sah von ihrem Abendessen auf und begrüßte ihre Freundin: „Hey wie war dein Tag?“ Ohne sie eines Blickes zu würdigen stürmte die Latina an ihr vorbei ins Badezimmer. Jenny wand sich wieder ihrem Essen zu, sie hatte es aufgegeben ihr hinterher zu rennen.

Nachdem Jenny aufgegessen hatte, beseitigte sie die Verpackung, des Fertiggerichts und ging ins Schlafzimmer. Carmen lag bereits im Bett und täuschte vor zu schlafen. Ohne weiter darauf zu achten entledigte sich Jenny ihrer Kleidung und schlüpfte in ihre Seite des Bettes. Sie hatte kaum die Augen geschlossen da begann sie auch schon wieder zu träumen. Die Autorin fand sich in derselben Hochzeitskapelle wie in den Nächten zuvor wieder, darauf wartend, dass ihre beste Freundin den Gang entlang kam. Aber Shane kam nicht, wie in jedem andern Traum schritt Alice an ihrem Stuhl vorüber und ging auf Carmen zu.

Niedergeschlagen blickte die blonde junge Frau, der Latina in die Augen, niemand sagte auch nur ein Wort. Alles um sie herum wurde hell, so hell das es Jenny Schmerzen bereitete ihre Augen offen zu halten. Doch sie gewöhnte sich daran und als sie endlich wieder etwas erkennen konnte erschrak sie. Die Hochzeitskapelle in der sie eben noch gesessen hatten, hatte sich in eine dunkle Kirche verwandelt. Der Blick der schwarzhaarigen wanderte zu Carmen. Das einst weiße Brautkleid, der Latina war zu einem pechschwarzen Trauerkleid geworden. Sie trug einen schwarzen Schleier um ihre Tränen zu verdecken. Doch das war es nicht was Jenny so erschrocken hatte, was der schwarzhaarigen wirklich Angst machte, war der Auslöser für Carmens Aufmachung. Dort wo für gewöhnlich der Altar stand war ein schwerer Sarg aufgebart. Zögerend schritt die Schriftstellerin darauf zu, darin lag niemand. Sie blickte sich noch einmal in der Kirche um und sah erneut in den Sarg, jetzt sah sie Shane, mit geschlossenen Augen auf einem Seidenkissen ruhend und im nächsten Moment lag sie an Shanes Stelle. Carmen stand jetzt genau über dem Sarg und sagte mit Alice Stimme: „Sie hat gesagt, sie erwartet nicht, dass du ihr verzeihst. Sie ist bestimmt nicht stolz darauf. Sie ist wie sie ist!“ Der Deckel des Sarges schloss sich und um Jenny war nichts als Dunkelheit.

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Carmen lag regunglos in ihrem Bett, nicht dazu in der Lage einzuschlafen. Im gegensatz zu Jenny, die schlief allerdings so unruhig und aufgewühlt, dass die Latina regelmäßig häftige Tritte einstecken musste und letzendlich beschloss auf dem Sofa zu nächtigen.

Kaum war sie auf ihrem neuem Schlafplatz eingeschlafen, fiel sie in einen Traum, war es überhaupt ein Traum. Sie trug ein weißes Kleid und ihre ganze Familie war da. Sie stand vor dem Altar ihrer Kirche und wartete gemeinsam mit Pater Rodrigez auf  Shane, doch an Shanes Stelle betrat Jenny, in einem weißen Brautkleid die Kirche, als sie neben ihr stand sprach sie mit Alice Stimme: „Sie hat gesagt, sie erwartet nicht, dass du ihr verzeihst. Sie ist bestimmt nicht stolz darauf. Sie ist wie sie ist!“ Carmens Augen weiteten sich als Shane plötzlich neben Jenny stand und sie an ihrer Stelle zum Altar führte. Die Türen der Kirche schlugen zu und sie stand draußen, allein und ausgeschlossen.

Die Lantina schreckte hoch und starrtwe auf die Uhr des Videorecorders, es war 4:36 Uhr. Carmen stand auf holte sich ein Glas Wasser und zog sich an , sie musste hier raus. Die Lantina zog leise die Tür hinter sich zu und verschwand in der Dunkelheit von L.A..

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Die Sonne schien ib Jennys Schlafzimmer und kitzelte die junge Frau wach. Die andere Betthälfte war leer und kalt. Seufzend stand die Schriftstellerin auf und schlurfte ibn die Küche um sich einen Kaffee zu kochen. Auch im Rest des Hauses war von Carmen keine Spur.

„Vermutlich ist sie zu irgendeinem Job gegangen“, dachte Jenny laut und setzte sich in die Küche. Verwundert bemerkte die junge Autorin, eine Ausgabe vom L.A.Magazine auf dem Küchentisch. „Merwürdig“, säuselte sie vor sich hin und schlug die Zeitschrift auf. Sofort sprang ihr ein Artikel von Alice ins Auge. Er trug die Überschrift: „Die Lesbenhochzeit des Jahres“. Ein Bild war auch dabei, darauf waren sie und Shane im Planet zu sehen. Die Bildunterschrift lautete: „Gestern Abend gaben Shane McCutcheon und Jenny Schecter ihre Verlobung bekannt!“

Jenny verstand die Welt nicht mehr, was war auf einmal los? Sie wurde von einer ihr bekannten Stimme, die sie nicht einordnen konnte, aus ihren Gedanken gerissen: „Ihr Kaffee Ms. Schecter.“ Die schwarzhaarige sah nach oben und blickte einer Bedienung aus dem Planet in die Augen, die ihr den Kaffee sevierte, den sie eben angesetzt hatte. Die Schriftstellerin stellte erstaunt fest, dass sie nicht mehr in ihrer Küche sondern im Planet saß.

Sie hörte Musik, die von Alice Stimme unterbrochen wurde: „Hier ist KCRW und ich bin Alice Pieszecki, live von der Lesbenhochzeit des Jahres. Die Braut trägt ein edles cremfarbens Kleid, aber was ist das? Jenny hat sich gerade Kaffee über ihr wunderschönes Kleid gegossen.“ Erschrocken sah die Schriftstellerin an sich runter und stellte fest, dass ihr Pyjame jetzt ein Brautkleid mit einem Kaffeefleck war.

Erneut erklang die Stimme der qurilligen Journalistin, Jenny drehte sich in die Richtung aus der die Stimme kam um festzustellen, dass nicht Alice sondern Kit sprach: „Sie hat gesagt, sie erwartet nicht, dass du ihr verzeihst. Sie ist bestimmt nicht stolz darauf. Sie ist wie sie ist!“ Kaum hatte die Kaffeebesitzerin, die Worte gesprochen ertönte die Klingel an Jenny Haustür, die junge Frau schreckte auf. Noch ein Traum?

Wie geht es weiter und wer ist eigentlich an der Tür mehr dazu im nächsten Chapter.
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