Baum

GeschichteDrama / P16
08.07.2009
08.07.2009
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Es ist eigentlich ein wunderschöner Tag. Ich sitze an einem See und betrachte die untergehende Sonne. Das wassre ist nur leicht gekräuselt, das bewirkt, das die sonne in ihren Tönen auf dem ganzen See verteilt wird. Sie taucht mich in rotes Licht und scheint mir ins Gesicht. Ein paar Bäume wiegen hinter mir. Langsam sinkt die sonne herab. Langsam wandert die Schattengrenze über meine Brust, über meinen Kopf und die Bäume hinauf. Die Häärchen auf meinem arm stellen sich auf ich lache leise. Mir wird langsam kalt. Ich spiele in meiner Tasche mit einem Gegenstand. Langsam geht der Mond auf und bescheint mich.
Ich denke Über mein Leben nach über alles was ich geleistet habe, doch mir fällt nichts ein was erwähnenswert wäre. Ich klettere auf einen Niedrigen Ast und achte nur noch auf die Bewegungen des Baumes. Nur sein Rhythmus ist wichtig. Das Rascheln seiner Blätter, die Grillen am Boden und eine Eule 3 Äste weiter oben bilden die einzigsten Geräusche. Langsam ziehe ich den Gegenstand aus meine Hosentasche. Es ist etwa 2 cm breit, 1 cm hoch und 12 cm lang. Und in schwarzen Samt gewickelt. Ich wickele es aus. Es ist ein altes Rasiermesser mit einem Griff aus Rosenholz und deiner schlichten Stählernen Klinge. Langsam und mit Ehrfurcht öffne ich es. Die Schneide, die ich noch frisch geschliffen und abgezogen habe schimmert kalt und durstig im Mondlicht, das durch die Blätter dringt. Ich betrachte sie aufmerksam, doch mit Wohlwollen, fast zärtlich sogar. Ich prüfe sie an meinem Arm und ritze aus versehen die Haut. Ich zucke zusammen und sehe dienen dünnen roten Faden auf meinem Arm erscheinen. Ich spüre den Schmerz kaum und nehme den griff fest in die Hand. Und ziehe ihn von meinem Handgelenk an den arm hinauf und drücke die klinge tief ins Fleisch. Blut Quillt daraus hervor fließt meinen arm hinab in ein Astloch, Doch schon als es meinen Arm verlässt ist es nicht mehr flüssig, es ist als wachsen Blutrose wurzeln aus meiner Wunde, ranken sich um meinen Arm und verschwinden im Baum. Ich spüre wie meine Arme schwächer werden doch nur der arm der das Messer hält sinkt. Der andere bleibt auf der gleichen Höhe.
Plötzlich schießt mein anderer Arm nach oben. Meine Augenlider werden schwerer doch der arm Bleibt die von Zauberhand in die Höhe gerichtet das Messer wie ein Schwert in der Hand. So erstarre ich mein Bewusstsein verändert sich, wie mein Körper, Immer noch Fließt Blut in meinen Adern doch anders, meine Muskeln werden Härter, meine Knochen weicher, die Gelenke unbeweglich und meine Haut rauer, wie die Rinde des Baumes. Mein ganzer Körper wird zu einem Teil des Baumes, ich fühle seine Erfahrung und spüre die Insekten auf ihm krabbeln, die Tiere auf ihm sitzen und huschen. Ich bin der Baum geworden, eine seltsame scheinbar nutzlose Holzansammlung auf einer Astgabel, doch fest mit dem Baum verwachsen. Niemand erinnert sich woher dieses Astknäuel kam, und niemand wies wo ich hin verschwunden bin. Die Polizei sucht nach mir, die Medien, zeigen Bilder von mir, doch ich bin Glücklich.






Nach 40 Jahren kommt mein ehemaliger Geliebter vorbei, ich sehe ihn, wie er wie jedes Jahr, an dem Tag meines Verschwendens um mich weint. Er Sieht sich um und Flüstert dem Baum wie jedes Jahr etwas zu. Ich höre ihm genau zu:“ Ich weiß das du da drin bist Amalthea, Ich habe das Gelände und den See hier gekauft, als ich gehört habe, du solltest gefällt werden. Tja nun bin ich Stolzer Besitzer eines Sees der mir niemals Geld einbringen wird. Ich bin Pleite. Bitte gib mir ein Zeichen, das ich nicht wie du vor 40 Jahren in den See gegangen bist in den See gehe.“, Ich spüre seine tränen auf meiner Rinde und plötzlich fällt das Messer herab. Der Stahl ist noch so blank wie an dem Tag an dem ich starb. Ich spüre das etwas mit meinem alten Körper geschieht, mein Geist wird in deinen alten Kopf gezogen, der jetzt wieder beweglich ist . Ich sage:“Wenn du mich liebst. Komm für immer zu mir. Komm zu mir und wir werden ewig hier wohnen!“
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