Im Wandel der Zeit

von ni8-raven
GeschichteMystery / P16
Bandou Kohta Mayu Nana (Nr.7) Nyu/Lucy Yuka
04.07.2009
18.07.2009
3
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Prolog

Zwei Seelen finden zusammen, ein Versprechen wird auf die Probe gestellt und eine junge Familie findet endlich den Frieden, den sie schon so lange sucht.

Der Mond stand am Nachthimmel. Eine Person ging einsam einen Weg entlang. Plötzlich sprangen riesige Scheinwerfer an, einer nach dem anderen. „Anlegen!“ – „Scheiße, warum jetzt?“ – „Zielen!“ – „Seine Bitte… Mein Versprechen! Ich kann einfach nicht… Ich werde es nicht brechen!“ – „FEUER!“ Gewehrfeuer nahm der Vollmondnacht ihre Stille. Immer wieder unterbrochen vom Klicken und Rasseln der Magazinwechsel. „Feuer einstellen!“ //Sie muss tot sein!// - Wumm - Ein Schatten erhob sich in den Himmel und landete inmitten der überraschten Soldaten. „Ihr seid alle einfach nur armselig!“, lies eine ernste Stimme verlauten, dann hörte man nur noch knacken und brechen. „Verdammt! Hauptquartier! Sie vernichtet unsere Waffen! Erbitten neue Befehle!“ – „Was zum…“ – „Das brauchst du nicht mehr!“ Das Funkgerät des Soldaten zersprang in tausende Einzelteile. „Du… du Bestie!“ – „Ihr seid die Bestien! Ihr seid die Plage! Ihr seid die, die anderen Schmerzen zufügen, ohne nachzudenken!“, die Stimme würde sanfter und trauriger. „Ihr wisst gar nicht was Schmerzen sind. Wie unerträglich sie werden können!“

„Haben Sie sie im Visier?“ – „Ja, Sir. Wenn ich jetzt abdrücke, verteilt sich ihr Hirn auf der Straße vor ihr!“ – „Dann schießen sie!“ flüsterte eine Stimme. Ein lauter Knall, hallte über das Küstengebiet. „Verdammt! Sie haben daneben geschossen Sie Idiot!“ „Sie fällt ins Wasser! Ich habe sie getroffen! Sehen sie!“ – „Sehr gut gemacht, Soldat!“

//Verdammt, tut was weh! Aber warum…// „Sir? Sollen wir sie suchen?“ – „Nein! Tot ist tot. Dieser ganze Alptraum hat endlich ein Ende. Wir suchen morgen den Küstenabschnitt ab und bergen ihre Leiche!“ – „Wir rücken ab!“

Langsam fand sich die Stille der Nacht wieder ein und das Meer beruhigte sich. „Ich muss nach Hause! Da, wo die Anderen sind!“, rief eine verzweifelte Stimme immer wieder und stieg eine Treppe empor.

„Kouta!? Wenn du nicht sauber machst, gibt es auch kein Essen! Kouta? Wo bist du denn nur wieder? Du Tagträumer!“, schrie Yuka durch das ganze Haus. „Ich … ähm … ach nichts, tut mir leid.“ Im selben Moment schloss er seine Hand, in ihr lag die Muschel die ihm Nyu damals, als Wiedergutmachung, geschenkt hatte.

„Kouta, essen ist fertig! Kommst du?“, rief Yuka anschließend. „Ähm, ja ich komme gleich!“, antwortete er. Daraufhin legte er die Muschel in die Spieluhr zurück und schloss diese wieder. //Ach Nyu! Wo bist du nur hin?//, dachte er sich als er die Treppe hinunter ging.

Als er dann im Esszimmer ankam, fiel sein Blick auf den von Yuka gedeckten Tisch. //Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf// „5? Yuka, wieso hast du für 5 gedeckt?“ fragte er sie etwas überrascht. „Ich dachte mir, dass sie gern hier wäre.“, antwortete sie etwas zögerlich. Mayu grinste Kouta an und fügte ein „Bestimmt!“ hinzu. Plötzlich fing Wanta an zu bellen. “Oh, erwartet jemand von euch etwa Besuch?“, fragte Yuka etwas verwundert. „Also, ich nicht…“, meinte Mayu und sah erst Nana und dann Kouta an. „Na gut, ich gehe nachschauen.“, sagte Kouta und stand auf. Während er auf das Gartentor zuging, rief er: “Hallo? Wer ist da?“ Der Schatten vor dem Tor bewegte sich kein bisschen und plötzlich fing die alte Pendeluhr, die im Flur stand an zu schlagen. „Gong… Gong … Gong … Gong … Gong … Gong“, ertönte es. // Hmm, sie geht wieder.// Als Kouta seinen Blick wieder auf das Tor wendete, war der Schatten verschwunden und man hörte nur noch wie eine Person weg rannte. Kouta stürmte, in der Hoffnung es sei Nyu gewesen, auf den Weg aber sah nur noch wie etwas Schwarzes hinter einer Ecke verschwand. „Warte!“, schrie er verzweifelt und lies seinen Kopf hinab sinken. Erst dann sah er, dass vor ihm etwas auf dem Boden lag. Es war die Schleife die Nyu bis gestern am Hals getragen hatte. Er hob sie auf und bemerkte, dass noch etwas Blut daran klebte. // Nyu! Ich hoffe es geht dir gut.// dachte er bei sich und ging mit traurigem Gesicht zurück zu Yuka und den Anderen.
 
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