Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hogwarts kocht

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P16 / Gen
02.07.2009
24.12.2010
58
40.941
 
Alle Kapitel
82 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
02.07.2009 807
 
Hui! Jetzt geht es aber ab mit den Reviews!
Ihr seid die BESTEN! *umarm*

Heute gibt es wieder Kürbissuppe, aber wieder ganz neu und mit 2 Protagonisten, die wir hier noch gar nicht hatten.

Lasst euch verzaubern von Cany mit

Phill Meyer & Lavender Brown: Kürbissuppe

„Ich hab dir doch gesagt, dass ich dir etwas Gesundes koche“, grinste Phill Meyer. „Lavender, liest du die Zutaten kurz vor, damit wir loslegen können?“

„Ich kann nicht loslegen, es sei denn, du willst eine riesige Explosion voller Gemüse und –“

„ – damit ich loslegen kann. Besser?“, fiel Phill ihr ins Wort. Sie nickte. „Aber wenn du einen Schokokuchen mit ganz viel Schokoglasur backen würdest, wäre es viel besser“, fügte sie hinzu.

Er schaute sie amüsiert an und Lavender wandte sich endlich an die Zutatenliste.

„Also“, begann Lavender gedehnt an. „Ist ja schon gut, ich les’ vernünftig, denn ich bin ganz brav und helfe anderen Leuten immer gerne. Ich habe heute nicht einmal Hermines Bücher versteckt, so anständig bin ich. Und ich bin pünktlich in den Unterricht gekommen. Und –“

„Lavender!“, holte Phill sie wieder in das Hier und Jetzt. „Die Kürbissuppe, bitte!“

„Schon gut, schon gut. Aber: Kürbisse sind doof. Machen die dir nicht auch Angst, wenn sie dich durch ihre hohlen Augen anstarren und mustern? Ich les’ ja schon vor“, meinte Lavender, als Phill erneut seufze und die Liste selbst kontrollieren wollte.

„ Einen Hokkaido Kürbis, eine Zwiebel, 750 ml Brühe, 60g frischer Ingwer, einen Teelöffel Currypulver – Currywurst!“, rief Lavender euphorisch zwischen ihre eigene Vorlesung. „Also, einen Teelöffel Currypulver, frischer Chili, einen Teelöffel Kreuzkümmel, einen Becher Crème fraîche“ – Das sie sich bei den Wörtern und ihrer Tollpatschigkeit die Zunge nicht brach, wunderte Phill – „einen halben Teelöffel Salz, einen Esslöffel Zucker und Pfeffer und bei Bedarf etwas Kerbel“, endete Lavender.

„Gut, dann können wir anfangen“, meinte Phill.

Ohne Punkt und Kommata las Lavender ihm freundlicherweise die Zubereitungs-Angabe vor, bis Phill sie stoppe. „So schnell bin ich auch nicht“, sagte er.

„Die Anweisung für Schokokuchen kann ich auswendig, wollen wir nicht lieber Schokokuchen backen?“, quengelte Lavender und betastete den Kürbis, an dem Phill gerade dabei war, die schadhaften Stellen wegzuschneiden. „Bei Merlin, Lavender, tu deine Hände da weg, sonst sind die gleich auch ab“, versuchte er ihre Hände wegzutreiben und drehte sich weg, so dass der Kürbis lavendergeschützt war.


„Den Hokkaido-Kürbis waschen und eventuell schadhafte Stellen wegschneiden. Dann zerteilen, die Kerne entfernen und den Rest in ca. 1,5 – 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, würfeln und in einem erhitzten Topf andünsten. Dann salzen und –“

„Nicht so schnell“, rief Phill und beeilte sich, der von Lavender vorgelesenen Anweisung folge zu leisten.

„Nachdem salzen, gibst du die Kürbiswürfel dazu“, las sie vor, während sie sich an ihrem Kakao verschluckte.

„Jetzt gibst du ca. 750 Milliliter Brühe und frischen Ingwer - gerieben oder klein geschnitten dazu“, sie wartete, bis er auch den Ingwer in den Topf warf, „und einen Teelöffel Currypulver, einen Teelöffel Kreuzkümmel – sind die aus Schokolade? – frischen Pfeffer aus dieser Mühle, frischen Chili, einen halben Teelöffel Salt und einen Esslöffel Zucker dazu. Ach, und wenn man mag, steht hier, sollst du noch Kerbel dazugeben, was auch immer das ist“, fügte Lavender hinzu

„Wie lange dauert es?“, fragte Phill und zog die Schürze aus.

„Anlassen, bitte!“, rief Lavender, sprang auf und schmiss das Rezeptpergament auf den Boden.
Phill schaute sie nur fragend an.

„Äh, die Suppe braucht 20 bis 25 Minuten und wird, wenn sie fertig ist, wohl recht sämig und die Schale weich. Wenn du es mit Biss magst, pürier nicht, wenn nicht, dann pürier. Ach, und ein Becker Crème fraiche oder Sahne abschmecken, steht da“, las sie vor.

„Magst du es denn mit Biss?“
„Keine Ahnung ... ich will Schokokuchen“, murmelte Lavender lächelnd.


Während die Kürbissuppe also fertig wurde, zog Phill Meyer sich kopfschüttelnd seine Schürze wieder an und begann, die Zutaten für Lavenders Schokoladenkuchen aus der Küche herauszuholen, während sie damit kämpfte, sich die Schürze über den Kopf zu ziehen, um ihm zu helfen.
„Äh, Lavender, lass gut sein. Du verletzt dich nachher noch“, lachte er, während Lavender leicht schmollte.
Es verging einige Zeit, in der Phill so vertieft war, Lavender den Kuchen perfekt zu gestalten, in der er seine Suppe vollkommen vergaß – jedoch erinnerte er sich noch rechtzeitig, bevor sie dahin war.
Als die Kürbissuppe leicht abgekühlt und die Zeit gekommen war, den Kuchen ziehen zu lassen, setzten sich Phill und Lavender an den Tisch, wo der Geruch der Suppe sich schon intensiv verbreitete.
„Probier mal“, sagte Phill. Lavender verzog jedoch nur das Gesicht, worauf Phill wieder lachte.
„Riecht doof. Zu gemüsig.“
„Ist ja auch eine Gemüse-Suppe.“
„Hmpf. Wann ist denn der Schokokuchen fertig?“, fragte Lavender.
Phill pustete an seinem Löffel, bevor er begann, die Suppe zu verzehren.
„Ich weiß gar nicht, wie das da schmecken kann“, sagte Lavender und machte sich eine neue Reihe ihrer Schokoladentafel ab.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast