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Hogwarts kocht

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P16 / Gen
02.07.2009
24.12.2010
58
40.941
 
Alle Kapitel
82 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.07.2009 631
 
Danke an unsere Reviewer! Ihr seid wirklich super!!!

Heute gibt es wieder ein Rezept von Barney Weasley, viel Spaß dabei.


Sehr vielen ist Albus Dumbledore als mächtiger Zaubermeister und engagierter Schulleiter der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei bekannt. Mindestens genauso vielen, wenn nicht gar mehr, ist auch seine Vorliebe für Naschereien und Konfekt jeglicher Art bekannt.
Was aber nicht vielen bekannt ist, ist die Tatsache, dass er ebenfalls als großer Koch, genauer gesagt als Meister der Backkunst, in die Analen von Hogwarts einging. Denn er entwickelte in seinen jungen Jahren, als er noch selbst als Lehrer für Verwandlung auf Hogwarts Schüler unterrichtete, die Berner Schokoladentorte.
Der Name der Spezialität ist hierbei zurückzuführen auf eine Reise Albus’ in ebendiese Stadt, bei der er nicht nur die Inspiration, sondern auch noch spezielle Zutaten mitbrachte.
Aus der Hauptstadt des Schokoladenstaates brachte er vor allem die für dieses Rezept wichtigen
150 g Blockschokolade
und die 100 g Schokoladenpulver mit.
Die weiterhin nötigen
150 g Butter,
250 g Zucker,
6 mal Eigelb und Eiweiß,
200 g Mehl
und 1½ Teelöffel Backpulver
beschaffte er sich auf einem für Zauberer eher ungewöhnlichen Weg: Er besorgte sie sich in einem Muggel-Fachgeschäft für Backwaren. Wieder auf Hogwarts angekommen, begann er aus seinen Zutaten einen Kuchen zu zaubern, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hatte.
Dazu zerrieb er die Blockschokolade und mischte sie mit dem Schokoladenpulver. Während er dies mit einem Schnippen seines Zauberstabes quasi nebenher verrichtete, mischte er in einer anderen Schüssel Fett und Zucker so lange zusammen, bis sie schaumig wurden. Dann gab er unter Rühren seines Zauberquirls, den er von einem irischen Zauberer als Gegenleistung für eine Gefälligkeit bekommen hatte, das Eigelb hinzu, dem die erstangerührte Schüssel und das Mehl folgen sollten.
Darauf entzündete er mit einem weiteren Schwenk seines Zauberstabs das Kesselfeuer auf genau 160 ° C und backte seine Mischung schließlich ganze 100 Minuten lang in einer runden Kuchenform, die ungefähr 10 Zoll Durchmesser aufwies.
Wie er sich während dieser langen Wartezeit die Zeit damals vertrieb ist heute nicht mehr bekannt, Gerüchte meinen aber, dass er sich die volle Zeit in eine philosophische Diskussion mit den anwesenden Hauselfen stürzte, die vorher, aufgrund seiner Arbeitswut, nur verloren am Rande der Küche standen. Der Inhalt des Gespräches ging aber leider genauso verloren, wie die Gewissheit, dass es je stattgefunden hat.
Aber die Wartezeit, verlängert durch die Abkühlzeit des Kuchens, sollte sich als lohnend herausstellen. Nachdem Albus den Kuchen aus seiner Form gestürzt hatte, veredelte er, Perfektionist, der er war, seine Kreation noch mit einem Hauch Puderzucker und vertilgte ihn schließlich mit den in der Küche anwesenden Hauselfen, die allerdings erst auf seinen Befehl hin bereit gewesen sein sollen, ihn nicht direkt den "hungrigen Schülern" zu bringen, sondern selbst davon zu kosten. Die Hauselfen, nicht nur beflissen von ihrem Diensteifer, sondern geradezu verzückt von Albus’ kulinarischen Meisterleistung vergaßen danach völlig die ihnen eigentlich zugedachte Rolle und verlangten mehr von dem köstlichen Kuchen. Da der erste Kuchen natürlich entsprechend schnell vertilgt worden war, war Albus nun gezwungen, einen weiteren Kuchen zu backen. Diesem sollte ein weiterer folgen und es war kein Ende in Sicht, da der Hunger der Hauselfen endlos zu sein schien.
Schließlich hatte Albus aber genug vom andauernden Backen und ersann eine List: In den nächsten Kuchen tat er, anstatt des Schokoladenpulvers, Unmengen eines Scherzpulvers hinein, dass imstande war, die Schwerkraft für kurze Zeit aufzuheben. Aufgrund der Menge die er hineintat, kamen die Hauselfen aber nicht wie ursprünglich von dem Pulver beabsichtigt auf den Boden der Tatsachen zurück, sondern schwebten durch das Zimmer und schließlich zur Tür heraus. Sie wurden danach nicht mehr gesehen und Albus fand endlich die Ruhe sein so überzeugendes Rezept für die Nachwelt zu notieren, aber nur mit der Empfehlung, immer etwas Schwebepulver im Hause bereit zu haben.
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