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Hogwarts kocht

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P16 / Gen
02.07.2009
24.12.2010
58
40.941
 
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Dieses Kapitel
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02.07.2009 862
 
Huhu!
Morgen kommt der Nikolaus, da habt ihr heute von Dahika noch schnell was Süßes.

Mc Gonagalls Dessert

Minerva war genervt. Gleich musste sie zu der Abendeinladung von Severus Snape gehen. Na ja, kochen konnte der Mann wenigstens. Kein Wunder, wo er doch Tränkemeister war. Sie grinste hämisch, denn sie wusste, wie sehr er es hasste, wenn seine geliebte Wissenschaft in eine Reihe mit ordinärer Kochkunst gestellt wurde. Severus würde wegen der Einladung noch schlechter gelaunt sein als so schon. Dieser Gedanke erfreute sie nicht wenig.

Sie hatte sich bereit erklärt, einen Nachtisch zu machen. Ein Soufflé Armagnac, sehr schwer zuzubereiten. Sie konnte sich noch gut an Severus Wutschrei erinnern, als er sich im vergangenen Jahr daran versucht hatte. Leider war sein Soufflé jämmerlich zusammengesackt, als er es aus dem Ofen holte. Ihres würde natürlich gelingen und das würde ihn schrecklich ärgern.
. Sie überlegte süffisant, ob sie ihm den Daily Prophet, den ihr ihre Eule MacLeod gerade gebracht hatte, auf den Tisch legen sollte. Es stand ein längerer Artikel über Rita Kimmkorn darin. Sie hatte wohl – unter Muggelpseudonym – einen Schlüsselroman über Hogwarts geschrieben. Er war bei den Muggeln ein Riesenerfolg und sollte nun auch verfilmt werden. Eine interessante Idee, auch wenn die meisten Zauberer nicht angetan davon waren.Sie selbst würde von Maggie Smith dargestellt werden – womit sie sehr einverstanden war - und Professor Snape von einem gewissen Rickman. Minerva kicherte. Severus würde toben, wenn er den Artikel lesen würde.„Pffff“, sagte sie zu sich selbst. „Der soll sich mal nicht so anstellen. Sein Charakter soll von dem angeblich besten Schauspieler des Planeten dargestellt werden. Da kann er sich nicht beklagen. Harry Potter ist schlechter weggekommen.“ Sie betrachtete das Foto des Schauspielers mit geneigtem Kopf. „Nicht übel,“ dachte sie. Der Mann auf dem Foto war allerdings zu alt für die Rolle, schon gut über 50, während Professor Snape erst 33 war, und er sah auch entschieden zu gut aus für Severus. Sie blätterte weiter und schrie auf. Sie sah den Schauspieler wieder, diesmal im Kostüm. „Oh, das Foto werde ich Severus zeigen,“ sagte sie lachend. „Er wird in die Luft gehen.“ Das Foto zeigte den Schauspieler im Kostüm. Im Gegensatz zu dem echten Potionmaster war er sehr adrett angezogen und seine Kleidung sichtlich maßgeschneidert. `Na ja´, dachte sie, `das hat er allerdings auch nötig. Er ist schon entschieden dicker als der dürre Severus. Wenn Severus die Wampe sieht, wird er wahnsinnig.´ Sie bemerkte zu ihrer Beschämung, dass sie geradezu hämisch kicherte. Severus bildete sich nicht wenig auf seinen flachen Bauch ein.
Sie stieß auf ein weiteres privates Foto des Schauspielers und die Frau neben ihm war offenkundig seine Lebensgefährtin. Minervas Augen wurden rund und riesengroß. „Rima“, flüsterte sie völlig entgeistert.
Sie konnte sich noch gut an die junge Rima Horton erinnern. Sie war eine glänzende, hochbegabte Schülerin gewesen, leider eine typische Slytherin. Sie war ein arrogantes Biest gewesen und hatte sich sehr viel auf ihren Reinblutstatus eingebildet, verwandt mit den Blacks und Malfoys. Als Rima 14 war, gab es sogar Gerüchte, dass Tom Riddle von ihr begeistert gewesen sein sollte.

Nach ihren NEWTprüfungen hatte Rima eigentlich als Lehrerin für „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ anfangen sollen. Aber plötzlich war sie verschwunden. Man erzählte sich, dass sie sich in einen jungen Kunststudenten, einen Muggel verliebt hatte und mit ihm durchgegangen war. Natürlich hatte sich Rimas Familie, die stolze Familie Horton, sogleich von ihr losgesagt. Seit dieser Zeit hatte kein Zauberer mehr etwas von ihr gehört.

Und nun tauchte sie an der Seite dieses Mannes wieder auf. Minverva schüttelte entgeistert den Kopf. Sie konnte es nicht fassen. Sie betrachtete das Foto von Rimas Begleiter näher. Gut sah er ja aus, keine Frage, besser als Severus aussehen würde in dem Alter. Aber das war ja nicht schwer.
würde.Sie tippte mit ihrem Zauberstab auf das Foto. „mal sehen, wie du sprichst,“ sagte sie. „Severus hat ja eine sehr raue, unschöne Stimme mit einem deutlichen Yorkshire-Proletarierakzent.“ Das Foto begann zu sprechen und Minervas Augen wurden groß und größer, ein himmlisches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Oh, wie wunderbar.“ seufzte sie. „Diese Stimme. Es ist kaum zu glauben, dass ein Muggel solch eine Stimme hat. Herrlich.“ Sie fragte sich, ob Rima sie ihm angehext hatte. Rima hatte schon in der Schule auf schöne, kultivierte Stimmen gestanden. Zuzutrauen war es ihr. Einmal Slytherin - immer Slytherin.Sie tippte wieder und wieder auf das Bild und verlor sich in ihren Träumen. Plötzlich jedoch schreckte sie auf. „Um Himmels willen!“ kreischte sie auf. „Wo ist die Zeit denn hin? Für das Soufflé habe ich keine Zeit mehr. Na, dann mache ich was Schnelles.“Sie nahm eine hohe Schüssel und folgende Zutaten, die sie ganz schnell übereinander kippte, ohne sie zu verrühren:500 gr. Magerquark mit etwas Zucker nach Geschmack darauf verteilte sie 1 Glas Schattenmorellen (ohne Saft).Darüber goss sie so viel Eierlikeur, dass die Schattenmorellen gut bedeckt waren.Dann schlug sie 1 Becher Schlagsahne und gab ihn auf den Eierlikeur. Und ganz am Schluss verstreute sie ein paar kleingehackte dunkle Florentiner.„Fertig“, sagt sie zufrieden. Und wie nenne ich jetzt das Ganze? Sie überlegte, dann kicherte sie. „Alan´s Kiss“.
Der Name für das Dessert stammt von der Userin Bonnny
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