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Für die Zukunft oder Bis(s) in die Ewigkeit

von Merkurami
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Edward Anthony Masen Cullen Isabella "Bella" Marie Swan
29.06.2009
13.11.2009
100
161.294
21
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
35 Reviews
 
 
29.06.2009 1.497
 
Hallo zusammen. Das hier ist meine Erste FF über Bella und Edward. Ich hoffe sie wird euch gefallen.


So und jetzt gehts los mit der Geschichte :-)

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Edward streckte sich auf dem Sofa aus, während ich den Videorecorder einschaltete und den Vorspann vorspulte. Als ich mich vor ihn aufs Sofa hockte, schlang er die Arme um meine Taille und zog mich an seine Brust. Auch wenn sie hart und kalt war, schmiegte ich mich an ihn und genoss seine Nähe.
„Edward“, sagte ich und versuchte schmeichelnd zu klingen, „Muss ich wirklich zu der Feier?“
„Ach Bella, du kennst doch Alice. Sie wird dich und auch mich solange nerven, bis du zu uns kommst und im Wohnzimmer deine Geschenke öffnest. Ich verspreche dir aber, dass ich dich, sobald alles ausgepackt ist, in mein Zimmer bringe“.
Das hörte sich gar nicht so schlecht an. Kein Charlie, der ins Zimmer kam und uns stören konnte. Naja, das würden Alice oder Emmett erledigen.
„Okay, ich gebe mich geschlagen“, sagte ich leise.
Edward lachte kurz und drückte seine Lippen auf meine Haare. „Vielleicht hat Alice es geschafft, deinen Vater davon zu überzeugen, dass du heute bei uns übernachten darfst, oder vielmehr bei Alice“, fügte er noch hinzu.
Ich schaute ihn ungläubig an. Auch wenn Charlie meine Beziehung zu Edward akzeptierte, glaubte ich nicht daran, dass ich bei den Cullens übernachten durfte, zu mindestens nicht wenn Edward anwesend war.
„Er wird es schon erlauben, wenn Carlisle und Esme versprechen, dass wir uns nicht zu nahe kommen“, sagte er als ob er meine Gedanken gelesen hätte.
Ich lächelte bei dem Gedanken und legte meinen Kopf an seine Schulter.
„Ich hoffe, dass Alice es geschafft hat.“
Dann schwiegen wir und schauten uns das Schauspiel an, welches sich schon eine Weile auf dem Bildschirm abspielte. Edward machte sich seinen Spaß daraus die Sätze von Romeo in mein Ohr zu flüstern, immer dann, wenn sie besonders romantisch wurden.
Dabei malte er mit seinen kalten Fingern Muster auf meine Arme. Die Haut, die berührte fühlten sich nicht kalt an, sie schienen zu brennen. Ein angenehmes brennen, anders als wenn man Vampirgift im Körper hatte.
Plötzlich schob Edward mich ein Stück zur Seite, so dass wir jetzt nebeneinander saßen und richtete sich auf.
Dann griff er nach meiner Hand und verschränkte seine Finger mit meiner.
„Charlie?“, fragte ich worauf hin er nickte.
Kurz darauf trat mein Vater ins Wohnzimmer. Aber irgendetwas machte mich stutzig. Nicht wie sonst, schaute er uns missmutig an, wenn wir zusammen auf dem Sofa saßen.
„Hi Dad!“ „Guten Abend Chief Swan“, sagten wir zusammen.
„Hallo ihr zwei“, antwortete mein Vater und setzte sich in den Sessel.
Jetzt war mein Misstrauen komplett geweckt. Immer wenn Edward hier war, hielt Charlie sich entweder im Wohnzimmer auf, während wir in der Küche Hausaufgaben machten, oder in der Küche, je nach dem.
Fragend schaute ich zu meinen Liebsten an, der mich nur anlächelte und kaum merklich den Kopf schüttelte.
Mein Vater sollte es mir wohl selbst erzählen. Ich beschloss Charlie noch ein wenig Zeit zu geben, darum versuchte mich wieder auf den Film zu konzentrieren und lehnte meinen Kopf wieder an Edwards Schulter.
Dann nahm Charlie die Fernbedienung und schaltete  den Videorecorder und den Fernseher aus.
„Bells, ich muss dir etwas Wichtiges sagen“, begann er und schaute mich ernst an.
Er rang mit sich. Charlie war wie ich ein Mensch, der sich lieber wenig Worte gebrauchte.
„Was ist los?“, fragte ich und hoffte ihm damit ein wenig auf die Sprunge zu helfen.
„Du weißt, dass ich dir vor einiger Zeit erzählt habe, dass das Polizeirevier von Forks mit einigen anderen zusammengelegt wird. Leider brauchen sie dadurch auch weniger Personal. Da aber Polizisten gebraucht werden, haben meine Vorgesetzten beschlossen einige zu versetzten. Ich bin einer von diesen“, antwortete er.
„Wohin wirst du versetzt?“, wollte ich wissen.
Innerlich bekam ich Panik. Wenn Charlie in eine weit entfernte Stadt versetzt werden würde, würde er mich mitnehmen wollen. Aber das wollte ich nicht, ich wollte bei Edward bleiben. Ein Leben ohne ihn war für mich nicht mehr vorstellbar. Ich wusste, dass ich meine große Liebe gefunden hatte, den Mann mit dem ich bis ans Ende der Welt gehen würde. Für den ich bereit war, mein Menschliches Leben aufzugeben um mit ihm die Ewigkeit als Vampir zu verbringen.
Edward, der meinen innerlichen Kampf mitbekam, legte mir beruhigend den Arm um die Schulter und streichelte meinen Arm.
„Ich werde nach Chicago versetzt“, sagte Charlie leise, „Aber Bella, ich wollte dir sagen, dass es mir lieber wäre, wenn du hier bleibst und deinen Abschluss in Ruhe machst. Nicht, dass ich dich nicht bei mir haben will, jedoch wäre ein erneuter Schulwechsel nicht gerade gut für dich, vor allem da du jetzt in der Abschlussklasse bist. Außerdem würde eine Trennung von Edward dir auch nicht gut tun“.
Ich war sprachlos und konnte nur nicken.
„Bells, ich spüre schon eine Weile, dass die Sache zwischen euch beiden ziemlich ernst ist. Es ist fast so wie bei Renee und bei mir. Nur, dass ich bei euch das Gefühl habe, es wird länger halten. Halte mich bitte nicht für verrückt, aber man könnte meinen ihr beide wärt schon seit hundert Jahren ein Paar, so wie ihr euch verhaltet“, fügte er noch schnell hinzu und lächelte Edward und mich verlegen an.
„Char- Dad, ich weiß nicht was ich sagen soll“, sagte ich und schaute zu Edward, der nun breit lächelte.
Charlie war kein Mann großer Worte, auch kein Mann der gerne über Gefühle sprach, aber in seinen Worten gerade, lag so viel Liebe, dass ich gerührt war.
„Du wirst doch auf mein Mädchen aufpassen?“, fragte er Edward.
„Natürlich Charlie“, antwortete Edward.
„Ist dein Vater heute Abend zu Hause, ich würde gern mit ihm sprechen“, sagte mein Vater.
Dann schien er sich an meinen Geburtstag zu erinnern und sagte schnell  „Da fällt mir ein, dass Alice mich auf der Arbeit angerufen hat und mir von der Geburtstagfeier erzählt, die deine Familie für meine Bells organisiert habt“.
„Ähm Dad. Müssen wir vorher nicht noch was anderes besprechen. Wann musst du nach Chicago? Soll ich hier im Haus wohnen bleiben, oder willst du es verkaufen? Hast du schon eine Wohnung in Chicago?“, sprudelte ich los. Vielleicht konnte ich mich so vor der Geburtstagsfeier drücken, wenn ich das Gespräch mit meinem Vater in die Länge zog.
Es war bereits zwanzig vor sieben. Edward hatte Alice ja versprochen mit mir um sieben bei ihnen zu Hause zu sein.
„Eine deiner Fragen wollte ich mit Dr. Cullen besprechen. Mir wäre es lieber, wenn du hier nicht alleine wohnen würdest.
Um auf deine anderen Fragen zurück zu kommen. Ich fange in Chicago an, sobald ich eine Wohnung gefunden habe und dort eingezogen bin. Ich muss noch heute Nacht nach Chicago, damit ich morgen direkt mit der Wohnungssuche anfangen kann“.
„Dann sollten wir am besten zu mir fahren“, sagte Edward und ich spürte, dass er mich so schnell wie möglich zu sich nach Hause schaffen wollte.
„Bells, packst du dir ein paar Sachen ein, Alice hat mich gefragt ob du bei ihr übernachten möchtest. Unter diesen Umständen wär es mir ganz recht, wenn du bei Edwards Familie bleiben würdest. Das würde mich ein wenig beruhigen dich in Sicherer Umgebung zu wissen“, sagte Charlie.
Wenn er wüsste, dass die Cullens Vampire sind, würde er sicherlich nicht von Sicherer Umgebung reden, er würde mich sofort mit nach Chicago nehmen, da war ich mir sicher. Aber bevor er etwas merkte, sagte ich schnell „Super Dad“, und ging mit Edward nach oben in mein Zimmer.
Dort angekommen nahm ich meine kleine Reisetasche, die ich unter meinem Bett verstaut hatte und packte für einige Tage Sachen ein. Edward beobachtete mich aus den Augenwinkeln und packte derweil meine Schulsachen zusammen.
Während wir schweigend packten, erinnerte ich mich, dass Edward in Chicago geboren und aufgewachsen war. Auch, dass er dort verwandelt worden ist.
Ich lachte leise in mich hinein, worauf hin er mich Stirnrunzelnd betrachtete.
„Was ist so lustig, Liebste?“, wollte er wissen.
„Mir ist gerade nur eingefallen, dass Charlie in deine Heimatstadt zieht. Der Ort an dem du dein Menschliches Leben verbracht hast“, erklärte ich und umarmte ihn.
„Mmh, jetzt wo du es sagst. Carlisle hat in Chicago noch eine Eigentumswohnung. Wenn Charlie möchte, könnte er dort einziehen. Die Wohnung ist nicht sehr groß, aber sie liegt Zentral und es gibt reichlich Restaurants in der Nähe, so dass du dir keine Gedanken um seine Verpflegung machen musst“, erwiderte Edward und lächelte mein Lächeln.
„Eine gute Idee“, sagte ich, „Worüber möchte mein Dad mit Carlisle reden?“
„Wir sollten jetzt lieber runter gehen, bevor Charlie hoch kommt und nach uns sieht. Er überlegt gerade, ob es vielleicht doch besser wäre, wenn du mit nach Chicago gehst“.
„Bitte Edward“, sagte ich flehend.
„Na gut, er möchte fragen, ob du bei uns einziehen kannst. Damit du hier nicht so alleine bist“, grinste er.
„Eine sehr gute Idee“, erwiderte ich und strahlte.
Edward lächelte mein lächeln, nahm in eine Hand meine kleine Reisetasche und griff mit der anderen meine Hand.
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