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Schatten der Vergangenheit

von Riniell
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
Fenryl Tiranu Yulivee
29.06.2009
05.10.2010
37
91.669
1
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29.06.2009 586
 
Disclaimer: Alle genannten Personen und Orte sowie den Rechten daran gehören Bernhard Hennen bzw. dem Heyne Verlag. Ich verdiene mit dieser Story kein Geld, und habe sie nur geschrieben, weil ich Spaß daran habe.

Summary: Seit den Schattenkriegen sind sie gefürchtet. Die Karfunkelsteine, denen die Macht und die Bösartigkeit der Drachen innewohnt. Nun findet ein kleiner Kobold einen dieser in Vergessenheit geratenen Steine und nennt ihn sein Eigen, bis er von Häschern einer wiedergeborenen Seele ertappt wird. Alathaia sinnt auf Rache, die bald ganz Albenmark den Atem verschlägt. Sie will die Macht des Steines nutzen, um die Königin zu stürzen. Auf welche Seite werden sich ihre Kinder schlagen?

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Prolog
Der Fund

Endlich allein!
Schnaufend kam er zum Stehen. Es war verdammt kalt, doch der lange Sprint hatte ihn aufgewärmt. Er musste sich einige Momente lang sammeln.
Der kleine Wald nahe dem Schloss war ebenso wie alles andere in Albenmark von einem weißen Teppich überzogen. Doch er hatte kein Auge für die Eiskristalle um ihn herum, die im letzten Sonnenlicht funkelten. Versonnen blickte er auf den grauen Stein, der kühl in seiner Hand lag. Er war etwas Besonderes.
Er war hierher gekommen, um mit ihm allein zu sein. Nicht, dass Nessa den Stein noch für sich beanspruchen wollte. Er mochte die kleine Elfe ja unheimlich, doch in diesem Falle traute er ihr nicht recht über den Weg. Der Stein strahlte eine unheimliche Anziehungskraft aus, die erst zu vernehmen gewesen war, als er ihn in die Hand genommen hatte. Bohr fragte sich, was es mit ihm auf sich hatte. Die Macht, die offensichtlich dem Stein innewohnte langte mit unsichtbaren Fingern nach ihm, obwohl er keinerlei magische Begabung hatte und sonst kein Zauber zu spüren vermochte. Wenn Nessa diese Macht spüren würde, wäre er um seinen Stein, denn ihre Mutter war was Magie anging die beste.
Der Kobold strich über die glatte Oberfläche des Steines. Kribbeln und Ströme von Macht übergossen seinen Körper.
Dieser Stein rief nach jemandem. Nach ihm?
Was hatte es nur mit ihm auf sich? Noch niemals zuvor hatte er derlei gespürt. Seit er ihn nach dem Ausflug mit Nessalia und deren Eltern gefunden hatte, konnte er an nichts anderes denken. Nur einige Sekunden strichen die Erinnerungen von der Schneeballschlacht seine Gedanken. Wo andere Kinder erfreut weiter in Erinnerungen geschwelgt hätten, fuhren seine wieder zu dem Stein.
Ihm wurde schwindelig. Nun konnte er es deutlich fühlen: Der Stein griff nach jemandem. Seinen Besitzer? Der Stein war unscheinbar, ob er überhaupt einen Besitzer hatte?
Ein lautes Knacken ließ ihn herumfahren. Hinter ihm war ein Ast unter der Last von Schnee heruntergebrochen. Nur ein Spiel der Natur!
Doch da war noch etwas Anderes. Er konnte eine fremde und unbekannte Anwesenheit fühlen. Ob das der Stein ermöglichte?
Es war hinter ihm. Das Koboldkind hatte keine Zeit mehr, sich zu drehen. Da wurde es gepackt.
Bohr bekam alles mit, doch wehren konnte er sich nicht. Ein Zauber hatte ihn gelähmt. Oder war es Furcht? Waren das jene, vom Stein gerufene?
Sein Herzschlag stieg an. Er hätte im Palast bleiben sollen, wo er vor einiger Zeit noch mit Nessa beisammen war. Die Königin hätte ihn geschützt.
Er vernahm den Geruch von Pferden und Momente später wurde er noch weiter empor gehoben. Erst jetzt schwoll sein Herz vor Panik über. Es begann zu flattern. Er konnte sich noch immer nicht rühren. Dann gab es Ruhe.

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Nun habe ich wieder etwas über mich herausgefunden: Ich kann keine oneshots schreiben, ohne sie fortzusetzen! Ich hoffe euch gefällt die Idee. Es wird mehr folgen^^
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