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Sorry seems to be the hardest word

von Saphy89
GeschichteDrama / P12 / Gen
Audrey Parker-Nichols Drake Parker Josh Nichols Megan Parker Walter Nichols
27.06.2009
14.12.2010
7
5.724
1
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15 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
27.06.2009 1.046
 
Nach über 2 Monaten geht es endlich weiter. Tut mir echt mega Leid, dass ich nicht früher schreiben konnte, aber ich habe mich in der Zwischenzeit auf eine anderen Partner FF konzentriert... Hoffe ihr verzeiht mir :)


Josh ging nach unten ins Wohnzimmer. Es war kompletter Unsinn, dass Drake oben im Zimmer saß, als Geist! „Ich bin nur komplett verrückt geworden, mehr nicht. Dein Bruder ist tot Nichols, daran kannst du und auch niemand anderes mehr was ändern.“ redet er sich immer wieder ein und setzte sich gelangweilt auf die braune Couch. Er wusste nicht, wie lange er dort saß und auf die schwarze Glotze starrte, als auf einmal die Haustür aufging und die Eltern rein kamen. Sie waren beide schwarz gekleidet, um ihre Trauer zum Vorschein zu bringen. Dies war Beweis genug, dass Drake tot war. Audrey, die zusätzlich eine schwarze Sonnenbrille trug, nahm diese nun ab und legte sie auf den Esstisch. „Josh? Was machst du denn hier alleine?“ fragte sie und sah ihren Stiefsohn an. Josh wolle sie am Liebsten gar nicht ansehen, denn neben ihm auf dem Sessel saß er wieder. Drake! Unglaubwürdig sah er den Geist an und fing dann das Stottern an: „Was machst du hier Drake?“ Walter und Audrey sahen sich verwundert an. Mit wem redete ihr Sohn denn, da saß doch niemand? Der Vater unterbrach dann Blick seiner Frau und ging näher auf Josh zu. Dabei legte er sanft eine Hand auf seine Schulter. „Josh, ist alles in Ordnung?“ fragte er vorsichtig nach. Er hatte Angst, dass sein Sohn nun völlig den Verstand verlor. Josh drehte sich nun zu seinem Vater um und antwortete leicht benommen: „Ja klar ist alles in Ordnung. Wieso?“ Etwas bedröppelt sah Walter zu seiner Frau. „Drake ist schließlich doch noch am Leben.“ versuchte Josh seinen Eltern klar zu machen. Etwas geschockt sahen Audrey und Walter an. „Aber... aber Drake ist tot.“ antwortete die Mutter leise, die konnte nicht glauben, was ihr Stiefsohn berichtete. Josh sprang auf und zeigte an die Stelle, wo der unsichtbare Drake saß. „Nein, er is am Leben und er sitzt genau hier.“ versuchte er seinen Eltern glaubhaft zu machen. Walter kam ums Sofa herum und legte seine Arme auf die Schultern seines Sohnes. Er und auch Audrey sahen Drake nicht. Wie auch? Er war ja ein Geist und die gab es bekanntlich nicht. „Josh? Ich finde, du solltest jetzt erstmal hoch in dein Zimmer gehen und etwas schlafen. Du sieht übermüdet aus.“ versuchte Walter auf seinen Sohn einzureden. Josh ließ sich dazu breitschlagen und verließ das Wohnzimmer in Richtung das Schlafzimmer von ihm und Drake.

Als er an Megan's Zimmer vorbei kam, hörte er dort ein Schluchzen herauskommen. Vorsichtig blieb er vor der Tür stehen und lauschte genauer. Mit Erschrecken musste er feststellen, dass das Schluchzen wirklich von Megan kam. Langsam klopfte er und öffnete die Tür einen Spalt. „Megan? Darf ich herein kommen?“ fragte er leise und war bereit sofort die Tür wieder zu schließen, falls die Schwester alleine wollte. Megan, die auf ihrem Bett saß und gerade in ein Taschentuch schniefte, nickte. Langsam ging Josh ins Zimmer der kleinen Schwester und schloss die Tür hinter sich. Dann setzte er sich auf das Bett, wo sich Megan gerade die Nase putzte. „Hey. Ich bin mir sicher, Drake würde ich nicht wollen, dass du wegen ihm weinst.“ meinte er. „Oh doch, ich will dass sie weint.“ ertönte am Schreibtisch eine Stimme. Es war schon wieder Drake! Boshaft sah Josh hinüber, dann zog er seine Aufmerksamkeit wieder zu seiner Schwester. „Meinst du das ernst?“ fragte sie. „Aber sicher doch. Klar du hast mir und Drake manchmal das Leben zur Hölle gemacht. Doch er war dein Bruder und er hat dich geliebt. Das würde er dir auch sagen wollen, wenn er jetzt hier wäre.“ antwortete er. Drake ließ ein verächtlichen Ton von sich und verschränkte die Arme vor seiner Brust. Wenn der kleine Bruder nicht schon tot wäre, hätte Josh ihn mit einem durchdringenden Blick wirklich getötet. Sanft strich er über Megan's Haar um sie zu trösten.

„Wieso musstest du sagen, dass ich hier herumsitze, als Geist?“ blaffte Drake seinen Bruder an. „Ich hab doch nicht gesagt, dass du ein Geist bist. Ich habe gesagt, dass du da sitzt, mehr nicht.“ korrigierte Josh seinen Bruder. „Das ist egal. Auf jeden Fall halten unsere Eltern dich jetzt für einen Verrückten, der glaubt, er könne Geister sehen.“ meinte Drake und kletterte auf sein Bett. „Ach so ein Quatsch...“ fing Josh schon an, wurde aber von seinem Bruder unterbrochen, „... nichts so ein Quatsch. Wenn sie jetzt vor der Tür stehen würden, würden sie denken du würdest Selbstgespräche führen. Unten behauptest du, ich würde auf dem Sessel sitzen. Josh. Die Eltern und Megan können mich nicht sehen! Selbst deine Trottelfreunde von Craig und Eric nicht mal.“ Josh sah entgeistert zu Drake. „Was keiner kann dich sehen? Außer ich selbst?“ fragte er und ließ sich auf sein Bett fallen. „So ist es. Josh tust du mir einen Gefallen?“ versuchte der Tode abzulenken. Josh sah auf und nickte. „Nimm dir mal bitte einen Block und einen Stift, am besten einen Kuli, oder einen Filzstift.“ bat Drake und Josh stand auf ging zu seinem Rucksack und holte einen Block und einen Kuli heraus und ging zu Drake's Bett. „Was soll ich denn für dich aufschreiben?“ fragte er dann und legte den Block auf die Erhöhung. „Du sollst mein Testament schreiben.“ Plötzlich fing Josh das Lachen an. „Ich soll was bitte?“ Er konnte es sich wirklich nicht mehr zurückhalten und prustete lauthals los. „Jetzt mach schon, oder willst du dass die das ganze Zeug verscherbeln oder versteigern?“ - „Nein, natürlich will ich das nicht.“ antwortete Josh und ließ sich von Drake einige Sachen diktieren. Neben den Gitarren und all den anderen Sachen, die nach und nach verteilt wurden, bekam Josh den Wackelkopf, den er damals Drake schenkte, wieder zurück.

Nachdem Drake die Liste zu Ende diktiert hatte und Josh fertig mit schreiben war, meinte Drake: „Heute Abend gehst du nach unten und gibst es den Eltern. Am besten du sagst, du hättest es gefunden.“ Josh rollte das Papier zusammen, band eine Schnur darum und legte es auf seinen Schreibtisch.“Werde ich machen, obwohl ich bezweifle, dass sie es als deine Schrift anerkennen.“ zwinkerte Josh.
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