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Brave Starr: Oneshots

von Meg-Giry
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
21.06.2009
11.06.2011
27
29.897
2
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21.06.2009 429
 
Gespräche     Teil 2

Äusserst schlecht gelaunt kommandierte Tex Hex seine Bande herum.
Er wollte einfach nur weg. Weg von der Bank – mit oder ohne Beute, das war ihm gleichgültig – weg von Fort Kerium, weg aus der Reichweite von Marshall Brave Starr.
Doch natürlich tauchte genau dieser Marshall gerade mit seinen Deputies auf.
Tex Hex fluchte. ‚Und was nun Tex? Ich kann ihm nicht gegenübertreten – ich halte das nicht aus! Wenn ich jetzt verschwinde, wird mich Stampede in Stücke reissen. Aber vielleicht ist das ja besser, als weiterhin so…’ Weiter kam er nicht mit seinen Gedanken, denn da stellte er fest, dass der Marshall dicht vor ihm stand.
„Tex, wir müssen reden.“
„Und WAS willst du bereden? Es gibt nichts zu sagen“ zischte der Desperado.
„Sieh mich an Tex – bitte…“
Überrascht und sehr langsam hob der Desperado den Kopf und zuckte kaum merklich zusammen, als er in die traurigen Augen des Marshalls blickte.
„Was ist geschehen?“ fragte er besorgt, ehe er sich stoppen konnte.
Brave Starr lächelte, was ihn noch trauriger wirken liess und trat einen Schritt dichter auf sein Gegenüber zu.
Dieser wich unwillkürlich zurück, strauchelte und fand sich im nächsten Moment in Brave Starrs Armen wieder und sah ungläubig zum Hüter des Gesetzes auf.
„Lass uns Reden – nur wir beide, bitte“ versuchte er es erneut, beinahe flehend, und schlang die Arme noch etwas enger um den Desperado.
Der Anführer der Carrion Bande seufzte leise auf und blickte sich um. Seine Leute waren bereits über alle Berge. Nur die Deputies des Marshalls standen noch in einigem Abstand da und blickten in etwa so verwirrt, wie er sich fühlte.
Brave Starr liess den Kopf sinken. J.B. hatte sich geirrt. Er würde nichts erreichen können. Erstaunlicherweise liess der Desperado die Umarmung zu, aber wenn er nicht einmal zu einem Gespräch einwilligte, was brachte das ganze dann noch?
„Marshall?“ Die rauchige Stimme drang langsam zu ihm durch. „Lass uns irgendwo anders reden – nicht vor deinem schiesswütigen Pony.“
Mit einem leichten zögern, schlang Tex Hex die Arme um den Marshall und raunte: „Gut festhalten!“ ehe sie sich in Rauch auflösten.

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Thirty-Thirty musste sich eingestehen, dass dieser Tag einfach zu merkwürdig verlief.
Am Morgen der Marshall, der ihm und Fuzz mitgeteilt hatte, sie sollen sich beim nächsten Überfall der Carrion Bande zurückhalten und sie nur verjagen, ausser Tex Hex. Mit dem MÜSSE er sprechen.
Dann hatte sein Partner ihren Erzfeind UMARMT. Und nun waren sie verschwunden – zusammen.
Der Deputy schnaubte. „Komm Fuzz, lass uns ins Office zurückgehen. Ich hoffe nur der Marshall weiss was er tut…“
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