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Brave Starr: Oneshots

von Meg-Giry
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
21.06.2009
11.06.2011
27
29.897
2
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21.06.2009 672
 
Die Story spukte mir schon länger im Kofp. Da ich das Bild vom Marshall in seiner eigenen Zelle nicht los wurde.



Kopfweh

Brave Starr

Der dröhnende Scherz in meinem Schädel, schwillt erneut an. Ich fasse mir an die Stirn – glühend heiss – und kneife die Augen zu.
„Alles in Ordnung Partner? Du bist so blass…“
Die viel zu laute Stimme Thirtys hallt in meinem Kopf wieder. Ich nicke – schlechte Idee, denn nun dreht sich alles. Mit knapper Not schaffe ich es, mich auf dem Stuhl zu halten und höre meinen Partner zu mir eilen.
„Was ist mit dir, Marshall? Bist du krank?“
„Kopfweh…“ antworte ich sehr leise, und flehe innerlich er möge endlich ruhiger sprechen.
„Soll ich etwas beim Doc für dich holen?“ frage Thirty-Thirty besorgt und drückt mir ein kühles Tuch in die Hand.
„Ja, danke. Ich gehe mich kurz hinlegen…“


Tex Hex

Eigentlich bin ich hergekommen um dem Marshall und seinem blöden Pony die Meinung zu sagen. Doch weder vor noch im Office ist eine Spur von den Gesetzeshütern. Nicht einmal das Fusselbällchen schleicht umher. Ich knurre leise.
Moment – was war das eben für ein Geräusch?
Ein Grinsen bereitet sich auf meinem Gesicht aus, als ich Richtung Zellen schleiche.
Das Bild, welches sich mir allerdings dort bietet überrascht mich ausserordentlich. In der offenen Zelle liegt auf der schmalen Pritsche der Marshall, einen Arm über seine Augen gelegt, liegt er ruhig da.
Zögernd schleiche ich näher heran, betrete die Zelle und bleibe dicht neben seinem Kopf stehen.
„Thirty, bist du das Partner? Hast du die Medizin?“
Seine Stimme klingt so gequält, dass ich mich – ohne zu überlegen – über ihn beuge und eine Hand auf seine heisse Stirn lege. „Kopfschmerzen?“ frage ich leise nach.
Sein Verhalten ist so ähnlich dem meiner Schlangenkönigin, dass ich es wage den Verdacht zu äussern.
„Ja…“ Brave Starr lässt seinen Arm hinunter sinken und versucht seine Augen zu öffnen.
„Das solltest du nicht tun, Marshall. So wird es nur schlimmer.“ Merkwürdigerweise folgt er meiner Anweisung. Zögernd lege ich die zweite Hand auf seine Kopf und lasse meine Finger vorsichtig über seine Schläfen gleiten. Gepeinigt hisst er auf.
„Entschuldige“ murmle ich und taste noch vorsichtiger weiter.

Einige Minuten – zwei Schmerzenslaute und einen wohligen Seufzer weiter – habe ich alles im Griff und massiere sanft den Kopf des Marshalls. Dabei grinse ich unablässig vor mich hin. Anscheinend kann ich nicht nur Vipras Migräne lindern…
Als ich wieder auf Brave Starr blicke, ist sein Gesicht vollkommen entspannt – ja, er lächelt sogar sanft.
„Danke Tex“, raunt er leise und schläfrig.
„Gern geschehen. Ruh dich etwas aus – ich verspreche dir auch, keinen Unsinn zu machen.“
Er grinst nur und bald darauf merke ich an seinen ruhigen Atemzügen, dass er eingeschlafen ist.


Thirty-Thirty

Mit der Medizin eile ich zurück ins Office. Brave Starr ist nicht an seinem Schreibtisch, was mich nicht weiter verwundert.
Ich folge den leisen Stimmen, die aus den Zellen zu kommen scheinen.
Als ich Tex Hex dort erblicke, über den Marshall gebeugt, greife ich sogleich nach meiner Sarah Jane. Doch da sehe ich, wie der Schurke über den Kopf des Marshalls streicht.
„Mach bloss keinen Krach – er ist eben erst eingeschlafen!“ Tex Hex spricht ohne aufzusehen. Obwohl er seine Stimme gesenkt hält, ist die Drohung darin unüberhörbar. „Lass ihn bitte eine Weile schlafen. Danach wird er sich besser fühlen.“
Zögernd nicke ich. So friedlich wie das Gesicht des Marshalls nun ist, folge ich wohl doch besser Tex’ Vorschlag, auch wenn mir dass nicht in den Kram passt.
Bevor sich der Desperado in Rauch auflöst, raunt er mir grinsend „Braves Pony“ zu.


Brave Starr

Langsam öffne ich die Augen und erkenne meinen Big Partner, der gerade mit einer Decke vor mir steht.
„Du hast dich also doch noch entschieden aufzuwachen!“ Sein breites Grinsen wirkt ansteckend und so grinse ich ebenfalls. „Wie fühlst du dich?“
„Gut – aber ich hatte einen vollkommen verrückten Traum.“
„Lass mich raten: Tex Hex hatte etwas damit zu tun.“
Ich starre ihn fassungslos an. Wie kann er das auch nur ahnen? Oder…
„Das war kein Traum Marshall!“
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