Für immer bei dir, Mahiro

GeschichteRomanze / P12
Angela Cartwright Condright "Condor" Vaughn Fibyura Jake alias Raimund Müller Mahiro Shinomiya Ren Shido
21.06.2009
15.05.2010
4
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Also...da ich das Ende von Band 3 so traurig und enttäuschend fand, habe ich mich entschieden, die Geschichte zu ändern^^ Ich hoffe, sie ist nicht allzu schlecht geworden (an manchen Stellen vielleicht etwas zu kitschig...xD).
Viel Spaß!



...Ein Schuss traf Condright. Blut floss aus seinem Körper. Und dann kamen noch weitere Schüsse. Er lag schon verkrampft am Boden, aber trotzdem wich er nicht von Mahiro's Seite. Er hatte doch geschworen sie zu beschützen und stellte sich mühsam vor sie. Mahiro schrie laut und war total verwirrt. Was ging hier nur vor sich? Tränen liefen aus ihren Augen und tropften auf Condor's Gesicht. Seine Augen waren schon verschlossen und er atmete kaum noch. Mahiro drückte ihn ganz fest an sich ran. In ihrem Kopf drehte sich alles. ,,Du darfst nicht sterben, Condor!'', murmelte sie verzweifelt. Condor wollte ihr etwas sagen, aber seine Schmerzen waren zu groß und aus ihm kam kein einziges Wort raus. Einer von Fibyura's Söldnern zielte exakt auf den Kopf von Mahiro, denn er hatte nun freie Bahn. Als Ren dies bemerkte, schoss er schnell auf diesen Söldner um Mahiro noch rechtzeitig zu retten. Jake und Ren schossen weiter auf die anderen Söldner und Angie schaute ihnen dabei verdutzt zu. Mahiro weinte, was das Zeug hielt. Sie konnte sich  noch an den Abend davor erinnern, als sie mit Condor geredet hatte. Da war alles noch normal. Aber jetzt lag er in ihren Armen und sprach kein Wort mehr. Sie wollte ihm einen Abschiedskuss geben, aber aus seinem Mund lief nun ebenfalls Blut heraus. Und geschwächt versuchte Condright, Mahiro's Schulter mit seiner Hand zu berühren, aber er brach zusammen.

Ren und Jake hatten, wie nicht anders zu erwarten, nun alle restlichen Söldner umgenietet und sahen, wie traurig Mahiro sie anblickte. ,,Du darfst nicht den Mut verlieren, Schwesterchen Mahiro...Vielleicht ist Condor ja noch nicht tot. Wenn wir uns beeilen und ihn schnell in ein Krankenhaus bringen, schafft er es sicher, zu überleben.'', beruhigte Ren sie. Mit seinem rechten Zeigefinger wischte er behutsam ihre Tränen von den Wangen. Seine vom Schießen schmutzig gewordenen Hände hinterließen eine schwarze Spur auf ihrem Gesicht. ,,Ich wünschte, ich wäre ein ganz normales Mädchen und wäre niemals zur zukünftigen Königin von Regalia auserwählt worden...Nur wegen mir muss Condor so ein grausames Ende erleiden. Nur, weil er mich vor den Söldnern beschützen wollte. Wieso kann ich nicht auch wie alle anderen ein sicheres Leben führen, ohne jeden Tag vor anderen fliehen zu müssen und auf euren Schutz angewiesen zu sein?'', schluchzte Mahiro. Ren packte Condor an seinen Armen und warf ihn über seine Schultern. Er war zwar schwer, aber für Ren war dies kein großes Problem. Sie mussten nur zusehen, dass sie am nächstgelegenen Krankenhaus ankamen. Ren trug Condor auf seinem Rücken aus dem dichten Wald heraus und Mahiro klammerte sich fest an seine Arme. Mahiro war immer noch völlig durcheinander. Sie konnte einfach nicht fassen, was hier gerade passiert war. ,,Und das alles nur wegen mir? Ich will doch gar nicht die Königin von Regalia werden...von mir aus soll Fibyura das Crown Jewel bekommen! Das muss alles ein böser Albtraum sein, aus dem ich bald wieder erwachen werde...'', sagte Mahiro in Gedanken.

Jake hatte zur Sicherheit noch sein Gewehr in den Händen, falls man sie nochmal angreifen würde.
Der Wald war sehr dunkel und überall könnten ja einige übriggebliebenen Söldner lauern. Als Mahiro, Ren, Jake, Angie und Condor nun endlich aus dem Gestrüpp von Ästen und Sträuchern einen Weg heraus fanden, eilten sie ins Krankenhaus. Mahiro taten ihre Füße weh, von der ganzen Sache war sie so müde, dass sie kaum noch etwas vor sich erkennen konnte. Ihre Augenlider fielen langsam zu.

Mahiro lief auf einer schönen Wiese umher, ihre Füße berührten den mit Blumen versehrten Boden. Es war ein helllichter Tag und vor ihr stand aufrecht – Condright Vaughn! Er nahm sie an seiner Hand und führte sie zu einem kleinen Bach. Dort wusch er das Blut, das er auf ihren Armen hinterlassen hatte, ab. Beide setzen sich auf einen kleinen Steinhügel und schauten verträumt in die Sonne. Mahiro war so glücklich, dass Condor überlebt hatte. Doch plötzlich kippte er rückwärts den Bach hinunter und man hörte ein lautes Knacksen. Er lag tot im Wasser. Jemand fasste an ihre Schulter, sodass sie erschrak.



So, das Ende des ersten Kapitel ist ein wenig verwirrend. (ich hätte den Teil doch lieber weglassen sollen...xDD). Bitte schreibt'n paar Reviews^^ *verzweifelt*
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