Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Aus Duo wird Trio !!!

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery / P12 / Gen
Cedric Cornelia Hale Hay Lin Irma Lair Taranee Cook Will Vandom
18.06.2009
02.08.2009
2
1.236
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
18.06.2009 633
 
Nachdem Kahin Himerish sein Amt als Orakel an Yan Lin übergeben hatte, bereiste er die verschiedensten Planeten.

Wurde jedoch auf dem düsteren Planeten Kio unschuldig verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Dort saß er jetzt schon mehrere Monate ziemlich übel zugerichtet fest.

Bei einem Befreiungsversuch wurden auch noch Orube und die Wächterinnen fest genommen.

Eines Abends trat der Gefängnisaufseher bedrohlich vor Himerishs Zelle, die gegenüber der von Orube und den Mädchen war. Himerish sah nicht einmal mehr auf, zusammen gekauert saß er in einer finsteren Ecke seiner Zelle. Und versuchte den brennenden Schmerz, der von jeder Zelle seines Körpers aus zu gehen schien, zu unterdrücken. Sein Kampfgeist war schon längst gerochen worden.
Der Aufseher lachte auf und beschmieß den geschundenen Körper mit einer Hand voll Dreck. „Las ihn gefälligst in Ruhe!“, blaffte ihn Hay Lin wütend an. /Wenn wir doch nur unsere magischen Kräfte einsetzen könnten/ dachte Will /aber das ist auf diesem Planeten ja leider unmöglich/.
Der Aufseher sah sie verächtlich an, dann wante er sich noch einmal Himerish zu, „genieß deine letzte Nacht, denn morgen früh bei Sonnenaufgang wirst du hingerichtet.“ Er lachte laut auf und ging davon.
Himerish hatte nicht einmal gezuckt, als währe ihm alles egal. Mit leeren Augen sah er weiter auf den Boden vor sich.
Die Mädchen dagegen waren geschockt, denn ganzen Abend überlegten sie wie man ihm helfen konnte. Doch sie kamen keinen Schritt weiter und schliefen schließlich ein.

Am nächsten Morgen noch ehe die ersten Sonnenstrahlen den Himmel erhellten, marschierten fünf schwer bewaffnete Soldaten zu Himerish. Einer packte ihn vorn an den Resten seines total zerrissenen und verdreckten Hemdes und zwang ihn auf die schwachen Beine. Als sie mit ihm aus der Zelle traten, flüsterte Himerish den Mädchen leise zu, „versprecht mir, das ihr mich in guter Erinnerung bewaren werdet.“ Will rannte ans Gitter und sah ihnen so lange wie möglich nach, Orube war auf dem Boden zusammen gesunken, während den anderen große Tränen über die Wangen liefen. Tröstend nahm Cornelia Irma in den Arm und versuchte sie zu beruhigen. Orube sah aus dem kleinen vergitterten Fenster, hoch oben in der Zellenwand, wo allmählich die ersten Sonnenstrahlen herein schienen. „Oh, bitte last ihn doch nicht sterben“, rief sie gen Himmel und glaubte kurz darauf den Schatten von etwas wie einem Engel gesehen zu haben.

Die Zeit rann sehr langsam dahin, als plötzlich von draußen panische Schreie herein drangen. Diese wurden allmählich immer lauter. Ein Soldat stürmte kreidebleich an ihrer Zelle vorbei und schrie seinen Kollegen zu: „Die Furianer kommen, die Furianer kommen,...“

So schnell wie die Panik gekommen war trat auch schier schlagartig eine Totenstille ein. Niemand war zu sehen oder hören. In der Eile hatten die Soldaten alles stehen und fallen lassen und waren davon gerannt. Was Taranee ermöglichte mit Hilfe eines Drahtstücks die Zellentür zu öffnen. Schnell rannten sie in die Richtung, wo die Soldaten mit Himerish verschwunden waren, ohne zu wissen was da gerade diese Panik verursacht hatte. Als sie um eine Ecke bogen blieben sie wie angewurzelt stehen, vor ihnen standen die Überreste des total verkohlten Schafott und in seiner Mitte verbrannten gerade die Reste von Himerish blutverschmiertem Hemd.
Will sank halt los schluchzend auf die Knie, während ihr Taranee deprimiert die Hand auf die Schulter legte. Weinend nahm Irma Hay Lin in den Arm. Cornelia ging langsam vor und holte die blutverschmierten Überreste von Himerishs Hemd, bevor Will (mit dem Herzen von Kantraka) ein Portal öffnete und sie alle nach Kantraka verschwanden.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Inzwischen legte hoch oben am Himmel eine groß gewachsene Männergestalt, mit funkelten Flügeln auf dem Rücken, Himerishs übel zu gerichteten Körper auf den Rücken eines der gigantischen Drachen mit dem er und Hunderte andere Wesen seiner Art gerade geschützt von einem überdimensionalen Kraftfeld den Planeten verließen und auf einen nahen weit aus helleren Quadraten des Universums zu steuern.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast