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I know it's wrong!

von crazyx3
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Miley Ray Stewart alias Hannah Montana
15.06.2009
23.09.2011
9
9.594
 
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
15.06.2009 961
 
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In seinen Armen liegen,
den Wind auf der Haut spüren,
deine Stimme hören.
Mehr brauche ich nicht zum Leben.  
Außer vielleicht noch Pizza.





Miley hob die Hand um anzuklopfen, doch ihre Hand blieb bei der Hälfte des Weges stehen.  Sie schloss die Augen und atmete tief ein. Dann klopfte sie. Ihr ganzer Körper zitterte und am liebsten würde sie wegrennen, doch sie hatte kein Gefühl mehr in ihren Beinen.
„Was willst du hier?!“ Miley drehte sich um, Nick stand hinter ihr.
„Hey…. Ich ähm… ich… wollte mir dir reden…“  Miley versuchte ihm nicht in die Augen zu sehen. Sie fühlte sich ganz komisch.
„Worüber?“ fragte er während er seinen Schlüssel aus seiner Jackentasche rauszog.
Miley schwieg kurz. „Wegen der Hannah Sache…“
Nick ging an ihr vorbei und schloss die Tür auf „Welche Hannah Sache!?“, er drehte sich zu ihr um und sah sie an.
Miley schüttelte leicht den Kopf, „Ich weiß dass du es gesehen hast.“
„Was gesehen!?“ Nick blieb immer noch kühl, und Miley biss sich auf die Lippen.
„Hör auf damit! Hör auf! Was willst du gerade erreichen!? Wir wissen beide ganz genau das du weißt das ich Hannah bin. Ich möchte doch nur reden…“ Mileys Stimme zitterte, sie verschränkte die Arme vor ihrer Brust.
„Hmm und was passiert dann!? Es gibt nichts zu reden…“  er ging in sein Zimmer, bevor er die Tür schließen konnte sagte Miley noch „Mir egal. Ich bleibe hier solange stehen bis du mit mir redest.“ Dann machte er die Tür zu. Miley versuchte ihre Tränen zurück zuhalten. Miley ließ sind an seinem Türrahmen entlang sinken. Wieso sitzt du hier noch?! Er möchte nichts mehr mit dir zu tun haben! Du hast ihn angelogen… Miley fasste sich an die Stirn. Sie wollte diese Stimmen in ihrem Kopf nicht hören.
Sie wusste nicht wie lang sie dort saß, sie war kurz davor aufzustehen. Ihre Augen fielen langsam zu, doch sie versuchte wach zu bleiben. Sie hatte nicht mitbekommen das die Tür geöffnet worden war.
„Ach Miley…“ flüsterte Nick leise, kniete sich hin und umarmte sie. Miley schlang ihre Arme um ihn, und dachte nur nicht weinen.
„Also stehst du auf, oder soll ich dich tragen!? Ich weiß nicht ob ich so stark bin.“
Miley musste lachen.  „Schon gut ich stehe schon auf…“  Sie stand auf und Nick führte sie in sein Zimmer.  Miley musste lächeln, seine Gitarre lag auf dem Boden und daneben lag sein Block, den sie ihm geschenkt hatte.  Sie setzte sich auf die Couch, und zog ihre Beine an sich.
Nick setze sich neben sie, und beide starrten auf den Fernseher und schwiegen.
Miley überlegte ob sie die Stille unterbrechen sollte. Sollte sie irgendwas sagen!? Es war aber kein peinliches schweigen. Es war ein schönes schweigen. Sie legte ihren Kopf an seine Schulter und schloss die Augen.


„Miley!? Miley?!“
„Was!?“ Miley setzte sich auf und sah Nick an. Also doch kein Traum.
„Ich dachte du möchtest vielleicht frühstücken?“ Miley sah das der Couchtisch vor ihnen gedeckt war. „Klar!“ lächelte Miley.
„Hast du schon gepackt?“ fragte er.
„Nein, wieso musst du mich daran erinnern!? Ich muss so viel zusammen packen!“ lachte sie, „Mein Zimmer sieht so aus als wäre mein Koffer explodiert“
„Interessant, deine Koffer können also explodieren. Das könnte man sehr gut ausnutzen.“
„Psst! Du bist der einzige der das weiß!“ lachte sie, „wenn ich zuhause bin explodiert mein Koffer und alles ist wieder auf dem alten Platz!“ Miley lächelte, doch bekam ein komisches Gefühl im Bauch.
Schon die ganze Zeit weichten sie dem Ende aus. Sie wohnte in Malibu und er wohnte auch in Los Angeles, zwar etwas weiter, aber wie sollte das enden!? Wie ging es denn weiter?
„Geh am liebsten packen, in einer Stunde müssen wir am Flughafen sein.“  Miley richtete sich auf.
„Du hast Recht. Bis später.“ Nick küsste sie auf die Stirn, „Bis später.“

Als Miley die Tür hinter sich zog, musste sie lächeln, und sie konnte nicht aufhören. Sie hatte ihn wieder. Alles war wieder perfekt. Sie war wieder in ihrem Märchen, es würde weiter gehen. Nur sie selbst würde bestimmen wie es enden würde.  Falls es jemals enden würde, es würde nicht enden, da war Miley sich sicher. Sie suchte ihren Schlüssel und öffnete die Tür zu ihrem Zimmer, und begann alles in ihre Koffer zu stopfen. Sie duschte noch schnell. Das Telefon klingelte.
„Hallo!?“
„Ms. Montana der Wagen steht bereit, soll das Personal schon kommen und ihre Koffer runterbringen!?“
„Ja, danke. Sagen sie dem Wagen er soll zum Hintereingang fahren. Dankeschön.“
„Selbstverständlich.“


Miley hatte keine Lust ihre Perücke anzuziehen und ging deshalb so runter. Sie passte auf das sie niemand sah, obwohl es ihr in diesem Moment egal war. Kevin und Joe konnten es von ihr aus erfahren, schließlich waren es Nicks Brüder. Plötzlich meldete sich die Stimme von ihrem Vater in ihrem Kopf, der ihr verboten hatte, ihr Geheimnis zu verraten. Miley beachtete sie nicht, denn es war nicht ihre Absicht gewesen. Es war ausversehen passiert.
Miley stieg in den Wagen. Insgeheim wünschte sie das Nick mit ihr fahren würde, aber im Flugzeug würden sie genug Zeit zusammen haben.
Sie holte ihren iPod raus und hörte Musik während sie aus dem Fenster sah. Niemand konnte sie von außen sehen, weil die Fenster abgedunkelt waren.  Miley kramte weiter in ihrer Handtasche als sie einen Brief ertastete. Sie zog ihn raus, und erkannte dass auf dem Briefumschlag ihr Name stand.  
Sie lächelte den sie erkannte die Schrift von Nick. Sie zog den Brief aus dem Umschlag und begann zu lesen.


Miley,

es ist besser für dich, für mich und für alle wenn wir uns fern bleiben.
Es tut mir leid dass ich gestern Abend schwach geworden bin.
Ich hätte stärker sein sollen. Ich wünsche dir alles Gute in deinem Leben, ohne mich.

Nick.
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