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I know it's wrong!

von crazyx3
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Miley Ray Stewart alias Hannah Montana
15.06.2009
23.09.2011
9
9.594
 
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
15.06.2009 1.337
 
Du willst es, du willst es, du willst mich! Nun, das denke ich.
Ich glaube ich bin verrückt nach dir… Nur ein bisschen, ein bisschen zu sehr.



Miley rührte sich nicht, und auch Nick stand eine Weile einfach nur da und sah sie an. Miley zitterte noch immer, sie wusste nicht was sie tun sollte. Sollte sie aufstehen? Anfangen zu reden? Da ging Nick raus und zog die Tür hinter sich zu. Miley fuhr sich durch die Haare und biss sich auf die Lippen. Was jetzt? Sie riss die Kopfhörer aus ihren Ohren und senkte den Kopf auf den Tisch. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein! Das kann nicht passiert sein, das darf nicht passiert sein, dachte sie.  „Beruhig dich! Er wird es niemanden sagen…“ sagte sie mit ruhiger Stimme zu ihrem Spiegelbild.  Dann wanderte ihr Blick auf ihr Handy, und sie schüttelte den Kopf. „Miley nein, da musst  du selber durch.“ Es verstand sie sowieso niemand, dachte sie. Aber was sollte sie jetzt machen? Sie atmete tief ein und aus und nickte. Sie ging zum Kleiderständer und nahm sich ein schwarzes Kleid und die passenden Schuhe.  Als sie sich umgezogen hatte sah sie ihre Perücke sehr lange an. Sie begann das Ding zu verfluchen. Trotzdem kam sie auf den Kopf. Als Miley zur Tür ging blieb sie stehen. „Nein! Ich kann das nicht!“ sagte sie. „Er, er, er wie wird er reagieren?  Was denkt er bloß!? Kommt er denn jetzt zum Essen?“ Miley lehnte ihren Kopf gegen die Wand und seufzte. Sie setzte sich auf den Boden und zog die Knie an ihr Kinn. „Was mache ich jetzt?! Was, was, was, was, was, was, was , was!?“ Er wird mich hassen. Er wird mich dafür hassen, für all die lügen, die Geheimnisse, er hat mir doch vertraut… Langsam stand sie auf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Langsam öffnete sie die Tür und ging in den Flur.

„Hannah! Hannah! Der Fahrer wartet schon seit 10 Minuten auf dich!“ sagte John und zog sie mit sich.
„Du warst heute Abend soooo gut! Es war unglaublich! Ich kann immer noch nicht glauben das die Tour zuende ist! Übrigens hat Josh angerufen, er hat neue Songs für dich im Angebot, außerdem musst du morgen früh noch bei Kissfm anrufen,  sie wollen so ein live Interview im Radio mit dir machen – keine Panik höchstens 5 Minuten.
Draußen sind noch eine Menge Fans und Paparazzos, klar du bist müde aber denk daran sie fotografieren dich also gib ca. 5 Autogramme und lass dich fotografieren, also posier ein wenig. So und jetzt wirst du es nicht glauben, aber heute Abend war Michael Mandes hier und er hat mir ein Angebot gemacht. Hannah deine eigene Mode Kollektion, riesige Werbeplakate und Millionen von Mädchen die deine entworfene Kleidung anziehen! Das wird ein Verkaufsschlager! Er hat dir schon einige Skizzen hier gelassen, ich hab sie in deine Reisetasche legen lassen. Huch, mein Handy. Da muss ich ran!“
Miley hörte nicht richtig zu und nickte ab und zu, 2 ihrer Bodyguards  hielten ihr die Tür auf und sie konnte schon das gekreische hören. Komisch das ich noch nicht von diesem ganzen Blitzlicht erblindet bin, dachte sie und lächelte. Sie ging in die Richtung einiger kreischenden Fans und gab ihnen Autogramme, bis ein Bodyguard sie leicht wegzog.
„Sie müssen jetzt los Ms. Montana“  Miley winkte den Fans noch einmal zu und schickte ihnen Luftküsse und stieg dann ins Auto.  Die Fahrt über blickte sie aus dem Fenster und reibte sich die Hände einanander. Miley seufzte, es wunderte sie dass sie so ruhig bleiben konnte. „Am Eingang sind noch keine Paparrazos, aber wenn du möchtest können wir trotzdem den Hintereingang nutzen!“. Miley schüttelte den Kopf „Nein, nein ist schon gut so.“ „Okay“. Das Auto stoppte und der Fahrer stieg aus und hielt Miley die Tür offen. „Dankeschön“ lächelte Miley und ging mit Herzklopfen in das Restaurant.  
Es war extra für heute reserviert worden. Es dröhnte schon laute Musik und Miley hörte viel gelache.  Als sie reinkam, sah sie dass um die 120 Personen da waren. Viele waren auf der Tanzfläche, einige saßen, aßen und unterhielten sich, andere standen noch am Buffet, viele standen mit anderen rum und schossen Fotos.  Miley ging rum, umarmte einige und bedankte sich bei allen. Sie sah sich die ganze Zeit nach Nick um, doch konnte ihn nicht sehen.  Als sie Joe erblickte ging sie zu ihm.
„Hey Joe!“ „Hannah! Du siehst klasse aus! Den heutigen Abend werde ich niemals vergessen!“ Miley lachte „Danke. Ich auch nicht. Hast du Nick vielleicht gesehen?“ Joe lachte, „Ja er ist im Hotel geblieben, er meinte er kommt vielleicht vorbei, ihm geht es wohl nicht so gut, aber mach dir keine Sorgen.“  Miley nickte stumm, und setzte sich an einen leeren Tisch und beobachtete die Tanzende Menge.  
„Hey Hannah! Schon gesehen, Taylor Swift ist hier!“  Miley sah in Richtung Joe und da stand sie mit ihm. „Dann sind sie tatsächlich zusammen!“ Joe winkte Miley zu sich. Sie stand auf und ging zu den beiden rüber. „Hey Hannah, ich wollte dir Taylor vorstellen! Taylor – Hannah, Hannah – Taylor“ „Freut mich dich endlich mal kennen zu lernen“ sagte Taylor und umarmte sie. „Gleichfalls!“ „Ich gehe uns etwas zu trinken zu hollen!“ „Ok“. Taylor lächelte Miley an „Das ist doch dein Abend du solltest glücklich sein.“ Miley biss sich auf die Lippen „Wie kommst du darauf das ich nicht glücklich bin!?“ Taylor zuckte mit den Schultern, „Du siehst nicht gerade so aus als würdest du dich amüsieren, du wirkst eher nachdenklich.“ „Kann schon sein…“ „Ist es wegen einem Jungen?!“ Taylor sah Miley an „Tut mir Leid! Das geht mich gar nichts an, aber…“ Miley seufzte „Du hast schon recht, nur es ist halt kompliziert und eigentlich wollte ich mit ihm reden, aber er ist nicht gekommen und…“  „Dann geh zu ihm, oder ruf ihn an, glaub mir du bereust es sonst.“ Miley  lächelte schwach „Mal schaun…“.
Sie ging lustlos weiter. Sie hatte keine Lust auf diese Feier, sie hatte auf gar nichts Lust.  ‘Du willst es‘, meldete sich eine Stimme in Mileys Kopf. Sie seufzte und sah von der Tür zu den Gästen, hin und her. Dann sah zu Taylor, die mit Joe in der Ecke stand, und sie nickte. Sie ging Richtung Ausgang als sie am Arm gepackt wurden. „Hannah wohin gehst du!?“ sie sah John an. „Ich muss kurz weg!“ „Nein!  Das kannst du nicht machen, das ist deine Party!“ „Ich muss!“ Er zog sie zur Seite. „Jetzt hör mir mal zu! Das kannst du nicht bringen. Wie soll ich das den ganzen Menschen hier erklären?! Nicht nur das Nick fehlt, gleich kommen noch 2 Moderatoren, die ein Interview möchten. Also bleibst du hier!“ Miley schüttelte den Kopf, sah ihn mit einem vernichtenden Blick an und riss sich los. „Ich werde jetzt gehen, ist mir egal was du den anderen erzählst. Das Interview können Joe und Kevin auch führen. Viel Spaß noch.“ Miley ging, ohne ihren Manager noch irgendwie zu beachten. Sie holte ihr Handy aus ihrer Handtasche und rief das Auto vor die Tür.
„Miss Montana ist alles in Ordnung?“
„Ja, ich möchte das du mich zum Hotel fährst.“ Sagte sie mit zitternder Stimme als sie ins Auto stieg.

Nick hatte das Zimmer am Ende des Flures, das wusste Miley ganz genau. Sie ging noch einmal in ihr Zimmer und überlegte sich ob sie wirklich zu ihm gehen sollte.
„Natürlich machst du das jetzt“ sagte sie zu sich selber. Sie stand auf, und ihr Blick ging in die Richtung des Spiegels.
Sie stellte sich davor und sah sich noch einmal an. Langsam zog sie die Perücke von ihrem Kopf und legte sie auf den Tisch. Sie fuhr sich durch ihr Haar, steckte den Zimmer Schlüssel in ihre Kleidtasche und verließ das Zimmer. Mit klopfendem Herz ging sie nervös in die Richtung von Nicks Zimmer. Sie blieb vor der Zimmertür stehen und atmete tief ein. Zimmer 121. Sie könnte zurückgehen, es war noch nicht zu spät. Sie blieb noch immer stehen, und starrte auf die Tür.
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