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Plötzlich schwanger!

von UkeAnkox3
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P12 / Gen
Anko Mitarashi Kakashi Hatake Orochimaru
13.06.2009
19.08.2009
8
17.000
 
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Dieses Kapitel
8 Reviews
 
 
13.06.2009 2.427
 
Hallo, meine Lieben. =)
Hier ist mal wieder eine KakashixAnko-FF von mir.
Ich hab mir auch Mühe gegeben, wirklich. xD
Ich würd mich über Reviews freuen. =)
Und jetzt, viel Spaß beim lesen. ♥

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Verzweifelt suchte die junge Jônin ihr kurzes, schwarzes Kleid. Nirgends konnte sie es finden, es schien fast so, als ob es vom Erdboden verschluckt worden wäre. //Verdammt nochmal, wenn ich mich nicht beeile, komme ich noch zu spät zu Kurenai!//, dachte Anko und suchte weiter nach dem nicht auffindbaren Kleidungsstück. Es war immerhin ihr 27-igster Geburtstag, und da wollte sich ihre Freundin schon mal in Schale werfen. Aber das ging eben schlecht, wenn nicht das nötige Kleidungsstück auffindbar war!

"Die ganze Welt hat doch was gegen mich!", knurrte sie und wühlte weiter in ihrem Kleiderschrank herum. Es war wie ein Fluch. Jedes Mal, wenn etwas war, fand sie die nötigen Sachen nicht. Es schien fast so, als ob das alles Absicht wäre, die der liebe, nichtvorhandene Gott kontrolliert. Schon letztes Jahr war es so. Da hatte sie ihre Schuhe nicht gefunden und kam dann zu spät. Sogar noch später als Kakashi. Das hatte sie damals noch mehr aufgeregt, denn bekannt war der Jônin ja für sein Zu-Spät-Kommen, und die Spezialjônin eben für ihr zu frühes Auftreten. Doch dieses Mal musste es anders sein. Dieses Mal würde sie NICHT zu spät kommen!

Schnell entfernte sich die Violetthaarige von dem Schrank und schaute unter ihrem Bett nach, und, siehe da, da lag auch schon das Kleid. "Du blödes Teil! Das hast du mit Absicht gemacht!" Murrend zog sie das Kleidungsstück vom Bett hervor und klopfte es von Staub und jeglichem anderen Dreck sauber. Gut. Schnell die normale Kleidung ausgezogen bis auf die Unterwäsche und das Kleid über den Kopf gezogen. Kurzer Blick in den Spiegel: perfekt. Nur noch die Schuhe und das Make-up. Auch wenn sie sich nicht gern schminkte, wollte sie dieses Mal doch etwas aufgestylter zu der Party erscheinen.

Die Schuhe hatte sie neben das Bett gestellt, also musste sie nicht nach ihnen suchen. Fix huschte Anko in ihr Badezimmer und trug einen Lippenstift auf. Die Farbe war ein schönes, sattes Rot, dennoch nicht so auffällig wie manch andere Lippenstifte, die sie im Laufe der Zeit schon ausprobiert hatte. Noch Wimperntusche und Rouge, das die Augenringe, welche sich wegen der vielen, schlaflosen Nächte gebildet hatten, abdecken konnte, ein wenig Parfum und fertig. //Heute werd ich mir kein blödes Kommentar von dem ach so klugen Hatake anhören müssen!// Letztes Jahr fand der Kopierninja das Auftreten der violetthaarigen Kunoichi nuttig. Danach hatte er sich eine Ohrfeige eingehandelt, welche noch einige Tage danach wehtat.

Ungestümt rannte die junge Frau nochmal ins Schlafzimmer und zog sich ihre Schuhe an. Die Jacke riss sie von der Garderobe, den Schlüssel hatte sie bereits in die Jackentasche gepackt. Und schon war sie aus der Wohnung gestürmt und machte sich auf den Weg zu ihrer Freundin. Das Geschenk hatte sie ihr ja heute früh schon gegeben, also hatte sie nichts vergessen. Mit hastigen Schritten kam sie ihrem Ziel immer näher. Dabei dachte sie noch einmal über die geladenen Gäste ein: Asuma, der feste Freund Kurenais, würde kommen, genauso wie Gai, Genma, Kotetsu, Izumo und Hayate. Shizune war auch eingeladen worden, aber ob sie kommen würde, wusste sie nicht. Und dann natürlich noch Kakashi.

Leise seufzte sie auf und schloss die Augen. Der silberhaarige Shinobi war sehr beliebt bei den ganzen Kunoichis in Konoha. Er war der Frauenschwarm schlecht hin, und, insgeheim mochte sie ihn auch etwas mehr, aber das hatte sie bis jetzt noch niemanden gesagt, nicht einmal Kurenai. Auch wenn sich der Kopierninja und die erfolgreiche Spezialjônin oft in den Haaren hatten wegen irgendwelchen Kleinigkeiten, waren sie trotzdem gute Kollegen und Freunde. Schon ein paar Mal meisterten sie erfolgreich irgendwelche A-Rang-Missionen. Einmal hatte er ihr sogar das Leben gerettet, als Feinde sich an ihr vergreifen wollten. Wäre er nicht gewesen, würde sie wahrscheinlich nicht mehr leben geschweige denn leben wollen. Er hatte sie mit seinen Iriden besorgt angeschaut und sie dann in das Dorf, in welches sie mussten, getragen. In seiner Nähe hatte sie sich wohl gefühlt... geborgen... sicher...

Entsetzt über sich selbst schüttelte Anko kurz den Kopf, um wieder klar denken zu können. Ihr Gesicht war von einem leichten Rotschimmer geziert. Auch ihr Herz klopfte höher und ein Kribbeln machte sich in ihrem Bauch breit. //Verdammt, Anko, warum denkst du überhaupt an ihn? Er ist ein Idiot, der nicht weiß, wie man mit Frauen umgeht! ... aber ein süßer Idiot... ach, verdammt nochmal! Hör endlich auf du dummes Ding!//, tadelte sie sich selbst und beschleunigte den Schritt. Sie musste aufhören, an ihn zu denken. Wenn sie jemand so sah, wie sie jetzt auftrat, konnte man fast glauben, sie sei verliebt. Lächerlich. Sie und verliebt? Und dann auch noch in den Hatake? ... möglich war es.

Schließlich erreichte die Kunoichi das Haus der Schwarzhaarigen und klingelte wie irre an der Klingel. "Kurenai! Ich weiß, dass du da bist! Also mach auf! Komm!", spornte sie ihre Freundin an. Ein lautes Scheppern kam von Innen, leises Fluchen und dann energische Schritte. Schnell wurde die Tür aufgerissen. Ein Schauer lief der Violetthaarigen über den Rücken, als sie in das wütende Gesicht ihrer Freundin sah. "Anko! Klingel nicht immer wie eine Blöde und hetz mich nicht! Wegen dir ist jetzt mein Lieblingsteller kaputt gegangen!" "Tut mir Leid, das wollte ich nicht." Mit einem Unschuldslächeln betrat sie das Haus ihrer Freundin, welche gleich darauf die Türe schloss. "Bin ich die erste?!", fragte die Spezialjônin und zog sich die Schuhe aus. Die Jacke hing sie an die Garderobe. "Jap. Du bist genau eine halbe Stunde zu früh dran. Aber immerhin besser als letztes Jahr.", grinste der Sensei von Team 8 und ging in die Küche. "Das du mich auch immer daran erinnern musst, du Nuss!"

Anko folgte der jungen Frau in die Küche. Diese hatte schon die Scherben aufgehoben und weggeworfen. Auf dem Tisch standen die Snacks für später, darunter auch Onigiri, Chips und Gummibärchen. Aber das Wichtigste fehlte natürlich: Dangos! "Kurenai, Herzchen... wo sind die Dangos?" "Ähm... die hab ich vergessen einzukaufen. Außerdem hast du gesagt, dass du welche mitnimmst." "Äh..." Kurz überlegte die Angesprochene. Dann fiel es ihr wieder ein. "Ach, scheiße... na, dann werd ich heute mal ohne Dangos glücklich werden müssen." Dabei zog sie einen Schmollmund und lehnte sich gegen die Wand. "Schmoll nicht, sonst bekommst du gar nichts, Anko, Herzchen." "Tse..."

Für einen kurzen Moment herrschte Stille, ehe Kurenai diese durchbrach. "Du, Anko... ich hab da mal eine Frage an dich." "Und die wäre?" Ein ungutes Gefühl machte sich in ihr breit. Oh Gott, was für eine Frage würde jetzt wohl kommen... gespannt war sie, aber auch irgendwie nervös. "Es soll dich jetzt nicht kränken... und versprich mir, dass du mich nicht umspringst und mich mit dem Küchenmesser attackierst." "Ist klar." "Oder mit der Bratpfanne, dem Rührbesen oder dem Toaster." "Ich habs ja verstanden! Komm zur Sache." Kurz hielt die Schwarzhaarige inne, und sie wusste genau, dass die Violetthaarige das bis aufs Letzte hasste. Dann schoss die Frage wie eine Kanone aus dem Mund. "Bist du an Kakashi interessiert? Also... du weißt schon, mehr, als nur Kollegendasein und gute Freunde."

Am liebsten hätte sie all die Sachen, die Kurenai aufgezählt hatte, auf die Freundin geworfen. Ein Rotschimmer zog sich über ihr Gesicht. "Was redest du da? So ein Schwachsinn! Wie kommst du drauf, dass ich von dem was will?!", fragte die Angesprochene entgeistert und wandte schnell den Kopf zur Seite, in der Hoffnung, ihre Freundin hatte das Rot in ihrem Gesicht nicht bemerkt, doch leider war sie zu langsam. "Hab ichs doch gewusst!" "Was?! Nur, weil ich rot im Gesicht werde, heißt das noch lange nicht, dass-" "Und wie es das heißt!" "Nein!" "Doch!" "Ich hab sowieso Recht, Anko, also streite es gar nicht erst ab."

Murrend verschränkte Anko die Arme vor ihrer Brust und seufzte. "Vielleicht... na gut, ja, ich bin mehr an ihm interessiert. Aber wenn du das jemanden sagst, dann werd ich dir in deinen hübschen Hintern treten, und dann hatte Asuma mal etwas zum Kneifen." "Schon klar... ich werd es niemanden sagen." Grinsend wandte sich die Schwarzhaarige der Bowle, die sie gerade zubereitete, zu und wartete auf die Frage ihrer Freundin. Nur wenige Momente später wurde diese auch gestellt. "Wie kommst du überhaupt da drauf, dass ich mehr von ihm will?"

"Anko, ich bin deine beste Freundin, ich weiß es einfach. Und außerdem, so oft wie DU dich immer über ihn aufregst und du über ihn redest... da wird man schon mal stutzig. Und ich glaube, du kennst dieses Sprichwort: was sich neckt, das liebt sich." "Ähm..." "Und ab und zu hat man auch an deinem Blick bemerkt, dass du was von ihm willst." "Wann?" "Letzte Woche im Jônin-Aufenthaltsraum. Du hast ihn die ganze Zeit angestarrt, als würde er nackt da sitzen oder sonst was." "Was zum... ich kann mich gar nicht dran erinnern, dass ich ihn so angestarrt habe..." "Glaubs mir oder nicht, Herzchen." "Ich glaub dir ja, aber trotzdem musst du mir versprechen, niemanden etwas zu sagen, ja?" "Ich werde schweigen wie ein Grab, da drauf kannst du dich verlassen, Anko."

Lächelnd wollte die Violetthaarige gerade zu ihrer Freundin gehen, um ihr mit der Bowle zu helfen, als es klingelte. "Ich mach schon auf. Bin mal gespannt, wer es ist." Die Spezialjônin ging aus der Küche, den Flur entlang zur Haustür und öffnete diese. "Ach, heute mal früher da als letztes Jahr?", grinste Gai und ging an ihr vorbei, dicht hinter ihm waren Asuma, Genma, Kotetsu, Izumo und Hayate. Auch Shizune war gleich mit dabei. "Haha. Heb dir deine Späße für später auf.", knurrte Anko und ging beleidigt wieder in die Küche. "Hey, Anko, das hab ich doch gar nicht so gemeint!" Verdattert schaute der Schwarzhaarige mit dem Eierkopf hinter der Violetthaarigen her. "Ich würde sagen, sie hat ihre Tage.", sagten Kotetsu und Izumo wie aus einem Munde, woraufhin Beide einen Pantoffel gegen den Kopf geworfen bekamen.

"Ich hab NICHT meine Tage! Verdammt nochmal! Ich bin gereizt, und das wegen dem da!" Ihr Finger wurde auf Gai gerichtet, der den Kopf schief legte. "Ich versteh nicht, was sie hat." "Glaubst du ich? Ich bin schon froh, dass ich Kurenai verstehe.", flüsterte Asuma und zog sich die Schuhe aus. "Männer...", murmelte Shizune und ging an den fünf Männern vorbei zu den Frauen in die Küche. Diese trugen die Knabbereien und die Getränke ins Wohnzimmer, wo sich bereits alle männlichen Lebewesen gesetzt hatten.

Nach gut einer Stunde waren manche schon leicht angetrunken, nur Anko hatte noch keinen Schluck von dem Alkohol genommen. Jeder wusste, dass sie keinen mochte und sie auch nicht viel vertrug. Es war an Asumas Geburtstag, als sie mal zu viel getrunken hatte und sich danach übergeben musste. Seitdem meidet sie jeglichen Kontakt mit dem Zeug. "Komm schon, Anko, einen kleinen Schluck kannsu dir doch gönnen.", murmelte Kurenai. "Nein." "Komm schon, nur ein kleines Schlückchen." "Nein!" "Ach, Anko~" "Verdammt nochmal, NEIN!"

"Wenn sie nicht will, dann solltet ihr sie in Ruhe lassen." Alle wandten den Blick zu dem Balkon, auf welchem nun der letzte Gast stand. Die Türe war offen, und ohne weiter etwas zu erwidern ging Kakashi auch ins Wohnzimmer und gesellte sich zu seinen Freunden. "Wow, Kakashi, du bist heute nur mal eine Stunde zu spät." Anko grinste und nahm sich einen Onigiri. "Und wie ich sehe bist du nicht nuttig geschminkt... dafür so angezogen." Lachen schallte durch das Wohnzimmer, der Kopf der Spezialjônin färbte sich rot. Mehr vor Wut als vor Scham. "Halt den Rand, Blödmann."

Es vergingen wieder ein paar Stunden. Alle waren leicht betrunken. Asuma und Gai konnten Anko doch noch überreden, etwas Bowle, Sake und Bier zu trinken, nur leider vertrug sie wie gesagt nicht viel, woraufhin sie bereits nach wenigen Gläsern nicht mehr ganz bei der Sache war. Auch der Kopierninja hatte etwas zu tief ins Glas geschaut. Shizune und Genma waren schon wieder gegangen, genauso wie Gai, Hayate und die beiden Spaßvögel. Jetzt waren nur noch Asuma, Kurenai, Anko und Kakashi da, wobei die beiden Ältesten noch am besten wussten, was sie taten. "Ich würde sagen, wir bringen sie in dein Bett, du kannst ja für heute bei mir schlafen.", schlug der Schwarzhaarige vor, woraufhin der Sensei von Team 8 nickte. "Ist glaub ich das Beste." Asuma stützte den Silberhaarigen, Kurenai die Violetthaarige. Beide legten sie in das weiche Bett und verließen dann auch schon das Haus. Kurenai war fest davon überzeugt, dass alles noch an seinem Platz sein würde, wenn sie am nächsten Tag wieder heimkommen würde. Außerdem vertraute sie den Zwei blind.

Anko lag wie erschossen auf dem Bett, Kakashi neben ihr. Langsam richtete er sich auf und schaute zu der Person neben sich. "Anko...", raunte er und beugte sich über sie. Er drückte seine Lippen auf die ihren, und ein wilder Kuss entstand. Nach und nach entkleideten sie sich, bis sie ganz nackt waren. Für diese Nacht verloren beide ihre Unschuld, und das unter Einfluss von Alkohol. Hätten sie beide nichts getrunken, wäre es sicherlich nicht passiert, aber das war nun egal. Fest hatte sich die Kunoichi an den Körper des silberhaarigen Shinobi gepresst, als er mit sanfter Gewalt in sie eindrang. Ihre Körper überkam ein Gefühl von Lust, aber auch von Zuneigung, Zärtlichkeit und vor allem Liebe...

Es schien, als würden sie miteinander verschmelzen... als ob ihre Körper eins werden würden. Nie mehr wollten sie von einander los lassen, doch spätestens, nachdem sich der Kopierninja in ihr entleert hatte, würde er sich aus ihr zurückziehen und erschöpft neben ihr liegen. Fest würde die Spezialjônin ihren erschöpften und schweißgebadeten Körper an den seinen pressen und in das Land der Träume abtriefen.

Erschöpft schliefen beide ein, ohne zu wissen, was genau sie getan hatten. Aber morgen würden beide mit einer bösen Überraschung aufwachen...
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