Eine neue Chance für Ruthie

von Violet
GeschichteDrama / P12
Martin Brewer Ruthie Camden
06.06.2009
08.11.2011
6
8342
 
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
1. Kapitel: Ein Wiedersehen endet tragisch

,, Martin es ist wirklich wichtig das du kommst, du musst einfach dabei sein,, erklärte Ruthie ihrem Mann am Telefon.
Ja richtig Mann. Die beiden haben vor knapp 1 ½ Jahren geheiratet, und dabei war die Pfarrerstochter erst 21, trotz allem hatte es niemanden gewundert das die beiden doch noch zueinander gefunden hatten und deswegen hatte auch niemand gegen die Hochzeit etwas sagen.
Doch leider war Martins momentaner Job in New York, weshalb der Schwarzhaarige jetzt unter der Woche dort wohnte, und Ruthie noch immer bei den Eltern, da sie an einem College ganz in der Nähe studierte.

,, Schatz, ich versuche rechtzeitig da zu sein, aber Freitags ist immer verdammt viel Verkehr auf der Autobahn, ich gebe mein bestes um rechtzeitig da zu sein,, erklärte der 23jährige, als Ruthie nur ergeben seufzte
,, Martin es ist der Geburtstag der Zwillinge, du weißt sie vergöttern dich und es ist Valentin, ich erwarte das du diesen Tag mit deiner Frau genießt verstanden,, sagte Ruthie ins Telefon als Martin diesmal nur ergeben seufzte.
,, Ok, ich werde kommen, ich verspreche es, aber wehe du erwartest Blumen,, sagte Martin die letzten Worte nur noch lachend ins Telefon, so das Ruthie sich ebenfalls kein leises Grinsen verbergen konnte
,, Klar, ich muss jetzt los, ich hab noch ein paar Kurse, aber ich rufe dich an, ich liebe dich,,flüsterte Mrs. Brewer ins Telefon.
,, Ich liebe dich auch Ruthie, und ich freu mich dich zusehen, bis dann,, hörte man auf der anderen Leitung nur noch ein leises tüten.
Kopf schüttelnd legte Ruthie das Telefon beiseite, und schnappte sich ihre Tasche vom Bett.

Wer hätte gedacht, das die Ehe von ihr und Martin meistens nur am Wochenende stattfinden würde? Also sie ganz bestimmt nicht, als Martin ihr den Antrag vor fast 2 jahren gemacht hat, hätte sie niemals gedacht das sie den Älteren noch seltener sehen würde, als in der Zeit in der sie nur zusammen waren, trotz all der Entfernung unter der Woche liebte Ruthie ihr Leben mit dem Brewer Erben, und niemand würde diese Liebe je unterbinden können, sie war schon glücklich wenn sie nur die Stimme ihres Geliebten hören konnte, aber am liebsten sah sie in seine rehbraunen Augen, oder auch Teddybär Augen, wie sie die Augen ihres Mannes immer gerne betitelte, was ihr natürlich einen gespielt bösen Blick von Martin einfang.

Lachend schritt sie vor den Spiegel um ihre Schminke zu überprüfen, prüfend wanderte der Blick der braunhaarigen an ihren Körper hinunter, innerlich konnte Ruthie schon wieder ihren Mann schimpfen hörten, der Baseballspieler konnte es überhaupt nicht leiden wenn seine Frau zu enge Sachen trug, wenn sie alleine weg ging, selbst wenn es nur die Uni war.
Also müsste Martin je Angst haben seine Ehe zu riskieren.
Natürlich wusste die Braunhaarige nur allzu gut von ihrer Wirkung auf Jungs, aber als würde sie jemals jemanden anderen außer ihren geliebten Mann wollen, wo sie ihn schon vermisste, wenn er nur ein paar Minuten weg war.

Besonders schlimm waren die Wochentage wenn die anderen Studenten damit prallten was sie nach dem Unterricht mit ihrem Freund oder Mann unternahmen, und Ruthie alleine nachhause gehen konnte, wo das Bett wie immer unberührt lag, genau wie sie es in der Frühe zurück gelassen hatte.
Trotzdem bereute sie es niemals Martins Frau geworden zu sein, sie hatte gewusst worauf sie sich einließ, als Martin ihr vor ein paar Monaten erklärte er würde in New York einen Job machen, er hatte sie sogar gebeten mit ihm zukommen, was seine Frau aber abgelehnt hatte, da sie ihr College hier in Glenok beenden wollte.
Und so war sie nun hier und Martin in New York.

Seufzend sah sie wieder in den Spiegel, lächelnd beachtete sie die Mitte ihres Körpers, nur schwach konnte man eine leichte kleine Wölbung an ihrem Bauch erkennen, der besagte das die 21jährige in der 20Woche schwanger ist, das war noch einer der Gründe weshalb Ruthie ihren Mann gerne bei sich hätte, damit er die gesamte Schwangerschaft mitbekam, zum glück waren es nur noch 2 Wochen und dann würde Martin wieder hier sein, in Glenok.

Am frühen Nachmittag dann als Ruthies Kurse beendet waren, ging die Braunhaarige Richtung Ausgang als sie ein nur ihr zu bekanntes Auto sah, als der Fahrer mit schwarzer Sonnenbrille auch schon ausstieg und seine Arme ausbreitete, lachend lief Ruthie in die Arme des Mannes, der sie sie zuerst lachend im Kreis drehte ehe er sich eng an sich zog, und seine Nase tief in ihr Haar vergrub
,, Martin ich hab dich so vermisst, so sehr,, flüsterte Ruthie ehe die beiden sich zuerst zärtlich und dann immer intensiver küssten, minutenlang standen die beiden einfach nur da und küssten sich, ehe Ruthie ein bisschen Abstand zu ihrem Mann brachte, damit sie wieder Luftholen konnte
,, Du bist hier, du bist wirklich hier, ich kann es kaum glauben, da die letzten 2 Wochen auch nichts geklappt hat,,
,, Ja das bin ich, ich bin heute früher weg, weil ich meine wunderschöne Frau so sehr vermisst habe,, erklärte Martin als Ruthie nur lachte und die beiden lachend ins Auto stiegen
,, Und?, was wollen wir machen?, wir haben noch fast 4 Stunden bis die Feier der Jungs los geht, was hältst du davon wenn wir auf die Promenade fahren? Was essen und ein bisschen stoppen?,, wandte Martin sich an seine Frau, als diese nur begeistert zusagte, und ihr Mann ihre Hand leicht in seine nahm, während er mit der anderen Hand das Auto lenkte.


Erst gegen 5 fing die Party der Zwillinge an, also begab sich das Ehepaar um halb 5 in die Festhalle in das Restaurant in dem sie den Geburtstag der Zwillinge, Lucy und Kevins Verlobung so wie den Valentin feiern würden.
,, Warte, bevor wir da rein gehen, will ich dir noch was geben,, erklärte Martin, ehe er seiner Frau befiehl die Augen zu schließen, da spürte sie auch schon etwas kaltes um ihren Hals, als sie an ihrem Hals hinab sah, entdeckte sie ein goldenes Herzamulett
,, Es ist wunderschön, danke,, bedankte sich die jüngste Camdentochter lächelnd, als Martin nur nickte und er seine Frau zu einem Kuss fest in den Arm nahm.
,, Fröhlichen Valentinstag,, flüsterte Martin seiner Frau zu, ehe er eine Hand sanft auf ihren Bauch legte und die beiden erneut in einen romantischen Kuss verfielen.
,, So und jetzt gehen wir da rein, und feiern, und morgen, verbringen den ganzen Tag alleine, nur wir beide,, erklärte Martin als Ruthie lachend nickte und die beiden Hand in Hand in das Zimmer gingen, als auch schon die Familie auf sie zugestürmt kam, und man die gesamte Camdenfamilie fröhlich feiern sah.

Erst gegen halb 11, als die Zwillinge schon längst auf den Stühlen eingeschlafen waren, machten sich alle auf den Rückweg nachhause, lachend und sich amüsierend saßen Ruthie und Martin in dessen Auto um nachhause zum Camdenhaus zu fahren
,, In Literatur läuft es ziemlich gut, ich denke ich bekommte eine 1,, erklärte Ruthie stolz, als Martin nur anerkennend nickte und eine Hand sanft auf den Bauch seiner Frau legte
,, Und wie läuft es mit dem Baby?,,
,, Es läuft alles gut, in 2 Wochen muss ich wieder zur Kontrolle zum Arzt?,,
,, Das ist toll, ich bin verflixt stolz auf dich, Schätzchen,, sagte Martin, ehe er sich kurz zu seiner Frau drehte, als diese ein grelles Licht auf sie zukamen sah.

,,MARTIN!,,

KLATSCH!!!!!!!!!

Stöhnend hob Ruthie den Kopf, ehe sie sich vorsichtig aufsetzte und sich auch schon ins Kissen zurück gedrückt wurde.
,, Bitte Mrs. Bleiben sie liegen, der Arzt kommt gleich,, wurde ihr gesagt
,, Wo…..wo ist……wo ist mein Mann?,,
,, Ihr Mann liegt auf der Intensivstadion, er wird gerade behandelt, keine sorge, wir kümmern uns um ihn, alles wird schon wieder gut, aber können sie mir sagen: hat ihr Mann irgendwelche Allergien?, oder nimmt er Medikamente?,, fragte die Krankenschwester
,, Nein, nein nicht das ich wüsste, ich will zu Martin,, murmelte die 21jährige, als die Schwester sie nur mitleidig ansah
,, Ich weiß, und bald können sie zu ihrem Mann, haben sie noch ein bisschen Geduld,,
,, Was ist passiert?, was ist mit meinem Baby?,, schluchzte Ruthie
,, Sie und ihr Mann hatten einen Autounfall, der LKW Fahrer konnte nicht ausweichen, anscheinend ist ihr Mann ein bisschen von der Straße abgekommen, ihrem Baby geht’s gut, sie hat großes Glück, und ihre Familie wartet draußen, ich lasse sie jetzt zu ihnen, aber schonen sie sich, ich komme zu ihnen, sobald ich etwas von ihrem Mann weiß,, erklärte die Schwester ehe sie aus dem Zimmer verschwand und kurz darauf Eric und Annie Camden das Zimmer betraten

2 Stunden später kam der Oberarzt dann zu Ruthie ins Zimmer und erklärte ihr die Situation
,, Sie haben nur ein paar Prellungen, die sind bald wieder verheilt, keine Sorge,, sagte der Arzt
,, Aber……was…..was ist Martin?, meinem Mann?, wie geht’s ihm?, er schafft es doch, oder?, bitte, bitte, er ist mein Leben, er ist mein ein und alles,, schluchzte Ruthie in die Decke, als der Arzt einen Stuhl an Ruthies Bett zog, worauf er sich niederließ

,, Sehen sie, es ist so, ihr Mann hat viele Verletzungen, wir konnten ihm helfen, die äußeren Blutungen zu stillen, aber die inneren, die sind zu stark. Mrs. Brewer wir haben wirklich unser best mögliches getan um ihrem Mann zu helfen, wir dachten auch wir hätten es geschafft, aber dann gab es Komplikationen bei der OP, ihr Mann ist leider ins Koma gefallen,, erklärte der Arzt zögernd und mitleidig
Als Ruthie schockiert aufschluchzte, ehe sie sich schwer schluckend durchatmete
,, Und…..und wann wird er wieder aufwachen?,,
,, Naja, ihr Mann hat wirklich schwere Verletzungen, er……. Er wird vermutlich nie wieder aufwachen, natürlich gab es Leute die wieder aufwachten aber die Chance besteht 5% zu 100%, es tut mir sehr leid, vielleicht sollten sie überlegen die Maschinen abstellen zu lassen, wenn er in ein paar Tagen oder Wochen nicht aufwacht,,
,, NEIN, nein das werden nicht, er wird aufwachen, er wird aufwachen, das wird er, er lässt mich nicht alleine,, schluchzte Ruthie herzzerreißend
,, Mrs. Brewer ich weiß wie schwer das ist, aber bedenken sie doch, nur die Maschinen halten ihren Mann noch am Leben, nur die Maschine atmet noch für ihn, er versteht sie nicht, noch spürt er ihre Berührungen,, redete der Arzt Ruthie ins Gewissen, als diese nur weinend erklärte sie möchte alleine sein

Niemand konnte am Anfang dieses Tages ahnen, das dies der letzte Tag von Martin Brewer sein würde, niemand.

So das wars, schreibt pls viele Reviews, dann gehts schnell weiter, und wie gesagt Martin wird wieder autauchen
bis dann
Review schreiben