Die Herren der Elemente

GeschichteAbenteuer / P12
31.05.2009
31.05.2009
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Jedes Land hat ihre Legenden, jede Welt, jedes Universum. Sie sind so vielfältig, so verstrickt. Sie erzählen von den wunderbarsten und den grausamsten Dingen, die sich ein jeder vorstellen kann. Eine Vielfalt, so vielfältig wie die Kulturen selbst. Jedoch eine Sache haben sie alle gemeinsam. Sie haben einen wahren Kern, sei es ihre Lehre oder ihr Handlungsort oder sogar das Geschehen. Ein Detail stimmt immer, und mag es noch so unbedeutend sein.

Doch Legenden geraten in Vergessenheit werden von neuen verdrängt, egal wie oft sie erzählt wurden, doch manche Legenden währen ewig. Sie müssen nicht unbedingt die ganzen Nationen in ihren Bann ziehen, doch sie bleiben stetig in Erinnerung.

Selbst 10.000 Jahren kann eine Legende überdauern, vor allem eine die die Welt Jahrtausende lang in Spannung hielt. Doch nun kennen sie nur wenige, doch denen sie Begriff ist, wissen mehr. Sie wissen, es ist wirklich passiert. Sie wissen die Legende der Herren der Elemente ist wahr. Sie wissen dass sie existierten und dass deren Macht unvorstellbar war. Ihrer Kraft so sagt man sollen sogar die Naturgewalten gehorcht haben. Sie sollen so viel gekonnt haben.

Ihre Legende besagt, dass vor 10.000 Jahren die übelste Sorte von Herrschern regiert haben soll. Damals war die Welt uneinig und zerstreut doch so soll es vier große Reiche gegeben haben. Ihre Herrscher waren grausam und beuteten ihre Länder auf eine widerwärtige Art und Weise aus. Und dies war ihnen noch nicht genug. Sie wollten die ganze Welt und nach und nach fielen auch die kleineren Länder ihnen zum Opfer. Doch sie kannten keinen Halt und so begannen sie sich auch gegenseitig zu bekämpfen. Der Krieg war hart und brachte sehr viele Opfer. Allerdings schienen sie sich ebenbürtig und ein altes Geheimnis kam zu Tage. Eine magische Waffe, stark genug um die Titanen zu bezwingen, die alten Geschöpfe der Natur. Natürlich wollte ein jeder Herrscher diese magische Waffe. Ein jeder wollte die Titanen unter seiner Kontrolle wissen.
Die Gefahr die von den Titanen ausging, beachteten sie nicht. Sie wollten um jeden Preis siegen und es so kam es, dass die Natur ihre Krieger wählte um die Welt zu schützen. Die Götter der damaligen Zeit hatten nicht umsonst die Titanen verbannt. Sie waren zu mächtig und zu machtgierig. Sie wollten die Welt, genauso wie die vier Herrscher.
Das Wasser wählte sich eine junge Frau, mit langen schwarzen Haaren und ebenso dunklen Augen.
Das Feuer wählte eine Frau mit flammenroten Haar und grünen Augen.
Die Erde hingegen wählte einen braunhaarigen Mann mit braunen Augen.
Der Wind setze sein Vertrauen in eine blonde Frau mit blauen Augen.
Schließlich sandten auch Dunkelheit und Licht ihre Kämpfer aus: einen Mann mit schwarzem Haar und roten Augen sowie einen Mann mit silbrig glänzenden Haar und grauen Augen.
Gemeinsam erhielten sie die Aufgabe die Erweckung der Titanen zu verhindern und die magische Waffe an sich zu bringen.
Doch es dauerte seine Zeit. Der Stab der Ewigkeit war sehr lange Zeit verschollen gewesen und es gab kaum Hinweise auf seinen Verbleib. Die Suche war hart und die auserwählten Krieger mussten alles geben. Sie mussten ihre Familien verlassen, ihre Freunde, ihre Liebe. Sie gaben wirklich alles, für die Welt. Nach und nach meisterten sie ihre neu gewonnen Fähigkeiten.
Doch dann kam alles anders. Die Herrscher fanden vor ihnen den Stab und kämpften darum. Die Titanen wurden erweckt, aber es war keiner in der Lage sie zu kontrollieren. Mit vereinten Kräften und mit Hilfe der Natur schafften die Herren der Elemente es die Titanen erneut zu verbannen. Sie verschmolzen mit der Natur und gaben dafür ihr Leben.
Zurückgelassen warteten die Familie auf ihre Rückkehr, nicht wissend dass sie niemals mehr zurück kehren konnten. In ihrem letzen Wunsch hinterließen die Herren ihr Vermächtnis auf das dies ihre Familie schützen würden und ihren Nachfolger übermittel würden. Diese sollten die Titanen endgültig vernichten können.
Und so kam es dass die Artefakte der Herren von Generation zu Generation weiter gegeben wurden. Die mächtigen und unsterblichen Pferde, sowie die kraftvollen Schwerter und zudem einige Bücher und Schriften der Herren selbst wurden erhalten.

Doch irgendwann verläuft die Spur ihrer Nachfahren im Sand. Niemand weiß mehr ob sie existieren oder ob es sie wirklich gab. Wenige munkeln, sie wären in eine andere Welt entschwunden und bereiten sich auf die Rückkehr der Titanen vor, doch auch das geriet in Vergessenheit, sowie die ganze Legende selbst. Trostlos für die die sie hüten doch auch ein Segen. So können sie unbeschwert leben und sich ihrer Aufgabe widmen.

Wo sie wohl seien mögen?
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