The life of Derek

GeschichteRomanze / P16
29.05.2009
21.06.2009
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29.05.2009 1.662
 
Soooo, hier ein Twoshot über "Mensch, Derek!" :) Viel Spass beim lesen.

Titel: Mensch, Derek!
Genre: Romanze
Altersempfehlung: 16
Pairing: Casey & Derek

Diese Personen gehören nicht mir... bla bla etc.^^

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KAPITEL 1: LONLEY HOURS


Es war kurz vor den Sommerferien und alle Familien machten sich bereit für einen gemeinsamen Urlaub. Alle, bis auf…

“WAS?” Casey war vor entsetzen von ihrem Sessel aufgesprungen. “Was soll das heißen ihr wollt uns nicht mitnehmen?” wie wild fuchtelte sie mit den Armen in der Luft hin und her und zeigte abwechselnd auf sich selbst und Derek, der seelenruhig in seinem Sessel saß.
“Genau das.” sagte Nora und legte die Hände ineinander, wie bei einem Gebet. “Wir haben keine Lust mehr darauf, dass ihr euch ständig streitet, immer wieder dasselbe mit euch. Casey, ihr seit keine sechs mehr! George und ich wollen nur vermeiden, dass dies wieder nur eine weitere Familientragödie statt eines Urlaubs wird.”
Casey seufzte. Sie konnte sich nur zu gut an die letzten Ferien erinnern. Sie hatte sich zusammen mit der Nervensäge Derek um eine Bradpfanne gestritten - in der gerade einmal zwei Kartoffelstücken waren - diese dann fallen gelassen und bedauerlicherweise genau auf die Stelle, wo Nora mit einem vollen Wäschekorb trat. Sie rutschte natürlich aus und der Inhalt des Korbes ergoss sich über die noch eingeschaltete Herdplatte.
Im Endeffekt fuhren dann alle eine Woche früher nach Hause, Nora mit einem Gips am Arm und George mit ein paar Unterhosen weniger.
All dies war aber nicht absichtlich passiert.

“Warum könnt ihr nicht nur Derek hier lassen und ich komme mit euch?” versuchte die junge Frau mit den braunen Haaren es noch einmal.
“Nein ihr bleibt Beide!” stellte George mit ernster Miene klar. “Schließlich seid ihr Beide gleichermaßen für eure Auseinandersetzungen verantwortlich.” Derek grinste scheinheilig.
Casey jedoch wurde sauer. “Mensch, Derek! Setz dich gefälligst auch mal ein, du redest doch sonst immer ohne Punkt und Komma, wenn es um das Strafmildern geht.” blaffte sie ihn an.
Er verschränkte grinsend die Arme hinter dem Kopf. “Diesmal nicht, Schwesterherz. Du hast Dad und Nora doch gehört. Wenn sie Nein sagen heißt das Nein, Basta.” Casey blieb vor Verblüffung der Mund offen stehen.

“Was ist den mit dir los?” fragte Edwin der neben seinem großen Bruder saß.
“Ich akzeptiere nur die Entscheidung unserer weisen Eltern.” säuselte er.
Casey zog die Augenbrauchen hoch. “Da ist doch was foul.”
“Allerdings.” stimmte George ihr zu. “Aber da ich meinen Sohn ja kenne…” er holte unter dem Couchtisch einen dicken Block hervor. “… habe ich hier ein paar Regeln für euch.” mit einem lauten Knall ließ der blonde Mann den Stapel Blätter auf den Tisch fallen.
Hastig griffen Derek und Casey danach, doch Derek war schneller. “Regel Nr. 1, keine Party.” damit waren seine Ferien gelaufen. “… Regel Nr. 2, keine Party.” las er weiter. Auf der ganzen Seite stand das Gleiche. Er blätterte alle Seiten durch.
“Regel Nr. 50..., keine Party.” enttäuscht ließ er die Arme sinken. “Warum schreibst du 50 mal das Selbe auf?” fragte Derek und ließ sich zurück in den Sessel fallen.
“Damit du gleich die 50 Versuche fallen lässt, dich an dieser Regel vorbei zu mogeln.” antwortete George und grinste selbstgefällig. Sein Sohn jedoch ließ ein seliges Grinsen seinen Mund überziehen.
“Und was ist, wenn mir 51 Varianten einfallen?” Triumph breitete sich in seinen Zügen aus.
“Für den Fall…” er griff erneut unter den Couchtisch. “… habe ich hier noch etwas.” und ein weiterer Blätterbogen landete auf dem Tisch.
Diesmal war Casey es die diese als erste zu fassen bekam.
“Nr. 51 - 100 …, keine Party.” frustriert biss sie sich auf die Lippe.

“Und… solltet ihr nur gegen eine Regel verstoßen - also gegen alle - könnt ihr euren Hausarrest den ihr sonst bekommen würdet, gleich mal 100 nehmen!” zufrieden wandte er sich Nora zu. “War das gut?” er grinste.
Seine Frau schien beeindruckt. “Sehr gut.” und gab ihm einen Kuss.

Entrüstet stemmte Casey die Arme in die Hüften. “Ihr… das könnt ihr doch nicht machen! Ihr könnt uns nicht alleine lassen. Wir, wir können das Jugendamt anrufen.” Nora verdrehte die Augen. “Mach nicht so ein Drama Casey. Außerdem seit ihr alt genug um alleine hier beleiben zu können.” ihre Tochter stampfte wütend mit dem Fuß auf und verließ undeutliche Worte von sich gebend den Raum.
“Toll.” sagte Derek sarkastisch. “Versaut mir ruhig meine Ferien und sperrt mich mit der Streberin ein.” er ging zur Treppe. “Schönen Dank auch.” keifte er und verschwand.

“Vielleicht sollten wir sie doch mitnehmen.” doch ehe George diesen Satz aussprechen konnte, kam Nora ihm zuvor.
“NEIN! Bleib konsequent George, das haben sie sich selbst zuzuschreiben.” er nickte stumm.
Edwin und Lizzy tauschten verwirrte Blicke. “Dürfen wir jetzt gehen?” Nora nickte und stand auf. “Ich muss Marty sowieso vom Zahnarzt abholen.” und so ging dieser spektakuläre Tag zur Neige.

***

Eine Woche später schon machte sich - zumindest ein Teil - der Familie auf den Weg in den Urlaub.
George koordinierte gerade den Transport von sämtlichen Koffern in das Auto und Nora huschte durchs Haus auf der Suche nach etwas das vielleicht vergessen wurde.
Casey und Derek dagegen saßen zusammen auf der Couch, die Arme vor der Brust verschränkt und schauten Fernsehen.
Nora kam gerade an ihnen vorbei, als sie plötzliche stehen blieb. “Derek, kannst du mir bitte mit der Kühltasche helfen, ich muss noch Martys Koffer holen.” uninteressiert schaute er sie an. “Nein, tut mir leid. Ich habe mir geschworen diesen Platz für eine Woche nicht mehr zu verlassen.” verzweifelt sah sie zu ihrer Tochter. “Casey?” die junge Frau seufzte und stand auf.

Ca. eine Stunde später waren sie allein.
Als Casey wieder ins Wohnzimmer trat, wäre sie beinahe mit Derek zusammengestoßen, der schnellen Schrittes und mit grinsendem Gesicht aus dem Zimmer stürmte.

“Wa… Derek!” keifte sie. “Kannst du nicht aufpassen?” er jedoch beachtete sie gar nicht und griff nach dem Telefon.

“Was hast du vor?” rief sie ihm zu.

“Ich rufe ein paar Freunde an. Wenn die anderen wieder kommen werden sie gar nicht merken, dass hier eine Party war. Wir räumen einfach auf, schließlich haben wir eine Woche dafür Zeit.”  es klang wenig überzeugend, zumindest für Caseys Ohren, … diese allerdings bemerkte gerade etwas.

“Der Anrufbeantworter blinkt.” sie drückte auf die rot leuchtende Taste. Georges vertraute Stimme wurde hörbar.

“Hallo Derek, hallo Casey. Ich hatte euch noch vergessen zu sagen, dass entweder ich oder Nora gelegentlich einmal anrufen werden, um zu hören ob alles in Ordnung ist. Im Klartext: sollte ich nur den allerkleinsten Laut einer Party im Hintergrund vernehmen, wird es der Polizei ein Vergnügen sein diese aufzulösen. Gut, das war es eigentlich. Viel Spaß noch.”

Derek blickte verdattert auf den AB. “Das kann ja wohl nicht sein Ernst sein? Soll ich hier versauern?” er pfefferte das Telefon in die Ecke. “Verdammt!”

“Derek, beruhig dich!” forderte seine Stiefschwester ihn auf. “Du hast ja immer noch diese unsinnigen Computerspiele, falls dir langweilig wird.”

Wütend funkelte er sie an. “Ja, und du kannst dich am Besten gleich in dein Zimmer einsperren und da bis zum Ende der Woche - oder deines Lebens - bleiben und lesen.”

“Mein Leben besteht nicht nur aus Büchern.” fauchte sie.

“Und meins nicht nur aus Computerspielen.” blaffte er zurück.

Kurz herrschte Stille, bevor sich Beide umdrehten und in ihren Zimmern verschwanden.

Casey war sauer. Auf ihre Mom und George, die sie hier alleine mit diesem Schwachkopf ließen, auf Lizzy und Edwin, die sich nicht für ihr mitkommen eingesetzt hatten… und auf Derek, dem sie dieses ganze Schlamassel zu Verdanken hatte.
Den restlichen Tag liefen sich die Beiden zum Glück, nicht mehr über den Weg, weder beim Essen noch beim Gang aufs Klo… und das war auch gut so.

***

Der Beginn des ersten Ferientages hätte nicht schlimmer sein können. Es regnete in strömen und zu allem Überdruss war auch noch ein Gewitter angekündigt.
Casey saß eingewickelt in eine Decke, auf der Couch und las, während Derek irgendwo im Haus nach etwas suchte das - außer den Computerspielen - seine Langeweile vertreiben konnte.

Als dieser jedoch wieder ins Wohnzimmer trat, zeugte seine Miene davon dass er anscheinend nichts gefunden hatte. Gelangweilt ließ er sich neben Casey in die Couch sinken.

“Nichts gefunden?” fragte sie beiläufig, den Blick weiter in das Buch gerichtet.

“Was denkst du?” fragte er sarkastisch (er war anscheinend immer noch zu scherzen aufgelegt).

“Ich denke du hast mit dem Gedanken gespielt Edwins Zimmer auf den Kopf zu stellen, es aber gelassen weil du wusstest das dich danach niemand durch das Haus jagen würde.” er hob überrascht die Augenbrauen.

“Du hättest nicht gedacht, dass ich dich so gut kenne oder?” fragte sie amüsiert und sah ihn an.

Er grinste. “Nein. Eigentlich hätte ich nie gedacht das du mein Verhalten so genau studierst.” sie rollte die Augen, was ihn noch breiter grinsen ließ.

“Kannst du das Buch nicht mal weglegen, damit ich dich nerven kann?!” seine Stimme klang emotionslos. Und tatsächlich klemmte sie ein Lesezeichen zwischen die Seite und schlug den dicksten Wälzer den Derek je gesehen hatte zu.

“Von mir aus. Was willst du machen?” anscheinend langweilte sie das Buch, genauso wie die PC-Spiele Derek. “Oh, ich weis. Schauen wir doch in den Spieleschrank… vielleicht ist da etwas drin.”
Ihr Stiefbruder sah sie skeptisch an. “Soll das dein ernst sein? Diese Spiele sind so was von langweilig und überholt.” sie seufzte. “Hast du eine bessere Idee?”
Er schien zu grübeln. “Nein.” sie schwiegen.

“Aber, warum sollte ich mich auch mit so einer verkorksten Streberin abgeben, wenn ich genauso gut Sam anrufen könnte.” sagte er schließlich und spurtete zum Telefon.

Er hatte allerdings nicht bemerkt das Casey ebenfalls darauf zu gestolpert war. “Ich rufe vorher Emily an. Sie wird bestimmt liebend gerne etwas mit mir machen.” er zischte nur. “Sicher, weil sie genauso wie du ein Loser mit nur einer Freundin ist.” Casey wollte ihm gerade eine Ohrfeige geben, als er schmunzelnd ihre Hand ergriff und sie davon abhielt.
Lange sahen sie sich in die Augen, bis Derek seinen Kopf ein wenig mehr zu ihr neigte…

TBC...
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^^ naja, also dann bis zum nächsten Chap :D
glg Steffi
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