WIe Karl der Trinkfeste den Berg entdeckte

GeschichteHumor / P12
23.05.2009
23.05.2009
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Wie Karl der Trinkfeste zu seinem Namen kam


Eines Schönen Frühlingstages Zog Fürst Karl vom belagerten Weg hinauf an den Bostalsee um sich mit anderen Fürsten an der Musik diverser Barden zu ergötzen und den Ritterspielen sowie dem Bier und Met zu frönen. So zog er los mit 20 seiner besten Ritter und genauso vielen großen Eichenfässern Bier und noch einmal So viele mit Met gefüllt. Außerdem kamen im Gefolge viele Burgfräulein und als Verpflegung eine ganze Herde schwerer Kühe. Der Weg war gut und alle hatten fröhliche Lieder auf den Lippen:

Blut, Blut, Räuber saufen Blut!

Raub und Mord und Überfall sind gut!

Hoch vom Galgen klingt es,

hoch vom Galgen klingt es,

Raub und Mord und Überfall sind gut!


Am Bostalsee schlugen sie ihr Lager auf und entfachten sogleich ein riesiges Feuer auf dem 2 Kühe gebraten wurden. Es Wurde nur verhältnismäßig wenig getrunken also jeder nur ein Viertel eines Fasses Bier, da am nächsten Tag die Spiele beginnen sollten. Nach und nach ging jeder mit einem der Burgfräulein in sein Zelt.
Am nächsten Tag Standen alle Schon früh auf, es war gerade Mittagszeit und sie verzehrten den Rest der beiden Rinder. Karl ließ sich in seine Rüstung helfen. Sein Wappen waren 2 Hände eine mit einem überschäumenden Bierkrug und eine mit einem Horn, die an stießen. Seine Rüstung war aus tausend mal tausend Kronkorken gefertigt und von den Bierschamanen gesegnet worden, auf dass sie niemals unter den Schlägen eines Gegners nachgeben solle. Sein Schwert war auch aus Kronkorken und die Parierstange waren 2 der 1000 Hörner des mythischen Sonnenrindes Milchamuh. Nie konnte ein feindliches Schwert überhaupt zu seinem Arm vordringen selbst Zauber prallten an dieser Waffe ab. Sein Gefolge legte auch die Rüstungen an die zwar genauso prächtig aber niemals so mächtig waren.
Auf dem Kampffeld waren schon viele andere Fürsten mit ihrem Gefolge versammelt. Zum Beispiel Karls Waffenbrüder Graf Lukas vom Rothaus und Herzog Heinrich dem Holsten. Aber auch sein alter Feind Baron Berthold von der Bitburg. Mit ihm lag er schon seit einem Jahrhundert im Streit und an diesem Tag sollte er ein für alle Mal entschieden werden. An den Grund für den Streit konnte sich keiner der beiden mehr erinnern und sonst auch niemand mehr. Laut einer Legende soll Baron Berthold von der Bitburg mit Karl vom Belagerten Weg in einer Schenke ordentlich gezecht haben und je nach dem in welchen Gefolge diese legende erzählt wird soll der Baron oder der Fürst sich heimlich davon geschlichen haben, sodass der andere die Rechnung bezahlen musste. Laut einer anderen Überlieferung soll Baron Berthold von der Bitburg dem Fürsten Karl vom belagerten Weg die Frau gestohlen haben.
Wie dem auch sei, an diesem Tag sollte es entschieden werden. Die Büttel, allesamt schon betrunken eröffneten den Kampf, doch aus ihrem gelalle konnte niemand schlau werden, sodass sich alle auf einen Kampf jeder gegen jeden stattfand. Jeder Fürst und sein Gefolge war darauf aus, dass sie die letzten auf den Kampfplatz wären. Der Kampf dauerte 2 Tage und 2 Nächte und am Ende waren nur noch Fürst Karl vom Belagerten Weg und Baron Berthold von der Bitburg auf dem Platz und die fochten erbittert, doch ihre Kräfte schwanden. Der König Paule der Pilsener wurde es überdrüssig und rief die beiden kämpfenden zu sich und verkündete:“ Ihr beide Seid euch im Waffenhandwerk ebenbürtig. Keiner von euch kann den anderen besiegen. Also sollen Met und Bier entscheiden. Wer morgen Abend mehr trinken kann soll als Sieger hervorgehen und euer Streit soll beigelegt werden!“
Sofort wurden den beiden von ihrem Gefolge gebratenes Fleisch und Bier gebracht auf das sie sich ausruhen mögen um sich vorzubereiten.
Am Abend des Wetttrinkens wurden je sechs Fässer Bier und Met herangeschafft für jeden der beiden je drei Fässer. Jedes Fass fasste an die 150 Liter und war bis oben hin voll. Beiden wurden aus dem Vorrat des Königs 2 Prächtige Hörner mit vielen Goldenen Verzierungen gegeben. Jedes war fast einen Meter lang. Es wurde zuerst auf jeder Seite ein Bierfass geöffnet und so schöpften sie Horn um Horn und tranken. Danach wurden Metfässer geöffnet. So ging es immer weiter bei dem letzten Bierfass angelangt hatte der Baron Schwierigkeiten auf den Beinen zu bleiben und sein Horn in das Bier zu tauchen. Doch er wollte nicht aufgeben obwohl Fürst Karl vom belagerten Weg in einer wesentlich besseren Verfassung war. Etwa in der Mitte des letzten Bierfasses fiel der Baron und schlief an Ort und Stelle ein. Unglücklicherweise hielt er sich bei dem Sturz an seinem Fass Fest und warf es um so das alles Bier das darinnen ward sich über ihn ergoss, Sogleich rief Fürst Karl mit lauter Stimme:“Man hebe die linke Hand, man hebe die rechte Hand, zeige auf das Subjekt der Verachtung und rufe mit Lauter Stimme:Du bist Scheiße!“ Alle den König eingeschlossen machten mit. Seid diesem Tag war die Bierdusche eine Bestrafung für all jene die zu weit über ihre Grenzen gegangen waren und der Spruch für jeden der durch Dummheit sein Bier verschüttete. Und Fürst Karl vom belagerten weg bekam den Beinamen „Der Trinkfeste“ was er sofort in seinen Titel mit aufnahm der von Stund an lautete:“Fürst Karl der trinkfeste vom belagerten Weg“
































Und was wurde aus Baron Berthold von der Bitburg?
Tja, der hat seine Trinkfestigkeit nur mit Tee(Bitburger) trainiert und nur zu besonderen Anlässen Met getrunken. Ja und wer mit Tee trainiert kann saarländisches Bier nicht vertragen.
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