Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Honest Fox

GeschichteAllgemein / P12
20.05.2009
20.05.2009
34
16.191
3
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
20.05.2009 473
 
Ich hab die folgende Story vor etwa drei Jahren geschrieben, als ich mich noch etwas mehr als heute für die Karl-May-Romane interessierte. Da das Ganze durch das in der Kurzbeschreibung angedrohte Du-entscheidest-selbst-Prinzip etwas kompliziert ist, hab ich sie nicht so sehr überarbeiten können/wollen, wie es nötig gewesen wäre. Die Geschichte selbst ist sehr überzogen und stellenweise viel zu nah an den Büchern. Die Kapitel sind teilweise wirklich äußerst kurz und wenig aussagekräftig.
Deshalb geht es eigentlich mehr um den Selbstentscheidungscharakter (ich denke, die Vorgehensweise ist klar: ihr springt in das Kapitel, dessen Zahl vor dem Satz steht, den ihr wählt). Es ist nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich, dass sich im Text Fehler befinden. Wenn ihr welche findet, gilt mein Grundsatz: Entweder ignoriert sie oder teilt sie mir mit.
Ich hoffe, dass ihr Spaß an der Geschichte habt, auch wenn (oder vielleicht auch gerade weil?) die Entscheidungen an manchen Stellen wirklich SEHR offensichtlich sind.


Naja... schwingt euch einfach in den Sattel und los geht's!


Nach so langer Zeit war ich endlich wieder im Westen. Ich liebe dieses Land mit den weiten Prärien, bewaldeten Hügeln, kargen Gebirgszügen und großen Seen. Und an einem dieser Seen wollte ich mich in wenigen Tagen mit meinem Blutsbruder Winnetou treffen.
Allerdings ritt ich nicht allein, natürlich nicht; denn das ist im Westen nicht sehr ratsam. Mir selbst hätte es zwar nichts ausgemacht, mich ohne Begleitung auf den Weg zum Silbersee zu machen, aber meine langjährigen Begleiter ließen sich einfach nicht davon abbringen. Von wem ich spreche? Nun, da wäre zum einen Sam Hawkens. Er ist ein lustiger, kleiner Kerl mit einem dünnen Bart und einer Perücke, die er seit seiner Bekanntschaft mit einem Skalpmesser trug. Er ist ein richtiger Westmann und liebte es früher, mich, das „Grennhorn“, wie er mich immer nannte, zu belehren, bis ihm dann Dick Stone und Will Parker, die beiden anderen Begleiter, deutlich machten, dass ich schon lange kein Greenhorn mehr war. Sie hatten ihn überzeugen können, dass der Schüler es geschafft hatte, seinem Meister nun überlegen zu sein. In Wirklichkeit aber bin ich meinem richtigen Meister längst nicht überlegen. Denn viel mehr als von Sam habe ich bei den Indianern gelernt, bei meinem Bruder Winnetou, dem wohl größten Indianerhäuptling aller Zeiten.
Mit diesen dreien ritt ich nun also hinauf zum Silbersee in der freudigen Erwartung meinen Freund und Bruder endlich wieder zu sehen.

Wir befanden uns etwa sieben Tagesmärsche südlich von unserem Ziel und waren den ganzen Tag in recht gerader Linie geritten, bis wir plötzlich am frühen Nachmittag auf eine Fährte stießen. Sie kam von links herüber an uns vorbei nach rechts.

2 Ich kümmerte mich jedoch nicht darum und ritt mit meinen Gefährten weiter.

3 Ich stieg ab und untersuchte sie.

4 Ich ritt mit meinen Gefährten eine Strecke auf ihr zurück.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast