15 Jahre

GeschichteDrama / P16
Benjamin Barker Lucy Barker Mrs. Lovett Richter Turpin
16.05.2009
14.10.2012
11
41316
1
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Vorwort

Erst einmal hallo und danke für das Interesse an der FF! Es würde mich freuen, wenn manche sich die Zeit nehmen, das Vorwort zu lesen, da ich vorab ein paar für mich wichtige Dinge hierzu sagen möchte. (Wem das Vorwort nicht gefällt, einfach überspringen)
Vor mehr als einem Jahr habe ich diese FF angefangen und seit diesem Zeitpunkt versuche ich, so viel wie nur möglich über die Deporation in Erfahrung zu bringen. Leider gibt es tatsächlich nur sehr wenig Material zu diesem Thema, was mir das Schreiben an der FF zusätzlich erschwert. Mittlerweile glaube ich aber, zumindest das Wichtigste in Erfahrung gebracht zu haben, um nun wieder ohne große Unterbrechungen weiterschreiben zu können. (Falls jemand an ein paar Quellen interessiert ist, einfach fragen)
Es ist mir nämlich wirklich sehr wichtig, „Sweeneys Hölle“ so gut wie möglich darzustellen und vor allem nachvollziehen zu können. Und da hilft nicht einfach ein bisschen Phantasie (was ich leider ein wenig zu spät gemerkt habe), sondern da muss eine Recherche her. Mir ist leider erst viel zu spät klar geworden, dass ich vielleicht etwas zu hoch mit diesem Thema gegriffen habe. Nur ist das jetzt zu spät, dafür habe ich mich nun schon zu intensiv mit all dem auseinandergesetzt. Ich werde aber mein Bestes geben, vor allem Benjamins Wandlung zu Sweeney Todd so gut wie nur möglich darzustellen.
Da die FF, wie bereits gesagt, mehr als ein Jahr alt ist, gibt es einiges an historischen Dingen noch einmal in den ersten Kapiteln zu überarbeiten. Somit hätte ich dann auch schon mal erklärt, warum ich die Kapitel nicht so schnell hochladen kann. Im Allgemeinen muss ich anfügen, dass, spätestens wenn ich den Punkt erreicht habe, an dem ich alles Fertige hochgeladen habe, es sein kann, dass die Kapitel eher schleichend hochgeladen werden. Trotzdem werde ich versuchen, mindestens ein Kapitel pro Monat hochzuladen.
Wichtig, noch was Kurzes zum Prolog:
Es kann sein, dass einigen der Prolog aufgrund des Schreibstils, nicht ganz so gefallen mag, aber der Prolog war mehr eine Art Versuch oder Übung es ein wenig altmodisch klingen zu lassen. Die eigentlich FF ist natürlich in einem „normalen“ Schreibstil gehalten ;)
Und jetzt danke für die Aufmerksamkeit und viel Spaß beim Lesen.
Lg Hakura




Prolog


Einst lebten ein talentierter Barbier, der sich meisterhaft auf den Umgang mit dem Rasiermesser verstand, und dessen tugendhafte Frau, die aufgrund ihres wunderschönen Antlitzes und ihres reinen Wesens fürwahr ein Engel sein musste, im prachtvollen oder auch verrotteten London – denn dies lag wahrlich an der Sicht ihres Betrachters – des 19. Jahrhunderts. Ihre tiefe Liebe zueinander hatte ihnen ihre kleine Tochter geschenkt und durch den Barbiersalon, der sich über dem gutlaufenden Pastetengeschäft ihrer Vermieter in der Fleet Street befand, verdienten sie genug, dass sie ein bescheidenes aber freilich glückliches Leben führen konnten.
Ihr gemeinsames Glück jedoch sollte ihnen nicht ewig vergönnt sein, denn es kam der Tag, da der Richter das erste Mal die Frau des Barbiers erblickte. Verzaubert von ihrer Schönheit, war es ihm nicht mehr möglich, an etwas anderes zu denken und von unflätigen Gedanken besessen, begehrte er sie Tag für Tag mehr. Einzig und allein der Barbier stand ihm im Wege und machte es ihm unmöglich, an die Frau heranzukommen.
So rief der Richter eines Tages den Büttel zu sich und sprach: „Oh wie verlangt es mich doch nach der Frau des Barbiers, der in der Fleet Street lebt! An nichts anderes will ich mehr denken als an dieses reine Geschöpf, bei dem es sich nur um einen Engel handeln kann. Deswegen soll es nun deine Aufgabe sein, den Barbier aus dem Wege zu schaffen.“
„Gewiss mein Herr, diese Aufgabe werde ich mit Freuden für Sie erfüllen und haben Sie Geduld, so will ich Ihnen versichern, dass Ende dieser Woche die Frau des Barbiers die Ihre sein wird“, versprach der Büttel und ein hinterhältiges Grinsen erschien in dem hässlichen Gesicht des Mannes.