Gartenfest

von Rhime
GeschichteAllgemein / P12
15.05.2009
08.06.2009
2
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Endlich Sommer, so soll's sein,
da lad' ich nette Freunde ein,
darauf mußt' ich lange warten,
doch nun gibt es ein Fest im Garten.

Mein Schatzilein, der gute Till,
der steht heut' mal hinter'm Grill.
Tische, Bänke, alles da
und dekoriert ist's wunderbar.
Gleich geht's los und das wird schön,
da werd' ich meine Freunde seh'n.

Ich zieh' mich um, bin gleich soweit,
ich trage heut' mein Sommerkleid.
Da klingelt's auch schon an der Tür,
die ersten Gäste sind nun hier.
Ich öffne und sie treten ein,
ich glaub' die Party, die wird fein.

Denn die dort stehen, diese beiden,
mag ich ganz besonders leiden.
Tretet ein, fühlt euch zu Haus,
wir gehen in den Garten raus.

Dort auf dem grünen Wiesengras
gibt's erstmal ein Begrüßungsglas.
Prost, ihr Lieben, seid willkommen.
Darauf einen Schluck genommen.
Daß ihr 2 gekommen seid,
mich heut' ganz besonders freut !

Weit're Gäste treffen ein,
kommen in den Garten rein.
Ich freu' mich, heute sie zu seh'n,
bin mir sicher, die Party wird schön.
An den Tischen tut sich was,
ich glaub', sie haben jetzt schon Spaß.

Langsam wir es Essenszeit,
in der Küche steh'n bereit,
Brot und Saucen, auch Salat,
Geschirr, Besteck, steh'n auch parat,
2 der Gäste, das ist fein,
tragen's mit mir in den Garten rein.

Getränke hol'n wir auch sogleich,
die stehen kühl im Gartenteich.
Ich bewirte den Besuch,
vom Grill her weht der Bratgeruch.
So wartet dann auch keiner lange
vor dem Grill in der Warteschlange.
Jeder kriegt was Leck'res mit,
ich wünsche guten Appetit !

Alle futtern, sind am schmausen,
ohne Halt und läng're Pausen.
ich denke, es schmeckt allen fein
und genau so soll das sein.
Alle sehen fröhlich aus,
heut' im Garten hinter'm Haus.

Nach und nach die Bestecke ruh'n,
dafür beginnen Gespräche nun,
weil man, ist man erstmal satt,
sich doch was zu erzählen hat.
Einige kenn'n sich ja schon,
doch ach manche neue Person,
trägt ihren teil zum Gespräch nun bei,
worüber ich mich richtig freu'.

Ich geh' rum und schenk' noch ein,
es soll heut' keiner durstig sein.
Mein Garten ist 'ne wahre Pracht,
manch einer einen Rundgang macht.

Unter'm Kirschbaum entdecke ich,
Ben und Lara küssen sich.
da mag ich nun gar nicht stören,
weil die 2 zusammengehören,
ich find's wirklich wunderbar,
sein ein paar Wochen sind sie ein Paar.
Darum geh' ich leise fort
und die beiden bleiben dort.

Ich geh' zu meinem Schatz am Grill,
weil ich doch dort mal sehen will,
was mein Schatzi dort so macht.
Leise im Grill die Kohle kracht.
Er steht da und wendet Wurst,
sicher hat er auch mal Durst.
Deshalb muß ich schnell nun springen
und ihm was zu trinken bringen.

Während er die Glut anfächelt,
sieht er mich kommen und er lächelt,
wartet nun auch gar nicht lange,
schon küßt er mich auf die Wange,
freut sich, mich bei sich zu seh'n,
er ist lieb, das find'ich schön.
Till, er ist mein großes Glück,
darum küss' ich ihn zurück.
Möchte immer bei ihm sein,
trink' mit ihm ein Gläschen Wein.

Uns're Gäste sind vergnügt.
was wohl am guten Wetter liegt.
oder auch am Alkohol,
ganz egal, sie fühl'n sich wohl,
sitzen zusammen, reden, lachen,
unterhalten sich über tausend Sachen.

Ein ganz klein wenig dämmert's schon,
doch egal, denn Lampions
hängen überall bereit,
verbreiten in der Abendzeit
im Garten dann ihr nettes Licht,
denn nach Hause geht's noch nicht,
nein, das könnt ihr noch vergessen,
denn es gibt noch viel zu essen,
zu trinken haben wir auch noch hier,
ich hab' euch viel zu gern bei mir,
d'rum geh' ich rund, sitz' mal hier, mal dort,
lass' keinen von euch gerne fort.

Hallo, geht's gut?, frage ich jeden,
möchte mit euch allen reden,
hab' viele lang nicht mehr geseh'n,
da dürft ihr jetzt doch noch nicht geh'n.

Die Zeit verrinnt, es nun doch dunkelt,
manch Pärchen in den Ecken munkelt,
die mein Garten hält bereit
in der frühen Abendzeit.
Dort auf der Bank, bei den Rosen,
sich auch gerade zwei liebkosen,
Küsse werden ausgetauscht,
vom Rosenduft sind sie berauscht.
Die sind niedlich ! Na, wen hab'ich da geseh'n?
Natürlich Lara und den Ben !
Es ist wirklich wunderschön,
diese 2 dort so zu seh'n.

Die ersten Gäste brechen auf,
ich komm' an im Dauerlauf,
bevor sie nun von dannen rücken,
möcht' ich sie noch einmal drücken.
Langsam lichten sich die Reihen,
doch ich kann es ihnen verzeihen,
wenn wir auch schön zusammen waren,
ein mancher muß noch etwas fahren
und das eine ist mir klar,
es nicht das letzte Fest im Garten war.

Bevor der Sommer noch muß geh'n,
werden wir uns wiederseh'n !

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- das Gedicht ist fertig, ich habe es an 4 Tagen" nebenbei gedichtet.( in Arbeitspausen / am Feierabend)
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