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Der Gott des Krieges

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Ares
30.04.2009
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Sie durchstreiften das Land auf der Suche nach einem Rückweg.
Ein paar Wochen reisten sie unbehelligt durch die Gegend. Sie nahmen noch einen neuen Mitreisenden auf, Sam. Sie trafen ihn am Fluss, wo er seine kleine Schimmelstute tränkte. Er war in weite Gewänder gehüllt, die sie ihn nie ablegen sahen.
Der Sommer neigte sich langsam dem Ende zu. Schon der 2. Sommer der so verging, ohne das sie den Weg zurück gefunden hatten.

Die Sechs nahmen eine Abkürzung durch den Wald um noch vor Sonnenuntergang die nächste Ortschaft zu erreichen. Der Forstweg, dem sie bis dahin gefolgt waren, hatte sich vor einer Weile in Wohlgefallen aufgelöst. Sie saßen ab um sich mit den Pferden durch das unwegsame Unterholz zu kämpfe. Nach über zwei Stunden und einigen Umwegen hatten sie endlich den Waldrand erreicht. Cliff kam hinter Bob zum stehen.
„Gott sei dank! Der Wald wollte gar nicht enden.“ Er zupfte ein paar Blätter vom Sattel und stützte sich dann auf der Schulter seines Freundes ab, um noch ein paar Pflanzen zu entfernen, die sich um seine Schuhe gewickelt hatten.

Nach einer kleinen Verschnaufpause saßen sie wieder auf und ritten durch die Waldschneise weiter. Es knackte und raschelte um sie herum. Gab es hier Wölfe? Bären? Aber das Gefühl beobachtet zu werden wurde stärker. Die Gruppe blieb stehen und lauschte. Auch die Pferde schienen etwas bemerkt zu haben und wurden nervös.
„Los, wir verschwinden hier lieber!“ sagte Andrew und trieb sein Pferd an. Das Ende des Waldes war in Sicht. Der Weg ging allerhöchstens noch einen Kilometer. Gerade als alle in eine schnellere Gangart gewechselt hatten, brachen wie aus dem Nichts, und von allen Seiten Männer auf Pferden aus dem Wald hervor. Dunkelgekleidete Männer, in Kapuzen gehüllt. Sie hatten Gewehre, und zwei von Ihnen hatten sich die Zügel locker um die Unterarme geschlungen, um sie mit damit im Visier zu haben. Schwarze Pferde und ein Helles. Schnell hatten sie sie eingekreist. Sie waren zu siebt. Einer bedrohlicher als der Andere. Und die tapfere Reisegruppe quirlte kopflos in Mitte des Kreises herum, den sie um sie geschlossen hatten. Zu verwirrt um einen Ausbruch zu wagen.
Sie zwangen sie sie durch einen Tunnelartigen Waldweg. Der Anführer von Ihnen war unbewaffnet. Er ritt voran. Von hinten war er nur eine große Gestalt mit einer Kapuze über dem Haar. Sattel und Zaumzeug waren verziert, und das Pferd selbst war ein robuster Buckskin. Ein Merkwürdiger Kontrast zu den dunklen Reitern, die sie flankierten.
Der Weg verlief in merkwürdigen Kurven und Windungen durch den Wald. Nach vielleicht noch einmal einer Stunde, die Sonne begann schon unterzugehen, öffnete sich der Pfad einer Waldumstandene Ebene. Wie an den Waldrand gedrängt, standen in einiger Entfernung einige Gebäude.
Die Reiter, die sie flankiert hatten, schlossen zu ihrem Anführer auf. Seine Garde wendeten und baute sich vor uns aufbauten, da schlug ihr Anführer seine Kapuze zurück und ließ sein Gesicht sehen.
Cliff erkannte ihn. Für jemanden der nicht so viel Fernsehen sah wie er, war er wirklich eine Leistung. Er kannte die Gestalt die er darstellte, oder war er es nicht?. Aber wie…? .In Seinem Kopf drehte sich alles. Gab es einen Weg zurück, wenn er hier war?
„Ares“! Hörte er sich mit fremder Stimme sagen.
Der Mann vor ihnen bekam ein funkeln in die Augen, als er sich angesprochen hörte.
„Ja, richtig. Der bin ich! Ares, Gott des Krieges“ Er machte eine ironische Verbeugung auf seinem Pferd.

Als er gesprochen hatte, merkte Cliff, dass es nicht Ares war. Wie konnte es auch so sein? - Also der Ares, den er wieder erkannte. Der war der Gott des Krieges in einer Phantasie-Serie. Das hier war nicht Kevin Smith, der einen gewitzten Kriegsgott in einer Film-Kostümierung gab. Einer Kostümierung die aus zu 90% aus schwarzem Leder mit jeder Menge Verzierungen drauf bestand - womit er seine Tochter aufzuziehen pflegt… Vor allem der kühle Ausdruck in Ares Augen war mehr als ein Schauspiel.

Die Ähnlichkeit mit „dem Ares“ war frappierend, aber wie über die Person gelegt. Er hatte die gleichen gewellten, dunkelbraunen Haare, katzenhafte braunen Augen, einen Bart – aber nichts davon stimmte so richtig. Bei näherem hinsehen, sah er dem „Fernseh-Ares“ überhaupt nicht ähnlich. Sein Mund war eine harte Linie in dem ansonsten attraktiven Gesicht. Es verhieß nichts Gutes.
„Was hat das alles zu bedeuten?“, flüsterte Susan.
Es schien so, als habe der Gott des Krieges hatte eine Gestalt angenommen, die sie verstehen konnten.

Sie wurden zu den Gebäuden getrieben, die sich am Ende der Ebene befand. Pete schaute an den grauen Mauern hoch und erschauderte.
Mit einem winken des Gewehres bedeutete ihnen einer der Sieben abzusitzen.
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