Römische Feldherren

von Rose25
GeschichteAllgemein / P16
Edward Anthony Masen Cullen Emmett McCarty Cullen Isabella "Bella" Marie Swan Jasper Whitlock Hale Mary Alice "Alice" Brandon Cullen Rosalie Hale
18.04.2009
18.09.2009
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Sorry, Leute.
Der Stress war bei mir einfach zu groß-
Aber hier ist das neue Kapitel.

                                                        *+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*

Edwards Sicht:

So schnell mich meine Beine trugen, lief ich auf den Platz, den ich eigentlich immer versucht habe zu meiden.
Doch das hier war ein Notfall.
Es ging hier um dieses Mädchen, um diese junge Frau. Die ich ins Verderben stürzte.
Gerade als der Hammer fiel, dass das signalisierte, das wieder eine weitere Person verkauft wurde, bog ich schlitternd um die Ecke und sah vor mir schon die Bühne, auf der gerade eine weitere Person hinauf geführt wurde.
Es war ein Mann, also nicht diese Frau.
Mit vorgezogener Kapuze schlängelte ich mich zwischen der Menschenmenge hindurch, bis ich direkt vor der Bühne stand. Bereit alles zu bieten, wenn die richtige Person erschien.
Ich hoffte nur, dass diese Frau nicht schon verkauft war.
Der Mann wurde für 300 Sisterzen an einen Mann verkauft, der die kräftigen Sklaven für die Feldarbeit benötigte.
Gebannt schaute ich auf die nächste Person, die über eine Treppe auf die Bühne gebracht wurde.
Dieses mal war es eine Frau, aber diese hier hatte blonde Haare und nicht braune.

Seufzend wartete ich ab, währenddessen 5 weitere Personen verkauft wurden.
Und dann war Schluss.
Es wurden keine Leute mehr auf die Bühne gezerrt.
Oh. NEIN! Wo war sie?
Nur diese eine Frage spuckte mir in meinem Kopf herum.
Ich war nicht schnell genug! Das konnte doch nicht wahr sein.

Enttäuscht, dass ich sie verpasst hatte, ging ich ein paar Meter zurück, um nach einen Mann Ausschau zu halten, der immer dokumentierte, welcher Sklave an welche Person verkauft wurde.
Eigentlich war diese Person immer leicht zu finden, da er immer eine grüne Tunika trug.
Gerade als ich dachte, ich hätte etwas grünes aufblitzen sehen, rempelte ich aus versehen, einen Mann an.
>>Was fällt dir ein?,<< fragte mich der Mann mit höhnischer Stimme.
>>Weißt du überhaupt wer ICH bin?,<< fragte er rethorisch?
Als ich nicht weiter auf ihn achtete, packte er meinen Kragen und zog mich an sich heran.
>>Ich bin Marci filius; Steuereintreiber der Stadt Rom und Umgebung,<< protzte er und streckte seine Brust heraus.
>>Lass mich los,<< forderte ich.
>>Ach, du Bauernsohn möchtest auch noch Ansprüche stellen? Bezahl erst einmal deine Steuer,<< keifte er mich an.

Das ging zu weit.
MICH als Bauernsohn zu bezeichnen!
Ich war von edler Abstammung als er. Und ...
>>Du wagst es mich ...,<< er unterbrach mich unwirsch.
>>Ja, ich wage es dich so zu nennen. Und ich gehe so gar noch weiter.
Geh wieder zurück zu deinen verkorksten Eltern und bestell deine Felder,<< schrie er mich an und zog mich noch weiter zu sich heran.
Durch sein Gebrüll, war es inzwischen auf den Platz sehr still geworden. Man hätte sogar eine Stecknadel fallen hören.
>>Mit Marci filius sollte man sich besser nicht anlegen. Der macht einen zu Brei. Der arme Teufel,<< flüsterte jemand hinter mir.

War ich der „Arme Teufel“?
Ich zog mein Kurzschwert aus dem Stiefel und hielt es ihm an die Kehle.
>>Wage es nicht noch einmal, meine Eltern oder mich zu beleidigen,<< knurrte ich.
       !!   Jetzt kam der Krieger wieder durch. !!

>>Ich soll was nicht?,<< lachte er und war sich anscheinend der Gefahr nicht bewusst.
>>Du weißt schon, wenn du mir auch nur die Haut anritzt oder ein Haar krümmst, dass ich dich dann hängen oder kreuzigen lassen kann?,<< fragte er spielerisch.

>>Dessen bin ich mir bewusst,<< erwiderte ich und drückte mein Schwert an seine Haut. Inzwischen rannte etwas Blut unter dem Schwert heraus.
Er schluckte und ihm lief langsam der Schweis über die Stirn.
>>Wenn du noch weiter gehst, dann schwöre ich, dass ich nicht ruhen werde, bis deine ganze Familie hängt,<< höhnte er und winkte hinter seinen Rücken „unauffällig“ einen Soldatentrupp näher.
Die Soldaten kamen gleich zu uns gelaufen, um mich, IHREN Vorgesetzten zu verhaften.
>>Warte nur Bürschchen,<< gluckste er.

Und das gab den Ausschlag. Der Mann, der ich in Rom war, gab es nicht mehr.
Jetzt war ich ein Krieger. Und meine Ehre wurde so eben verletzt.
Meine Eltern schärften mir schon als Kind immer ein, dass ein Mann immer seine Ehre bewahren musste, um unter der Bevölkerung Achtung zu genießen.

>>Du kennst mich nicht, also halte den Mund,<< stieß ich hervor und zog mit meinem Schwert einen kräftigen Strich über seinen Hals.
Augenblicklich klaffte die Wunde auf und Blut strömte aus der frischen Wunde.
Die Menschen wichen erschrocken zurück und bildeten einen Kreis um mich und den am Boden liegenden Steuereintreiber.

In aller Seelenruhe putze ich mein Schwert mit einem Stück Stoff seiner Tunika ab und steckte es zurück in den Stiefel.

Jetzt kamen auch endlich die Soldaten.
Sie sahen erst auf den am Boden liegenden Staatsdiener und dann zu mir.
Rüstung klappernd kamen sie näher und bauten sich vor mir auf.
>>Du kommst jetzt mit,<< sagten sie und kamen noch einen Schritt auf mich zu.

Jetzt reichts.
Mit einem Ruck riss ich mir den Mantel von den Schultern und schmiss ihn in den Staub.
Jetzt konnten alles sehen wer ich war und in welcher bedeutenden Position ich war.
Ein Raunen ging durch die Menge.

Augenblicklich stoppten die Soldaten und knieten sich vor mir nieder.
>>Entschuldigen Sie, Sir. Wir wusste nicht, dass Sie es sind,<< sagte einer der Soldaten höflich.
Ich quittierte diese Entschuldigung nur mit einem nicken.
>>Bringt ihn weg,<< ich deutete auf den Steuereintreiber.
>>Der Schnitt ist nicht lebensgefährlich, wenn er augenblicklich versorgt wird,<< fuhr ich fort.
>>Jawohl Sir, wird gemacht,<< und mit diesen Wort hoben sie den Mann hoch und brachten ihn weg.

>>Wo ist die Person, die den verkauf dokumentiert hat? Er soll vor treten,<< forderte ich mit kalter Stimme.
Noch so ein Fall, und die Verletzung würde nächstes tödlich enden.

Hastig trag ein Mann aus der Mengte.
>>Hier Herr,<< meldete er sich.
>>Die Listen,<< forderte ich und streckte ihn meine Hand entgegen.
Augenblicklich übergab er mir eine Schriftrolle.

Und dann ging ich und ließ die Menge hinter mir zurück, die immer noch im Kreis standen und den Blutfleck im Sand betrachteten.

Sie sollten Angst vor mir haben. Jetzt zum ersten mal, haben sie erfahren, dass mit mir nicht zu Spaßen war. Und wenn es jemand Versuchte, musste die Konsequenzen dafür tragen.

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Love Rose                   Komis?
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