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Die Wilden Hühner - Die Liebe und ihre Eigenschaften

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
15.04.2009
15.04.2009
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15.04.2009 612
 
So jetzt war Sprotte an der richtigen Stelle, aber wer war dieses Mädchen? Sprotte wollte näher, da sie nicht alles verstand. Doch da stieg sie auf einen kleinen Ast der geräuschevoll unter ihren Füßen knackte. ‚Oh nein’ dachte sie. Da trafen sich ihre Blicke und die von Fred, was das jetzt wohl bedeutet…
Fred kam langsam auf sie zu mit einem hasserfülltem Blick, den sie noch nie an ihm gesehen hatte. Er sagte laut und ziemlich wütend: “Belauschst du mich etwa wieder?? Das darf ja nicht wahr sein. Ich dachte die Eifersucht wäre vorbei, aber an..scheinend nicht“, begann er zu stottern. Sprotte versuchte ein Lächeln auf ihr Gesicht zu bringen, aber es gelang ihr nicht. Sie wollte etwas sagen, aber er kam ihr  zuvor: “Es ist aus. So eine wie dich will ich echt nicht.“ Er stampfte zurück zu dem Mädchen, Sprotte wollte ihn noch fragen was „Sie für eine ist“, aber ihr stiegen die Tränen  in die Augen, sie wollte nur noch Hause und in ihr Bett liegen und sich ausheulen.

Als Sprotte endlich zu Hause war, erkannte sie nichts mehr wegen ihren Tränen. ‚Oh, nein wie kann man nur wegen so einem Arsch weinen?’, dachte sie, aber es war zu spät. Sei schmiss sich auf ihr Bett und vergrub ihren Kopf in ihr Kissen. Leise hörte sie ein Klopfen an ihrer Tür. Sprotte antwortete nicht und sie spürte eine Hand auf ihren Rücken. Sie wusste sofort wessen Hand das war. Sie drehte sich auf den Rücken und sah in die Augen ihrer Mutter. Sie musste sich bei ihr ausheulen das wusste sie. Sie begann zu reden mit einem Klos im Hals:“ Mom, ich muss mit dir reden.“ Sybille, ihre Mutter antwortete: “Oh, tut mir Leid. ich hab jetzt leider Nachtschicht, wir reden morgen, okay?“ Sybille wartete gar keine Antwort ab, sondern ging aus dem Zimmer. ‚Na toll.  Was soll ich den jetzt machen?’, dachte Sprotte. Sie heulte die ganze Nacht lang und konnte nicht schlafen.

Als ihr Wecker läutete lag sie immer noch in ihrem Bett und merkte, dass ihr Kissen ganz nass war von den Tränen. Sie zog sich an und sah sich im Spiegel. Man konnte deutlich sehen, dass sie sehr lange geweint hatte, aber Sprotte frühstückte und schwang sich danach auf ihr Rad und fuhr in die Schule.

In der Schule beruhten alle Gesichter auf ihr‚ wahrscheinlich hatte Fred es der ganzen Klasse erzählt.’ dachte sie sich. Sie schlenderte zu ihren Freundinnen, den Hühnern. Die Hühner sahen sie besorgt an. Frieda umarmte sie sofort und flüsterte ihr ins Ohr, was nur Sprotte verstehen konnte:“ Hey, ich weiß dir ist jetzt nur zu weinen zumute, aber das wird schon, glaub mir. Heute machen wir das was du willst.“ Sprotte stiegen wieder Tränen in die Augen und sagte:“ Danke Frieda, so eine Freundin wünscht sich jeder.“ Sprotte hörte dem ganzen Unterricht nicht zu und bekam nicht mit was Herr Grünbaum und die anderen Lehrer von sich gaben. Herr Grünbaum fragte sie etwas über die Knochen des menschlichen Körpers, doch sie bekam das gar nicht mit. Erst nachdem Frieda sie anstupste. Sprotte erschrak und hörte Fred vor sich hinmurmeln:“ Bei belauschen ganz aufmerksam sein und im Unterricht…“ Die anderen Pygmäen; Willi, Steve und Torte, begannen lauthals zu lachen. Frieda warf Fred einen bösen Blick zu und Herr Grünbaum war völlig verwirrt. Er sah Sprotte fragend an, aber zum Glück klingelte es in diesem Moment und der Schultag war endlich vorbei. Sprotte sagte zu Frieda:“ Danke, wegen dem Angebot, aber ich will jetzt einfach nur nach Hause und alleine sein.“ Frieda akzeptierte das und ging zu den anderen Hühnern. Sprotte fuhr mit ihrem Rad nach Hause.
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