Something New

von LeaEvans
GeschichteRomanze / P12 Slash
15.04.2009
15.04.2009
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Something New
- Übersetzung -

Autor: Bassair
( http://www.fanfiction.net/s/4475496/1/Something_New )
Übersetzer: LeaEvans

“Clark Kent, du wirst zu spät zum Bus kommen!”

Clark wandte sich von seinem Computerbildschirm ab, auf dem er Artikel über Kinder mit den selben unglaublichen Kräften wie er sie hatte durchsah.

“Ich komme Mom!”

Er wandte sich dem Bildschirm erneut zu, klickte noch durch ein paar Artikel bis er den Browser schließlich schloss, seinen Computer runterfuhr und aufstand um nach unten zu gehen.

Als er in der Küche angekommen war, öffnete er den Kühlschrank und nahm eine Flasche Milch heraus, deren Inhalt er nicht in ein Glas füllte. Er trank zur Verärgerung seiner Mutter direkt aus der Flasche.

“Es schmeckt aus der Flasche eben besser.” begründete er.

“Wo hast du deine Manieren gelernt?” beschwerte sich Martha.

“Auf einer Farm!” antwortete er.

In all den Jahren lebte Clark bei Martha und Jonathan Kent, es hatte bis heute noch nicht die Idee aufgegeben dem Footballteam seiner Schule beizutreten, Lana als seine Freundin zu bekommen und den Bus nicht zu verpassen.

Das letztere war das, von dem Clark dachte, es sei nicht möglich, als er mit Superspeed durch das Kornfeld sauste und dabei die Pflanzen niederdrückte.

Obwohl er sich zugestehen musste, dass Chloe und Pete wohl ein ziemlich dummes Gesicht machen würden, wenn sie feststellten dass er obwohl sie ihm im Bus vermissten, eher an der Schule waren als sie.

Der einzige Grund wieso er so ungeduldig auf die schule wartet, war um das wunderschöne Gesicht von Lana Lang zu sehen.
Auch wenn er es nicht schaffte mehr als 2 Meter an sie heran zu kommen ohne kalte Füße zu kriegen.

Lustige Tatsache.

Und das letzte was er an diesem frühen Morgen sehen wollte war Whitney Foreman, wie er sie überall begrapschte und es ihr auch noch gefiel.

Er sollte sich vielleicht jemand erreichbareren suchen, in den er sich verlieben konnte.

Irgendjemanden deren Freund keine Bücher nach ihm schmiss.

Eben solche Gedanken gingen durch seinen Kopf, als er auf einer Brücke stand, aufs Wasser starrte und sich nach dem Sinn im Leben fragte.

Ok, eigentlich fanatisierte er von Lana.

Er stand da und ahnte nicht das Ereignis, welches sein Leben für immer veränderte.
Lex Luthors Auto fuhr zu schnell, als es die Spule auf der Straße überfuhr.
Er rammte das Brückengeländer und riss Clark mit.
Beide flogen durch die Luft ins Wasser.

Clark dachte er müsse sterben, als er von Lexs Auto unter Wasser gedrückt wurde, in welchem Lex langsam ertrank.
Sein Instinkt nahm überhand und er riss das Dach des Autos auf, griff den bewusstlosen Milliardär und schwamm mit ihm zum Ufer um ihn auf den Boden zu legen.

Er atmete nicht.

Clark wurde panisch und begann sofort mit Mund zu Mund Beatmung, was er vor ein paar Jahren in der Schule gelernt hatte.

Lex hustete das Wasser aus seinen Lungen, worauf Clark ihn zum ersten mal los lies und den Mann betrachtete dessen Leben er gerettet hatte.

Er war wirklich ansehnlich für einen Mann mit einer Schnitt auf der Wange, der grade Wasser hustete und dann zu ihm hinauf sah.

Clark blinzelte.

2Ich könnte schwören ich hätte dich überfahren,” sagte Lex schwer keuchend.

“Hättest du es, wäre ich...” Clark schluckte. “Dann wäre ich tot.”
Er wandte seine Blicke zum großen Loch in dem Brückengeländer, dann wieder zu dem Man zu seinen Füßen.

“Wie heißt du?” fragte er und reichte ihm die Hand um ihn in eine sitzende Position zu bringen.

“Clark Kent.” sagte er als er Sirenen von Krankenwagen und Polizeiwagen hörte.

“Also Clark KEnt, du hast mir das Leben gerettet, danke sehr.” sagte er und ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.

Clark errötete. “Schon gut.” Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Wassertropfen fielen zu Boden.

“Bist du ok?” fragte Lex besorgt.

Clark öffnete den Mund zum antworten, doch wurde von Sirenen unterbrochen.
Sie wurden sofort von Sanitätern umringt, welche sich mehr mit dem Wohlbefinden vom reichen Lex Luthor, als von Clark Kents beschäftigten.

Es störte Clark nicht, als er auf dem Stein saß, eine Decke um seine Schultern und auf seinen Vater wartete.

“Clark!” rief Jonathan als er zu Clark lief. “Sohn bist du ok?”

Clark nickte. “Ja bin ich.”

“Wer ist der verrückte, der den Wagen gefahren hat?!” fragte er laut heraus.

“Das bin dann wohl ich,” antwortete Lex.

“Er ist kein Verrückter,” sagte Clark etwas unbeholfen.

“Danke dir, dass du mir das Leben gerettet hast,” wiederholte er sich während er Clark etwas merkwürdig begutachtete.

“Ich bin mir sicher, du hättest das gleiche getan”, entgegnete Clark.

Lex lächelte traurig. “Wahrscheinlich nicht.”

“Sie haben wirklich einen außergewöhnlichen Sohn Mister Kent,” sagte er an Jonathan gewandt.
“Wenn ich das irgendwie wieder gut machen kann-”
´
“Fahren sie langsamer,” unterbrach er ihn als er mit Clark davon lief.

“Er ist kein Verrückter,” sagte Clark erneut als sie zum Truck liefen.

“Er ist so schnell gefahren, dass er dich auf der Brücke mitgenommen hat. Wärst du jemand anderes als du... dann wärst du tot.”
Er legte seine Hand auf Clarks Schulter.
“Ich will dich nicht verlieren.”



Clark lief durch seine Scheune und bückte sich zum Teleskop.
Vor ein paar Jahren hatte er gemerkt, dass wenn er es richtig ausrichtete, er Lanas Haus sehen konnte.

Er konnte sie sehen, wie sie mit Whitney auf der Verrander saß und Tee trank.
Er drehte das Teleskop in eine andere Richtung.
Eben in jene, in der er Lex Maison sehen konnte.
Durch die Fenster konnte er allerdings nicht sehen.
Erneut drehte er es zu Lana und sah grade eben noch wie sie Whitney eine Meteoritenkette gab.

Er seufzte, drehte das Teleskop auf eine andere Seite und ließ sich in sein Sofa fallen.
Er war frustriert von genau zwei Dingen.
Das erste war, dass Lana mit so einem Idioten wie Whitney zusammen war und das zweite war war, dass er nicht mehr ganz so eifersüchtig war.

Als Clark am nächsten Tag von der Schule nach Hause kam, fand er einen leuchtend, roten Truck mit einer blauen Schleife auf der Einfahrt.
Er besah in sich eine Weile als er sich seiner Mutter zuwandte, die in den Traktor kletterte.
“Hey Mom, wem gehört der?”

“Deiner,” sagte sie erfreut. “Es ist ein Geschenk von Lex Luthor.”

Sie griff aus ihrer Brusttasche heraus eine Karte und gab sie Clark, welcher sie mit einem grinsen öffnete und las.

‘Lieber Clark, fahr vorsichtig.
Für immer in deiner Schuld.

Der Verrückte im Porsche.’

“Ich glaubs nicht!” sagte Clark verblüfft. “Wo sind die Schlüssel?”

Martha kletterte aus dem Traktors. “Dein Vater hat sie.”

Clark seufzte. Das würde lustig werden.

Er ging in die Scheune, wo sein Vater den Zerkleinerer bediente.

“Ich weiß wie sehr du ihn willst,” sagte er ohne Vorrede. “Aber du kannst ihn nicht behalten.”

“Wieso nicht?” Clark schluckte. “Ich hab dem Typen sein Leben gerettet.”

“Also denkst du, du hättest ein Preis verdient.” entgegnete Jonathan.

Clark dachte, dass da etwas anderes wäre, was er lieber von ihm hätte aber niemals bekommen würde.”
“Das meinte ich nicht.”

5 Minuten später wurde ihm klar, dass er ein sinnlosen Kampf kämpfte und den Truck niemals behalten durfte.

Er war so wütend auf seinen Vater, dass er seine Hand in den Zerkleinerer steckte und rief: “Was ist damit? Ist das normal?”

Jonathan folgte ihm auf seine Festung und erzählte ihm die ganze Wahrheit. Er erzählte ihm, dass er ein Alien war.

Clark fragte sich ob sein Leben noch irgendwie komplizierter werden konnte und wieso man ein Raumschiff in einem Tornadokeller aufbewahrte.

Anscheinend die Kents.

Clark ran mit super Speed von diesem Irrsinns davon und stoppte am Friedhof.
Er wanderte herum als ihn Lanas Stimme aufmerksam machte.

“Wer ist da?”

Er schritt aus dem Schatten. “Ich bins.”

“Clark Kent?” fragte Lana. “Warum schleichst du hier herum?”

“Du würdest es mir nicht glauben würde ich es dir sagen.” antwortete er.

Es war schön mit Lana jetzt zu reden. Einfach zu reden.

Es kam ihm sogar normal vor, als sie ihm ihren Eltern vorstellte.

Ihren toten Eltern.

“Mama, Papa, dass ist Clark Kent,” sagte sie zu einem lieblosen Grabstein.
Abwartend blickte sie zu Clark. “Sagt hallo.”

Er winkte dem Grabstein zu. “Hi.”

sie hockte sich hin und hörte dem Grabstein zu. “Woher soll ich das wissen?”
Sie sah Clark an. “Mom möchte wissen, ob du traurig wegen einem Mädchen bist.”

Clark schüttelte seinen Kopf.

“Dad möchte wissen, ob du traurig wegen einem Jungen bist.”

“Nein!” antwortete Clark etwas zu schnell. “Gott nein.”

Lana lachte, ihre Nase kringelte sich was Clark schon immer sehr süß gefunden hatte.

“Er hat eine merkwürdig Art von Humor,” sagte sie.

Clark sagte nicht, wie sollte er auch sagen, dass ER teilweise richtig war.

Lexs Gesicht schwebte durch seine Gedanken, spottend und doch verführend.

Clark war verwundert. Er bekam keinen Schwips als er mit der wunderschönen Lana Lang nach Hause lief.
“Gehst du zum Tanz?” fragte er, da er sich verpflichtet fühlte zu reden.
Nach all den Jahren in denen er Lana nachlief.

“Ja, mit Whitney,” antwortete sie.

“Oh ja, stimmt.”

“Was ist mit dir?”

“Oh, ich dachte ich bleib lieber zuhause,” sagte Clark.

“Wenn du deine Meinung noch änderst, reservier ich dir vielleicht einen Tanz,” sagte Lana mit einem Lächeln.
Clark lächelte zurück als sie weiter liefen.
Sie wünschte ihm gute Nacht und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
aber er wurde nicht rot, eine Tatsache die ihn verwirrte und leicht störte.

“Du willst, dass ich was tue?” fragte Clark seinen Vater als jener die Schlüssel des Trucks auf den Tisch legte.

“Ich will, dass du die Schlüssel Lex zurück gibst,” antwortete er. “Bring ihn zu seinem Haus.”

Clark blinzelte verwundert. “Kann ich sie ihm nicht per Post schicken?” fragte er faul.
Ja, er wollte Lex schon irgendwie wieder sehen, aber nicht um ein Geschenk zurück zugeben.
Eigentlich wollte er ihn doch lieber gar nicht sehen. Er wollte nicht. Er wollte wirklich nicht.
Er hatte keinen Grund, wieso er den unglaublichen Lex Luthor wieder sehen wollte.

Oh Gott!

Clark war ganz offensichtlich viel zu tief drin.

“Ok.” sagte er nach dem er nach den Schlüsseln griff. “Ich bring die Schlüssel zu Lex.”

Nicht viel später fand sich Clark selbst laufend durch die Hallen des Anwesens von Lex Luthor.
“Hallo?” rief er aus, nur um keine Rückmeldung zu erhalten.

Er betrat einen Raum, in den er das Geräusch von klingendem Metal hörte und sah Lex fechtend.
Als er verlor, schmiss er das Schwert so hart gegen die Wand, dass es von selbst stecken blieb. Keinen Meter von Clarks Gesicht.

Lex entledigte sich seinem Gesichtsschutz und starrte schockiert Clark an.
“Clark, ich hab dich nicht gesehen.”

“Uh...” Clark blickte erneut zum Schwert neben ihm. “Ich hab gerufen, aber niemand hat geantwortet.”

Es wäre noch sein sein Glück, wenn er von seiner zweiten Verliebtheit neben Lana innerhalb von Sekunden ihres Treffen getötet würde.

In Gedanken schlug er sich selber auf den Kopf. Verliebtheit?

“Wie bist du durch die Tore gekommen?” fragte Lex.

“Ich hab mich durch die Gitter gequetscht,” sagte Clark schnell. “Komm ich irgendwie ungelegen...”

“Nein nein, ich glaube Heike hat mir heute genug in den Arsch getreten,” sagte er mit einem Grinsen.

“Das ist ein schöner Ort,” sagte Clark als er Lex blind in den Gang folgte.

Sie führten eine weile Smalltalk, bis Lex fragte: “Und wie fährts sich?”

Clark blickte unbeholfen zu ihm. “Das ist der Grund, wieso ich hier bin,” sagte er traurig.

“Wo liegt das Problem? Magst du ihn nicht?”

Clark war beleidigt, aber nur für eine Minute.
“Nein, dass ist es nicht. Ich kann ihn nur nicht behalten.”

“Clark, du hast mir das Leben gerettet,” sagte Lex. “Das ist das mindeste, was ich tun kann.”
Clark starrte auf seine Füße, er wollte nichts mehr als den Truck anzunehmen.

Nun ja, vielleicht war da etwas, was er momentan mehr wollte als den Truck, aber das wäre an diesem Punkt höchst unangemessen.

“Dein Vater mag mich nicht oder?” Clark begann eine Entschuldigung, doch Lex stoppe ihn.
“Das ist ok.” sagte er während er über seinen Kopf strich.
“Ich hab seit ich 9 Jahre alt bin keine Haare mehr, ich bin es gewohnt, dass Menschen mich beurteilen bevor sie mich kennen.”

“Es ist nichts persönliches.” warf Clark ein und er wünschte sich, er könnte Lex in den Arm nehmen.
“Er kann deinen Vater nur nicht wirklich leiden.”

“Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm,” seufzte Lex. “Verständlich.
Er drehte sich wieder zu Clark. “Was ist mit dir Clark, bist du weit vom Stamm gefallen?”

Clark drückte Lex die Schlüssel in die Hand, bevor er etwas sagen würde, was er später vielleicht bereuhen würde.
“Ich werd jetzt besser gehen. Vielen dank für den Truck.”

Clark ging davon, sich wundert was das Leben ihm noch alles geben könnte.
Er hätte es besser wissen sollen.

Als Chloe ihm ihre Wand des Wahnsinns zeigte realisierte Clark, dass alles merkwürdige, was in Smallville passierte seine Schuld war.
Auch der Tod von Lanas Eltern und Lex seine haarlosigkeit. Das Leben gab ihm wirklich noch mehr.

Gedanklich ging er seine Liste durch. Er hatte sich in Lex verliebt. Einen Mann! Er konnte Lana Lang nicht näher kommen als zwei Meter. Sein Vater hatte die “Du bist ein Alien” Bombe ausgepackt und er hing in der Mitte des Feldes, nur in Boxer, mit Lanas Kette um den Hals und einem S auf der Brust.
Irgendwie dachte er, dass das letzte auch gleichzeitig das merkwürdigste war.

Und es wurde noch merkwürdiger, als der böse Mann der Menschen töten wollte sich über hämisch über den kraftlosen Clark freute.

Dann von allen Menschen dieser Welt hörte ausgrechnet Lex ihn nach Hilfe stöhnen und er kam um ihn zu retten.
Er erlöste ihn von den Fesseln und Clark viel zu Boden wo er seine Klamotten zusammensuchte und Lex Bitten ihn nach Hause zu fahren ignorierte.

Oh ja, sein Leben war momentan wirklich lustig.

Als Clark den Tanz gerettet hatte und sauer zurück nach Hause kam legte er eine CD von Lifehouse ein und blickte durch sein Teleskop.

“Ich hab gehört du hattest noch keinen homecoming tanz.”

Clark stand sofort grade und drehte sich um. “Lex? Was machst du hier?”

Les lächelte sanft und machte einen Schritt vorwärts. Seine Schuhe klackten auf den hölzernen Boden.
“Alle jungen Männer sollten ihren homecoming tanz haben.”

Clark schluckte. “Sie sollten?”

Lex nahm Clarks Hand in seine. “Sie sollten.” Er begann sich zu nähern bis sie Zeh an Zeh beieinander standen und dann nahm er auch noch Clarks andere Hand.

Bevor Clark dies realisierte waren sie schon am tanzen. Langsam.
Lex legte sein Kopf auf Clarks Schulter.
Er zog ihn etwas zurück, bis ihre Lippen nur noch eine Haaresbreite trennte.
Sein Atem kitzelte Clarks Gesicht.
Ihre Lippen berührten sich fast, als eine Hupe erklang und Clark aufsprang.
Er schüttelte seine Fantasien ab und fand sich selbst in der Scheune. Allein.
Er seufzte und ging zum Fenster und schaute grade aus zum Anwesen.

“Danke für den Tanz Lex,” sagte er.

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Vielen Dank an Bassair für diese wundervolle Idee die ich auch den englischunkenntlichen nicht ersparen wollte.

LG
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