Überraschung am Nachmittag

GeschichteRomanze / P16 Slash
Susan Mayer
13.04.2009
13.04.2009
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Autor: Ich – Kitty Ballou

Summary: Susan macht sich Gedanken über ihr Liebesleben und trifft einen folgenschweren Entschluß…

Disclaimer: Mir gehört nicht ein einziger Chara zu dieser Serie, alle Rechte liegen beim Erfinder und der hat auch Geld mit den verzweifelten Hausfrauen verdient! Ich hingegen schreib nur zum Spaß an der Freude.

Warnings: Öhmmmm... Ja. Möglicherweise... *hüstel*

A/N: HAHH!!! ERSTE!!! *auf neue Kategorie zu „Desperate Housewives“ deut + Freudentanz aufführ*


***



ÜBERRASCHUNG AM NACHMITTAG


„Jackson, ich muss mit dir reden. Nein, ich MUSS mit dir reden. Ich muss mit dir REDEN!“
Susan seufzte und schüttelte den Kopf, während sie in ihrer Handtasche nach dem Schlüssel für Jacksons Wohnungstür kramte.
„Ich muss auf jeden Fall mit dir reden, Jackson. Und ich hoffe inständig, dass ich nicht wieder eine Frau unter deiner Dusche finde! Denn dann... dann schwöre ich dir, dass ich... dass ich... Nein, es wird nicht passieren und ich brauche mir auch keine Gedanken drum zu machen!“
Mit diesen Worten versuchte sie sich zu beruhigen, blieb jetzt vor der Tür stehen, atmete noch einmal tief durch und versenkte dann den Schlüssel im Schloss, drehte ihn, öffnete die Tür und betrat die sorgsam aufgeräumte Wohnung des Mannes, mit dem sie schon ein paar Mal Schluss gemacht hatte und sie dennoch immer wieder zusammen gekommen waren.

Susan schluckte, als sie aus dem Badezimmer das Wasserrauschen der Dusche vernahm. Ein kleines Lächeln huschte über ihr hübsches Gesicht, sie strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und  betrachtete die geschlossene Badezimmertür für einen Moment gedankenverloren. Das letzte Mal hatte sie sich einfach nackt ausgezogen in der Annahme, dass Jackson gerade duschen würde und dann das Bad betreten. Um im nächsten Augenblick nicht – wie erwartet – ihren Freund vor sich zu sehen, sondern eine nackte fremde Frau! Aber jetzt war sich Susan sicher, dass sich solch eine Situation nicht erneut wiederholen würde. Langsam ließ sie ihre Handtasche auf der kleinen Anrichte sinken und atmete tief durch. Sollte sie wirklich... Ja! Sie sollte und sie würde! Und so schlüpfte sie jetzt blitzschnell aus ihren Sachen. Sie würde Jackson unter der Dusche überraschen, sie würden sich in die Arme sinken, es unter der Dusche treiben, danach würden sie miteinander reden und er würde feststellen, dass sie die Richtige für ihn wäre so wie er auch der Richtige für sie war!

Und getröstet mit diesen Gedanken trat Susan jetzt aus ihrer am Boden liegenden Unterwäsche, gab sich einen letzten Ruck, legte die Hand an die Klinke der Badezimmertür, riss sie mit Schwung und einem entschlossenen „Jackson, ich muss mit dir reden!“ auf – und gab im nächsten Moment einen schrillen Schrei von sich. Zwei Augenpaare blickten sie entgeistert an, während Susan keuchend gegen die Wand prallte, hastig nach dem nächstbesten Etwas griff, um es sich vorzuhalten, viel zu spät entdeckte, dass es eine Herrenjeans war, die über dem Waschbecken gehangen hatte, sie mit einem erneuten Aufschrei fallen ließ, blitzschnell eines der Handtücher an sich raffte und vor sich fest hielt.
„Jackson!!!“
Der seufzte tief durch und kratzte sich an der Stirn.
„Hi, Susan!“
„Du... du... das... das...“
Susan konnte nur stammeln und aus geweiteten Augen auf die Szene starren, die sich ihr bot. Jackson zuckte mit den Achseln.
„Was? Du wolltest mich doch nicht...“
„Ja, aber... aber...“
Susan gab ein verzweifeltes Wimmern von sich, während sie hilflos mit einer Hand in der Gegend herum gestikulierte, unfähig, ein paar vernünftige Worte über die Lippen zu bringen.
„Naja, also haben Jackson und ich uns mal getroffen, was zusammen getrunken, uns unterhalten, noch ein bisschen mehr getrunken und dann sind wir hierher zu ihm gegangen! Er ist wirklich toll!“ grinste die dritte Person in diesem Zimmer, während Jackson geschmeichelt und verlegen zugleich grinste, als ihm nun auch noch ein Kuss auf die Wange gedrückt wurde. Susan schluckte krampfhaft.
„Heißt das, dass... dass ihr... dass ihr... Nein, oder? Das – das ist doch nur – nur ein Scherz, oder?“
„Kein Scherz!“ beteuerte Jackson, der nun seinen Arm um die Taille der Person neben sich legte, während die sich an ihn drängte, ihre Hände um Jackson schlang und ebenfalls versicherte:
„Nein, kein Scherz! Ich hab jetzt erst gemerkt, was wahre Liebe wirklich bedeutet!“

Leise röchelnd drehte sich Susan um und wankte aus dem Zimmer. Gleich darauf hörte man die Haustür zuschlagen und es wurde wieder still in der Wohnung. Jackson pustete langgezogen die Luft aus, presste die Lippen aufeinander und wollte dann mit einem kleinen Augenaufschlag wissen:.
„Und du bereust wirklich nichts? Nicht ein bisschen??“
„Nicht ein bisschen!“ kam es aus tiefstem Herzen zurück, während Mike erneut zugriff, Jackson an sich zog, sich ihre Lippen zu einem innigen Kuss trafen, bevor Jackson den Duschvorhang ergriff und mit einem Ruck zuzog..

ENDE