Reiterferien auf Island

GeschichteRomanze / P16
Hermine Granger Severus Snape
10.04.2009
26.03.2011
20
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Reiterferien auf Island

1.Kapitel

Spinners End
Severus Snape weinte. Es war das erste mal seit Jahren das er weinte. Er hatte zwar wegen Dumbledores Talisman Naginis Angriff überlebt. Doch zu welchem Preis? Alle Welt wusste nun wer er wirklich gewesen war.
Dumbledores genialer Plan war fehlgeschlagen. Zwar war Voldemort tot, aber er hatte immer noch keinen Frieden gefunden.

Severus war wütend auf sich selbst. Er durfte eigentlich nicht weinen. Harry hatte überlebt, Voldemort war tot und Dumbledore war stolz auf ihn. Doch er war traurig, weil alle ihn nun bemittleiden würden. Er konnte Mitleid nicht ausstehen! Doch was sollte er nun tun? Sich umbringen? Nein, dann hätte er auch Nagini wählen können. Er überlegte weiter... und weiter... und noch weiter. Da kam die Erleuchtung. Und er rief aus: „Ich habs. Ich nehme einen neuen Namen an und verwandele mein Aussehen. Wobei dann begegne ich doch noch zu vielen Leuten die mich erkennen würden. Ich wandere aus. Doch wohin?“ Er überlegte wieder und da ihm nichts einfiel schaltete er sein einziges Muggelgerät ein, das er hatte: Einen Fernseher. Er zappte durch alle Kanäle bis er an einer öden Sendung hängen mit dem Titel: Die schönsten Länder Nordeuropas. Heutiges Land: Island. Er dachte: ok. Kann ich mir ja mal ansehen. Vielleicht ist es ja was für mich.

2 Stunden oder eine Fernsehsendung und ein Buch über Zaubertränke und einen Atlas später war er sicher wohin er auswandern wolllte.

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Am nächsten Tag fing er an zu packen. Er sprach zu sich selbst:“ Also ich brauche: Umhänge, Zutaten, Ausrüstung und Portschlüssel. Dann ins Ministerium und dort alles vorbereiten.

Als er anfing zu packen, merkte er, das es gar nicht so einfach war alles zu sortieren. Doch schließlich hatte er alles magisch verkleinert und in Taschen verpackt. „Auf zum Ministerium und dann endlich weg aus diesem Land!!!“
Doch im Ministerium gab es die nächste Hürde: Die Leute, wie sollte er all die Blicke ertragen? Er wand sich hin und her und entschied sich schließlich für: einfach nicht reagieren und zum Büro für Magische Umsiedelung zu gehen. Gesagt getan. Doch die Angestellten wollten ihn nicht ausreisen lassen, denn er würde noch gebracht und außerdem warum wollte er nach Island? Mist, daran hatte Severus nun garnicht gedacht, warum wollte er eigendlich umziehen? Schließlich antwortete er gedehnt: „Ich will auf Island ungestört forschen. Dafür sind die Erdkräfte und die dort wachsenden Pflanzen ideal. Auch ist der dort herschende Sommer- Winter- Effekt sehr gut zu gebrachen.“ „Nun, da gibt es nichts drauf zu antworten. Sie dürfen ausreisen. Doch sie müssen sich im isländischen Ministerium anmelden und sich bereit halten auch noch mal nach England beordert zu werden.“ „Das nehme ich in kauf und nun geben sie mir endlich die verdamte Genehmigung, sonst haben sie ein Problem!!!“, fauchte Snape. „Immer langsam, erst muss ich dem Minister bescheidsagen und...“ Just in dem Moment öffnete sich die tür und der neue Minister (Wendel Gries) trat ein und rief: „Polkins, gibt es etwas neues?“ „Ja Chef“, erwiderte der vor Snape sitzende Beamte,“ Professor Snape will nach Island umsiedeln. Er möchte dort weiter forschen. Würden sie es ihm bitte erlauben Sir?“ „Forschung? Natürlich gerne. Her mit dem Formular!“, trompetete der Minister. „Danke Herr Gries.“, entgegnete der Beamte. Severus Snape seuzte laut auf. Da drehte sich der Minister erstaunt um und hob fragend eine Augenbraue. Als Antwort kam: „Ich hatte schon Angst, das mein Plan hier scheitern könnte.“ Darauf sagte der Minister: „Nun, dann ist ihre Angst unbegründet gewesen. Ich wünsche ihnen viel Glück.“ Und damit fegte er aus dem Raum.

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Zurück in Spinners End schenkte Severus sich als erstes erst einmal ein großes Glas voll mit Feuerwhisky. Und überlegte, wann er reisen sollte. Wärend er trank entschied er sich für denn nächsten Tag.
Er war so richtig schön entspannt. Alle Pläne waren geschmiedet, alles war gepackt. Verabschieden musste er sich nirgendwo. Das Leben könnte doch immer so schön einfach sein. Da quäkte es auf einmal durch den Raum: „Zeit zum Schlafengehen!“ Da seufzte Severus auf: Er hatte die alte Uhr seiner Mutter vergessen! Und diese war doch so praktisch, sagte immer bescheid wenn es Zeit für eine Aktivität gab. Man musste es ihr nur sagen, wann sie bescheid geben sollte. „Ich geh ja schon, doch vorher stell dich bitte auf 4 Uhr. Ich habe morgen einen langen Tag.“ „Geht in Ordnung Sir; Punkt 4 Uhr werde ich sie morgen früh wecken. Gute Nacht!“