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*Sweeter Than Chocolate*

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
OC (Own Character) Willy Wonka
09.04.2009
17.12.2009
49
101.604
13
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09.04.2009 2.554
 
Doyna seufzte laut, als hätte sie das schon die ganze Zeit über unterdrücken müssen. Der Tag war für sie bisher auch ziemlich anstrengend gewesen. Interessiert blickte sie sich nochmal in dem Raum um. Ob Willy das hier alles alleine eingerichtet hatte? Immerhin war es seine Fabrik. Und wieso dachte sie überhaupt schonwieder an ihn, dachte sie leicht verärgert über sich selbst. Ja, er war ungewöhnlich und komisch, aber das waren andere Menschen auch, also warum versuchte sie nicht mal an etwas anderes zu denken?
Um damit schon einmal anzufangen, begann sie ihre Sachen in dem wundervollen verzierten Schrank zu verstauen.

An der Schranktür befand sich ein großer Spiegel, in dem sie sich anschließend kritisch betrachtete. Sie trug einen Strickpullover in der gleichen Farbe wie ihre Mütze sie hatte und dazu einen knielangen schwarzen Rüschenrock. Dazu trug sie schwarze Stulpen und ockerfarbene Absatzschuhe. Sie sah heute eigentlich relativ normal aus, wenn man bedacht, was sie sonst immer trug.

Sie kramte in der Tasche nach ihrem Labello und trug ihn auf ihre- von der Kälte etwas rau gewordenen- Lippen auf. Anschließend schminkte sie ihre Augen noch einmal nach, da nach dem langen Flug bis hierher schon fast alles wieder verwischt worden war. Dann setzte sie sich auf das große Bett, welches sie zugeben musste, äußerst einladend auf sie wirkte. Aber den Rest des Tages musste sie noch überstehen. Plötzlich fühlte sie sich ziemlich dreckig und konnte der Versuchung nicht widerstehen, in dem exquisiten benachbarten Badezimmer, duschen zu gehen.

Das hier war fast besser als eine Luxus Suite in einem 5 Sterne Hotel. Wissen konnte sie das nicht, denn bisher hatte sie diese nur im Fernsehen gesehen, denn für sowas war sie eindeutig zu arm.
Das warme Wasser auf der Haut zu spüren, tat ihr unglaublich gut. Sie fühlte sich danach gleich frischer und vor allem munterer. Damit dieser Effekt nicht verloren ging, zog sie sich was anderes an.

Es war extrem warm hier in dieser Fabrik und Doyna war froh, dass sie aus irgendeinem undefinierbarem Grund ihr gelbes Sommerkleid eingepackt hatte und das obwohl es erst Anfang Februar war. Sie liebte dieses Kleid. Unterhalb der Brust bestand das Kleid nur aus Rüschen und man konnte es außerdem am Nacken zusammenbinden. Passend zum Kleid, steckte sie ihre Locken ein wenig mit ein paar Haarspangen hinter und steckte eine große gelbe Blüte darauf. Perfekt, dachte sie. Jetzt fehlten ihr nur noch die passenden Schuhe. Zum Glück hatte sie ihre rosa Flip-Flops eingepackt. Die gingen notfalls auch, dachte sie und schlüpfte schnell hinein.

Anschließend fragte sie sich, was sie jetzt tun sollte. Es war erst halb fünf. Sollte sie zu den Buckets gehen oder lieber zu Charlie und Willy in den- was hatte er gesagt- Erfindungsraum? Sie konnte aber auch einfach hierbleiben und aufs Abendessen warten. Doyna kam zu den Entschluss, dass Letzteres wohl die langweiligste Variante war und da es sie brennend interessierte wie wohl der Rest der Fabrik aussah, machte sie sich schließlich auf den Weg zu dein beiden Erfindern. Innerlich hoffte sie auch Willy dadurch wiederzusehen.

Sie versuchte dieses Gefühl jedoch zu ignorieren und stellte sich erst einmal der Gefahr dieser Höllenmaschine aus Glas, die die anderen „Fahrstuhl“ nannten. Charlie hatte jedoch recht. Man schien sich schnell daran zu gewöhnen, auch wenn sie sich das nicht recht eingestehen wollte. Nach endlos langem Suchen, hatte sie die Taste mit der Aufschrift „Erfindungsraum“ gefunden.

Wie kam Willy nur damit zurecht? Verärgert stellte sie fest, dass sie ihn in ihren Gedanken schon beim Vornamen nannte. Sollte sie nicht doch lieber „Mr. Wonka“  zu ihm sagen? Nein, das mochte er ja nicht und ehrlichgesagt würde es auch einfach nicht zu ihm passen. Er benahm sich teilweise so sehr wie ein Kind, dass „Mr. Wonka“ oder „Sir“ einfach nur daneben klangen. Doyna konnte sich vorstellen, wieso es für Willy beleidigend klang, denn er sah ja kaum älter aus als Doyna selbst und nachdem sie seine Augen gesehen hatte, bestätigte sich das bei ihr noch umso mehr. Jetzt hatte sie es geschafft! Sie dachte schonwieder an ihn. Vor lauter Verlegenheit wollte sie seinen Namen schon gar nicht mehr denken, auch wenn das wahrscheinlich keinen unterschied gemacht hätte.

Dass Doyna sooft an ihn dachte, schob sie nun auf die Tatsache, dass er der einzige war, den sie heute neu kennengelernt hatte und zudem war er auch noch der berühmteste Chocolatier der Welt. Bei dem Gedanken bekam sie plötzlich ein flaues Gefühl im Magen, was nichts mit dem Fahrstuhl zu tun hatte, in dem sie sich befand. Sie schien jetzt, nachdem sie die Worte in ihren Gedanken laut formuliert hatte, erst zu realisieren, dass er eigentlich berühmt war und jeder wahrscheinlich gerne mit ihr getauscht hätte, nur um ihn mal mit eigenen Augen zu sehen.

Er war in der Öffentlichkeit nicht besonders präsent, soweit sie wusste. Keiner schien zu wissen, wie Willy wirklich aussah, aber dass er verrückt war, wusste anscheinend jeder… und reich, ergänzte sie leise in ihren Gedanken…wahrscheinlich Multi-Millionär. Doyna könnte wetten, dass es viele Frauen da draußen gab, die ihn sofort heiraten würden, egal wie durch geknallt er auch war, hauptsache die Summe auf dem Konto stimmte.

Angewidert verzog Doyna das Gesicht. Sicher hatte Willy darüber noch nie nachgedacht, wie begehrenswert er auf dem Frauenmarkt wäre. Dafür waren seine Gedanken wohl viel zu unschuldig und dachte an sein kindisches Verhalten von vorhin. Naiv, wie er war, würde er einer Frau wahrscheinlich auch noch glauben, dass sie ihn liebte, wenn sie es in Wirklichkeit jedoch nur auf sein Geld abgesehen hatte. Sie musste nur eine gute Schauspielerin sein. Plötzlich empfand sie Mitleid für ihn. Ob er wohl jemals jemanden finden würde, der ihn so liebte wie er war? Schwer zu sagen.

Doyna landete mit ihren Gedanken wieder in der Realität als der Aufzug zum Stillstand kam. Vor ihrer Nase befand sich eine riesige Tür mit der Aufschrift „Erfindungsraum“. Also den konnte man auf keinen Fall verfehlen, dachte Doyna lächelnd und öffnete die Tür erwartungsvoll. Fast wie vorhin im Schokoladenraum hatte es ihr die Sprache verschlagen. Alles um sie herum war vollgestopft mit den verschiedensten Arten von Maschinen, die Doyna noch nie in ihrem Leben gesehen hatte. Außerdem roch es ähnlich wie in einem Chemielabor, von dem Lärm der vielen Maschinen mal ganz abgesehen. Langsam betrachtete sie eine der Maschinen genauer. Sie schien mit merkwürdigem grünen Glibberzeugs gefüllt zu sein. Doyna verzog das Gesicht. Wozu das wohl gut ist?, fragte sie sich in ihren Gedanken.

„Damit werden Gummitiere hergestellt…hahaha.“ Erschrocken fuhr Doyna herum und sah Willy hinter sich stehen.“Das wolltest du doch wissen, oder?“

Doyna fragte lieber nicht, woher er das wusste. Wahrscheinlich hatte er sie schon die ganze Zeit über beobachtet.

„Ähh…ja“, begann sie unschlüssig und leicht verwirrt. „Wie lange stehst du schon da?“, ergänzte sie nun mit ärgerlicher Miene.

„Eine Weile.“, sagte er fröhlich als würden sie nur übers Wetter reden.

„Wo ist Charlie? Ist er nicht auch hier?“

Willy schmollte.

„Ist das der einzige Grund, weshalb du hier bist? Dann kannst du wieder gehen!“
So unhöflich hatte Doyna ihn noch nicht erlebt. Seine Miene schien frustriert, als hätte man einem kleinen Kind den Schnuller weggenommen.

„Nein. Das ist nicht der einzige Grund. Es interessiert mich nur, was er hier so macht… und du.“, ergänzte sie aus Angst ihn sonst wieder zu beleidigen. Seine Gesichtszüge lockerten sich ein wenig.

„Arbeiten natürlich!“

„Das ist mir klar. Ich wollte nur konkreteres erfahren, das ist alles, aber wenn das so geheim ist, dann kann ich ja auch wieder-“

„Komm mit! Komm!“, unterbrach Willy sie plötzlich aufgeregt und rannte zwischen den vielen Maschinen umher. Doyna folgte ihm unauffällig und versuchte ihren neugierigsten Blick aufzusetzen, den sie für möglich hielt. Schlagartig blieb er stehen, sodass Doyna fast mit ihm zusammengestoßen wäre.

„Was…?“, gab sie erschrocken von sich als sie sah, weswegen er halt gemacht hatte. Neben ihm stand ein kleiner Mensch. Er war wohl kaum größer als 50 cm, vermutete Doyna. Seine Haut und seine Haare waren dunkel und er trug einen schwarzen Lederanzug. Der kleine Mensch zerrte ungeduldig an Willys Mantel und Willy wechselte kaum drei Worte mit ihm, bevor er wieder zwischen den Maschinen verschwand. Doyna war so verblüfft, dass sie gar nicht darauf geachtete hatte, was Willy zu ihm gesagt hatte.

„Was war das denn?“, brachte sie nur hervor und zeigte auf die Stelle, wo der kleine Mensch gestanden hatte. Willy grinste. Doyna fiel dabei zum ersten Mal auf, dass er die weißesten Zähne hatte, die sie jemals gesehen hatte. Sie hatte plötzlich bei dem Anblick das Gefühl, ganz dringend Zähne putzen zu müssen.

„Das“, begann Willy langsam. „war einer meiner Arbeiter. Sind sie nicht schick?“

Schick! Das war wohl Willys Lieblingswort.

„Ja, voll schick, aber wieso sind sie denn so klein?“

„Da könnte dich genauso gut jemand fragen, warum du so groß bist.“, erwiderte er verärgert, als hätte Doyna ihn persönlich beleidigt.

„Ich bin nicht groß!“, verteidigte sie sich. „Nur 1.61 m…“

Willy starrte sie sprachlos an, als hätte sie etwas gesagt, was absolut nicht hierher gehörte.

„Das sind Oompa-Loompas. Hab sie direkt aus Loompa- Land importiert.“, redete er nun weiter als hätte es den vorherigen Moment überhaupt nicht gegeben.

„Loompa- Land?“, stutze Doyna. „Wo soll das denn sein?“

„Es ist ein geheimer Ort, also wieso sollte ich dir das verraten?“

Wenn Doyna bisher noch an der Verrücktheit dieses Mannes gezweifelt hatte, dann waren diese Zweifel jetzt beseitigt: Ha…Loompa- Land…na klar! Doyna schwieg jetzt. Sie hatte das Gefühl schon genug gesagt zu haben.

„Wo waren wir? Ach ja… Komm mit!“, wiederholte er. Doyna brauchte einige Sekunden um sich wieder zu fassen, folgte ihm jedoch anschließend.

Vor einem großen Wasserbecken machte er Halt. In dem Wasserbecken tauchten einige seiner Arbeiter- oder Oompa- Loompas- wie er sie nannte. Was machten die da? Perlentauchen? Sie hatte damit gar nicht so unrecht. Auf dem Grund des Beckens lagen jede Menge bunter Kugeln verstreut. Willy ließ sich eine davon von einem seiner Arbeiter geben.

„Danke!“, sagte er munter zu ihm und blickte in das Becken, dann wandte er sich Doyna zu.
„Das ist eine meiner neusten Erfindungen.“, erwiderte er stolz und hielt eine blaue Kugel in die Höhe.

„Duschperlen?“, kicherte Doyna gedruckst.

Willy schob verärgert die Unterlippe vor und Doyna musste zugeben, das er echt süß aussah, wenn er so dreinblickte. Moment mal! Was dachte sie da eigentlich? Der Mann hat nicht alle Tassen im Schrank und sie dachte natürlich er wäre süß. Wahrscheinlich drehte sie in dieser Umgebung langsam selber durch.

„Natürlich nicht, dummes Kind.“, sagte er abwehrend. „Oder hast du schon mal Duschperlen gegessen?“

„Nur einmal, als kleines Mädchen.“, gab sie zu. Warum sie das sagte, wusste sie allerdings selbst nicht. „Es schmeckt widerlich!“, dachte sie laut vor sich hin.

„Das sind Gaumenstopfer.“, versuchte er ihr nun klarzumachen, ohne auf Doynas letzten Kommentar einzugehen. „Man kann sie das ganze Jahr über lutschen ohne dass die Kugeln kleiner werden und an Geschmack verlieren“

„Wow, das ist ja endlich mal eine sinnvolle Erfindung. Ich hasse es, wenn Kaugummis zum Beispiel schon nach fünf Minuten ihren Geschmack verlieren. Das kann äußerst nervig sein.“

Willys Augen schienen zu leuchten.

„Warte!“, rief er hecktisch. „Ich zeig dir noch etwas!“ und schon rannte er wieder zur nächsten Maschine. Wie ein kleines Kind, sprang er um sie herum und betätigte einen Hebel. Plötzlich begann die Maschine zu rotieren und an einem Ende kam ein Kaugummistreifen zum Vorschein. Erwartungsvoll blickte Willy Doyna an. Doyna riss den Kaugummi ab und betrachtete ihn kritisch.

„Lass mich raten.“, überlegte sie laut. „das ist kein gewöhnlicher Kaugummi.“

„Korrekt! Das ist der größte, sensationellste, faboulöseste, beste-"

„Okay, okay. Ich versteh schon!“, grinste Doyna.

„…-Kaugummi der Welt“

„Sicher wartest du jetzt darauf, dass ich frage wieso!“, riet Doyna drauf los.

„Dieser Kaugummi beinhaltet ein ganzes 3- Gänge Menü!“

„Oh, tatsächlich. Wie passt das alles da rein?“

„Geheimnis!“, strahlte er. „Leider ist die Mixtur noch nicht ganz richtig. Ich versuche schon die ganze Zeit herauszufinden, was daran nicht stimmt.“, seufzte er. „Schon seit zwei Wochen wird jeder Oompa- Loompa, der ihn testet zu einer Blaubeere und ich weiß einfach nicht wieso…“ Er kicherte. "Aber ist irgendwie witzig."

Doyna glaubte sie hatte sich verhört.

„Zu Blaubeeren?“

Wieder starrte sie den Kaugummi an. Jetzt erinnerte sie sich auch, dass Charlie ihr vorhin irgendetwas von einem Mädchen erzählt hatte, welches sich in eine Blaubeere verwandelt hatte.

„Ich glaube ich bleibe lieber ein Mensch. Trotzdem danke!“, sagte sie und reichte Willy das Stück Kaugummi, vor welchem sie nun ein wenig Angst hatte. Willy nahm ihm und gab ihm einen seiner Arbeiter.

„Hallo, ihr beiden!“, rief plötzlich eine Stimme hinter ihr.

„Oh, Charlie! Wo warst du denn?“

„Meine Mum brauchte nur mal meine Hilfe beim bügeln.“, flüsterte er verlegen.

„Ach so.“, kicherte Doyna.

„Hast du ihr schon unsere neue Schokoladensorte gezeigt, Willy?“

„Noch nicht…“, murmelte er verdrießlich.

„Eine neue Sorte?“

„Ja, du wirst sie mögen. Sie ist mit Himbeere und Marzipan gefüllt.“

„Klingt absolut lecker! Ich liebe Himbeeren.“, stimmte sie Charlie zu.

„Ich weiß.“, sagte Charlie belustigt. „Ich habe den Sommer nicht vergessen, als du unseren Himbeerstrauch leergefuttert hast.“

„Ähm…“ Doyna wurde verlegen. „Ich kann nichts dafür, dass die süchtig machen, aber ich habs wieder gut gemacht und deiner Mutter welche aus dem Supermarkt mitgebracht.“

„Hehe. Ja, das fanden alle ziemlich amüsant.“

„Und dann gab’s die ganze Woche Himbeerkuchen.“, sagte Doyna lachend, als sie daran denken musste.

Willy schien das Gespräch der beiden aufmerksam zu verfolgen. Sein Blick ruhte dabei hauptsächlich auf Doyna. Es schien fast so als wäre er neidisch darauf, wie gut sich die beiden verstanden.

„Komm mit!“, wies Charlie Doyna an. Doyna folgte ihm und Willy lief schweigend neben ihr her. Charlie hielt jetzt eine Schokoladentafel hoch. Woher er die so schnell hatte, war ihr ein Rätsel.

„Das ist sie“, sagte Charlie und rupfte die Verpackung auf. Er brach ein Stück ab und reichte es ihr zum probieren. Sie biss vorsichtig ab. Sie musste durchaus zugeben, dass das eine der besten Sorten war, die sie jemals gekostet hatte.

„Wow, Charlie. Das schmeckt einfach…“ Doyna suchte nach einem geeigneten Wort. „….Doynaliciuos!!“, strahlte sie.

Charlie schüttelte sich vor Lachen und selbst Willy ließ ein Grinsen zu wie Doyna bemerkte.

„Manchmal ist dein Erfindungsreichtum an Wörtern einfach genial!“, freute sich Charlie.

„Es kam grad so über mich.“, gab sie zu. „Bekomm ich noch ein Stück?“

„Aber klaro! Hier, ich schenk dir die Tafel.“

„Aber, Charlie, das kann ich nicht-“

„Doch, kannst du, Doy-Doy! Behalt sie und werd‘ glücklich.“, grinste er und gab Doyna die Tafel.

„Ja ja, die geliebten Kalorien!“, murmelte sie vor sich hin. Charlie verstand die Sorge von Frauen um ihre Figur nie. Er fand, dass Doyna einfach toll aussah und selbst mit ein paar Kilos mehr, würde sich das nicht ändern.

„Ich glaub wir müssen langsam zum Abendessen. Mum mag es überhaupt nicht, wenn wir zu spät kommen.“

„Na dann, sollten wir das ach nicht tun.“, sagte Doyna. „ich freu mich schon meinen neuen Kumpel, den Aufzug, wiederzusehen.“

Charlie unterdrückte ein Kichern auf diese sarkastische Antwort hin und Willy gab überraschenderweise ein leises Lachen von sich. Erstaunt blickte Doyna ihn an. Daraufhin schien sein Gesicht zu erstarren und war nun unergründlich. Zu gern würde sie wissen, was in seinem Kopf vorging, aber das würde ihr wahrscheinlich immer ein Rätsel bleiben.


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Sooo, jetzt hab ich mir glaub ich die Finger wund getippt........ich hoffe es hat sich gelohnt
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