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Elf und... eine...?!

von Ebony
GeschichteAbenteuer / P12
01.04.2009
02.04.2009
2
2.054
 
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
01.04.2009 1.038
 
Titel: Elf und… eine?!
Thema: Krabat
Story: Ebony – Ideenklau ohne Zustimmung wird geahndet!!!
Warnung: Self-Insert
Inhalt: Salina findet etwas, das es ihr ermöglicht, in die Vergangenheit zu reisen. Das tut sie und verändert sogleich schon einiges. Oder seit wann ist Witko ein Mädchen…?

WICHTIG:
Die auftretenden Personen und Orte gehören entweder Ottfried Preußler oder mir!
Die Story ist reine Fiktion! Ich verdiene kein Geld hiermit!




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Come in and join my reality...




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Klassenfahrt nervte.
Soviel war klar.
Meine Klasse kotzte mich an, der Professor kotzte mich an, alle kotzten mich an!
Ich HASSTE es, so lange ohne Pause mit denen herumzulatschen, mit einigen von ihnen in einem Zimmer zu schlafen, mit ihnen zu essen, sogar zur selben Zeit in Massenduschen zu duschen.
Ich brauchte manchmal einfach Zeit für mich.

Na gut, nicht nur manchmal, eher öfter…

Nun ja.

Aber endlich einmal hatten wir Nachmittag und Abend zur freien Verfügung. Die anderen gingen shoppen und danach etwas trinken und feiern, ich jedoch verzog mich in den Wald hinter unserer Jugendherberge.
Endlich allein.
Endlich still…

Aufseufzend ließ ich mich einfach auf den Boden der kleinen Höhle, die ich gefunden hatte, nieder und schloss die Augen.
Es dauerte nicht lange und ich war wieder in diesem seltsamen Dämmerzustand, den ich mit dreizehn Jahren entdeckt hatte. Ich hatte unbedingt Auren sehen lernen wollen und so lange an eine leere Stelle an der Wand gestarrt, bis ich das Gefühl gehabt hatte, schweben zu können.
Es war ein ruhiger, stiller Ort, an den mir niemand folgen konnte.

>Salina…<

Ich schreckte hoch und blickte mich um, suchte sogar außerhalb der Höhle.
Wer hatte da meinen Namen gerufen?!
Doch rund um mich war niemand.
Kopfschüttelnd tat ich es als Einbildung ab, schloss meine Finger um einen der drei Anhänger, die ich um den Hals trug (diesmal erwischte ich das auf dem Kopf stehende Pentagramm) und versank wieder in meiner Trance.

>Salina…<

Und wieder schreckte ich auf. Diesmal jedoch sah ich mich nicht einmal um, denn eins war klar: Diese Stimme kam nicht aus meiner Umgebung, sondern aus der Sphäre, die ich durch den Dämmerzustand betreten hatte.

Nun krampfte sich meine Hand um das auf dem Kopf stehende Kreuz.
Was zum Henker war das?!

Ach ja, nicht, dass ihr denkt, ich wäre Satanistin.
Ich trage Pentagramm, auf dem Kopf stehendes Kreuz und Pandämonium nur, um nervige Leute von mir fernzuhalten. Außerdem gefallen mir die Zeichen. Allerdings hatte ich mich schon mit der Materie beschäftigt - in Referaten und auch meiner Fachbereichsarbeit für mein Abitur im nächsten Jahr.
Die Tatsache, dass man die ganze Zeit als Satanistin betitelt wurde, weil man Schwarz trug, brachte es nun mal mit sich, sich damit auseinanderzusetzen.

Neugierig, wie ich nun mal war, ließ ich meinen Geist wieder in den Dämmerzustand hinübergleiten.

>Salina…<

Diesmal schreckte ich nicht auf, sondern zwang meinen Geist, in der Trance zu verweilen. Nun fühlte ich auch eine Art Sog, der mich in eine bestimmte Richtung zog.
Ohne es wirklich bewusst zu bemerken erhob ich mich und folgte dem Ruf, gehorchte der mysteriösen Stimme in meinem Kopf.
Ich kam erst wieder zu mir, als ich vor einem verbrannten Fleck Erde zum Stehen gekommen war.
Mein Herz setzte einen Moment aus, denn die Atmosphäre hier war unleugbar böse und mächtig. Nur leider waren es genau solche Auren, die mich mehr anzogen als alles andere.
Ich war wohl immer noch in der Alles-was-schwarz-und-düster-ist-ist-cool Phase.

Hier jedoch vernahm ich den Ruf sogar ohne den Trancezustand. Probeweise versetzte ich mich schnell wieder dort hinein.

>Komm zu mir…<

Ich nickte und folgte dem Sog. Er brachte mich an eine bestimmte Stelle auf dem verbrannten Fleck und hieß mich, zu graben.
Ohne mir Gedanken um meine schönen, gepflegten Fingernägel zu machen, grub ich meine Hände in die harte Erde, grub und kratzte, warf Steine beiseite und riss Wurzeln heraus, bis ich auf eine Kiste stieß.
Zögerlich legte ich sie ganz frei und hob sie mühsam aus dem Loch heraus.
Sie war rechteckig, etwa einen halben Meter lang und sehr schwer.
Bis zu diesem Moment hatte ich gar nicht gemerkt, dass ich vor Anstrengung keuchte.
Während ich die Kiste betrachtete und sie mit blutigen Fingern von den gröbsten Erdklumpen und Insekten befreite, stieg meine Aufregung.
Was mochte ich da nur gefunden haben?
Meine Hände zitterten leicht, als ich das Schloss untersuchte. Es war alt und porös, längst oxidiert, also sollte es kein zu großes Hindernis darstellen.
Schnell griff ich nach einem herumliegenden Stein und hieb mit ihm auf das Metall ein, das schon beim dritten Schlag nachgab. Hastig zog ich es aus der Verankerung und öffnete den Deckel.
Darin erblickte ich zuerst Stoff, steif und brüchig vom Alter.
Unter ihm befand sich Kleidung, die seltsamerweise noch unversehrt schien. Der Stoff der ärmlichen, offensichtlich für einen Bauerjungen gedachten Kleidung war zwar grob, kratzig und mehrmals geflickt, doch tragbar.

Ich wollte schon weiterstöbern, als ich den ersten Regentropfen spürte.
Ich fluchte auf, warf Stoff und Kleidung wieder in die Truhe, verschloss sie und schleppte sie so schnell wie möglich in die Höhle zurück, die ich zuvor gefunden hatte.
Erst dort öffnete ich sie wieder und legte den Stoff und die Kleidung ordentlich gefaltet beiseite. Dann nahm ich einen Beutel heraus, in dem es verdächtig klimperte. Ich öffnete ihn und machte große Augen, als ich die Goldmünzen erblickte.
Wow, die mussten ein Vermögen wert sein!

Schluckend öffnete ich den nächsten der drei Beutel. In ihm befanden sich silberne, im dritten kupferne Münzen.
Mich unwohl fühlend legte ich sie beiseite und nahm nun die nächste Lage Stoff heraus. Er war von der gleichen Art wie der erste.
Darunter erblickte ich den schwarzen Ledereinband eines großen, schweren Buches.
Ehrfürchtig strich ich über die Prägungen, bevor ich es vorsichtig herausnahm.
Dieses Buch musste ziemlich alt sein - so sah es zumindest aus -, doch war es noch immer in einem unheimlich guten Zustand,

Ganz vorsichtig schlug ich die offenbar aus Holz bestehende Deckklappe auf und blickte auf schwarze Seiten, auf der in Weiß ein einziges Wort geschrieben stand.

>Koraktor< .




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tbc.

~Ebony~
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