Bis(s) du wieder bei mir bist

GeschichteRomanze / P12
23.03.2009
29.06.2009
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Edward:

Ich saß schon eine ganze Weile an Bellas Bett und hielt ihre Hand.
Es schmerzte sie so zu sehen, aber noch mehr tat es weh, zu wissen das es meine Schuld war.
Ja, es war meine Schuld dass sie jetzt im Koma lag. Drei Monate war es jetzt schon her und
sie kamen mir eher vor wie drei Jahre. Ohne meinen Engel war alles ganz anders.
Mein Leben war so leer ohne diesen ganz besonderen Menschen.
Wie konnte ich nur so dumm sein und sie an diesem Abend gehen lassen?
Ich schloss die Augen und dachte darüber nach wie alles angefangen hatte:

Es war ein Dienstag und Bella und ich waren bei ihr zu Hause. Wir lagen auf ihrem Bett und hörten die CD die sie von Alice und mir zu ihrem achtzehnten Geburtstag bekommen hatte.
Eine CD voll mit Klavierstücken die ich geschrieben hatte.
Charlie war noch arbeiten, aber es war schon spät. Er hatte wieder einmal Nachtschicht und so blieb uns noch etwas Zeit. "Bella? Hast du keinen Hunger? Du hast den ganzen Tag noch nichts gegessen und ich will nicht dass du mir noch verhungerst. Was hältst du davon wenn ich dir schnell was zu essen mache?"
Sie sah leicht verwirrt aus. Anscheinend hatte sie nicht gemerkt dass ich heimlich Kochbücher studiert hatte. "Ähm, okay. Was magst du mir denn kochen?" Sie hatte sich jetzt aufgesetzt und saß neben mir. "Was möchtest du denn?"
"Ich denke ein Salat würde mir reichen." Ich lächelte sie an und ging in die Küche.
Neugierig kam sie mir hinterher und setzte sich auf einen der drei Stühle die um den kleinen Esstisch standen. Schnell holte ich ein paar Zutaten aus dem Kühlschrank und zauberte eine kleine Mahlzeit für meinen Schatz. Als sie fertig mit Essen war ging sie schnell ins Bad.
Ich wartete so lange in ihrem Zimmer und lag auf ihrem Bett.
Ich dachte darüber nach wie es nach unserer Hochzeit sein würde. Charlie wusste noch nichts davon uns ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Angst wie er reagieren würde.
Bella hatte auch Angst, das sah man ihr an. "Über was denkst du nach?" Ich erschrak als ich ihre Stimme hörte. Ich hatte gar nicht bemerkt dass sie neben mir saß.
"Oh, hab ich dich erschreckt?"
"Nein, nicht wirklich. Ich dachte darüber nach wie Charlie reagieren wird wenn er erfährt dass wir heiraten wollen."
Einen Moment sagte sie nichts. "Wann meinst du sollte ich ihm es sagen? Es wird keinen geeigneten Augenblick geben. So oder so er wird ausrasten!" Panik stand in ihrem Gesicht.
"Er wird es verstehen. Vielleicht ist er am Anfang geschockt aber das legt sich wieder. Er liebt dich viel zu sehr um so sauer auf dich zu sein!"
Sie nickte und dachte über meine Worte nach. Dann seufzte sie und lehnte sich an mich.
Ich liebte sie so. Das ist heute auch nicht anders. Ich hob ihr Kinn leicht an und sah ihr in ihre braunen Augen. "Ich liebe dich!", sagte ich und lächelte sie an. "Ich liebe dich auch!" , flüsterte sie liebevoll. Ein Glücksgefühl durchfloss meinen Körper und ich strahlte übers ganze Gesicht.
Dass mich es so glücklich macht das zu hören wusste Bella bereits. Und anscheinend gefiel ihr es wenn ich mich darüber so freute. Ich küsste sich kurz zärtlich und sagte dann: " Du solltest schlafen. Es ist schon spät und ich will nicht dass du morgen nicht ausgeschlafen bist. Wir haben viel vor." Bella sah etwas erschrocken aus. Hatte ich was Falsches gesagt?
"Was haben wir denn vor?" Ach deswegen. Ich war erleichtert und sagte dann: "Wir müssen Alice ein wenig bei den Vorbereitungen helfen."
"Oh, OK. Ich schau noch schnell nach ob Renée mir geschrieben hat!"
Mit diesen Worten setzte sie sich vor ihren Computer und schaltete ihn ein. Einige Minuten später las sie was ihre Mutter geschrieben hatte. Sie brauchte unbedingt einen neuen Computer. Der hier war zu langsam. Aber ein neues Auto ging vor. Zu blöd das sie sich nichts schenken ließ.
Bella drehte sich auf dem Betstuhl und sah mich an. "Was hast du denn?", fragte sie neugierig.
"Nichts. Magst du jetzt nicht schlafen? Wie gesagt wir haben morgen viel zu tun."
Sie hob die Augenbrauen und sagte dann ernst: "Edward ich bin kein kleines Kind mehr. Du hörst dich an wie meine Mutter!"
Oh Gott. Das war nicht gut, fand ich jedenfalls. Dann lächelte sie und ich sah sie verwirrt an.
"Aber wenn du denkst dass das besser ist...", meinte sie und setzte sich auf meinen Schoß.
"Wenn du so denkst...ich finde auch das ein neues Auto besser ist und..." Sie unterbrach mich, was ich ja eigentlich nicht mochte. "Mein Transporter ist noch super. Er ist nicht der neueste aber ich hab ihn ins Herz geschlossen." Nun ja. Irgendwann würde er den Geist aufgeben. Ich hob sie hoch und legte Bella in ihr Bett. Ich legte mich neben sie und fing an ihr Schlaflied zu summen.
Sie kuschelte sich an meine eiskalte Brust und kurze Zeit später schlief sie ein.