Emmett Storys

von Lynthis
GeschichteHumor / P16
18.03.2009
05.03.2010
17
25613
 
Dieses Kapitel
11 Reviews
 
 
 
Was passierte wenn Bella Krank ist, mit Emmett alleine bei den Cullens ist und Emmett auch noch Lageweile hat.......genau, er versucht sich als Krankenschwester.....diese FF ist mir nach meiner Op eingefallen, besteht aus zwei kapiteln und witme ich meiner Freundin und Muse Pankaa da sie ein riesiger Emmett Fan ist  ;)
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten :)

Krankenschwester Emmett

Bellas Sicht

„Edward, es sind doch nur ein paar Stunden.“, sagte ich und kuschelte mich noch tiefer in die dicke Decke. „Außerdem ist doch Esme auch noch da. Und ich werde eh die ganze Zeit schlafen.“
„Und wenn doch etwas passiert?“, fragte Edward besorgt.
Ich seufzte.  Seit drei Tagen hatte ich eine leichte Erkältung, Ein wenig Schnupfen, Husten und etwas Fieber.  Nichts schlimmes, aber Edward übertrieb es mal wieder maßlos mit seiner Fürsorge. Und nun hatte er Angst mich für ein paar Stunden alleine zu lassen, da er mit Jasper, Alice und Rose Jagen gehen musste. Carlisle war noch Arbeiten und Emmett ging auch nicht mit Jagen weil er unbedingt sein neues Spiel testen musste. Esme würde doch bei mir bleiben, aber das beruhigte ihn nicht.
„Ich nehme jetzt meine Medikamente, dann schlafe ich und eh ich wieder aufwache bist du wieder da.“, versuchte ich ihn zu beruhigen.
„Ok.“, gab er endlich nach. „Aber du bleibst im Bett. Wenn was ist rufst du Esme. Mach nichts auf eigene Faust.“
„Ich schwöre es dir.“
Edward  sah mich immer noch besorgt an, lächelte dann aber und beugte sich zu mir runter. Sanft küsste er mich und strich mir dann noch einmal über die Wange.
„Ich liebe dich.“, hauchte Edward.
„Ich liebe dich auch.“
Dann gab Edward mir noch einen Kuss auf die Wange und verschwand nach draußen.  Mit einem Lächeln kuschelte ich mich wieder in die Decke und schloss die Augen.
Meine Medikamente würde ich gleich nehmen.
Plötzlich klopfte es leise an der Tür.
„Ja, herein.“, sagte ich und setzte mich etwas auf.
Die Tür ging auf und Esme kam herein
„Wie fühlst du dich?“, fragte sie fürsorglich.
„Gut.“, antwortete ich ehrlich.
Esme setzte sich lächelnd auf das Bett.
„Edward hat mir noch einmal eindringlich gesagt dass ich mich ja gut um dich kümmern soll.“
Ich verdrehte die Augen und stöhnte auf.
„Er übertreibt es.“
„Nimm es ihm nicht übel. Er macht sich nur Sorgen.“, lächelte Esme.
„Ich weiß.“, seufzte ich.  
„Warum ich eigentlich hochgekommen bin ist, ich wollte dich fragen ob du etwas Essen möchtest oder noch etwas brauchst. Carlisle hat eben angerufen und ich muss kurz weg. Nur für eine  halbe Stunde.“
„Kein Problem. Fahr nur. Ich nehme gleich meine Medikamente und dann schlaf ich etwas.“
„Ok, wenn etwas sein sollte, Emmett ist auch noch da oder du rufst mich an.“, lächelte Esme, gab mir einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann.
Nun kuschelte ich mich zum dritten Mal in die Decke, aber nicht für lange. Denn nach nicht einmal zehn Minuten hörte ich von unten einen ohrenbetäubenden Knall.
Sofort saß ich kerzengerade im Bett. Ich lauschte, hörte aber nichts mehr.
Eigentlich sollte ich mich jetzt wieder hinlegen und brav schlafen, aber natürlich war meine Neugier größer. So stand ich auf, schlüpfte in meine Hausschuhe und tapste raus aus Edwards Zimmer, Richtung Treppe.  Vorsichtig ging ich die Treppe runter ins Wohnzimmer. Und dort sah ich den Ursprung des Lärms.
Emmett saß vor dem Fernsehr, zockte sein neues Spiel und hatte den Glastisch zerschlagen. Wahrscheinlich war in seinem neuen Spiel etwas nicht so gelaufen wie er wollte und hatte seinen Frust am Tisch ausgelassen.
Ich verdrehte die Augen, typisch Emmett, und wollte gerade die Treppe wieder hochgehen, als mich zwei eiskalte Arme packten und auf die Couch verfrachteten.
„Das ist aber nett das du mir Gesellschaft leistest.“, grinste Emmett mich an.
Ich wollte wieder aufstehen aber Emmett drückte mich zurück auf die Couch.
„Emmett, lass mich.“
„Warum denn?“, fragte er immer noch grinsend.
„Weil ich ins Bett will etwas schlafen.“
„Schlafen kannst heut Abend noch.“
„Sag schon was du willst?“, fragte ich nach.
Emmett grinste mich noch breiter an und hielt mir den zweiten Controller hin.
Genervt verdrehte ich die Augen. War ja klar.
„Edward bringt dich um wenn er das erfährt.“, drohte ich ihm, als ich den Kontroller nahm.
„Er muss es ja nicht erfahren.“, grinste Emmett.
„Ja klar, als ob du deine Gedanken zurückhalten könntest.“
Emmett grinste nur und startete das Spiel. Ein bisschen Abwechslung würde mir auch guttun.
Seit ich krank war hielt Edward mich Streng im Bett. Carlisle hatte mir gute Medikamente gegeben, so das ich keinen Husten mehr hatte und auch mein Schnupfen sich in grenzen hielt. Nur das Fieber blieb hartnäckig.  Aber es war nicht so schlimm.
Und so zockte ich etwas mit Emmett sein neues Autorennspiel.
Aber nach gut 15 Minuten bekam ich Kopfschmerzen und legte den Controller weg. Ich hatte die Medikamente noch nicht genommen und das merkte ich jetzt, da eines davon auch Schmerzmittel waren.
„Was ist los?“, fragte Emmett.
„Ich hab meine Medikamente noch nicht genommen.“, sagte ich.
Sofort sprang Emmett auf, sauste nach oben und kam wieder runter gerannt.  Dann rannte er in die Küche und stand eine Sekunde später wieder vor mir.  In der einen Hand hatte er ein Glas Wasser und in der anderen verschiedene Tabletten.  Sie sahen aus wie meine.
„Sind das meine?“, fragte ich.
„Na klar.“, sagte Emmett und gab mir die Tabletten und das Wasser.
Schnell schluckte ich die Tabletten und spülte sie mit reichlich Wasser runter.  Dann spürte ich schon wie ich müder wurde. Ich legte mich auf die Couch und schlief ein.
Langsam öffnete ich meine Augen und sah mich um. Ich lag immer noch auf der Couch auf der ich eingeschlafen war.  Mühsam richtete ich mich auf und bemerkte dass meine Glieder ganz steif waren. Außerdem  tat mein Kopf immer noch weh und ich zitterte leicht vor Kälte. Ich sah schnell auf die Uhr. Ich hatte nicht mal eine Stunde geschlafen.
Seltsam, normalerweise machten mich die Tabletten so müde dass ich mindestens ein paar Stunden schlief.
Stöhnend stand ich auf und lief zur Treppe. Wenn ich erst mal wieder im weichen Bett lag konnte ich bestimmt schnell wieder einschlafen und wärmen würde es mich auch.
Plötzlich erschien Emmett auf der Treppe und grinste mich an.
„Na, wieder wach?“
„Ja.“, sagte ich knapp.
„Und wo willst du hin?“, fragte er weiter.
„Ins Bett.“
Emmett schüttelte grinsend seinen Kopf.
„Bella, Bella, Bella, so geht das aber nicht.“, lachte er und verfrachtete mich wieder auf die Couch.
„Emmett.“, stöhnte ich. „Mir ist kalt, mein Kopf tut weh und ich will schlafen.“
Keine Sekunde nachdem ich das gesagt hatte, flitzte Emmett die Treppe hoch und kam dann auch schon wieder runter.  Er schmiss eines von den Kissen aus meinem Bett ans Ende der Couch. Dann drückte er mich in das Kissen und legte die Decke, ebenfalls von meinem Bett, über  mich.
Dann flitzte er schon wieder los in die Küche und kam mit einem Glas Wasser wieder.  
„Für deinen Kopf.“, sagte er und hielt mir wieder eine Tablette hin.
Schnell richtete ich mich etwas auf, nahm die Tablette und das Wasser und schluckte alles runter.
Emmett nahm das Glas und ich legte mich  wieder hin.
„So und jetzt sag mal warum ich nicht hoch darf?“, fragte ich.
Emmett grinste mich wieder an.
„Als du geschlafen hast, hat Esme angerufen.  Sie verspätet sich etwas und bat mich ein Auge auf dich zu haben.“
„Das hast du ja. Dann kann ich ja jetzt hoch.“, versuchte ich, aber Emmett schüttelte nur seinen Kopf.
„Oh nein, Krankenschwester Emmett wird sich jetzt um dich kümmern.“
Entgeistert sah ich ihn an. Das konnte doch nicht sein ernst sein.
„Hast du Langeweile oder was?“
„Das wird Lustig, wirst du schon sehen. Und keine Sorge ich weiß wie so was geht. Hab schon ganz viele Filme darüber gesehen.“
„Das beruhigt mich aber ungemein.“, murmelte ich.
Emmett grinste mich nur an, doch plötzlich klatschte er so laut in die Hände das ich ihn erschrocken ansah.
„Ich mach dir erst Mal was zu essen. Das hilft euch Menschen doch wenn ihr Krank  seid.“
Damit verschwand er in der Küche.
Stöhnend schloss ich meine Augen und hoffte dass die Tablette endlich wirken würde.
Aus der Küche hörte ich es krachen und poltern und ich wollte auf keinen Fall wissen was er da fabrizierte.
Und dann explodierte auch noch etwas, aber ich wollte auch da nicht wissen was es war.
Eine Zeitlang polterte, krachte und explodierte es in der Küche und dann war es still.
Misstrauisch richtete ich mich auf und sah zur Küche.  Dann kam Emmett, breit grinsend, raus. In der Hand einen Teller, der stark dampfte.
Ich setzte  mich bequem hin und Emmett stellte den Teller auf der Decke, die immer noch auf meinen Beinen lag, ab.
Angeekelt  sah ich mir den Inhalt des Tellers an.
„Was ist?“, fragte Emmett, der mich ganz genau musterte.
„Hast du schon mal gekocht?“, stellte ich eine Gegenfrage.
„Ich hab mal Pilze geschnitten.“, sagte er voller Stolz. „Und das heute war mein erster richtiger Kochversuch.“  
Na toll, das konnte ja was werden. Aber Emmett sah mich mit so einem Hundeblick an das ich es wenigstens probieren musste.
Ich nahm den Löffel und tunkte ihn in die braune, könnte auch dunkelgrün sein, nein doch eher grau, Pampe.  Langsam rührte ich mit dem Löffel durch die Pampe und merkte und sah auch dass noch verschieden Sachen darin rumschwammen. Man konnte nicht erkennen was es mal war und wenn ich ehrlich war wollte ich es auch nicht wissen.
Langsam hob ich den Löffel und pustete, da es immer noch etwas dampfte.
Und dann kostete ich.  Ok, ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.
Was bei dem Aussehen auch kein Wunder war.
Es schmeckte leicht salzig, war aber  nicht unangenehm.  Und ich schmeckte eindeutig Schokolade heraus.
„Hast du da Schokolade rein geschmissen?“, fragte ich als ich runtergeschluckt hatte.
„Wenn du so ein braunes langes Stück meinst, dann ja.“
Vorsichtig nahm ich noch einen Löffel, da ich nun merkte das ich wirklich Hunger hatte.
Und der Hunger trieb bekanntlich alles runter!
Ich, und mein Magen wahrscheinlich auch, freuten sich schon darauf wenn Esme wieder da sein würde.
Aber da ich wirklich Hungrig war aß ich doch den ganzen Teller auf.
Und ich schmeckte immer wieder neue Geschmacksrichtungen heraus.
Lakritz
Hähnchen
Paprika
Würstchen
Vanille und noch viele mehr.
Ich konnte gar nicht glauben dass man in einem einzigen Gericht so viele Geschmacksrichtungen stopfen konnte.
Aber Emmett konnte es anscheinend.
Als der Teller leer war reichte ich ihn Emmett. Satt war ich nicht aber diese Portion hatte mir gereicht.
„Und?“, fragte Emmett neugierig.
„Mmm, ja, nicht schlecht. Man konnte es Essen.“, sagte ich zaghaft.
Ich wollte Emmetts Gefühle nicht verletzten, nachdem er sich ja so viel Mühe gemacht hatte.
Aber Emmett grinste mich mal wieder breit an.
„Und dabei sagt Esme immer das Kochen nichts für mich wäre.“
Ich verdrehte die Augen und Emmett  brachte den Teller zurück in die Küche.
„Bringst du mir noch was zu Trinken.“, rief ich Emmett nach.
„Klar.“, rief er zurück.
Und dann hörte ich ihn wieder in der Küche hantieren.
Oh Gott, was fabrizierte er denn jetzt. Dann stand er auch schon wieder vor mir, in der  Hand ein Glas in dem eine lilafarbige Flüssigkeit schwamm.
„Ein Vitaminshake, genau das was du brauchst.“, sagte Emmett und reichte mir das Glas.
Ich nahm das Glas und schwenkte die Flüssigkeit leicht hin und her.
Igitt, sie war auch noch ekelhaft dickflüssig. Ich hasste dickflüssige Getränke.
„Brav Trinken.“, grinste Emmett. „Da ist alles drin was du zum Gesundwerden brauchst.“
Vorsichtig nippte ich an dem Glas und versuchte nicht zu würgen als das Getränk meine Speiseröhre runter lief.
Boar, war das ekelhaft. Es war so dickflüssig das ich es fast kauen konnte und es schmeckte einfach nur widerlich.
„Alles austrinken.“, sagte Emmett streng, als ich das Glas von mir weghielt.
„Es schmeckt furchtbar.“
„Dann hilft es auch.  Das sagen die Ärzte in den Filmen und Serien immer.  Wenn Medizin nicht schmeckt dann hilft sie auch.“
„Ist mir egal. Das trinke ich nicht.“, sagte ich so streng wie ich konnte.
„Oh doch. Und wenn ich dich zwingen muss.“, sagte er viel, viel strenger als ich.
Ich schluckte und merkte dass er es ernst meinte. Er konnte mich locker zwingen diese Plörre zu Trinken.
„Die Medikamente von  Carlisle reichen völlig und dieses Zeug ist wirklich widerlich.“, versuchte ich erneut.
„Bella, Bella, Bella.“, tadelte Emmett mich und schwenkte seinen Zeigefinger hin und her. „Ich weiß was gut für dich ist und du trinkst jetzt deinen Vitaminshake.“  
Wütend sah ich Emmett an, hielt mir dann die Nase zu und kippte das  Zeug in einem Zug runter. Als ich das Glas leer hatte kämpfte  ich gegen den Würgereiz an und gewann. Die Plörre blieb drin und ich hatte einen ekelhaften Geschmack im Mund.
„So ist es brav.“, lobte Emmett und tätschelte meinen Kopf.
„Hohl mir bitte was Richtiges zu trinken. Ich muss diesen Geschmack loswerden.“, sagte ich sauer.
Das würde er mir büßen, dafür würde ich schon Sorgen!
Wenigstens war er diesmal so nett und brachte mir wirklich etwas zu trinken, nämlich ein Glas Wasser. So konnte ich diesen widerlichen Geschmack aus meinen Mund verbannen.
Emmett brachte das Glas wieder weg und lehnte mich erschöpft zurück. Irgendwie fühlte ich mich gar nicht gut. Ausgelaugt und völlig fertig.
„Du siehst gar nicht gut aus.“, bemerkte Emmett als er wieder aus der Küche kam.
„Woran das wohl liegt.“, mummelte ich und schloss meine Augen.
Dann spürte ich Emmetts riesige kalte Hand an meine Stirn.
„Du bist warm. Aber Menschen sind ja immer warm.“, murmelte er so leise dass ich es kaum hörte.
Dann war seine Hand weg und ich spürte wie er schon wieder wegflitzte.
Langsam wurde mir auch etwas übel.
„So, wir messen mal Fieber. Mund auf.“, hörte ich dann wieder seine Stimme.
Ohne murren öffnete ich den Mund und spürte wie Emmett das Thermometer  in meinen Mund legte. Dann schloss ich ihn wieder.
Das Thermometer piepste und Emmett holte es wieder raus.
„38,9.“, hörte ich ihn sagen und erschrak selbst etwas.
Das Fieber war wieder gestiegen. Aber warum? Ich hatte doch meine Medikamente genommen.
„Ist das zu hoch?“, höret ich Emmett nun fragen.
„Ja.“, war alles was sich noch rausbrachte.
Inzwischen war mir speiübel.
„Toilette, schnell!!“, würgte ich nun raus und wollte schon aufspringen.
Schnell hob Emmett mich hoch und brachte mich hoch. Und keine Sekunde zu spät. Kaum hing ich über der Schüssel brach mein gesamter Mageninhalt aus mir heraus.
Als ich mir sicher war das alles draußen war lehnte ich mich erschöpft an die Fliesen.
Meine linke Seite schmerzte, mein Hals brannte wie Feuer, ich hatte einen ekelhaften Geschmack im Mund, mein Magen rebellierte noch immer und zu allen Überfluss fühlte ich mich immer noch schlapp und träge.
Mühsam hievte ich mich hoch und wankte zum Waschbecken. Alles  drehte sich, aber ich schaffte es bis dorthin.
Schnell drehte ich den Wasserhahn auf, wusch mein Gesicht sauber und spülte meinen Mund aus.
Gerade als ich fertig war stand Emmett wieder vor mir.
„Ich hab Carlisle angerufen. Wir fahren jetzt ins Krankenhaus.“, sagte er und er klang ziemlich besorgt.
Ich wollte wiedersprechen, hatte dafür aber keine Kraft. Alles drehte sich schneller und begann vor meinem Auge zu verschwimmen.
„Bella?“, hörte ich noch Emmett panisch rufen, dann war alles schwarz.