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Trauma

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Salazar Slytherin Severus Snape
16.03.2009
17.04.2010
21
81.312
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Dieses Kapitel
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16.03.2009 4.855
 
Ich weiß es ist gemein euch warten zu lassen, doch ich habe derzeit wenig Zeit nach der Arbeit was zu machen. Also wird es bis zum nächsten Hochladen dauern. Aber ich bin fleißig dabei in meinen Pausen weiter zu schreiben. ^^
Es steht zwar erst einmal alles auf Papier, doch das tippen geht ja schnell.

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Kapitel 8

Der Bankdirektor legte nun drei Schriftstücke vor sich und begann die einzelnen Posten vorzulesen. Sein Vermögen belief sich auf eine Billionen Galleonen, einhundertzehn Sickel und zwölf Knuts. Dann hatte er noch jede Menge Einrichtungsgegenstände, wertvolle Zaubertrankzutaten, jede Menge Kleidung für spezielle Anlässe, jede Menge Schmuck, Edelsteine und Waffen. Dann hatte er noch einige Häuser, Mietwohnungen, ein Schloss, fünf Villen und dann noch die Hogwartsanteile. Dann zählte der Direktor noch auf, was er von einigen Häusern und Wohnungen an Miete bekam. Schließlich konnte sich nicht jeder ein Haus kaufen. Auch einige der Geschäfte der Winkelgasse und der Nocturngasse, gehörten nun ihm. Harry schwirrte der Kopf, als er all das hörte und fragte sich, wann er dies alles je ausgeben soll.

„Auch hast du noch ein Konto, das von den Weasley-Zwillingen angelegt wurde. Dorthin transferieren sie jeden Monat ein viertel ihres Gewinns. Sie meinten, dass ihr stiller Teilhaber auch etwas davon haben soll.“ Harry blinzelte kurz mit den Augen und lächelte dann sanft. Da musste er doch noch ein ernstes Wörtchen mit ihnen reden.

„Damit du nicht immer hierher kommen musst um Geld zu holen, gebe ich dir nun eine Kreditkarte. Bei Zaubergeschäften einfach nur dem Verkäufer geben. Der schreibt den Betrag auf einen Zettel und legte die Karte darauf, nachdem du den Betrag bestätigt hast, wird es abgebucht. Bei den Muggeln durch ein Kartelesegerät ziehen oder an den Automaten hineinstecken. Dein Geburtsjahr eingeben und schon erhältst du Geld.“ Erklärte der Direktor und hielt Harry die Kreditkarte hin. Sie war silbern und sah wirklich wie eine Muggelkreditkarte aus.

„Jetzt noch die Siegelringe. Hier ist der für die Blacks, der kommt auf den linken kleinen Finger. Das ist der für Gryffindor, den bitte an den rechten Zeigefinger. Sie werden sich ihrer Größe anpassen und können nur von dir abgenommen werden. Natürlich nur freiwillig. Auch können die Finger nicht abgeschnitten werden, da ein Zauber dies verhindert. und uralte Zauber können nicht gebrochen werden.“ Mit klopfendem Herzen nahm Harry die Ringe und steckte sie sich an die jeweiligen Finger. Harry glühte kurz auf, als die Ringe sich anpassten und sofort fiel die Illusion. Überrascht sah der Direktor ihn an und Harry befühlte seine Haare. Fragend sah er dann zu Salazar, der ihm mit den Augen bedeutete, dass sie das später klären und er nun die Klappe halten soll.

„Das ist ja noch nie passiert.“ Meinte der Bankdirektor und Harry sah ihn schulterzuckend an.

>>>Kann ich einen Spiegel haben?<<< Fragte Harry und tat so, als würde er wirklich nicht wissen, dass er nun auch im Gesicht anders aussah. Sofort ließ der Direktor einen Spiegel erscheinen und Harry sah hinein. Fasziniert sah er, dass seine Haare noch schwärzer geworden sind und sich nun grüne und rote Strähnen durch das Haar zogen. Kurz betastet er auch sein Gesicht, das nun wieder schmaler war. Doch stören tat es ihn nicht.

„Vermutlich ein Zauber, damit er so auch als Erbe angesehen wird. Die tiefschwarzen Haare sind immerhin ein Blackerbe, das Gesicht ist vielleicht wegen dem Gryffindorerbe schmaler geworden und die Strähnen vielleicht für Gryffindor und Slytherin. Schließlich waren die meisten Blacks in Slytherin.“ Meinte Salazar und der Direktor nickte. Harry war wirklich froh Sal dabei zu haben, er hätte nicht gewusst, was er hätte tun bzw. sagen sollen.

„Dann wäre ja alles geklärt. Oh nein, das hätte ich ja fast vergessen, du kannst deinen Namen umändern, da du ja nun zwei Lordtitel hast. Alle drei Namen stehen zur Auswahl.“ Nun hielt er Harry ein Formular zur Namensänderung hin. Zuerst war Harry nur verblüfft, dann begeistert und zum Schluss einfach nur Glücklich. Er hatte sich entschieden Harry James Gryffindor-Satanus zu heißen. Zwar war er noch ein Potter, doch er wollte nicht mehr so genannt werden. Hoffentlich verstehen es seine Eltern, wenn sie je aufwachen sollten.

„Wieso Satanus?“ Fragte der Direktor verwirrt und Salazar erklärte, dass Harry’s Großeltern mütterlicher Seite so hießen, da Lily ja eine geboren Satanus war. Der Direktor nickte verstehend und unterzeichnete. Er kannte die Familie und wusste, dass diese ihre Tochter sehr lange gesucht hatten, da sie entführt wurde. Nun verabschiedeten sich Harry und Salazar von Mr. Grace und verließen Gringotts. Salazar hatte gemeint, dass Gringotts alle Dinge in den Verliesen auflisten und fotografieren sollen und dies alles Harry zuschicken. Somit brauchten sie nicht noch einmal in die Verliese und konnten gleich in die Winkelgasse gehen.

„Ich schlage vor, wir gehen erst einmal etwas Kleidung kaufen, dann kannst du noch spezielle Schulsachen kaufen und dann gehen wir dir Bücher kaufen. Am Besten ist es, wenn ich mit dir in die Nocturngasse gehe. Dort bekommst du die besten Kleidungstücke.“ Schon gingen die beiden in die Nocturngasse. Den Anfang kannte Harry ja, es war dreckig und vollkommen abstoßend, aber als sie tiefer hinein gingen, sah es nicht mehr so aus. Zwar war noch alles dunkel, doch es war sauberer und die Zauberer waren auch wesentlich besser angezogen. Harry hatte kaum Zeit sich umzusehen, als Salazar ihn in eines der Geschäfte zog. Sogleich kam eine Verkäuferin auf sie zu.

„Was kann ich für Sie tun, meine Herren?“ Fragte sie und lächelte freundlich. Harry und Salazar verbeugten sich leicht vor ihr und sie lief leicht rot an.

„Mein junger Freund hier, brauch einen Satz neuer Roben. Auch braucht er eine der eleganten Lordroben in Dunkelrot mit goldenem Saum. Auf der rechten Brustseite muss das Gryffindorwappen eingearbeitet sein.“ Erstaunt sah die Verkäuferin Harry an und verbeugte sich leicht vor ihm, ehe sie nach hinten ging und einige Sachen hervor holte.

„Dann Lord Gryffindor stellen Sie sich doch bitte auf den Schemel dort drüben und ziehen Ihre Robe aus, damit ich Maß nehmen kann.“ Bat sie und Harry reichte seine Robe Salazar, ehe er sich auf den Schemel stellte und sich abmessen ließ. Dabei schweifte sein Blick durch den Laden und blieb bei einigen Sachen hängen, die ihm vom Aussehen her gefielen. Da musste er nachher gleich mal nachsehen. Schließlich waren sie mit dem abmessen fertig und Harry musste die ein oder andere Robe anprobieren. Nachdem sie sich einige Exemplare ausgesucht hatten, besprachen sie die Stoffe und Farben. Natürlich blieben die meisten schwarz, aber er wählte auch die Farben dunkelrot, dunkelgrün und eine weiße. Auf der weißen hatte er die Wappen der Potters, der Blacks, das von Gryffindor und das der Satanus. Auch vorne auf der Brust waren die Wappen in klein abgebildet. Danach ging er zu den normalen Sachen die ihn interessierten. Neben den Roben kauft er sich noch einige T-Shirts, Hemden, Hosen, Unterwäsche und Schuhe, die ihm zusagten. Er bezahlte mit seiner Karte und sie verließen mit zwei vollen Tüten den Laden. Natürlich war alles zuvor geschrumpft worden. Ihr nächster Weg war ein Schreibwarenladen, wo sich Harry nun Pergamente, neue Federn und Tinte kaufte. Auch drängte Salazar ihn dazu, dass er sich Briefpapier zulegen soll. Harry entschied sich goldenes Papier zu nehmen und dazu dunkelrote Tinte. Auch nahm er sich eine der neueren Federn, die man nur in einmal in ein Tintenfass stecken brauchte und schon schrieb sie durch, bis das Fass leer war. Dann brauchte man ein neues Fass.

„Typisch Gryffindor.“ Meinte Salazar schmunzelnd und Harry steckte ihm die Zunge heraus. Heimlich steckte er dem Verkäufer einen Zettel zu, wo er um das gleiche Brief-Set bat, nur mit silbernem Papier und dunkelgrüner Tinte. Grinsend zwinkerte der Verkäufer ihm zu und steckte das Gewünschte unauffällig mit in die Tüte. Auch hier bezahlte Harry mit seiner Karte und sie gingen den Weg wieder zurück in die Winkelgasse, wo sie ja die Bücher kaufen wollten. Plötzlich spürte Harry, als sie an einer Gasse vorbeikamen, dass ihn etwas dort magisch hinzog. Verwundert folgte Salazar ihm und sah, wie Harry sich hinter einer Mülltonne bückte. Dann kam Harry wieder hoch und hatte ein dunkles Ei bei sich. Da sie in einer dunklen Gasse waren, konnten sie es nicht so genau sehen und gingen wieder in die etwas hellere Hauptstraße. Verwundert sahen sie, dass das Ei dunkelrot mit dunkelgrünem Marmormuster war.

„Ich habe noch nie in meinem Leben so ein Ei gesehen, vor allem nicht in dieser Größe. Willst du es ausbrüten?“ Fragte Salazar und wollte sanft über die Schale streicheln, doch er bekam einen leichten Stromschlag verpasst. Nun strich Harry sanft über die Schale und spürte eine sanfte Magiewelle.

„Ich glaube, es hat dich als seinen Herrn angenommen. Bist du deshalb in die Gasse gegangen? Hast du etwas gespürt?“ Harry nickte als er wieder sanft über das Ei streichelte. Ja, dieses Ei gehörte ihm und er wollte es auch ehrlich gesagt nicht mehr weggeben. Somit hatten sie beschlossen das Ei mitzunehmen und gingen nun wirklich in die Winkelgasse zurück. Dort in den Buchladen, wo Harry seine Schulbücher kaufte und auch noch ein paar Bücher über Gedankenmagie, Handmagie, Runenmagie und Verteidigung. Auch entdeckte er ein Tränkebuch von Salazar. Bis jetzt hatte es noch keiner gekauft, da es ja in Parsel geschrieben war. Schließlich gingen sie noch in die Apotheke und kauften Harry bessere Trankzutaten. Auch einige, die nicht als normale Schulzutaten galten. Salazar bestand auch darauf, dass er sich einen Zutatenkoffer zulegen sollte, den er dann immer im Unterricht mitnehmen konnte. Sonst würden die Zutaten ja durcheinander kommen und so hatte er alles da wo es sein sollte. Nach insgesamt vier Stunden, in denen sie hier in der Winkel-/Nocturngasse waren, apparierte sie Salazar schließlich zurück nach Hogwarts. Von weitem konnten sie schon Dumbledore sehen, der auf sie wartete. Harry verdrehte die Augen, als auch Professor McGonagall neben ihm erschien. Vermutlich sollte sie ihn zur Vernunft bringen, damit er ihm die Schlüssel gab. Doch damit hatte er sich geirrt. Er war Lord Gryffindor und er würde nicht auf die Befehle vom Direktor hören.

„Da seid ihr ja endlich. Was hat da so lange gedauert?“ Fragte Dumbledore ganz ungeduldig und Harry grinste.

„Ich habe mit ihm noch neue Kleidung gekauft. Schließlich kann er sich das auch leisten und das bisschen war er ausgeben hat war nun wirklich nicht der Rede wert. Andere in seinem Alter würden das Zehnfache ausgeben.“ Meinte Salazar und Harry sah, das der Direktor fast am ausrasten war.

„Harry, gib mir die Gringottsschlüssel. Schließlich kannst du, wie man sieht, nicht mit Geld umgehen. Ich verwalte es solange, bis du volljährig bist.“ Meinte Dumbledore und hielt wieder Harry seine Hand hin, doch der weigerte sich. Professor McGonagall sah ihren Vorgesetzten entsetzt an. Sollte sie deswegen anwesend sein, damit Harry ihm diese Schlüssel gab? Doch Salazar’s Stimme riss sie aus ihren Gedanken.

„Er braucht Ihnen seine Schlüssel nicht zu geben und das wissen Sie auch. Er ist Volljährig UND er braucht Ihren Befehlen als Direktor auch nicht folge leisten. Schließlich ist er nun der Erbe Gryffindors und somit gehören ihm ein viertel der Hogwartsanteile. Eher müssten Sie und alle Lehrer seinem Befehl folgen.“ Nun sahen sowohl Dumbledore als Professor McGonagall käseweiß aus.

„Erbe Gryffindors?“ Fragte sie mit quitschiger Stimme und sah Harry an. Der lächelte verlegen und zeigte ihr den Siegelring. Da nahm sie ihn in den Arm und verbeugte sich dann lächelnd vor ihm. Harry rollte mit den Augen und Professor McGonagall musste schmunzeln.

„Ach noch etwas. Er hat seinen Namen geändert, da er das durch die Lordtitel kann. Er heißt jetzt Harry James Gryffindor-Satanus. Ich glaube, wenn Sie ihn mit einem der Namen ansprechen reicht das.“ Zähne knirschend nickte Dumbledore und ging hinein. Lautlos seufzte Harry und sah dann zu Salazar.

„Gehen wir hinein und vielleicht möchte Professor McGonagall auch mitkommen und hat sicherlich auch ein paar Fragen.“ Nun sah Harry zu seiner Hauslehrerin, die nickte und den beiden hinein folgte. Sie staunte nicht schlecht, als sie die Räume sah. Während die Professorin durch die Räume sah, packte Harry seine Sachen aus. Natürlich kam auch gleich Dobby an, der nun die Bücher in die Regale im Wohnzimmer stellte. Schließlich waren sie fertig und Harry setzte sich zu den beiden Erwachsenen, die auf dem Sofa vor dem Kamin Platz genommen hatten.

„Nun, ich merke doch, dass Ihnen einiges auf der Seele liegt Minerva. Fragen Sie nur los.“ Meinte Salazar, als Harry sich eine Tasse des Tees genommen hatte, den Dobby brachte.

„Nun ja, als erstes, wollte ich Sie fragen, ob Sie mit Salazar Slytherin verwandt sind. Sie sehen dem Portrait vor Harry’s Räumen sehr ähnlich.“ Meinte sie und Harry verschluckte sich an seinem Tee. Salazar lächelte und sah Harry dann fragend an. Er wollte wissen, ob er ihr traut. Harry ließ seinen Blick über ihre Aura streifen und nickte dann.

„Harry meint, dass wir Ihnen vertrauen können und somit kann ich Ihnen sagen, ich bin nicht mit ihm verwandt, weil das auf dem Portrait, bin ich selbst.“ Erst war die Professorin verwirrt, doch dann bekam sie große Augen.

„S… s… sie … sind *schluck* Salazar Slytherin?“ Fragte sie und Sal nickte. Sie sah zu Harry, der ihr grinsend zunickte.

„Beim Barte des Merlin.“ Hauchte sie und Salazar lachte auf.

„Wie…“ Fing sie an, doch Salazar unterbrach sie mit einer Handbewegung.

„Ich lebe noch, weil ich ein magisches Wesen bin, genauso wie Harry. Mein Sohn und ich haben ihn von den Dursley’s weggeholt. Hätten wir es nicht getan, würde er jetzt nicht hier sitzen. Auch meinten Toms Freunde, dass Harry’s Onkel gerade dabei war ihn zu vergewaltigen.“ Entsetzt sah McGonagall nun zu Harry, der mit traurigem Blick in seine Tasse sah.

„Ein befreundeter Arzt musste Harry sogar am Rücken operieren, sonst hätte Harry nie mehr laufen können. Sein Onkel hat sogar fast all seine Sachen verbrannt, auch den Zauberstab und hat seine Eule umgebracht.“ Die Professorin schluckte. Hatte Dumbledore nicht gesagt, der Junge würde dort gut behandelt werden? Sauer schüttelte sie den Kopf und fragte sich, ob der alte Mann noch alle Tassen im Schrank hatte.

„Unglaublich und Dumbledore hat das alles gewusst?“ Fragte sie und Harry nickte betrübt.

„Immer als ich gefragt habe, ob es dir auch wirklich gut geht, meinte Dumbledore, dass du gut behandelt wirst. Das Ordensmitglieder aufpassen würden.“ Hauchte sie und eine Träne löste sich aus ihrem linken Auge, welche sie auch gleich wegwischte. Nie hätte sie gedacht, dass Dumbledore, den sie so bewundert hatte, so etwas geschehen ließ. Harry erhob sich, setzte sich neben seine Hauslehrerin und umarmte sie. Sie erwiderte die Umarmung und nahm sich vor, dass Harry nie wieder so etwas erleiden muss. Sicherlich waren die Dursley’s nie gut zu dem Jungen.

„Was ist alles passiert? Wie haben sie dich wirklich behandelt?“ Fragte sie und Salazar antwortete für ihn, da er ja durch ihre Gespräche alles wusste.

„Er hat nie richtig viel zu essen bekommen. Er musste früh lernen zu putzen und zu kochen. Er musste in der Schule immer schlechter sein als sein Cousin, sonst setzte es Schläge. Schläge gab es auch, wenn er eine Aufgabe in ihren Augen nicht Richtig erledigt hatte. Bis zu seinem elften Lebensjahr musste er in einem Schrank schlafen. Als Strafe wurde er dort auch oft ohne etwas zu Essen eingesperrt. Erst als der erste Hogwartsbrief kam, erhielt er das zweite Zimmer seines Cousin’s, welches dieser als Abstellkammer für seine alten Sachen und Spielzeuge benutzt hatte. Sein Onkel meinte, dass er ihm die Magie austreiben wollte und hätte ihn nie nach Hogwarts gelassen, wenn Hagrid nicht aufgetaucht wäre um ihn zu holen.“ Bei der Aufzählung seiner ersten elf Lebensjahre, drückte Professor McGonagall ihn fest an sich und schüttelte immer wieder leicht den Kopf.

„Was war letzten Sommer passiert?“ Fragte sie und nun sah Salazar zu Harry.

>>>Mein Onkel hatte Probleme mit der Arbeit und gab mir die Schuld dafür. Er war viel aggressiver als sonst. Ich glaube auch, dass er seine Frau geschlagen hat. Doch sie und mein Cousin hatten viel zu viel Angst wegen ihm und trauten sich nicht etwas zu unternehmen. Er schlug immer wieder auf mich ein, weil ich ihm nicht antwortete.<<< Begann Harry zu erzählen und Salazar übersetzte, auch wenn die Professorin, doch so einiges schon verstand.

>>>Einmal schlug er mit einer Eisenstange auf mich ein. Meinen Kopf konnte ich noch retten, doch meinen Rücken nicht. Danach nahm er sie nicht mehr, nur noch die Fäuste oder den Gürtel.<<< McGonagall schluckte und fragte sich, wie ein Mensch nur so sein kann.

„Ich frage lieber nicht, wer ihr Sohn ist, auch wenn ich es mir denken kann. Kommen wir zu etwas anderem. Wie kam es, dass du der Erbe Gryffindors bist?“ Fragte sie und Harry grinste.

„Wir waren bei der Bank, weil es hieß, dass Harry bis Ende des Monats dort sein muss, bevor sein gesamtes Erbe der Potters und der Blacks an den Phönixorden geht.“ Nun zog McGonagall scharf die Luft ein.

„Natürlich hat Harry sein Erbe angenommen und der Bankdirektor hat auch das Erbformular von Gryffindor dazu getan. Das Erbe geht nur an einen wahren Gryffindor und da Harry ja auch das Schwert von diesem schon in der Hand hatte, war er würdig genug. Durch sein Erbe, hat er nun zwei Lordtitel und ein viertel von Hogwarts gehört ihm. Harry hatte gerade unterschrieben, als Dumbledore hineinkam und war sehr überrascht, uns dort zu sehen.“ Endete Salazar und beobachtete die Verwandlungslehrerin. Harry achtete dabei auf ihre Aura.

„Was wollte er?“ Fragte sie unbehaglich.

„Das wissen wir nicht genau. Der Bankdirektor war nur froh, dass wir vor Dumbledore in Gringotts waren.“ McGonagall nickte und schloss seufzend die Augen.

„Ich weiß nicht was mit ihm passiert ist. Ich dachte es wäre nur der Stress wegen Tom, doch nun scheint er vollkommen durchzudrehen. In den Sommerferien war er vollkommen ausgerastet, weil er Harry seit seinem Geburtstag nicht mehr aufspüren konnte.“ Erklärte sie und Harry sah, dass sie die Wahrheit sprach.

„Solltet ihr Hilfe benötigen, ich stehe jeder Zeit zur Verfügung. Von einigen der Kollegen weiß ich auch, dass sie so denken werden wie ich. Sollte Dumbledore stürzen, so stehe ich keinem im Weg. Nur wenn es den Schülern schaden sollte, dann mische ich mich ein.“ Nun klang sie wie eine Löwin, die ihre Jungen beschützte und Harry umarmte sie dankbar. Er hätte nicht gewusst, was er hätte tun sollen, wenn sie sich gegen sie entschieden hätte. Harry mochte seine Hauslehrerein von Anfang an, auch wenn sie immer sehr streng aussah, war sie doch fair und gerecht. Salazar lächelte bei dem Verhalten von Harry. Anscheinend sah er in seiner Lehrerin eine Art Großmutter, auch wenn es ihm selbst nicht bewusst war.

„Vielen dank. Harry, willst du ihr auch etwas von deinen Eltern erzählen?“ Fragte er und Professor McGonagall sah Harry fragend an. Harry lächelte und fing an langsam zu gebärden.

>>>Sie leben noch, doch sind derzeit in einer Stasis.<<< Ungläubig sah seine Lehrerin ihn an.

„Sie leben? Wie?“ Sollte dies wirklich stimmen, dann müsste Albus doch auch davon gewusst haben.

>>>Sie sind beide Dämonen und können somit durch einen Avada nicht getötet werden. Sie sind nur in eine Stasis gefallen.<<< Antwortete Harry wahrheitsgemäß und McGonagall seufzte.

„Aber wo sind sie dann, wenn sie nicht beerdigt wurden? Vor allem was ist in ihren Särgen?“ Fragte sie und wurde immer verwirrter.

„Wir wissen nicht so genau wo sie sind. Doch einen Anhaltspunkt haben wir. Sie sollen im St. Mungo liegen.“

„Das wäre fantastisch. Ich drück alle Daumen, dass sie es sind und auch wieder aufwachen.“ Meinte sie und hoffte es wirklich. Die beiden waren ihr sehr ans Herz gewachsen, als sie hier waren und dann im Orden arbeiteten. Es hatte ihr damals das Herz bebrochen, als sie angeblich gestorben sind.

„Ich glaube, ich gehe wohl besser, damit ich darüber noch in Ruhe nachdenken kann. Vor allem was das alles zu bedeuten hat.“ Meinte sie und erhob sich. Kurz umarmte sie Harry noch einmal, ehe sie sich mit einem nicken bei Salazar verabschiedete und ging.

>>>Du hast ihr eine Informationssperre eingepflanzt?<<< Fragte Harry und Salazar nickte.

„Zur Vorsicht, damit der alte Faltenarsch nicht an unser Gespräch kam. Er wird nur sehen, dass wir uns darüber unterhalten haben, dass du das Erbe Gryffindors angenommen hast und wir uns über den Unterricht unterhalten haben.“ Harry nickte und wusste, dass dies nötig war. Kurz unterhielten sich beide, ehe auch Salazar aufstand und gehen wollte. Schnell ging Harry zu seinem Schreibtisch und nahm das silberne Schreibset. Er gab es Salazar, der ihn verwirrt ansah.

>>>Als kleines Dankeschön, für deine Hilfe heute und auch sonst.<<< Meinte Harry verlegen und Salazar nahm ihn in den Arm.

„Das wäre nicht nötig gewesen. Es war selbstverständlich für mich.“ Gab Salazar gerührt zurück und gab Harry einen Kuss auf die Stirn.

„Es war ein anstrengender Tag, nimm ein entspannendes Bad und geh dann schlafen.“ Harry nickte und Salazar verließ die Räume. Lächelnd sah Harry dem Gründer nach und tat dann, was dieser ihm empfohlen hatte. Er nahm ein entspannendes Lavendelbad und ging dann auch gleich ins Bett.

Am nächsten Morgen wachte Harry sehr entspannt und erholt auf. Noch leicht verschlafen blickte er auf die Uhr und stellte fest, dass es kurz nach neun war. Er streckte sich, stieg aus dem Bett, nahm sich ein paar Klamotten und ging kalt duschen. Nun vollkommen wach, trocknete er sich ab und zog sich an. Gerade als er ins Wohnzimmer kam, erschien Dobby mit einem Frühstückstablett. Dankbar lächelte Harry ihn an und der Hauself verbeugte sich, bevor er verschwand. Als Harry auf das Tablett sah, was nun auf dem Esstisch stand, sah er einen Brief. Die Schrift darauf war unverkennbar. Schnell öffnete Harry den Brief und bekam endlich die Antwort, die er schon die ganze Woche wollte.

            „Harry,
              tut mir leid, wenn ich am Montagabend nicht zu dir kam und dir auch noch keine
              Erklärung geben konnte. Doch nun will ich es nachholen. Dumbledore hat mir ein
              Tränkerezept gegeben, dass ich unbedingt testen sollte. Leider muss dieser Trank
              nur abends gebraut werden und dauert fast eine Woche. Doch gestern ist er fertig
              geworden. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich heute um zehn bei dir
              vorbeikommen.

              Severus“

Harry lächelte und freute sich schon. Doch nun überlege er, wie er ihm die Bestätigung zusenden sollte. DOBBY, dachte Harry aufgeregt und schon erschien der Hauself vor ihm. Verwundert sah Harry ihn an und fragte sich, wie dieser ihn hatte hören können.

„Alle Hauselfen können per Gedanken gerufen werden, wenn sie genug Vertrauen haben.“ Erklärte Dobby und Harry lächelte. In Gedanken fragte Harry, ob Dobby dem Tränkemeister eine Zusage übersenden kann. Dobby nickte begeistert und war dann verschwunden. Sichtlich begeistert aß Harry sein Frühstück, nur bei den Erdbeeren stoppte Harry, ehe er sie aß. Schnell sprach er einen Diagnosezauber und sah geschockt auf die Erdbeeren. Sie waren voll mit einer Substanz, die ihn hätten gefügig machen sollen und war auf ihn, Harry und Dumbledore fixiert. Wütend rief er nach Dobby, der dann auch wieder erschien. Harry deutete auf die Erdbeeren und nun sah Dobby leicht blass aus.

„Hat der Aufbautrank von Professor Dumbledore denn nicht gewirkt?“ Fragte Dobby leicht ängstlich, als er Harry’s wütende Aura spürte. Harry schloss seine Augen und versuchte sich zu beruhigen. Dann sah er Dobby an und befahl ihm, nie wieder etwas von Dumbledore anzunehmen und über Harry’s Essen oder Trinken zu schütten. Auch soll er immer selbst die Speisen zubereiten und nie aus den Augen lassen, damit jemand anderes etwas daran tun kann. Ergeben nickte Dobby und verschwand in dem Moment, als es an der Tür klopfte. Schnell nahm Harry die Erdbeeren vom Tablett und ging mit diesen zur Tür um sie zu öffnen.

„Guten Morgen Harry. Ich hoffe du hast gut geschlafen.“ Meinte Severus und sah dann in Harry’s wütende Augen.

„Was ist passiert?“ Fragte er vorsichtig und Harry reichte ihm die Schale mit den Erdbeeren. Irritiert nahm Severus die Schüssel.

>>>Überprüf sie mal bitte und sag mir, was das für ein Trank ist.“ Meinte Harry nur und lief auf und ab. Er konnte es nicht fassen, dass Dumbledore dies getan hat.

„Merlin, deshalb wollte er den Trank. Tut mir leid Harry, ich wollte das nicht. Den Rest muss er noch gestern hinzugefügt haben. Am Besten ist es, wenn du von nun an dein Essen immer unauffällig kontrollierst.“ Harry nickte und sah die Erdbeeren wütend an. Dumbledore wusste, dass er Erdbeeren über alles liebte. Wütend wollte Harry die Erdbeeren verschwinden lassen, doch dann kam ihm eine Idee. So könnte er den alten Faltenarsch ja nach Askaban bringen.

>>>Kann ich einen Stasiszauber auf die Erdbeeren legen, damit der Trank erhalten bleibt, oder würde das den Trank verändern?<<< Severus überlegte.

„Nein, es wird den Trank nicht ändern. Verhindert aber, dass er sich verflüchtigt.“ Begeistert sah er Harry an, der nun den Stasiszauber über die Erdbeeren sprach. Ja, dies wäre eines von vielen Beweisen, die er noch sammeln wird. Sicherlich würden noch einige andere dazu kommen und das wird dem Direktor das Genick brechen. Schon allein die Tatsache, dass er Harry nichts gesagt hatte, dass er bis Ende September, wegen seinem Erbe, bei Gringotts sein soll, ist ein Beweis. Er musste den Bankdirektor nur noch fragen, wann er den Brief an Dumbledore geschickt hatte. Sollte es vor seiner Befreiung vor seinem Onkel sein, dann hätte der Alte ein gewaltiges Problem. Nun brachte Harry die Schale ins Schlafzimmer, damit ein Hauself sie nicht aus versehen wieder mitnehmen kann und wegwirft.

>>>Setzen wir uns vor den Kamin, dann können wir uns unterhalten.<<< Leicht zerknirscht folgte Severus ihm und setzte sich seufzend.

>>>Nun schau nicht so, ich habe es ja mitbekommen, gemerkt dass etwas nicht stimmt.<<< Versuchte Harry Severus zu beruhigen.

„Ich hätte es aber ahnen müssen.“ Gab Severus zurück. Da stand Harry auf, ging die zwei Schritte zu ihm und umarmte ihn. Überrascht erwiderte Severus die Umarmung.

>>>Du kannst mich nicht immer beschützen oder an alles denken. Also mach dir nicht so viele Gedanken deswegen.<<< Ergeben nickte Severus.

„Weswegen ich nun hier bin. Wie hast du es geschafft den Trank geschmacksneutral zu bekommen?“ Fragte Severus nun neugierig und Harry grinste.

>>>Ganz einfach. Dadurch, dass ich ihn ja mal kosten durfte, fielen mir die Bitterstoffe auf, weswegen der Trank extrem eklig schmeckt. Daher versuchte ich herauszufinden, woher das kommen könnte und ob man das ändern kann. Ich ging die Zutaten durch und mir fiel auf, dass der Murlanwurm im Ganzen reinkommt. Somit auch die Innerein. Da fiel mir dann auf, dass es fast so ähnlich mit den Garnelen ist. Wirft man die Garnelen mit Innerein in eine Pfanne oder Topf, so werden Bitterstoffe freigesetzt und die Garnelen sind ungenießbar. Daher habe ich den Murlanwurm aufgeschnitten, die Innerein herausgenommen und schon war der Trank geschmackneutral.<<< Mit großen Augen sah Severus ihn an. Das hatte er nun nicht erwartet. Es war so simple und doch musste man darauf erst einmal kommen.

„Hast du sonst noch Tränke, die du geschmacksneutral gemacht hast?“ Fragte Severus und Harry nickte. Langsam stand er auf und ging zum Bücherregal. Dort zog er ein kleines Büchlein heraus, ging zu Severus zurück und übergab es ihm. Sofort nahm dieser es und fing an darin herumzublättern.

„Hast du sie schon getestet, oder sind das nur Vermutungen?“ Fragte er und sah Harry wieder an.

>>>Alle die mit grüner Tinte geschrieben sind, habe ich schon getestet. Die anderen mit roter Tinte sind noch in Erprobung.“ Erklärte Harry und Severus nickte verstehend. Er hatte sich schon gewundert, wieso dort drin mit zwei verschiedenen Tinten geschrieben wurde. Begeistert las er sich alle Tränke durch, die mit grüner Tinte geschrieben wurde. Harry war nun klar, dass der Tränkemeister nicht mehr wirklich ansprechbar war und holte sich nun selbst ein Buch, in dem er lesen wollte. Es war das Buch von Salazar, welches in Parsel geschrieben war. Langsam fing er an zu lesen und stellte fest, dass es ein Buch über Schlangen und über Tränke war. Die erste Hälfte war über die Schlangen und die andere über die Tränke. Begeistert las Harry sich den Teil über die Schlangen durch und merkte nicht einmal, dass er anfing zu zischen. Es war schon immer eine Angewohnheit von ihm laut zu lesen. Nach einer Weile, als Severus ihn etwas fragen wollte, bemerkte dieser, dass Harry ebenfalls etwas las. Als er dies dann voll registriert hatte, bemerkte er, dass Harry vor sich hin zischte. Konnte es sein, dass Harry Parsel sprach?

„Harry?“ Fragte er vorsichtig und Harry sah ihn verwirrt an.

„Was ließt du da?“ Fragte Severus weiter und Harry reichte ihm das Buch, auch wenn er wusste, dass Severus es nicht lesen konnte.

„Ist das Parsel?“ Wollte Severus weiter wissen und Harry nickte.

„Du hast beim lesen vor dich hin gezischt. Du hast Parsel gesprochen.“

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Sooooo das wars erst einmal und hoffe es hat euch zugesagt. Beim nächsten Mal tauchen auch Harry's Eltern wieder auf.
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