Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Trauma

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Salazar Slytherin Severus Snape
16.03.2009
17.04.2010
21
81.312
146
Alle Kapitel
307 Reviews
Dieses Kapitel
17 Reviews
 
16.03.2009 4.817
 
Hallo ihr Lieben!!!

Ich weiß, ich habe lange nichts von mir hören lassen. Was mir auch furchtbar leid tut.
Doch leider habe ich in letzter Zeit nicht so viel Zeit um gleich zwei Geschichten nebeneinander zu schreiben.
(Schließlich habe ich noch "Harry Thomas Black-Riddle" auf Animexx. ^ ^)

Nun ja, jetzt habe ich es zumindestens geschafft diese Kapitel fertig zu bekommen. Puh.

Ich will nicht mehr so viel 'labern', also viel Spaß beim lesen und ich hoffe es gefällt.

**********************************************************************************

Kapitel 9

Harry blinzelte Severus ungläubig an und sah dann wieder auf das Buch. Sollte er wirklich Parsel gesprochen haben? Nun las er bewusst das Buch und das laut. Mit Herzklopfen stellte Harry fest, dass er wirklich Parsel laut sprach. Das gab ihm neue Möglichkeiten. Er konnte nun selber in die Kammer gehen und brauchte nicht Salazar bitten sie zu öffnen. Nun konnte er die Beweise in die Kammer bringen bzw. lagern. Auch war die Kammer gut zum trainieren geeignet.

„Harry?“ Fragte Severus verwirrt, als er dessen grinsen sah.

>>>Jetzt habe ich einen Trainingsraum für mich.<<< Severus schüttelte den Kopf. Ihm behagte es nicht wirklich, dass Harry alleine in die Kammer gehen will. Vielleicht sollte er doch wenigstens Salazar bescheid geben.

„Du bist unmöglich. Aber sag wenigstens Salazar, wegen der Kammer, bescheid.“ Bat Severus schließlich und Harry seufzte. Ergeben nickte er. Erst war Harry nicht begeistert, doch dann fiel ihm ein, dass er sich dann ja mit Sal sozusagen ‚normal’ unterhalten konnte. Doch nun unterhielt er sich mit Severus über die Tränke und über Harry’s Brauänderungen. Immer wieder war Severus überrascht, wie gut Harry eigentlich war und war sauer auf sich selbst, da er es früher wegen seiner Wut nicht gesehen hatte. Gemeinsam aßen sie zu Mittag, bis Severus am Nachmittag ging.

*** *** *** *** ***

Am nächsten Morgen ging Harry in die große Halle zum Frühstück. Begeistert winkte Ron ihn zu sich, als er ihn erblickte. Lächelnd ging Harry zu ihm und setzte sich zwischen seine Freunde.

„Morgen Kumpel.“ Grüßte Ron ihn und biss dann in sein Salamibrötchen. Harry lächelte und nahm sich eine Schüssel Cornflakes, goss sich etwas Milch darüber und fing an zu essen. Natürlich hatte er vorher überprüft ob darauf ein Zauber oder ein Trank war. Mitten im essen, kam die Post und ein Uhu landete vor Harry. Sofort sah er, dass der Brief von Gringotts kam. Rasch öffnete er den Brief und gab dem Uhu eine Schinkenscheibe.

         „Sehr geehrter Mr. Gryffindor Satanus,
           hiermit möchte ich Sie informieren, dass Mr. Dumbledore
           uns zwei Überweisungsanträge zugesandt hat. Es handelt
           sich dabei um den Geldtransfer von Ihrem Verlies in das
           von Mr. Dumbledore und in das Verlies von Mr. Weasley.

           Können diese Trankaktionen vorgenommen werden?
           Bitte informieren Sie uns umgehend.

           Griphook“

Geschockt sah Harry auf den Brief. Kurz sah er zu Dumbledore, der zufrieden an seinem Kaffee nippte. Dann nahm er einen Zettel aus seiner Tasche und schrieb sogleich eine Antwort.

          „Transfer an Dumbledore stoppen und auch in Zukunft
            nicht mehr annehmen.

            Bezüglich Mr. Weasley erst einmal zurückhalten. Ich
            werde mich mit der Familie persönlich treffen und
            dazu befragen. Sobald ich dies getan habe, melde ich
            mich wieder.

            H. Gryffindor Satanus“

Schnell band er die Antwort an den Uhu, der auch gleich wieder wegflog. Neugierig sah Hermine ihn an.

„Harry, was war das?“ Fragte sie und sah leicht besorgt aus und Harry sah, dass es ehrliche Sorge war.

>>>Ein Versuch mich zu bestehlen.<<< Antwortete er und schrieb etwas auf einen Zettel, den er Ron zusteckte.

          „Muss mich am Wochenende mit deinen Eltern
           treffen. Frag sie, wann sie im Drei Besen
           sein können.“

Fragend sah Ron ihn an, doch nickte schließlich. Gleich heute Abend würde er einen Brief an sie schicken. Das Frühstück war beendet und sie gingen zum Unterricht. Die meisten hatten sich das mit dem Rezept abkopieren gemerkt und konnten schneller mit dem Brauen anfangen. Der Tag und die Woche verlief ruhig, wobei Dumbledore ihn ab und an sauer anfunkelte. Molly und Arthur wollten sich mit ihm am Samstag um zehn Uhr treffen. Dafür gab Salazar ihm ein spezielles Pergament. Harry brauchte nur an den Satz bzw. die Frage denken und das Papier antippen, schon erschien dieses auf dem Papier. Tippt er wieder auf das Papier, so verschwindet der bisherige Text und der nächste erscheint. Dumbledore wollte Harry nicht alleine nach Hogsmeade gehen lassen. Doch Salazar war zufällig in der Nähe und so meinte dieser, dass er auf ihn aufpasst. Dies passte Dumbledore zwar nicht, doch Salazar war ein Lehrer und somit konnte Harry gehen. Ohne Zwischenfall kamen sie in den Drei Besen an und warteten. Fünf Minuten später betraten die beiden Weasley’s das Wirtshaus. Freunde strahlend kamen sie zu ihnen. Bei Molly sah er, dass sie sich ehrlich freute ihn zu sehen, auch wenn sie leicht verwirrt schien. Arthur dagegen hatte eine Aura, als wäre er sehr auf der Hut. Auch schien ihn irgendetwas zu beunruhigen.

„Harry, es ist schön dich zu sehen.“ Meinte Molly und sah Harry dann von oben bis unten an. Zufrieden nickte sie und schließlich setzten sich alle hin. Kurz sahen die beiden Weasley’s zu Salazar und die drei grüßten sich Händeschüttelnd.

„Sicherlich fragen Sie sich, wer ich bin. Nun ja, ich bin Lehrer und mein Name ist Salazar Green. Der Direktor wollte Harry nicht alleine hierher gehen lassen und so habe ich ihn begleitet. Ich weiß worum es geht und bitte Sie mich nicht zu beachten. Was immer auch gesprochen wird, ich werde niemandem etwas darüber verraten.“ Meinte Salazar und die beiden Weasley’s nickten. Verwirrt sah Molly dann Harry an, der bisher kein Wort gesagt hatte. Doch Harry lächelte nur und legte das Pergament auf den Tisch. Kurz tippte Harry das Pergament mit dem Zauberstab an. Immer noch verwirrt sahen die beiden, wie sich Wörter bildeten.

            „Hallo Molly, Arthur. Es ist schön euch zu sehen.
             Warum ich nicht spreche ist einfach. Ich bin stumm.
             Deshalb das Pergament.“

Traurig sah Molly ihn an und Harry wusste, dass sie ihn am liebsten in den Arm genommen hätte, sich aber zusammen riss und auf weiteres wartete.

          „Warum ich euch um ein Treffen gebeten habe hat
            folgenden Grund. Ihr erhaltet seit vierzehn Jahren
            Extrageld. Richtig?“

Harry hatte sich erkundigt, wie lange diese Transaktionen schon gingen. Molly und Arthur nickten langsam.

„Extrageld vom Orden für unsere Arbeit dort.“ Meinte Arthur und Harry sah, dass dieser sich langsam unwohl fühlte, er aber von seinem gesagten überzeugt war und die Wahrheit sprach.

          „Das Geld ist aber nicht vom Orden. Dumbledore hat
            es aus meinem Verlies genommen.“


Überrascht sahen sich die beiden Weasley’s an. Dumbledore sagte doch es käme von seinem eigenen Konto. Nun sagte Harry es sei sein Geld gewesen.

„Nicht das ich dir nicht glaube, aber hast du Beweise?“ Fragte Arthur und Harry reichte ihm das Schreiben von Gringotts, wo alle Transaktionen aufgelistet waren. Dies war eines der Beweise, die er gegen Dumbledore aufführen wollte. Als Arthur sich alles durchgelesen hatte, seufzte er und sah Harry traurig an. Molly liefen die Tränen hinunter, als sie das las.

„Deshalb kam diesen Monat noch nichts. Es tut mir leid. Selbstverständlich zahlen wir dir irgendwie alles zurück.“ Harry lächelte und schüttelte den Kopf. Er sah an der Aura der beiden, dass sie diese Information schwer getroffen hatte und es wirklich ehrlich meinten.

             „Das braucht ihr nicht. Nur sagt mir, wofür braucht ihr
              tausend Galleonen im Monat.“

Traurig sah Molly auf ihre Finger und Arthur nahm sie tröstend in den Arm.

„Percy hat eine Zwillingsschwester. Elena. Doch bei ihr gab es Komplikationen und musste früher herausgeholt werden. Anfangs entwickelte sie sich ganz gut. Doch als sie zwei Jahre alt war stellten wir fest, dass sie zurückgeblieben war. Kurz danach stürzte sie und quetschte sich einen Rückenwirbel. Die Ärzte konnten ihr nicht helfen und so wurde sie zum Pflegefall. Wir hatten große Probleme mit ihr und steckten sie in ein Sanatorium für Behinderte und Querschnittsgelähmte. Das kostete am Anfang auch nicht viel, doch dann zogen die Preise an und inzwischen müssen wir siebenhundert Galleonen für ihren Aufenthalt dort zahlen. Die restlichen dreihundert Galleonen nehmen wir für Essen und Getränke und sparen auf eine Renovierung.“ Erklärte Arthur und Harry nickte verstehend.

               „Ich werde euch weiterhin das Geld geben und wenn
                sonst noch irgendetwas ist, kommt zu mir. Bitte
                lehnt es nicht ab. Ich sehe, dass ihr es ehrlich meint
                und außerdem braucht ihr das Geld. Ihr habt mich in
                eure Familie aufgenommen, als ihr ohnehin schon
                nicht sehr viel hattet. Nun will ich euch etwas
                dafür zurückgeben.“

Kaum hatte Molly das gelesen, fiel sie Harry um den Hals. Beruhigend strich er ihr über den Rücken, bis sie sich von ihm löste.

„Danke Harry. Ich weiß nicht, wie wir dir je danken können.“ Meinte Molly erleichtert.

              „Wie schon gesagt, ihr habt mich in eure Familie
                aufgenommen und habt mir die Wahrheit gesagt.“

Arthur nickte verstehend und war unendlich erleichtert, er brauchte sich keinen Zweitjob zulegen oder Kredite aufnehmen. Auch war er von Dumbledore enttäuscht. Dieser hatte ohne Harry’s Erlaubnis Geld transferieren lassen.

„Harry, du weißt, dass du Dumbledore anzeigen musst?“ Fragte er und Harry grinste leicht hinterhältig.

               „Das werde ich schon noch, doch erst einmal
                 brauche ich genügend Beweise um ihn
                 festnageln zu können. Er darf sich da nicht
                 herauswinden können. Auch kommt es auf
                 den richtigen Zeitpunkt darauf an.“

Wieder nickte Arthur und Molly war von Harry’s Voraussicht und dem selbstbewusstem Auftreten beeindruckt. Nach einer Weile verließen die beiden Weasley’s die Drei Besen. Harry und Salazar blieben noch eine Weile sitzen und Harry schrieb sofort einen Brief an Gringotts. Dort gab er den Auftrag die tausend Galleonen monatlich an die Familie Weasley zu überweisen. Auch gab er den Auftrag, dass sich ein Mitarbeiter mal bei dem Sanatorium umsah, in welchem Elena war. Es kam ihm merkwürdig vor, dass der Preis so dermaßen gestiegen sein soll. Draußen in einer Seitengasse rief er Letum. Harry band den Brief um deren Bein und streichelte sie ausgiebig. Irgendwie vermisste er sie sehr und freute sich schon auf die Winterferien. Schließlich verschwand Letum und Harry und Salazar gingen zurück zur Schule, wobei sie sich in Parsel unterhielten. Dabei erklärte Harry ihm den Plan mit der Kammer und fragte ihn, ob dieser nicht mit ihm dort hinunter könnte.

°°Wann willst du in die Kammer?°° Fragte Sal und gerade als Harry antworten wollte, erschienen zehn, in schwarzen Roben und Masken gekleidete, Personen um sie herum. Sofort erkannten Harry und Sal, dass diese Personen wie Todesser aussehen sollten, doch leider ist es ihnen nicht gelungen. Normale Hexen und Zauberer hätten sie damit allerdings täuschen können.

„So Potter, haben wir dich. Unser Meister meinte, wir sollen dir mal Vernunft einbläuen und zu ihm bringen.“ Schnarrte einer der Personen. Harry und Sal standen Rücken an Rücken, wobei Harry gleich einen Schutzschild heraufbeschwor. Daraufhin wurde der Mann sauer, anscheinend hatte er gedacht ein leichtes Spiel mit Harry zu haben und schon flogen die ersten Flüche. Auch die anderen schossen mehrere Flüche auf sie ab die an dem Schild abprallten. Der ein oder andere musste sogar seinem eigenen Fluch ausweichen. Währenddessen bereiteten Harry und Sal einen Flächenschockzauber vor. Doch kurz bevor sie diesen abschicken konnten, fiel es dem Anführer der Gruppe auf und rief zum Rückzug. Gerade als sie apparierten, schickten Sal und Harry den Flächenzauber los und trafen so einige, die mitten im Apparieren waren. Grinsend fragte Harry sich, wo diese Personen nun gelandet waren.

„Bist du in Ordnung Harry?“ Fragte Sal und Harry nickte.

°°Wer zum Henker war das? Tom’s Leute waren es nicht.°° Zischte Harry und Sal nickte grimmig.

„Da hast du Recht. Vielleicht waren es Leute, die Dumbledore angagiert hat. Gehen wir weiter und lass deinen Stab draußen.“ Vorsichtig und Rasch gingen sie den Rest des Weges. Gerade waren sie durch das Tor, als ihnen Dumbledore, Severus, McGonagall und Flitwick entgegen kamen.

„Harry, geht es dir gut?“ Fragte Dumbledore heuchlerisch.

„Soeben habe ich erfahren, dass Todesser Hogsmeade angreifen wollten.“ Sprach Dumbledore und Harry sah, dass dessen Aura rot leuchtete. Wütend funkelte Harry ihn an.

>>>Wir haben sie vertrieben.<<< Meinte Harry nur und Sal übersetzte.

>>>Außerdem ist nicht jeder ein Todesser, der einen schwarzen Umhang und eine Maske trägt.<<< Mit den Worten ging er mit Sal zum Schloss hinauf. Verwundert folgten die anderen ihnen. Sogleich gingen Harry und Sal zur großen Halle, da es Zeit zum Mittag war.

„Harry, Mr. Green kommt nach dem Mittag in mein Büro.“ Meinte Dumbledore, ehe er mit den anderen zum Lehrertisch ging. Harry verdrehte die Augen und Salazar grinste deswegen. Als Harry sich setzte, wurde er fragend angesehen, doch er schüttelte nur kurz mit dem Kopf und fing an zu essen, dass gerade erschien. Selbstverständlich überprüfte er es vorher. Harry aß ganz langsam, was Dumbledore zu ärgern schien und als Harry mit seinem Teller fertig war, nahm er sich noch etwas. Salazar und Severus betrachteten das Schauspiel amüsiert. Wutschnaubend verließ Dumbledore die große Halle und nach einer Weile kam Salazar zu Harry.

„Gehen wir, sonst tickt er noch aus.“ Meinte er und beide gingen grinsend Richtung Direktorenbüro. Dort angekommen klopften sie an und sofort schwang die Tür auf.

„Kommt rein und setzt euch.“ Meinte Dumbledore und sah auf ein Pergament. Eine Weile ließ er sie warten, doch den beiden störte es nicht.

„Nun, sagt mir doch mal, was passiert ist.“ Fragte er höflich, als er wieder aufsah. Harry schwieg, da Salazar ja die Stimme hatte.

„Wir waren gerade auf dem Rückweg, als uns ungefähr zehn Personen mit Roben und Masken angriffen. Zuerst dachte ich, dass es Todesser wären, doch einiges war anders. Einer meinte ihr Meister sagte, dass sie Harry Vernunft einbläuen und dann zu ihm bringen sollen. Harry baute ein Schutzschild auf. Dann griffen die Personen an. Der Schild hielt und sowohl Harry, als auch ich sprachen einen Flächenschockzauber. Der Anführer merkte es und sie zogen sich zurück.“ Berichtete Sal und Harry nickte zustimmend.

„Ihr wollt also sagen, es waren keine Todesser?“ Fragte Dumbledore noch einmal nach und beide nickten.

„Alle sind appariert?“ Harry rollte wieder einmal mit den Augen. Hatte Sal das nicht gesagt? Auch Salazar schien genervt.

„Nun gut, dann könnt ihr gehen.“ Meinte Dumbledore und Harry fühlte, wie dieser versuchte in seinen Geist einzudringen. Harry zeigte Dumbledore, wie ein wütender Drachen auf ihn zukam und ging. Von diesem Bild so erschrocken, fiel der Alte vom Stuhl.

„Was ist passiert?“ Fragte Sal, als sie draußen waren und Richtung Mädchenklo gingen.

°°Er wollte in meinen Geist eindringen, also schickte ich ihm das Bild eines wütenden, angreifenden Drachen.°° Zischte Harry und Salazar begann zu lachen. Im Klo der maulenden Myrthe rief Harry Dobby, der ihm die Erdbeeren und den Ordner aus seiner Wohnung hole sollte. Nach dem er diese Dinge hatte, rutschten Harry und Sal hinunter in die Kammer.

„Sind das die Beweise?“ Fragte Sal und Harry nickte.

°°Auch die Erdbeeren. Sie sind mit einem Trank versehen, der mich kontrollieren sollte.°° Zischte Harry und Salazar sah ihn geschockt an. Das die Schrumpelente so etwas tun würde hatte er nicht gedacht. Was wird der Alte noch machen? Sie sollten alle sehr wachsam sein.

Die Wochen vergingen und Weihnachten stand vor der Tür. Dumbledore hatte noch einmal versucht Harry unter Kontrolle zu bringen und durch eine gefälschte Barauszahlung an dessen Geld zu kommen. Natürlich nahm Harry dies alles als Beweise auf. Auch bekam er schriftliche Aussagen von den Kobolden.

Draco hatte in der Zeit auch mit seinen Eltern gesprochen und kam auch ab und zu zum lernen der Gebärdensprache vorbei. Der Unterricht war gut und Harry verbesserte sich stark. Alle Lehrer waren begeistert, wie schnell Harry ohne Stimme die Zauber beherrschte. Heute würden die Winterferien beginnen, Harry packte seine Sachen und sah traurig aus. Bisher hatte er nichts von seinen Großeltern gehört. Sollten es doch nicht seine Eltern sein? Aber dann hätten seine Großeltern ihn doch ebenfalls informiert. Vorsichtig legte Harry nun sein Ei in seinen Rucksack und strich sanft über die Schale. Leicht irritiert spürte Harry ein sanftes pulsieren aus dem Inneren. Sollte der Bewohner des Ei’s langsam erwachen? Hoffentlich, da Harry doch sehr neugierig war.

Abends hatte er es immer wieder in die Hand genommen und gestreichelt. Nun sah er sich noch einmal um und nickte dann. Er schrumpfte seinen Koffer, steckte ihn in eine Seitentasche des Rucksacks und ging mit dem Rucksack hinunter. Auf dem Weg in die Eingangshalle aß er das Marmeladensandwich, was er sich von Dobby hat bringen lassen. Auch für die Zugfahrt hatte er etwas eingepackt. Unten warteten Ron, Ginny, Hermine und Neville auf ihn. Sie stiegen in die Kutschen und dann in den Zug ein. Harry amüsierte sich köstlich, als Ron versuchte zu gebärden. Doch es klappte nicht wirklich. Hermine war am verzweifeln und meinte, Ron hätte zwei linke Hände. Schließlich kamen sie am Bahnhof an und verabschiedeten sich. Rasch ging Harry zu seinem Großvater, der in einer dunklen Ecke wartete und gleich mit ihm apparierte. Kaum waren sie in Slytherin Manor umarmte er ihn. Kurz danach wurde er auch gleich von seiner Großmutter umarmt.

„Was habe ich dich vermisst.“ Hauchte sie. Harry genoss eine Weile diese Umarmung, bis ihm seine Eltern wieder einfielen.

>>>Habt ihr Mum und Dad im St. Mungo gefunden?<<< Fragte er dann und seine Großeltern seufzten.

„Gehen wir in den Salon.“ Meinte Salazar, der ja schon seit heute Morgen wieder hier war und gemeinsam mit seiner Großmutter, in der Eingangshalle, auf ihn gewartet hatte. Harry wurde nervös und folgte Salazar und seinen Großeltern. Als er saß, sah er alle fragend an.

„Harry, wir wissen, dass die beiden im St. Mungo liegen. Doch wir dürfen nicht zu Ihnen. Es heißt, dass seien nicht die Potters, auch wenn sie ähnlich aussehen. Wir haben alles versucht, doch St. Mungo stellt sich quer.“ Erklärte sein Großvater und Harry wurde sauer.

>>>Dann will ich morgen früh dort hin und trete denen in den Arsch.<<< Gebärdete er wüst und überlegte dann. Arbeitete nicht Devon im St. Mungo?

>>>Devon arbeitet doch dort. Könnte er uns nicht zufällig in der Eingangshalle treffen und helfen? Er könnte uns doch zu der Station begleiten und dann einen erneuten Bluttest vorschlagen, damit wir es schwarz auf weiß hätten, dass sie es nicht sind.<<< Schlug Harry vor und die Erwachsenen schlugen sich innerlich vor den Kopf. Wieso waren sie nicht darauf gekommen? Das war doch so was von einfach, aber nein, da musste ein sechzehnjähriger kommen und ihnen die Scheuklappen abnehmen.

„Wir werden dich begleiten und Tom kann Devon ja gleich informieren. Am besten, wir vereinbaren, dass wir uns um zehn Uhr im Eingangsbereich treffen. Er kann ja sagen, dass er gerade eine Pause machen wollte und uns sah, als wir hinein apparierten.“ Schlug Salazar vor und alle stimmten zu. Sofort setzte Tom sich mit Devon in Verbindung, der auch gleich einwilligte. Nachdem sie zu Abend gegessen hatten, gingen alle zu Bett. Alle, bis auf Harry, bemerkten die Blicke, die Tom Harry immer wieder zuwarf und schüttelten amüsiert den Kopf.

*** *** *** *** ***

Am nächsten Morgen, wachte Harry durch leisen Gesang auf. Lächelnd strich er Letum übers Gefieder und grüßte er sie per Gedanken. Dann sah er auf die Uhr und stellte fest, dass es halb neun war. Noch müde erhob er sich und ging ins Bad. Vermutlich hatte er solange geschlafen, weil Letum ihm ein Schlaflied gesungen hatte. Im Spiegel sah er, dass seine Illusion nicht auf ihm lag und lächelte. So gefiel er sich doch viel besser. Harry duschte sich, trocknete sich die Haare dann mit einem Zauber und band es mit einem grünen Band zusammen. Dann zog er sich an und ging hinunter in den Speisesaal.

„Guten Morgen.“ Grüßten ihn alle Anwesenden und Harry setzte sich neben Severus, der auch gerade gekommen war. Dabei bemerkte er nicht, dass Tom Severus mit seinen Blicken erdolchte. Gemütlich frühstückten sie und warteten dann im Salon, bis die Zeit zum Aufbruch kam. Nervös stand Harry zwischen seinen Großeltern, die ihm die Illusion wieder aufgelegt hatten. Gleich würde er seine Eltern sehen. Zusätzlich zu seinen Großeltern, kam auch Salazar mit. Als Dolmetscher hatte er gesagt. Sie nickten sich zu und apparierten. Im Eingangsbereich des Krankenhauses erschienen sie wieder und in dem Moment kam Devon aus einer Tür und biss von einem Brötchen ab. Wie abgesprochen begrüßten sie sich und erzählten, wieso sie hier seien. Daraufhin wollte Devon sie selbstverständlich begleiten. Schließlich standen sie vor der Tür und Harry zitterte leicht. Zuerst traten seine Großeltern ein und danach Harry mit Salazar und Devon.

„Nicht Sie schon wieder.“ Meinte die Krankenschwester, die gerade Aufsicht hatte und sah dann zu Harry.

„Harry Potter.“ Hauchte sie und Harry rollte mit den Augen.

>>>Ich will meine Eltern sehen.<<< Gebärdete er und Salazar übersetzte. Verwundert wurden sie von der Schwester angesehen, die sich dann aber wieder fing und Harry mitleidig ansah.

„Das sind aber nicht die Potters.“ Antwortete sie dann und klang dabei, als würde sie mit einem fünfjährigen Reden. Wütend funkelte er sie an.

>>>Lassen Sie mich zu den beiden und ich sage Ihnen, ob sie es sind oder nicht.<<< Meinte er Wütend. Die Krankenschwester schluckte. Genau in dem Moment kam ein Arzt herein.

„Sie sind wieder hier?“ Fragte dieser, als er Harry’s Großeltern erblickte und funkelte sie wütend an. Dann blickte er zu Harry und seufzte.

„Mr. Potter, Sie werden den beiden doch nicht glauben? Als die beiden dort hinten eingeliefert wurden, haben wir einen Test gemacht. Dort stand, dass es nicht die Potters sind.“ Meinte er bedauernd und wollte Harry hinaus schieben, doch er riss sich los.

>>>Ich will sie sehen.<<< Beharrte Harry und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Das ist nicht nötig. Wie ich schon sagte, dies sind nicht Ihre Eltern.“ Knurrte der Arzt und die Gläser der Station fingen an zu wackeln. Harry wurde so langsam stinkwütend und schickte unbewusst Magiewellen aus.

„Wenn ich einen Vorschlag machen könnte Herr Kollege.“ Meldete sich nun Devon, der von dem Arzt und der Krankenschwester nicht beachtet wurde.

„Machen wir doch einfach noch einen Test, damit Harry hier es schwarz auf weiß hat. Ich könnte sofort einen holen.“ Verwundert sah der Arzt Devon an und schien dann zu überlegen. Schlussendlich nickte er und Devon ging sofort los und holte zwei Bluttests. Schließlich waren es ja zwei Personen die getestet werden. Nach zehn Minuten war Devon mit den Tests und zwei Pergamenten zurück. Er nickte Harry zu, ging zu den beiden Bewusstlosen und machte unter der Aufsicht der Krankenschwester die Tests. Kurz darauf kamen sie zurück und die Schwester sah blass aus.

„Tja Herr Kollege, da scheint der Test von damals falsch gewesen zu sein. Die zwei hinter dem Vorhang sind Lily und James Potter. Du kannst nun zu ihnen.“ Glücklich lächelte Harry und ging nun langsam zu dem Vorhang. Noch einmal holte er tief Luft und ging hinter diesen. Da lagen sie und sahen genauso aus, wie auf den Fotos, nur um ein paar Jahre älter. Je näher er kam umso mehr Tränen stiegen ihm in die Augen. Vor ihm lagen wirklich seine Eltern. Er trat zu dem Gang zwischen ihren Betten und nahm je eine Hand von ihnen in seine. Ein warmes Gefühl durchzog ihn und in dem Moment wurde der Vorhang aufgezogen.

Nun gab Harry den beiden einen Kuss auf die Stirn und wünschte sich, sie würden aufwachen. Da ertönte ein leiser Gesang, der immer lauter wurde und Letum erschien. Gebannt sahen alle dem zu, als von dem Phönix ein Leuchten ausging und sich auf Harry und dessen Eltern ausbreitete. Harry spürte, wie es in ihm pulsierte und durch seine Hände, auf seine Eltern überging. Dies geschah ungefähr fünf Mal und das Leuchten verschwand. Genau wie Letum. Harry schluckte, als er merkte, dass beide leicht seine Hände drückten. Mit klopfendem Herzen und überraschtem Blick, sah er in das Gesicht seiner Mutter. Langsam öffnete sie ihre Augen und blinzelte wegen dem Licht. Devon, der schneller als die anderen reagierte, dämpfte das Licht. Langsam sah Harry auch zu seinem Vater. Dieser hatte ebenfalls die Augen offen. Devon und der andere Arzt gingen nun zu den beiden und untersuchten sie. Ihr Zustand war stabil.

„Wie ist Ihr Name?“ Wollte der Arzt von Lily wissen und sie sah ihn leicht verwirrt an, ehe sie antwortete.

„Lily Potter.“ Der Arzt nickte.

„Können Sie mir auch Ihr Alter nennen?“ Fragte er weiter.

„Zwanzig.“ Antwortet sie ihm und richtete sich auf. Nun sah sie Harry an, der immer noch ihre Hand hielt. Kurz hellte sich ihr Gesicht auf, doch als sie seine Augen sah, blinzelte sie verwirrt. Harry lächelte sie an.

„Harry?“ Hauchte sie und er nickte. Harry sah zu James, der ihn ebenfalls irritiert ansah. Auch ihn lächelte er an.

„Mr. und Mrs. Potter. Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Sie seit fünfzehn Jahren und zwei Monaten in einer Art Stasis steckten. Sie sind also fünfunddreißig Jahre alt. Durch einen damaligen Fehler wurden Sie nicht für die Potters gehalten. Was mir sehr unangenehm ist.“ Erklärte der Arzt und sah dabei alle Potters entschuldigend an.

„Von wo kam der Test vom ersten Mal?“ Fragte nun Salazar und der Arzt überlegte kurz.

„Dumbledore, er hat den Test besorgt, da wir keine mehr Vorrätig hatten.“ Meinte der Arzt und Harry musste sich zusammenreißen um dieses Zimmer nicht zu zerlegen. Kurz drückte der die Hände seiner Eltern, ehe er zu dem Arzt ging und ihm andeutete zu folgen. Dies tat dieser auch und auch Salazar kam mit. Schließlich brauchte der Arzt einen Dolmetscher.

>>>Können Sie mir genau sagen, wann meine Eltern hierher kamen, wer sie brachte und was genau passiert ist.<<< Wollte Harry wissen und der Arzt, Charles Crom, erzählte ihm alles. Er berichtete, dass die beiden von Dumbledore und Moody, einen Monat nach Halloween vor fünfzehn Jahren, sie hierher brachten und Dumbledore sie so auf der Straße gefunden hätte. Er, Dr. Crom, hatte auf einen Test zur Bestimmung der Namen bestanden und Dumbledore holte die Tests aus Hogwarts, da keine mehr im St. Mungo waren. Bei dem Test kam heraus, dass die beiden Conny und Paul Monks hießen und keine Familie mehr hätten. Auch hatte Dumbledore angewiesen niemand zu den beiden zu lassen, da diese beiden den Potters ja ähnlich sahen.

>>>Ich hätte, dass was sie mir gerade erzählt haben, gerne noch einmal schriftlich. Falls es Unterlagen zur Einweisung gibt, hätte ich gerne eine Kopie davon.<<< Verlangte Harry und Dr. Crom nickte. Dies war das mindeste, was er nun tun konnte. Gemeinsam gingen sie zu den anderen zurück. Devon hatte Lily und James grob erzählt, was passiert war. Lily öffnete ihre Arme und nahm ihren Sohn in die Arme.

„Mein kleiner Engel.“ Hauchte sie und Harry liefen wieder die Tränen, als er ihre liebliche Stimme hörte. Fest drückte er sich an sie, denn dies war seit über fünfzehn Jahren die erste Umarmung seiner Mutter. Wie ein Schwamm sog er dieses unglaubliche Gefühl in sich auf und sog auch den Duft seiner Mutter ein.

„Mr. und Mrs. Potter, wenn Sie noch eine halbe Stunde hier aushalten würden, würde ich Ihre Entlassungspapiere holen. Da sie vollkommen in Ordnung sind und keine Defizite aufweisen, können Sie mit ihrem Sohn nach Hause gehen.“ Nach einem allgemeinen Nicken, ging Dr. Crom hinaus um die Entlassungspapiere zu holen.

„Da Ihr Haus nicht mehr existiert, lade ich Sie ein, solange bei mir zu wohnen, bis Sie wieder etwas Eigenes gefunden haben. Außerdem ist Harry ja für die Winterferien sowieso in meinem Manor.“ Bot Salazar an und beide nahmen dankend an. Inzwischen hatte die Krankenschwester die Sachen, die die beiden bei der Einlieferung anhatten, gebracht und sie waren mit einem Einkleidungszauber angezogen. Nach einer knappen halben Stunde kam Dr. Crom wieder und die beiden wieder erwachten Potters unterschrieben. Somit konnten sie das magische Krankenhaus wieder verlassen. Devon bot ihnen auch gleich an, seinen Kamin im Büro zu benutzen. Natürlich nahmen sie an und reisten per Flohpulver nach Slytherin Manor. Dort angekommen bekamen Lily und James große Augen.

„Willkommen auf Slytherin Manor.“ Meinte Salazar und führte sie in den großen Salon, wo sich alle setzten.

„Vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen. Mein Name ist Salazar Slytherin und wie schon erwähnt, ist dies mein Manor.“ Mit aufgerissenen Augen sahen die beiden ihn an. Hatten sie wirklich, einen der Gründer vor sich? Harry grinste bei Ihren Gesichtern.

„Sie können mir ruhig glauben.“ Meinte Salazar schmunzelnd.

„Könnten Sie uns alles erzählen was passiert ist und wieso unser Sohn bei Ihnen wohnt und nicht bei Sirius?“ Fragte James und Harry stiegen wieder Tränen in die Augen.

***********************************************************************************

Soooo das wars auch schon mal wieder. Hoffe es war nach eurem Geschmack und ihr freut euch
schon aufs nächste Pitel, dass leider, leider wieder dauern könnte, ehe ich es fertig habe und hochlade.

SORRY  T_T

LG
Sevara Snape
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast