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Trauma

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Salazar Slytherin Severus Snape
16.03.2009
17.04.2010
21
81.312
146
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Dieses Kapitel
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16.03.2009 1.135
 
„Sprache“
~ Gedanken ~
** Verbindung zu Voldemort **
°° Parsel und Tierkommunikation °°
>>>Gebärdensprache<<<

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Prolog

Er war nun dreieinhalb Wochen wieder hier bei seinen Verwandten und er lag erschöpft auf seinem Bett im Ligusterweg. Sein Körper war übersät von blauen Flecken und offenen Wunden, die sein Onkel ihm zugefügt hatte. Immer wieder schlug er auf ihn ein. Immer wieder, weil er ihm nicht antwortete. Dieser dumme Muggel hatte es einfach nicht verstanden, noch nicht einmal, als aus Harry’s Mund kein einziger Schmerzenslaut kam. Obwohl sein Mund weit aufgerissen war. Nur seine Tante schien es bemerkt zu haben, doch sagte sie ihrem Mann nichts. Sie hatte Angst vor ihm. Sie erkannte ihn nicht mehr, er war nicht mehr der Mann den sie geheiratet hat. Vor einem Jahr hatte sie noch geglaubt, dass es wegen Harry war, doch als dieser weg war, verrauchte die Aggression nicht. Einmal hatte er auch sie geschlagen, als sie ihm wiedersprach. Dudley hatte dies gesehen und war schockiert über seinen Vater und bekam ebenfalls Angst vor ihm. So gut es ging, ging er ihm aus dem Weg, was Petunia sehr begrüßte. Inzwischen war Dudley nicht mehr ganz so dick und Harry hatte sogar gehört, dass er aufgehört hat andere zu schlagen.

Ab und zu abends, wenn Vernon tief und fest schlief, manchmal hat Petunia mit ein paar Tabletten nachgeholfen, kam sie zu Harry und versorgte ihn. Sie gab ihm kräftige Brühe, da er nach der Hungerkur, die ihm Vernon aufzwang, kaum noch feste Nahrung zu sich nehmen konnte. Auch die Schläge in die Magengegend halfen da nicht besonders. Sogar die Wunden vorsorgte sie, auch wenn sie es nur oberflächlich tun kann. Wenigstens entzündeten sich die meisten Wunden nicht, da sie diese desinfizierte. Doch Vernon wurde immer brutaler. Einmal brachte er eine Eisenstange mit und er schlug auf ihn ein. Harry konnte gerade noch so verhindern, dass sein Kopf getroffen wurde. Nur leider hatte er sich bei einem Schlag  so ungünstig zur Seite gedreht, dass er am unteren Rücken getroffen wurde.

Seitdem spürte er seine Beine nicht mehr und konnte nicht mehr aufstehen. Seitdem nahm Vernon immer nur den Gürtel oder die Peitsche, schließlich wollte er doch seinen Lieblingspunchingball nicht umbringen. Langsam konnte Harry nicht mehr. Er wollte nicht mehr leben, vor allem nachdem er Schuld am Tot seines Paten hatte. Seit diesem Tag, als er von Dumbledore in sein Büro gebracht wurde, hatte er kein Wort mehr gesprochen. Er hatte es versucht, doch es funktionierte nicht. Kein Ton kam über seine Lippen, noch nicht einmal ein Schrei. Zumindestens war es zu einem gut, nun konnte er niemanden mehr mit seinem Geschrei, mitten in der Nacht, wecken. Mit schmerzverzerrtem Gesicht drehte er sich auf den Rücken. Petunia war mit Dudley bei einer Freundin und Vernon war mit ein paar Freunden saufen. Harry wusste, wenn dieser nach Hause kam, würde er wieder verprügelt werden und dieses Mal vielleicht sogar qualvoll sterben. Doch er wollte nicht langsam sterben, sondern schnell und ohne weitere Schmerzen. Dazu fiel ihm nur einer ein, der ihm nun helfen konnte und mit dem er in Verbindung treten konnte. Voldemort.

Harry konzentrierte sich und sah plötzlich vor seinen Augen eine Art Weg. Er schickte seinen Geist dort entlang und fand am Ende eine Tür diese öffnete er, auch wenn sie sich schwer öffnen ließ. Mit einem Ruck war sie offen und er konnte Voldemorts Anwesenheit spüren. Auch spürte er, dass dieser nicht allein war.

**Hey Voldemort, hörst du mich?** Rief Harry in die Verbindung und bemerkte wie dieser zusammenzuckte.

**Potter?** Kam es zurück.

**Mit wem hast du denn sonst noch eine Verbindung. Aber nun zu dem, weswegen ich dich anquatsche, denn ich habe keine Zeit. Würdest du mir einen riesen Gefallen tun, wenn ich dir verrate wo ich bin?** Fragte Harry ohne umschweife.

**Kommt drauf an.** Gab Voldemort zurück und ließ Harry leicht schmunzeln, was ihm Schmerzen im Gesicht bereitete, da er auch dort einige Wunden, von der Peitsche hatte.

**Ich will einen schnellen schmerzlosen Tot, ohne Folter und Demütigung. Ein schneller Avada und schon bist du mich los. Wenn du mir das versprichst, dann sag ich dir wo deine Getreuen mich finden können.** Ja das war es was Harry wollte. Er wollte endlich Erlösung, die er sich von Voldemort erhoffte.

**Wenn du mir sagst, wo du bist, lass ich dich holen.** Sagte Voldemort nach einer Weile. Harry überlegte. Vermutlich wollte er ihn selber erledigen. Gut wie er will.

**Also gut. Ich bin im Ligusterweg 4, Little Whinging, Surrey. Im oberen Stockwerk zweite Tür rechts.** Sagte Harry und schloss die Tür wieder, die zu Voldemort führte. Es hatte ihn doch sehr angestrengt. Mit Schrecken hörte er wie Vernon lallend die Straße entlang kam und fing an leicht zu zittern.

~Hoffentlich sind die gleich hier und holen mich.~ Dachte Harry und hörte nun wie die Tür auf ging. Er stellte sich schlafend, vielleicht ließ Vernon dann von ihm ab und würde ihn erst morgen wieder verprügeln wollen. Doch viel Hoffnung hatte er nicht. Schon hörte er wie sein Onkel die Treppe herauf kam und anfing rumzubrüllen. Harry bekam Angst und schluckte. Die Tür zu seinem Zimmer wurde ruppig geöffnet und knallte wieder zu. Offensichtlich wollte Vernon, dass er wach wurde.

„Wach auf du Mistgeburt. Heute bekommst du, was du verdienst.“ Lallte Vernon und kam schwankend auf ihn zu. Harry riss seine Augen auf, als Vernon vor seinem Bett stand und ihn lüstern ansah. Das gefiel Harry ganz und gar nicht. Grob packte Vernon ihn und riss ihm erst das Hemd und dann die Hose vom Leib. War ja nicht schwer, da es eh nur Fetzen waren. Gierig leckte sich Vernon über die Lippen und fing an sich selbst zu entkleiden. So schnell wie möglich zog sich Harry in die hinterste Ecke des Bettes zurück und atmete schwer. Gerade als Vernon dabei war sich die Hose zu öffnen, hörte Harry zwei ‚Plopps’ und hinter Vernon tauchten zwei Gestalten auf.

~Merlin sei Dank. Er hat gleich seine Leute geschickt.~ Dachte Harry und legte seinen Kopf an die Wand. Dieses Schicksal blieb ihm also erspart. Hinter Vernon standen Lucius Malfoy und Severus Snape. Beide sahen geschockt auf die Szene vor sich.

Potter lag doch tatsächlich nackt auf dem Bett und dieses Walross vor ihnen war gerade dabei sich auszuziehen. Sofort sprach Malfoy den Avada auf Vernon, der auch gleich zusammenbrach. Dieser hatte die beiden in seinem Suff gar nicht mitbekommen.

~Wenigstens sind Petunia und Dudley jetzt von ihm befreit.~ Dachte Harry und fing nun an zu zittern. Schnell war Snape bei ihm und legte seinen Umhang um Harry.

„Mein Gott, was ist hier geschehen?“ Fragte dieser geschockt und nahm Harry auf seine Arme. In diesem Moment brach um Harry die erholsame Finsternis herein.

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So der Anfang zur Geschichte ist gemacht. Hoffe wir lesen uns. ^^
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