Café Koma- Das große Discoinferno

SongficAllgemein / P16
08.03.2009
08.03.2009
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Diese Geschichte ist inspiriert vom Lied „Café Koma-Das große Discoinferno“ von Samsas Traum. Alle Kursiv geschriebenen Sätze sind diereckt aus dem Lied entnommen.

Café Koma


Langsam gehen die 3 schwarzen Gestalten durch die Stadt, hinter dem Jungen Mädchen hinterher. Ihr Gesicht ist bleich geschminkt mit schwarz umrandeten Augen und leichten Ornamenten in den Augenwinkeln. Sie hat eine schwarze Korsage an und einen kurzen Rock. An ihren Füßen hängen schwere Lederstiefel mit Stahlkappen.
Die 3 Verfolger beobachten sie aufmerksam. Unter ihren Langen Ledermänteln tätscheln sie ihre Waffen.
Der Größte der beiden Männer Gregorius hat seinen Langen Mantel fest geschlossen man sieht nur, das seine Hose ebenfalls aus schwarzem Leder ist wie der Mantel und die schlichten Springerstiefel, deren Kappen schon einige Kratzer aufweisen. Sein langes Braunes Haar hat er Straff nach Hinten gebürstet und im Nacken Zusammen gebunden. Die Augen, fast schwarz, sind fest auf die junge Frau vor ihnen gerichtet. Das Gesicht glatt rasiert und um den schmalen fest geschlossenen Mund spielt ein mörderisches Lächeln.
Neben ihm geht eine Frau, Eva, die ihre weisblonden Haare kurz trägt und sie am Hinterkopf abstehen lässt. Ihre Augen funkeln vor Wut immer wenn sie die Verfolgte erblicken. Unter ihrem knie langen Ledermantel verbirgt sie in einem Schulterholster eine 9mm Automatik und in den vielen Innentasche Ersatzmagazine. An ihren Füße sind Plateaustiefel die sie um 20cm Größer erscheinen lassen. Ihre Beine sind in einer einfachen schwarzen Hose versteckt.
Auf der anderen Seite von Eva geht ein etwas kleinerer Mann mit rasiertem Schädel. Die fehlenden Haare auf seinem Kopf ersetzt er durch einen Rabenschwarzen Bart, der ihm bis auf die Brust reicht und gegabelt geflochten ist. Sein Ledermantel Spannt sich ein Wenig um seine Schultern und Reicht fast bis zum Boden und ist wie die anderen fest geschlossen. Nur hin und wieder sieht man die Kappen seiner Springerstiefel. Sie sind Noch ganz glatt. Sein Name ist Alistair.
Er sagt:“ Ich sehe sie, dort hinter der Kirche seh' ich schon zauberhaft wie ein Kometensturm Lilith die sich durch die Masse zwängt..“
Und Gregorius fällt ein und beendet den Satz mit Alistair zusammen:“die in einen schwarzen Tempel drängt“
Sie beschleunigen Ihre Schritte, um Lilith nicht zu verlieren. Eva flucht leise: „Ich seh die kleine Schlampe noch genau:sie rieb ihren Körper vor mir an des Bastards Haut! Die werd ich lehren, sich an meinen Freund 'ran zumachen.“
Vor der Disco bleiben sie steh'n und Alistair ergreift das Wort:“Unter all dem schwarzen Trauerflor
ragt kein einziges Gesicht hervor!“
Gregorius antwortet leise lachend:“So weiß geschminkt sehn all die Tänzer aus wie Frischfleisch aus dem Leichenhaus!“
Worauf Alistair, nach einem Kurzen Blick hinein, antwortet:„Unter den Gestalten schwarz betucht man vergeblich nach der Einen sucht!“
Gregorius antwortet:“Bei dem Discolicht erkennt man nicht welche dieser Schlampen Lilith ist!“
Eva beendet diese Gespräch indem sie flüstert:“ Jungs lasst uns Blei säh'n!“
Gregorius ist entsetzt und fragt:“Du willst den ganzen Laden ummähen?“
Alistair fragt nur:“Soll das ein Witz sein?“
Doch Eva duldet keinen Widerspruch und sagt:“Los geh'n wir rein!“
Langsam gehen sie hinein, Türsteher gibt es keine. Sie sehen sich um und suchen nach Lilith. Doch sie können sie nicht entdecken. Überall winden sich schwarz gekleidete Menschen und alle sehen sich ähnlich. Die Unterschiede sind Fließend. Man Erkennt nur das Geschlecht der Tanzenden. Kaum einer ist über 30 und die Mehrzahl ist zwischen 14 und 19. Obwohl es schon Nacht ist sind so viele Jugendliche hier. Niemand fragt nach dem Alter.
Gregorius und Alistair sagen gleichzeitig, sie sind Zwillinge und wissen immer was der andere denkt:“Wir werden diese Schlampe finden niemand führt uns beide hinters Licht. Von hier kann sie nicht verschwinden. Das kleine schwarze Luder entkommt uns nicht, wir werden das kleine Herz bei lebendigem Leib, mit einer Flut von Schmerz herausspülen aus dem Weib!“
Die Leute auf der Tanzfläche winden sich zum pulsierenden Takt irgendeines Industriel-DJ's. Alistair flucht:“ Verdammt, diese schlechte Musik macht mich ganz nervös!“
Gregorius Pflichtet ihm bei:“Und mich erst!„
Doch Eva ruft die beiden zur Ruhe:“Los da rüber, wir verschanzen uns im Damenklo!“
Gregorius sucht den weg und zischt:“Ich kann nichts sehn! Verdammtes Trockeneis!“
Alistair entgegnet:“Und dieser Patchouliduft raubt mir die Luft!“
Im Damenklo angekommen, nur die drei befinden sich dort Freut sich Gregorius schon:“Räumen wir dir Teeniegruft!“ Seine Verachtung für solche Etablissements ist nicht zu überhören.
Eva sagt:“Also aufgepasst du nimmt den Pulk auf den Emporen!“
„Ich freu' mich auf die Blutbäche!“
Alistair meldet sich:“Und ich säubere die Tanzfläche!“
Zum Schluss sagt Eva:“Und ich knall all die Pärchen ab, die sich in der Lounge aussaugen!“ Dabei Zückt sie ihre 9mm und zieht den Schlitten zurück.
Alistair öffnet seinen Mantel und nimmt eine M16 hervor und nickt seinem Bruder zu, der seinen Mantel auch geöffnet hat und eine Pump-Gun an ihrem Schaft festhält und sie durch eine Bewegung Einsatz bereit macht. Eva nickt und alle gehen hinaus. Sofort fangen sie an zu schießen. Körper Brechen zusammen, Blut spritzt, Gläser und Flaschen zerspringen. Das Mischpult, die Plattenspieler, CD-Anlagen und Laptops der DJ's werden perforiert. Hinter der Bar ducken sich die Barkeeper, doch auch für sie ist eine Kugel im lauf von Alistair. Hinter den Dreien verschwindet leise und unbemerkt eine junge Frau durch die Hintertür. Sie weiß, nur wegen ihr sind Sie hier. Bald werden sie ihre Flucht bemerken, doch dann wird sie schon weit weg sein. Einige der noch Lebenden Wollen es ihr gleich tun, doch sie werden nieder gestreckt. Auf der Tanzfläche, sie liegt 10cm tiefer als der Rest des Raumes, bildet sich ein kleiner See von Blut und Bier. Eva kommt aus der Lounge und fragt:“Habt ihr sie gesehen?“
Gregorius und Alistair schütteln beide den Kopf.