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Das Bündnis der Welten-(MMFF)

von Emmy-chii
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Bowser Link Mario Ness Pokemon-Trainer Zelda
28.02.2009
16.04.2013
41
77.599
 
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28.02.2009 1.935
 
Kapitel 39:
Carmen-Der alte Meister

Das nächste Gebiet, das sie von der großen Einöde aus betraten war ein kleines Waldgebiet, auf das das Licht starr und unbarmherzig hinab fiel. Obwohl Carmen nicht wusste, wie dieser Ort sonst aussah, konnte sie sagen, dass etwas vorgefallen sein musste, das den ganzen Ort verändert hatte.
Die Pflanzen reckten sich zum Himmel. Sie wirkten durstig und schlangen sich erwartungsvoll um ihre eigene Achse, um sich ein wenig Schatten zu gönnen.
Auch Carmen selbst war von dem Marsch bis hierhin sehr erschöpft und die Sonne, die erbarmungslos schien und keinesfalls daran dachte unterzugehen, ließ auch sie allmählich ins Schwitzen kommen. Kuraiko hingegen machte keine Anzeichen der Müdigkeit und lief rasch und bestimmt voran, um vermutlich noch heute in der gewünschten Stadt anzukommen.

Ein Leuchten blitzte durch die Augen der Braunhaarigen, als sie eine kleine Holzhütte direkt auf ihrem Weg entdecken konnte.
„Endlich. Zivilisation“, seufzte sie und beschleunigte ihren Schritt, in der Hoffnung bei dem Haus eine kleine Rast einlegen zu können.
Doch die eben noch vorhandene Freude verpuffte mit einem Satz, als sie feststellte, dass das Häuschen leerstand.
Als hätte ein Erdbeben hier getobt standen die Möbel stapelweise übereinander und lagen kreuz und quer im Raum verstreut. Direkt vor dem kleinen Haus befand sich eine kleine Feuerstelle, deren Feuer allerdings verloschen war.
„Wer auch immer hier gelebt hat“, hörte sie Kuraiko murmeln, die sich zu dem abgebrannten Holz hinunter gebückt hatte und Carmen drehte sich um, damit sie erkennen konnte, was die Schwarzhaarige meinen könnte, „Er kann noch nicht lange weg sein.“
„Wieso?“, fragte Carmen, realisierte allerdings sofort, dass diese Frage unnötig war. Denn über der Feuerstelle war ein kleiner Topf, als hätte jemand hier kochen wollen und in dem kleinen Topf befand sich noch immer frisches Öl, von dem Kuraiko mit ihrem Finger eine kleine Probe nahm.
Ohne auf ihre Frage einzugehen, verzog das Mädchen das Gesicht und fuhr fort: „Allerdings kann er oder sie das Öl hier keinesfalls zum kochen benutzt haben.“
Carmen machte sich gar nicht die Mühe zu fragen warum. Ihr war klar, dass Kuraiko vermutlich nicht antworten würde. Sie antwortete sowieso immer nur dann, wenn es ihr richtig erschien. Vielleicht mochte sie einfach keine langen Gespräche…
Oder sie fand Carmens Fragerei einfach nervig. Allerdings machte sich die junge Schülerin nichts daraus, da sie schon seltsamere Leute getroffen hatte.
Schließlich schien das Thema abgehakt, da Kuraiko einfach aufstand und wieder weiterlief.
Carmen, die sich eine Rast erhofft hatte, tapste ihr missmutig hinterher und versuchte einfach ihre Erschöpfung auszublenden. In diesem Moment wäre sie gern Pikachu gewesen. Im Gegensatz zu ihr konnte die kleine Elektromaus nämlich seelenruhig und friedlich in ihrer Umhängetasche schlafen.


Es war nur ein kleiner Abschnitt, nachdem sie an eine Weggabelung kamen, aber Carmen kam es eher vor wie ein ganzes Jahr.
Zur rechten schien es zunehmend schöner zu werden und Carmen wäre am liebsten in diese Richtung gegangen. Kuraiko schien das auch fast zu tun, bis ihr irgendetwas an dem Waldgebiet zu ihrer Linken aufzufallen schien.
Ohne irgendwelche weiteren Worte schlug sie eben jenen Weg ein, diesmal allerdings sogar einen Zug schneller.
Carmen folgte ihr tonlos, musste allerdings ein enttäuschtes Murren unterdrücken.


Bevor sie irgendeinen Schritt in den Wald setzen konnten, mussten sie durch eine Höhle, die selbst von den Wurzeln der Bäume gestützt wurde.
Pechschwarze Finsternis hüllte die beiden Mädchen ein und Carmen wäre fast panisch geworden, bis ihr schließlich einfiel, dass sie die Umgebung mit ihrer Aura erspüren konnte.

„He, sag mal…Wieso gehen wir in den Wald? Ist da die Stadt, die du suchst?“, fragte Carmen zögerlich, während sie versuchte mit ihrer Begleiterin Schritt zu halten.
Ihr war aufgefallen, dass es in dieser Höhle von Fledermäusen und Ratten wimmelte, die allerdings nicht auf sie aufmerksam zu werden schienen. Trotzdem fühlte sie sich unwohl inmitten all dieser kleinen Tiere, die jeden Moment auf sie losgehen könnten.
„Nein“, antwortete das Mädchen spärlich, hüpfte über einen kleinen Felsvorsprung und drehte sich zu der Jüngeren um, „Aber ich hab etwas gehört, das mich interessiert hat.“
„Und das wäre?“
„Musst du soviel fragen?“
>>Eigentlich ja.
Wenn du doch einfach mal antworten würdest.<<
Carmen seufzte leise, beschloss dann aber den Mund zu halten und schließlich traten die beiden endlich wieder ins Licht.
Riesige Bäume rankten sich an ihren vorbei, das Licht wurde fahl vom Blätterdach abgeschirmt und die Gräser wirkten frischer und gesünder als auf der kleinen Ebene von vorhin. Doch das auffälligste an diesem merkwürdigen Wald war ein seltsamer, lilafarbener Nebel, der sich um den Großteil des Gebiets schlang.
Sofort hielt sich Carmen alarmiert die Nase zu und packte Kuraikos Schulter. „Sicher, dass das Zeug nicht giftig ist?“
„Ich bin mir sicher, dass es giftig ist.“, antwortete diese jedoch und hob einen kleinen Stock auf, der sie nachdenklich in ihrer Hand hin und her rollte.
„Dann können wir ja wieder umdrehen“, machte Carmen einen vorsichtigen Vorschlag, der jedoch von Kuraiko abgelehnt wurde: „Das Zeug verzieht sich bei Feuer. Das passt schon.“
Eben wollte Carmen fragen, wo sie denn auf die Schnelle Feuer herbekommen wolle, als sich ein zartes Flämmchen um die Hand der Schwarzhaarigen regte und auf die Spitze des Stockes überging.
„Beeilung!“, rief sie sofort mit einem Lächeln auf den Lippen, packte Carmen am Handgelenk und rannte wagemutig in den violetten Nebel.

Wie die Schwarzhaarige vorausgesagt hatte, wich der Nebel bei Berührung mit dem Feuer sofort und gab so immer einen kleinen Pfad frei.
Doch da der Stock, der Kuraiko nutzte, nicht gerade der Länge der Welt war, mussten sich die Mädchen beeilen, ehe das Feuer erlosch.
Warum Kuraiko die Flamme nicht einfach auf ihrer Hand brennen ließ und einen Stock benötigte war Carmen unklar. Allerdings war es ihr unangenehm zu fragen, da sie wusste, dass die Ältere sie sowieso wieder ignorieren würde.
Immer wieder bemerkte sie, dass eine Fledermaus oder irgendein anderes geflügeltes Wesen an ihr vorbeizischte und jedes Mal zuckte Carmen zusammen und wollte sich verteidigen. Aber durch Kuraiko, die sie mit einem so gewaltigen Tempo hinter sich her schleifte, dass Carmen nur unkontrolliert tapsen konnte, war sie zu einem Gegenangriff oder überhaupt zur nötigen Konzentration für ihre Aura nicht in der Lage.
Und nach für Carmen nahezu endloser Zeit lichtete sich der violette Nebel und die beiden Mädchen fanden sich vor einem großen, offenstehenden Holztor wieder.
Doch nun konnte auch die Jüngere der beiden das Geräusch hören, von dem anfangs die Rede war.
Obwohl sie Stimmen und Klirren deuten konnte, war Carmen dennoch nicht in der Lage zu sagen,  was dort vor sich ging.
Missmutig blickte sie zu Kuraiko, die tief Luft holte und dann durch das Tor schritt.
Sie kamen an eine kleine Lichtung, auf denen sich die merkwürdigsten Personen tummelten.
Und obwohl Carmen die nötige Zeit fehlte die Auren der Personen zu überprüfen, konnte sie schnell feststellen, dass sich der Großteil von ihnen feindlich gesinnt war.

„So ein Mist“, hörte sie Kuraiko leise fluchen, „Wir hätten nicht herkommen sollen.“
Carmen unterdrückte es, zu sagen, dass sie von Anfang an dagegen gewesen war und noch viel weniger wollte sie fragen, warum das Kuraiko so schlecht erschien.
Doch als sie sich dann wieder den Personen zuwandte, konnte sie einige bekannte Gesichter wiedererkennen.
„Lucario!“, rief sie aufgebracht und rannte auf das Pokémon zu, das ihr als Lehrmeister zugeteilt worden war. Noch während dieses einem Angriff seines Feindes auswich, sah es auf und man konnte ein schmales Lächeln auf seinen Lippen erkennen.
Mit einem leichtfüßigen Satz sprang es von seinem nächsten Halt ab und landete mit einem großen Sprung direkt neben seiner Schülerin.
„Was tust du hier?“, fragte es etwas verwirrt, schüttelte dann aber den Kopf und drehte sich zu seinen Gegner um, „Naja, jetzt ist es sowieso egal. Wir haben hier ein paar Probleme. Es ist gut, dass du uns zur Seite stehst.“
//Schade nur, dass ich wohl eher im Weg stehen werde//, dachte sich Carmen dazu und lächelte matt, dann aber wurde sie zur Seite gestoßen, um einem Angriff ihrer Gegner zu entkommen.
Es schien ein drei gegen drei Kampf gewesen zu sein, doch das hatte sich ja nun durch Carmens Anwesenheit verändert. Ein erleichtertes Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, als sie unter ihren Bekannten noch Ike und Link entdecken konnte und zwei ihrer Gegner eher wie Witzfiguren aussahen als gefährliche Feinde.
Wenn sie sich nicht vollkommen irrte, hatten sie aber gewisse Ähnlichkeiten mit Mario und Luigi, was ihr doch irgendwie merkwürdig vorkam. Ob sie wohl auch genauso stark waren wie die beiden Brüder, die das Super Smash leiteten?
Ihre Gedankengänge wurden unterbrochen, als sie erneut zurückweichen musste, um einem Angriff des dritten Gegners auszuweichen. Es handelte sich um einen älteren Herren mit dunkelroten Haaren und einem schwarzen, dunklen Mantel.
Gerade wollte sie sich überlegen, wie sie zu einem Gegenangriff ansetzen konnte, als der Fremde auch schon von einem dunklen Sturm erfasst wurde, der ihn einige Meter weiter nach hinten schleuderte. Als hätte sich Feuer im Inneren des Schattenwirbels befunden, hinterließ der Angriff eine Spur aus verkohlten Gräsern und einen leicht dampfenden Gegner.
„Kuraiko!“, stellte Carmen mit Erstaunen fest und sah ihre Begleiterin überrascht an, während sich nun allmählich auch Pikachu in ihrer Umhängetasche regte und langsam hervorkroch.
Auch der getroffene Mann erhob sich allmählich und funkelte das Mädchen wütend an. „Sieh an“, sagte er mit tiefer, drohender Stimme, „So sieht man sich wieder.“
„Das wollte ich auch gerade sagen, Meister Ganondorf.“
...

~~~~
AN:
BAM BAM BAAAAAM
Da bin ich wieder :)
Ihr glaubt nicht, wie glücklich war, als ich meinen Laptop wieder hatte und festgestellt habe, dass noch ALLES drauf ist <3
Hab mich also gleich an das neue Kapi gesetzt und HIER IST ES :)
Ich hoffe es ist halbwegs ok, wobei ich persönlich den Anfang etwas langweilig finde :I
Ob ihrs glaub oder nicht! Der lila Nebel ist NICHT der Subraum >P
Wer von euch kann erraten an welchem Ort wir uns befinden? (wer auch immer das kan, weiß welches Spiel ich zurzeit wieder spiele, weil mir übelst langweilig ist)

@Yashe: Ich hab gelesen, dass Kuraiko eigentlich keinen brennbaren Stoff benötigt um Feuer zu machen (in diesem Fall der Ast), ich wollte das hier mehr so wirken lassen, als wolle sie diese Fähigkeit einfach nicht zeigen. Tut mir leid, wenn das etwas missverständlich rüberkam :I

Zu den Witzfiguren:
Meine Meinung :O Wenn jemand von euch Wario und Waluigi mag, soll er das gern tun. Ich finde sie nur ein wenig…hm, tja…eigenartig. :‘) (lustig sind sie schon, aber…na ja)
Zu Ganondorfs Kleidung. Ich hab mir überlegt, wie ich ihn am Besten beschreibe und mir gedacht: Hm tja, gut. Dann gehen wir halt auf die Kleidung ein…
Dann aber hat der ja nur diesen schwarzen…ja. Was ist das? O.o Ein Anzug? XD
Ich hab jetzt Mantel genommen, aber nur, weil er diesen Umhang hat. XD
Und ich hasse es, wenn man die Namen nicht schreiben kann, nur weil der Leser die noch nicht kennt >o<
Mir fallen nämlich keine anderen Synonyme als Feind für Gegner ein XD
Rivale wäre zu harmlos gewesen :<
Vielleicht bin ich dafür auch einfach zu doof XD
Zu Pikachu: Das war mir in diesem Kap völlig egal, sollte das dann auch bis zum Ende bleiben, aber irgendwie hab ich dann gedacht: Warte, bei nem Kampf würde doch jeder Volldepp aufwachen, also bezieh es wenigstens am Ende kurz mit ein!
Gedacht, getan XD Ist jetzt zwar etwas unspektakulär, aber ich habs nicht vergessen :‘)
Ein böser Wiederholungsfehler bei „Sieh an-so sieht man sich wieder.“ Irgendjemand eine Verbesserungsidee?

Naja, soviel dazu.
Ich hoffe das Kapi war halbwegs ok und so :)
Frohes Neues Nachträglich ;D (ich konnte nicht, ich hatte keinen laptop :<)
GLG Emmy
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