Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der letzte Akt - oder: Wann ist spät zu spät?

von chippidu
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
24.02.2009
19.06.2011
19
39.566
 
Alle Kapitel
97 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
24.02.2009 1.277
 
Info: Leider sehr unregelmäßige Updates. Wer trotzdem lesen mag: Viel Spaß ;)




„Hau ab.“ Ihre Stimme war eisig. Sie hatte die Augen geschlossen und ihr Atem ging ruhig, doch Jack kannte sie gut genug, um zu wissen, dass es unter der Oberfläche brodelte. Vorsichtig, um sie nicht noch mehr zu reizen, trat er einen Schritt auf sie zu.
„Lass uns doch reden, Lilly…“ „Nein!“, fauchte sie und stieß seinen ausgestreckten Arm von sich. „Hau ab. Lass. Mich. In. Ruhe.“
Ihre inzwischen geöffneten Augen funkelten ihn an. Jack musste schlucken, wich aber nicht zurück. „Hör mal“, versuchte er es noch einmal. „Das bringt doch so nichts. Lass es mich doch erklären.“

Lillys Atem ging nun stoßweise und mit einem Ruck schnappte sie sich den nächstbesten Gegenstand und warf nach ihm.  „Hey!“, rief er entrüstet, als ihn die Fernbedienung schmerzhaft am Arm traf. „Du sollst verschwinden, Jack!“, schrie sie und nahm schon das nächste Teil. Schnell sprang er zur Seite und die Vase zersprang an der Wand. Bevor sie nach dem Telefon greifen konnte, hatte Jack sie am Arm gepackt.
Schneller als sie reagieren konnte, waren ihre Arme hinter ihrem Rücken, festgehalten von Jacks rechter Hand. „Ist ja gut, Lilly, ich hab schon verstanden“, sagte er. Als Antwort knirschte sie nur mit den Zähnen und sah ihn wuterfüllt an.
„Du willst, dass ich gehe? Dann lass aber wenigstens unsere Sachen heil. Die können schließlich nichts dafür, dass du mal wieder überreagierst.“
Bei diesen Worten knurrte Lilly und versuchte, Jack von sich zu stoßen. Doch dieser war zu stark für sie und packte sie nur fester. „Ich werde gehen, Lilly, keine Frage. Aber erst, wenn ich du mir eine Chance gibst.“
Herausfordernd blickte er ihr ins Gesicht, doch sie ignorierte ihn und wandte den Blick ab.

Seufzend verstärkte er seinen Griff und sie zuckte zusammen. „Du willst also nicht reden?“ Seine Stimme wurde gefährlich ruhig und er betrachtete sie forsch. Dann, ohne jede Vorwarnung, drückte er sie zur Wand.
Erschrocken sah sie ihn an und erstarrte. Seine Augen funkelten fast schwarz, und er sah sie begierig an. „Oh nein“, sagte sie. „Damit musst jetzt gar nicht erst anfangen.“ „Ach wirklich nicht?“, fragte Jack.

Er ließ ihre Hände kurz los, nur um sie dann über ihrem Kopf an der Wand festzuhalten. Mit der freien Hand strich er über ihre Wange, doch sie drehte de Kopf weg. „Lass das!“, zischte sie. „Wenn du meinst, dass du mich damit beruhigst, dann-“
„Beruhigen will ich dich nicht, keine Sorge“, unterbrach Jack ihren Protest. „Ganz im Gegenteil…“
Bei diesen Worten wanderte seine Hand tiefer, und streichelten ihren Hals. Schließlich senkte er seinen Kopf und küsste sie am Hals. Zart fuhr er über ihr Schlüsselbein, und Lilly musste schlucken.
Nein, nein, so würde das jetzt nicht enden. Sie war immer noch wütend, und dabei half ihr nicht, dass seine Hand den oberen Teil ihres Körpers verlassen hatte und nun ganz langsam ihre Bluse hochschob.
Seine Hand war eiskalt, als sie ihren nackten Bauch berührte und ein Schauer durchlief sie. Seine Finger zeichneten kleine Kreise um ihren Bauchnabel, während sein Mund sich langsam ihrem näherte.

„Wag es ja nicht, Jack“, flüsterte Lilly, doch es war nur ein schwacher Protest, und sie wusste es. Als seine Lippen ihre berührten, erstarb ihr Widerstand völlig und sie seufzte ergeben. Sein Mund war unendlich warm und weich, als er sie mit Begierde küsste. Fordernd bewegten sich seine Lippen und sie erwiderte den Kuss, erst zögernd, dann mit Leidenschaft. Das Blut pulsierte in ihrem Körper.
Schließlich ließ Jack ihre Arme los und streichelte sie mit einer federleichten Bewegung über die nackte Haut. Langsam wanderten seine Hände weiter und verharrten einen Moment über ihrem Ausschnitt. Warm strich sein Atem über ihre Haut, als er einen Knopf nach dem anderen öffnete, bis ihre nackten Brüste offen vor ihm lagen.
„Du Luder, du“, sagte er leise. „Heute mal ohne Unterwäsche?“ Sie blieb ihm die Antwort schuldig, als er anfing, ihre Brüste zu kneten. Stöhnend schloss sie die Augen und spürte, wie ihre Warzen hart wurden.

Erregung durchzuckte sie, und sie drückte sich an ihn. Erschauernd spürte sie seine Männlichkeit, die sich an ihren Unterkörper drängte. Mit einer Hand fasste Lilly in sein Haar, die andere erforschte seinen Rücken. Harte Muskeln wölbten sich unter seiner Kleidung. Doch dann senkte sich Jacks Mund auf ihrer Brust, und sie erstarrte in ihren Bewegungen, fühlte nur, wie sich sein warmer, nasser Mund, um ihre Brustwarze schloss.
Erst sanft, und dann immer wilder, fing er an zu saugen. „Ah“, stöhnte sie und presste seinen Kopf näher heran. Einen Augenblick später war ihre zweite Brust dran, und Lilly spürte, wie sie feucht wurde. Ein Pochen erfüllte sie zwischen den Beinen, und ihr wurde warm. So unerträglich warm.

Sie spürte, dass sie dort jetzt berührt werden wollte, dass sie jemand an ihrer empfindlichsten Stelle anfassen sollte, während Jack noch mit aller Hingabe und Leidenschaft ihre Brüste liebkoste. Aus diesem Grund ging sie selber auf Wanderschaft, ließ ihre Hände unter ihren Rock gleiten.
Jack hatte Recht gehabt, heute trug sie keine Unterwäsche. Stöhnend streichelte sie sich zwischen den Beinen, berührte sich dort, wo es inzwischen so nass war, dass ihre Oberschenkel  auch nicht mehr länger trocken waren.
Langsam ließ sie zwei Finger in ihre unterste Öffnung gleiten, und stieß sie immer tiefer. Keuchend biss sie sich auf die Lippe und versuchte, ein erneutes Stöhnen zu unterdrücken.

Doch Jack hatte sie trotzdem gehört, und hob seinen Kopf. Sein Blick war wild und leidenschaftlich, aber als er sah, warum Lilly sich so beherrschen musste, verengten sich seine Augen. „Ach, ich reiche dir wohl nicht, was?“, knurrte er und seine Hand glitt dorthin, wo ihre für einen kurzen Moment erstarrt hatte.
Grob berührte er sie, und ohne Umschweife nahm er ihre Hand weg und stieß seine Finger so tief in ihre Öffnung, wie es nur ging. Lilly beugte ihren Rücken durch streckte sich seinen Fingern entgegen.  Jack wurde immer schneller, und Lilly spürte, dass sie bald so weit war.
„Jack“, flüsterte sie. „Jetzt, bitte…“ „Ach, jetzt darf ich?“, fragte Jack ironisch und von einer Sekunde auf die andere hatten seine Finger ihren Körper verlassen und er war einen Schritt zurückgegangen.
„Was?“, fragte Lilly verwirrt. Ihr Körper pochte noch immer und sie sehnte Jack herbei. Seine Finger, damit sie da weitermachen konnten, wo er aufgehört hatte.  „Ich dachte, ich soll gehen“, sagte Jack, auf einmal mit einem ungerührten Ton. Seine Augen schienen nun wieder normal, und hätte Lilly nicht die Ausbuchtung in seiner Hose gesehen, hätte sie wohl gedacht, er hätte ihr das Ganze nur vorgespielt.  
Es dauerte einen Moment, bis sie sich wieder in der Wirklichkeit befand, doch als es soweit war, fühlte sie, wie sie wieder Wut durchströmte. Und Enttäuschung.
„Ach, das findest du wohl witzig, was?“, fragte Lilly bissig. Mit zittrigen Fingern schloss sie die Knöpfe ihrer Bluse, ohne Jack jedoch aus den Augen zu lassen. „Was soll denn der Scheiß, mmh?“

Ihre Wut steigerte sich noch, als er sie nur liebreizend anlächelte. „Ich wollte dir nur zeigen, was für ein Fehler es war, dass du nicht mit mir reden wolltest, Lilly. Wenn du dir mehr vorgestellt hast, dann…tut es mir aufrichtig Leid.“ Er zuckte entschuldigend mit den Schultern. „Ach ne, sag sowas nicht“, fauchte Lilly und verengte die Augen. „Du bist manchmal ein richtiger Vollidiot, Jack!“
„Mmh“, erwiderte dieser langsam und wandte sich zur Tür. „Dann geh ich jetzt wohl besser…“ „Wag es ja nicht“, sagte Lilly mit vor Wut zitternder Stimme. „Wag es ja nicht, jetzt einfach abzuhauen!“ „Aber das sollte ich doch!“, lächelte Jack sie an und dann hatte er den Raum verlassen.

Die Vase, die gegen die Tür donnerte und in tausend Stücke zersprang, hörte er nicht mehr.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast