Freak goes Lover - PAUSIERT!

GeschichteRomanze / P18 Slash
22.02.2009
27.05.2009
11
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55 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
 
Hey ihr Lieben!

Hier kommt nun die lang ersehnte, fest versprochene, neue FF „Freak goes Lover“. Wir haben uns für diese entschieden, da damals schon viele gespannt auf diese FF waren, als wir kleine Abschnitte von den Storyinhalten im Profil gepostet hatten und wir die FF einfach lieben ^^ Genau wie alle anderen unserer FFs, natürlich xD Wir hoffen, ihr mögt die FF und hinterlasst uns ein paar Kommentare ^___~

Also, viel Spaß bei „Freak goes Lover“ ^^ Wir sind schon gespannt, was ihr von der FF und dem ersten Teil haltet! Weiter geht’s voraussichtlich jeden Sonntag ^^

Liebe Grüße,

BlueButterfly & BrokenWings
BrokenButterflys





Freak goes Lover





Titel: Freak goes Lover
Autor(en): BrokenWings; BlueButterfly
POV: Bill (BlueButterfly); Tom (BrokenWings)
Pairing: Bill x Tom
Rating: P 18 – Slash
Warnings: Slash; Lemons
Claimer: Die Idee zu dieser Story, auch wenn sie vielleicht anderen ähnelt, gehört uns, genauso sämtliche frei erfundene Personen. Falls die Story kopiert wird, stoppen wir sie.
Disclaimer: Bill und Tom gehören nicht uns. Ihre Handlungen sind frei erfunden, wir wollen nicht andeuten, dass die beiden schwul sind oder den jeweils anderen begehren. Wir verdienen kein Geld mit dieser Story.
Story: Tom kommt neu nach Berlin, wo er auch sofort einen Platz entdeckt, wo sich Jugendliche in seinem Alter herumtreiben. Doch die jungen Skateboarder in den Lederjacken heißen Tom keines Falls freundlich willkommen. Als sich Bill kurz vor einem Wettbewerb schließlich am Knie verletzt muss Ersatz her – Tom. Tag und Nacht trainieren die beiden, damit Tom auch alles drauf hat, wobei sich die beiden immer näher kommen…
Anmerkung: Bill und Tom sind keine Brüder. Dies ist eine Partner-FF!
Cover: http://img371.imageshack.us/img371/8480/fffreakgoesloverkg5.jpg




- Welcome Freak -


Bill

[BlueButterfly]


Grinsend umrunde ich eine der Laternen, ehe ich vor der Bank zum stehen komme, wobei ich mein Skateboard natürlich mit dem Fuß hoch kicke und mit der Hand wieder auffange.

„Hier“, meint Till ebenfalls grinsend, dann wirft er mir eine Flasche Cola zu, die ich mit einem ‚Danke‘ auffange. Während mein Blick über den Platz schweift, nehme ich ein paar Schlucke. Es wird bereits dunkel, die Laternen leuchten alle schon, doch wir üben immer noch. Okay, vermutlich krieg ich wieder Ärger von meinen Eltern, aber das ist mir egal.

Ich mein, das hier ist doch im Moment das einzig wichtige. Was bedeuten mir da schon meine Eltern?
„Wir müssen uns unbedingt noch was ausdenken, was Paul macht, wenn das mit der Treppe kommt Bill“, sagt Nico, was ich nickend bestätige. Paul ist neu und kann noch nicht wirklich viel. Treppen-Stunts – wie wir sie nennen – klappen z.B. noch nicht bei ihm. Deshalb müssen wir uns etwas anderes ausdenken, was aber immer noch spektakulär aussieht.

Seufzend lasse ich mich zwischen meine Freunde fallen, die genau wie ich ihre Blicke über den Platz schweifen lassen.
„Bei mir sind letztens neue Nachbarn eingezogen“, kommt es plötzlich von Vincent. Sofort drehen wir alle unsere Köpfe zu ihm.
„Echt? Ich dacht da wären schon neue eingezogen Vince“, sagt Paul überrascht.
„Nee…heute erst. Ist auch einer in unserm Alter dabei, der sieht aber irgendwie so freak-mäßig aus“, meint Vincent schulterzuckend. Leicht muss ich schmunzeln.
„Vince, am Anfang fandest du uns auch total freak-mäßig“, grinse ich, ehe ich wieder aufstehe und nach meinem Skateboard greife. Langsam rolle ich über den Platz, dem Gespräch der anderen höre ich nicht mehr zu, sondern konzentriere mich viel mehr auf Pauls Part, der noch geschaffen werden muss. Einfach, aber spektakulär. Gar nicht so einfach.

Ein neuer also…wieso denk ich jetzt daran? Nein, garantiert nicht, weil ich mal wieder eine Beziehung haben will. Ohne jegliche Probleme überspringe ich eine herumliegende Bierdose. Mit dem Fuß treibe ich mich samt Brett weiter an, die Hände in den Hosentaschen vergraben, während ich auf den Boden blicke. Ob er gut aussieht?
Argh, Bill. Du wolltest dir jetzt über Pauls Part Gedanken machen. Ich fahre über eine längere Stange. Nein, zu unspektakulär. Hach herrjemine…ob er Skateboard fahren kann?
Oh du meine Fresse. Wieso denk ich denn jetzt an einen Typen, den ich weder kenne noch jemals gesehen habe?

Doch plötzlich taucht in meinem Blickfeld ein paar Füße auf. Erschrocken will ich bremsen, schaffe es jedoch nicht mehr rechtzeitig und als ich das Skateboard umlenken will, verliere ich das Gleichgewicht und falle auf den Boden. Autsch. Mein Skateboard rollt munter weiter, an dem Paar weißer Turnschuhe vorbei. Ich sehe aus dem Augenwinkel, wie der jemand den ich gerade beinahe umgefahren hätte sich hinkniet. Dann schwebt plötzlich ein Gesicht vor meinem und total fasziniert starre ich in zwei braune Augen. Oh Gott, sind die schön.
„Alles okay?“, fragt mich eine liebevolle Stimme und jetzt nehme ich auch den Rest des Jungen wahr. Er sieht irgendwie komisch aus, trägt viel zu große Klamotten und hat Dreadlocks. Leicht irritiert starre ich ihn an. Aus dem Augenwinkel sehe ich die anderen tuscheln. Okaay…das ist doch nicht Vincents neuer Nachbar oder? Ich mein, als freak-mäßig würden wir ihn schon bezeichnen.

Aber diese Augen…wunderschön.
„J-ja…alles okay. Sorry, ich hab dich gar nicht gesehen“, entschuldige ich mich hastig. Der Junge lächelt mich leicht an. Oh. Mein. Gott. Was für ein Lächeln. Ich schmelze dahin.

„Schon okay, mir ist ja nichts passiert“, grinst er. Leicht verlegen lächele ich ihn an. Ohne ein weiteres Wort greift er nach meiner Hand und zieht mich hoch. Meine Hand beginnt angenehm zu kribbeln, bis ich plötzlich Schritte hinter mir höre.
„Hey Freak, lass die Finger von Bill“, ruft Till mit einem verächtlichen Unterton in der Stimme. Seufzend senke ich den Kopf und blicke zu Boden. Mit Till ist es nicht einfach, er ist in mich verliebt und so ziemlich auf jeden Jungen eifersüchtig, dem ich ein Lächeln schenke. Außer bei Vincent und Paul natürlich.

„Till, er hat mir doch nur aufgeholfen“, sage ich leise, ohne den neuen anzusehen.
Seine Finger lösen sich von meiner Hand, was ich mit einem tiefen aber kaum hörbaren Seufzen quittiere. Meine Hand schiebe ich wieder in meine Hosentasche, dann ziehe ich die Schultern leicht hoch.

„Kann ja sein. Kommst du jetzt? Wir wollen alles noch mal durchgehen“, meint Till kühl. Er mustert den Jungen einmal von oben bis unten, dann wendet er sich an Vincent.
„Du hast recht Vince, er sieht wirklich freak-mäßig aus“, sagt er dann noch, ehe er sich umdreht. Wütend sehe ich ihm hinterher, ehe ich zu meinem Skateboard stampfe und es wie vorhin schon in meine Hand kicke. So ein Arschloch. Wie kann man das einem Menschen mit solchen Augen sagen? Ohne ihn anzusehen gehe ich an ihm vorbei und laufe zu Till.

„Was geht denn bei dir ab man?“, fauche ich sauer und blicke einmal kurz über meine Schulter.

„Wieso? Mit dem Freak wollen wir doch eh nichts zu tun haben“, sagt er ohne mich anzusehen. Entgeistert schaue ich Till an, sage jedoch nichts, sondern schnaube nur wütend, ehe ich das Skateboard auf dem Boden aufsetze und losfahre. Der kann mich doch mal.

Tom

[BrokenWings]


Ein paar Tage später sehe ich die Jungs erneut, die ich vor Kurzem kennen gelernt habe. Ihr Anführer – ich schätze mal, dass er das ist – hat mich sofort fasziniert. Warum auch immer er das getan hat. Ich hatte mich voll gefreut, mich in seiner Nähe aufzuhalten. Und Bill heißt er. Zwar kamen wir nicht mehr dazu, uns vorzustellen, aber einer seiner Freunde hat ihn so genannt. Ich schätze mal dann, dass er auch wirklich so heißt.

Und, ganz ehrlich? Ich musste seit diesem Zusammentreffen sehr oft an diesen Bill denken. Er hat es ja total drauf, was das Skateboarden betrifft. Und so sieht er auch verdammt gut aus, wenn ich ehrlich bin. Doch als ich heute zu dieser Stelle komme – weiß der Geier warum ich hier vorbei gehe, bzw. mit meinem Skateboard vorbei fahre – herrscht reger Trubel in der Gruppe. Von außen betrachtet sieht es sogar so aus, als würden sie streiten. Vermutlich diskutieren sie aber nur laut. Keine Ahnung, was jetzt genau.

Bill sitzt dabei auf der Bank und hält sich sein Knie, das total offen und wund ist. Sofort fahre ich etwas schneller, als vorhin noch, wobei ich mich sogar auf einen Streit mit seinen Freunden einlasse.

„Hey. Was ist denn los bei euch? Bist du verletzt?“ frage ich dann und tue so, als hätte ich das eben erst gesehen. Aber man konnte ja von Weitem schon erkennen, sofern man Blick auf Bill hatte, dass er sich das Knie hält.

„Das sieht ja schlimm aus. bist du gestürzt?“ frage ich gleich weiter, woraufhin Bill mich etwas entgeistert, überrascht und verwirrt zugleich ansieht, schließlich aber dennoch nickt.

„Ja ich bin gestürzt und hab mir das Knie aufgeschlagen,“ zischt mein Gegenüber, woraufhin ich aber schon an der Schulter gepackt werde.

„Hey, Freak. Fass unseren Boss nicht an, ja? Wir wollen nicht, dass er sich Bazillen einfängt,“ wird mir bedrohlich ins Ohr gefaucht, was mich jedoch nicht einschüchtert. In keinster Weise.

„Ach ja? Und dafür lasst ihr ihn hier lieber verbluten, ja?“ fauche ich nicht minder schwach zurück, während ich mich los reiße und mich wieder vor Bill knie. Aus meiner Hosentasche hole ich ein Tuch, das ich immer bei mir trage. Ist so eine Art Glücksbringer, den ich von meinem besten Freund geschenkt bekommen habe, als ich ausgezogen und hier her gezogen bin. Sanft tupfe ich mit diesem Bills Wunde ab, bevor ich ihn bitte, etwas Spucke auf das Tuch zu geben.

Das hilft immer noch am Besten gegen offene Wunden. Sonst würden sich Tiere diese doch wohl kaum ablecken und so mit ihrem Speichel befeuchten, oder? Bill tut auch erst etwas kritisch drein guckend, was ich von ihm verlange und zischt erneut auf, als er spürt, wie ich das Tuch um sein Knie binde. Natürlich so sanft, dass es ihn nicht mehr schmerzen dürfte, als die Wunde, jedoch auch nicht zu sanft, damit er es nicht verliert oder es locker wird.

„So, das dürfte jetzt erst einmal halten,“ lächle ich ihn an, was er natürlich erwidert. Seine Freunde nehme ich gar nicht mehr wahr, die um mich herum schon wieder zu tuscheln beginnen. Viel eher bin ich von Bills Augen gefangen, die mich schon ein paar Tage zuvor so in ihren Bann gezogen haben. Zärtlich fahre ich mit meinem Daumen noch einmal über die Wunde. Jedoch nicht zu fest, damit ich ihm auch ja nicht wehtue.

„Geht’s wieder?“ frage ich noch leicht nach, woraufhin Bill ganz leicht nickt und meint, dass das sehr gut tut, was ich gemacht habe.

„Und jetzt? Wer soll denn das Rennen für dich fahren? Wer soll denn am Wettbewerb für dich teilnehmen?“ höre ich schon wieder von hinter mir eine extrem sauere Stimme. Die regen mich langsam aber sicher echt auf. Geht es denen etwa nur darum, dass Bill ihnen an diesem Was-auch-immer-Wettbewerb einen Preis holt? Und dafür ist ihnen natürlich jedes Mittel Recht. Aber ich kenne diese Leute nicht, also steht es mir auch nicht zu, über sie zu urteilen.

„Ich weiß doch auch nicht. Ich kann jedenfalls nicht teilnehmen, so wies aussieht. Aber mit Absicht hab ich das doch gar nicht gemacht,“ meint Bill zu seinen Freunden, sieht sie sogar reumütig an, was sie seufzen lässt.

„Ich meine, wir haben eh schon das Problem mit unserem Neuzugang Paul. Der kann doch noch nicht mal die schweren Stunts. Und wie sollen wir das jetzt ohne dich schaffen?“ Aus der Stimme des Jungen – seinen Namen kenne ich nicht – höre ich aber jetzt nicht nur noch Ärger und ein wenig Wut, sondern auch Trauer und Verzweiflung. Ich würd ja auch gern sagen, dass sie mich nehmen könnten, traue mich aber nicht wirklich, weil ich Angst habe, sie würden mich eh verstoßen.

Naja. Man kann es nicht wirklich als ‚Angst’ bezeichnen. Ich hab eher das Gefühl, dass sie es wirklich machen würden. Von daher wäre doch eine Fragerei sinnlos, oder?

„Wie wärs denn… wenn er hier mit macht? Also für mich einspringt. Tut mir Leid, aber ich weiß deinen Namen nicht,“ höre ich von vor mir, wobei ich leicht zu Bill nach unten sehe, da ich mich soeben etwas aus der Hocke erhoben habe. Leicht muss ich lächeln, als ich mich als ‚Tom’ vorstelle und Bill die Hand reiche. Schon wieder kribbelt diese verräterisch, was mich aber nur innerlich leicht schmunzeln lässt.

„Und wieso sollte ausgerechnet so ein Freak für uns und bei uns mit machen? Ich meine, der hat doch eh nichts drauf. Schau ihn dir doch an. So einer kann nichts drauf haben!“ höre ich von hinten, was mich seufzen lässt.

„Jetzt pass mal auf,“ beginne ich und spreche sogleich weiter, damit ich ihm ja keine Möglichkeit gebe, mir ins Wort zu fallen.

„Erstens hast du keiiine Ahnung wie ich fahre, weil du mich noch nie gesehen hast. Zweitens könnte ich euch genauso gut als ‚Freks’ bezeichnen, was ich aber nicht tue, da ich Respekt vor euch habe, was ihr auch vor mir haben solltet, ich jedoch nichts davon sehe, so Leid es mir tut. Und drittens, habt ihr Angst, ich könnte besser als ihr sein oder wieso lasst ihr es nicht auf einen Versuch ankommen? Ich könnte euch doch zeigen, was ich drauf habe. Danach könnt ihr euch immer noch ein Urteil über mich bilden und entscheiden, ob ihr mich nun für den Wettbewerb haben wollt, oder nicht.“

Nun ernte ich von allen nur betretenes Schweigen. Ich kann nicht glauben, dass die das auch mal fertig bringen. Einfach mal rein gar nichts sagen. Scheint aber auch möglich zu sein. Sanft lächle ich Bill an, der daraufhin nur meint, dass das eine gute Idee wäre. Die anderen Jungs schauen sich zwar erst noch an und grübeln leicht, was sie denn tun könnten, ehe einer meint, dass es wirklich eine gute Möglichkeit wäre, ihnen mein Können zu zeigen. Denn vorher wollen sie mich wirklich nicht haben. Zumindest für den Wettbewerb. Für mehr ja nicht. So einen Freak wie mich wollen sie ja sicher nicht im Team haben. Nach dem Wettbewerb werde ich eh wieder hochkant rausfliegen.

Dennoch meinen sie, dass sie nicht die Katze im Sack kaufen wollen, weswegen ich mit meinem Board ein paar Runden fahren und ein paar Stunts zeigen soll. Na die werden sich wundern. Bevor ich jedoch mein Board aufheben kann, weswegen ich mich auch kurz bücken muss, hält mich Bill noch am Arm auf, als ich mich wieder erheben will. Tief sehen wir uns in die Augen, woraufhin die Zeit ein klein wenig stehen zu bleiben scheint.

„Viel Glück,“ haucht er mir leicht und super süß lächelnd entgegen, was ich nur erwidern kann. Ich nicke, natürlich ebenfalls leicht lächelnd, ehe ich mich wirklich erhebe und mit dem Board zu den Bahnen gehe, die ich erst mal ein wenig auf und ab fahre, bevor ich mich an die großen und schweren Stunts heran wage.