Unter den Sternen

von Fae2705
GeschichteRomanze / P12 Slash
Gabrielle Xena
21.02.2009
21.02.2009
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Disclaimer: Die Rechte für XENA liegen bei Robert G. Tapert, John Schulian, Sam Raimi und MCA Television.

amazonprincess hat mich gefragt, ob ich nicht auch mal was anderes ausprobieren will. Das hier ist jetzt mein erster Versuch.

Unter den Sternen


Seit drei Tagen schon waren Xena und Gabrielle unterwegs, allein. Und ihr Ziel war noch so weit entfernt.

Wie so oft auf ihren Reisen machten sie wieder Rast, im Wald. Hier würden sie heute Nacht ihr Lager unter freiem Himmel aufschlagen müssen, auch wenn es eine kalte Nacht zu werden drohte.

Sie hatte schon oft nebeneinander gelegen. Aber heute war es irgendwie anders, irgendwie magisch.

Gabrielle sah zu ihrer Freundin herüber. Xena zitterte. Vor Angst? Vor Kälte?

„Alles ok?“ fragte Gabrielle besorgt.

„Ja.“

„Wenn dir kalt ist, ich weiß etwas dagegen.“

Gabrielle würde jetzt endlich ihren Mut zusammennehmen. Es gab da etwas, dass ihr schon solange auf der Seele brannte. Bisher hatte sie immer Angst gehabt. Vielleicht würde Xena danach nicht mehr ihre Freundin sein wollen. Aber hatte Xena ihr nicht immer gesagt, dass man sich seiner Angst stellen sollte?

„Wir könnten mehr Holz ins Feuer legen“, schlug Xena vor.

„Daran hatte ich nicht gedacht“, erwiderte Gabrielle und rückte näher an ihre Freundin ran. Zunahe als es sich eigentlich für Freundinnen gehörte. Gabrielle wollte heute einmal alle Vernunft über Bord werfen und etwas tun, wonach sie sich schon ewig sehnte.

„Gabrielle?“ fragend sah Xena zu ihrer Freundin.

„Nicht reden. Bitte“ und dann tat Gabrielle das, was sie sich schon immer gewünscht hatte. Sie ließ sich von ihren Gefühlen leiten, ihre Lippen suchten nach dem Mund ihrer Freundin.

Sie wollten beide mehr von diesem schönen Gefühl spüren.

Die Lippen einer Frau fühlten sich ganz anders an als die eines Mannes. Der Kuss war leichter und zarter, doch ungleich verführerischer. Es war, so als würde Gabrielle genau wissen, wie sie geküsst werden sollte, wie sie geküsst werden wollte.

Langsam öffnete sie die Lippen, ließ ihre Zunge über die Xenas gleiten und nur zu gern gewährte Xena ihr Einlass. Überwältigt von der Wärme und dem Prickeln, welches dieser Kuss in ihr auslöste, presste sie ihren Mund fester auf den ihrer Freundin. Xena schmeckte frisch und herb zugleich, ein wenig nach Früchten. Ganz sicher aber schmeckte sie nach mehr.

Noch ganz versunken in das leidenschaftliche Spiel ihrer Zungen, bemerkte Xena die Berührung einer Hand an ihrer Schulter. Erst auf der einen, dann auf der anderen Seite schob Gabrielle die Träger ihres Gewands hinab.

Der kühle Nachtwind streichelte nun Xenas Haut. So sanft, wie kein Liebhaber der Welt es vermochte. Gabrielles Hände gesellten sich zu ihm, strichen an der Wirbelsäule entlang, wanderten nach vorne und blieben auf der Brust von Xena liegen.

„Hör nicht auf“, flüsterte Xena.

„Niemals.“

Und nur die Sterne über ihnen waren Zeuge, wie die beiden Frauen sich in dieser Nacht den lange unterdrückten Gefühlen hingaben.

Nur die Sterne konnten die Geschichte dieser leidenschaftlichen Nacht wiedergeben.

ENDE
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