Vergiftet

GeschichteDrama / P12
Captain Adam Fuller Dennis Booker Tom Hanson
17.02.2009
17.02.2009
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17.02.2009 671
 
Vergiftet

Chara: Tom Hanson (Johnny Depp) + Dennis Booker (Richard Grieco)
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Disclaimer: Die einzelnen Charas gehören sich selbst. Die Handlung hat vermutlich nie stattgefunden, da diese Idee meinem eigenen Hirn entstammt und somit reine FIKTION ist. Ich verdiene hiermit auch kein Geld...

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Oneshot

Booker stand an Hansons Grab und seufzte.
"Nun bist du schon ein Jahr unter der Erde und ich habe mich seit dem Vorfall mehr und mehr zurückgezogen. Ich war nicht einmal arbeiten in den letzten drei Monaten. Es war grausam, damals auf dieser Schule...", murmelte Booker und erinnerte sich an den damaligen Vorfall, wenn auch ungerne, zurück.

Gedankenverloren schlenderte ich den Gang der Schule hinab, bis hin zu den Männertoiletten um mein morgendliches Geschäft zu erledigen. Ich hatte durch den Unterricht viel zu lange damit warten müssen, was dazu führte, dass ich einen sehr unangenehmen Druck auf der Blase hatte. Was ich jedoch erblickte, als ich den Raum betrat, war alles andere als erfreulich, was auch dazu führte, dass mir der Druck auf meiner Blase egal schien. Du lagst bewusstlos am Boden, hattest Schaum am Mund und weit aufgerissene Augen. Du scheinst dich vorher übergeben zu haben, da im Waschbecken noch einige Überreste zurückblieben. Sofort kniete ich mich zu dir hinab um deinen Puls zu fühlen, rief zeitgleich mit dem Handy einen Notarzt und alamierte unmittelbar danach auch Fuller. Du glaubst nicht, wie mir das Herz in die Hose rutschte, als ich dich am Boden liegen sah und nicht einmal deinen Puls fühlen konnte. Voller Angst, redete ich mir ein, deinen Puls vielleicht einfach nur nicht gefunden zu haben, jedoch in Gedanken malte ich mir schon die schlimmsten Möglichkeiten aus. Bist du noch am leben? Oder schon tot? Ich zitterte am ganzen Leib und kämpfte verzweifelt gegen meine Tränen an, während ich versuchte, dich in die stabile Seitenlage zu legen, in der Hoffnung, dass dies überhaupt noch von Nutzen war. Ich konnte ja nicht ahnen, dass es bereits zu spät war. Immer wieder machte ich mir Hoffnungen, dass dir doch noch geholfen werden kann. Die kommenden Minuten kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Eine Endlose Zeit voller Angst, Hoffnung und Verzweiflung. Doch endlich kam Fuller hinein und mit ihm der Notarzt. Alles weitere bekam ich nur Schemenhaft mit. Nicht einmal die Fragen, die Fuller mir entgegen warf, konnte ich hören. Ich saß an der Wand neben dir und starrte auf dich und das Geschehen drum herum und gab mir Vorwürfe, weshalb ich nicht bei dir geblieben bin, als du dich mit diesen komischen Typen eingelassen hattest. Erst als Fuller mich wach rüttelte, kam ich wieder zur Besinnung. Er legte mir eine Hand auf die Schulter und schüttelte bedrückt mit dem Kopf. "Nein...", kam es gehaucht über meine Lippen, als ich begriff, was Fuller mit dieser Geste sagen wollte. Ich beugte mich zu dir hinunter. Du konnst nicht tot sein, das durfte nicht sein. "Wach auf... bitte wach auf!", wisperte ich unter Tränen und ergriff deine Hand, doch Fuller zog mich weg. "Es ist zu spät, er ist tot.", hörte ich Fuller sagen, doch ich konnte kaum glauben, dass meine Befürchtung der Wahrheit entsprach. "NEIN!!", schrie ich. "Nein! Das... darf nicht sein! Das geht nicht!", kam es aus mir heraus. Noch immer konnte ich nicht glauben, was passiert war.
Einige Tage später erfuhr ich, dass man dich vergiftet hatte. Wusste ich es doch, dass diese Typen Schuld an deinem Tod waren. Ich spürte Hass. Hass auf diese Typen. Und Hass auf mich selbst, weil ich nicht früher reagiert hatte. Hätte ich doch bloß besser auf dich aufgepasst.


Schwer musste Booker schlucken, als er in die Knie ging um ein paar Blätter vom Grab zu beseitigen. Seufzend sah er auf den Grabstein, als ihm eine kleine Träne über die Wange lief. Er konnte noch immer nicht wirklich glauben, dass Hanson nun hier unter ihm in diesem Sarg langsam verweste.
"Ich komme nächste Woche wieder.", hauchte er und erhob sich zum gehen.
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