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Nein, es sind keine Alligatoren - Das sind nur Kochprofis

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P6 / Gen
11.02.2009
11.02.2009
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Ja hallo und herzlich Willkommen zu meiner ersten Story über die Kochprofis bzw. zwei von ihnen...
Das war ein kreativer Anfall, der mich ereilte und sofort nieder geschrieben werden musste...
Und diesem war es weder ein Schnaps- noch eine Glühweinidee ;)

Disclaimer: Mir gehören die Jungs leider nicht und ich verdiene hiermit kein Geld. Die Story dient nur zur Unterhaltung :)

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Nein, es sind keine Alligatoren - Das sind nur Kochprofis

26.März 2009 - 7.30 Uhr - Irgendwo in Stuttgart

Genervt griff ich nach meinem Handy. Warum klingelte das scheiß Ding eigentlich immer dann, wenn ich schlafen wollte???
Verschlafen öffnete ich es um mich mit einem “Wer stört?” zu melden.
“Hey Süße, ich bin’s! Alles Gute zum Geburtstag...” Ich gab ein genervtes Brummen von mir. “Du liegst doch eigentlich im Nebenzimmer, warum zur Hölle kommst du nicht her wenn du mir meinen Schönheitsschlaf rauben willst.” Ich kicherte, denn böse sein konnte ich dir nicht.

“Weil ich eine Überraschung für dich habe. Außerdem bin ich nicht alleine...” Schlagartig wurde ich wirklich wach. War meine Ma jetzt doch zuhause? Sollte nichts aus dem erholsamen 18ten Geburtstag werden?? “Bitte was? Ist meine Ma jetzt wieder da?”  Ich könnte wetten ich hatte Panik in meine Stimme gelegt.

“Nein, es ist nicht deine Mutter... Zieh dich an, mach dich hübsch und dann kannst du ins Schlafzimmer rüber kommen...” Ich höre ein unterdrücktes Kichern im Hintergrund.
Ich legte auf und sprang aus dem Bett. Meine Klamotten hatte ich mir gestern schon zusammen gelegt und schnappte sie mir um damit im Bad zu verschwinden. Völlig in Gedanken stieg ich unter die Dusche - ohne mich vorher auszuziehen. Erst als ich mich gerade einseifen wollte fiel es mir auf.

Meine Güte, du hattest mich wirklich völlig verwirrt mit deinem Anruf. Etwas verärgert zog ich die nun völlig nassen Sachen aus. Zehn Minuten später stand ich vor dem Spiegel und föhnte meine Haare. Ein letztes Mal in dieser Farbe und dieser Länge. Nachdem ich meine Haare mit einem Haufen Gel in Form gebracht hatte legte ich mein Make-Up auf. Dann machte ich mich auf dem Weg ins Schlafzimmer. Schon auf dem Flur sprach ich mit lauter Stimme:

“Boar Sweetie, du glaubst es nicht, ich war mit Klamotten unter der Dusche..” Kichernd betrat ich das Schlafzimmer und ging auf dich zu. “Das wäre mir jetzt peinlich Süße...” Wieso du kichertest war mir nicht klar. Hatte es etwas mit der Überraschung zu tun?

“Weshalb sollte mir das peinlich sein? Ich mein, du hast mich doch so verwirrt.. Wo ist denn nun meine Überraschung?” Neugierig schaute ich mich um bis mir auffiel, dass sich unter der Bettdecke etwas großes befinden musste. “Ist es unter der Bettdecke??”
Ich wollte gerade an dir vorbei gehen als du mich festhieltst.
“Nicht so schnell.. Ja, deine Überraschung.. Naja, eigentlich sind es zwei... befinden sich da. Aber vorsicht. Es lebt und kann zubeißen...”
Meine Augen weiteten sich. “Bei der Größe müssten das zwei Alligatoren sein...”

“Naja, es sind keine Alligatoren, aber groß sind sie. Da hast du recht. Schau es dir doch einfach jetzt mal an. Aber fall bitte nicht um..” Etwas nervös schritt ich auf das Bett zu und zog die Decke weg. Mit offenem Mund starrte ich auf das Bett, unfähig etwas zu sagen. Als dann noch ein Happy Birthday kam war es endgültig mit mir vorbei. Vor Freude fing ich an zu weinen und fiel dir um den Hals. “Wie hast du das hinbekommen??”

“Tja, das bleibt mein Geheimnis.. Ich sag nur, dass es nicht wirklich leicht war. Aber wie du siehst hat es geklappt und du hast zwei Prachtexemplare auf dem Bett liegen..” Wir alle brachen in großes Gelächter aus bis meine zwei ‘Prachtexemplare’ sich vom Bett erhoben und meinten sich vorstellen zu müssen.
“Erstmal Herzlichen Glückwunsch zur Volljährigkeit. Ich bin der Martin.” Er schloss mich in die Arme und ich nuschelte: “Als ob ich nicht wüsste, wer du bist..”
Martin lachte und ließ mich dann los um Platz zu machen.
“Und ich bin der Mario...” Er grinst und schloss mich dann, genau wie Martin es getan hatte, in die Arme. “Zu deiner Information, wir sind hier um dir einen unvergesslichen Tag zu bescheren.”

Ich war sprachlos und musste mich erstmal aufs Bett setzen. “Man Sweetie... ich weiß nicht mal mehr, was ich sagen soll..”  
“Och, wie wäre es mit... hmm... Danke.. Und vielleicht ein ‘Was machen wir heute?’”
Nachdem ich mich wieder auf meine Beine gestellt hatte knuddelte ich dich erstmal gründlich, sagte immer wieder “Danke” und vergaß die Welt um mich herum.

Martin fasste mir an die Schulter und ich dreht mich um. “Willst du denn jetzt wissen, was wir heute machen?” Ich nickte und Martin fing an zu erzählen.

“Also wir haben gehört, dass du zum Frisör willst. Da haben wir um 9 Uhr Termin. Danach geht es zum Piercingstudio und dann ab zum Tättowierer. Hast du dir ja auch gewünscht. Und was dann kommt verraten wir dir noch nicht.”

Meine Gedanken ratterten. Was hatte ich mir noch gewünscht? Eigentlich nichts. Naja, vielleicht noch einen Laptop und die Spielekonsole. Aber damit konnten die beiden ja wohl nicht so viel zu tun haben. Also musste es was anderes sein. Erst jetzt kam mir der Gedanke, dass sie hier waren um mich zu bekochen. Oder mich in die Geheimnisse der guten Köche einzuweihen.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Frisör, wo Mario grinsend neben mir saß während du mit Martin unterwegs warst. Meine Haare wurden ordentlich geschnitten und anschließend gefärbt. Irgendwann griff ich nach der Hand von Mario, lächelte ihn an und meinte zu ihm: “Irgendwie sind meine Haare deinen ein wenig ähnlich...” Wir lachten beide und ließen die Hand des jeweils anderen nicht los. Es herrschte eine gewisse Spannung zwischen uns beiden, was wir selbst merkten, jedoch nicht ansprachen.

Gerade als wir den Laden verließen kamt ihr um die Ecke. Wir fuhren zum Piercer und danach zum Tättowierer. Ein Augenbrauenpiercing und ein wunderschönes Namenstattoo später saßen wir im Wagen. Du vorne bei Martin und ich, wieder einmal Händchen haltend, mit Mario hinten. Ich dachte darüber nach, ob das dein Plan gewesen war. Ich war mir sicher, dass es nur durch Zufall so gekommen war. Das du und Martin eine ähnliche Verbindung hattest war mir sofort klar geworden.

Immer wieder warf ich verliebte Blick zu Mario hinüber und merkte nicht, wohin wir fuhren. Als der Wagen stoppte und Martin mir die Tür öffnete stieg ich aus und sah mich um. Wir standen vor einem der nobelsten Restaurants der ganzen Stadt. Und was ich nicht wusste: Es war das neue Restaurant von Mario - Er hatte es zusammen mit Martin eröffnet.

“Tja, hier ist eine deiner Überraschungen... Du hast die Chance hier deine Ausbildung zu machen. Aber von vorn herein: Es wird kein Kinderspiel sein, nur weil wir beide deine Chefs sind.” Mario grinste, griff nach meiner Hand und zog mich zu sich. Sanft berührten unsere Lippen sich und wir versanken in einem leidenschaftlichen Kuss.

Nachdem wir uns von einander gelöst hatten gingen wir zu viert herein und ich bekam große Augen. Der Gastraum war edel eingerichtet, die Tische wundervoll dekoriert. Als wir die Küche betraten klappte meine Kinnlade völlig hinunter. Was eine wundervolle küche. Riesengroß und mit den besten Geräten ausgestattet.

“Wow, Jungs, das ist fantastisch... Ein Traum wird wahr... Ich fass das gar nicht...” Ich wusste nicht, wem ich zuerst danken sollte. Entschied mich aber dafür erstmal dir zu danken. Da fiel mir auf, dass du Arm in Arm mit Martin da standst. Ich schaffte es kurzzeitig voneinander zu lösen um erst dich und dann Martin zu umarmen. Danach nahm ich Mario in die Arme und dankte auch ihm. Nur bekam er noch einen zärtlichen Kuss von mir.

“So, und jetzt ziehen wir uns alle vier um und dann stellen wir mal die Küche auf den Kopf.” Martin grinste und führte uns dann in zwei Umkleiden. Wir Mädels zusammen in den einen und die beiden Jungs in den anderen. Auf den Bänken lagen schon Kochklamotten bereit.

“Aber jetzt sag mal Sweetie, wie hast du es geschafft, dass die beiden das hier machen??”
“Naja, ich hab vor einer Weile einfach mal an Martin geschrieben und zufällig hatten die Kochprofis bei mir in der Nähe einen Dreh und so haben wir uns kennen gelernt. Ich hab ihm schöne Augen gemacht und er hat dann Mario überredet und naja, jetzt sind sie hier und wir vier sind glücklich, oder?”
“Ja.. Ich... Man.. Ich weiß echt nicht, wie ich dir danken soll...” Nebenbei zog ich mich um und bemerkte, was für geile Sachen es waren.
“Ach, du musst mir nicht danken. Mir reichts schon, dass du glücklich bist.. Und außerdem hab ich ja Martin. Das reicht mir wirklich.”
“Na dann. Hast du bemerkt, was wir hier bekommen haben?? Diese Sachen bekommen eigentlich nur Mitarbeiter von Mario, die schon jahrelang für ihn arbeiten.”

Nachdem wir fertig waren gingen wir wieder in die Küche und zusammen mit den Jungs fingen wir an zu kochen. Ich glaube ich habe noch nie so viel gelacht gehabt beim Kochen. Wir alberten rum, erzählten uns gegenseitig witzige Geschichten und schafften es nebenbei ein komplettes Drei-Gänge-Menu zu kochen.

Gemeinsam saßen wir dann im Gastraum und aßen unser selbstgekochtes Menu. Nachdem wir fertig waren fuhren wir wieder zu mir nach Hause und machten uns fertig für einen unvergesslichen Abend. Es ging in den angesagtesten Club der Stadt, wo wir bis früh morgens tanzten, feierten und lachten. Auf dem Weg zur Wohnung zurück kicherte Mario mir durchgehend ins Ohr.

“Du ziehst aus... Ist alles schon geklärt...Du ziehst zu uns..” Er kicherte zwischen jedem Wort und lehnte dabei gegen meine Schulter.
“Wie zu euch?” Ich schaute ihn fragend an.
“Na zu mir, Martin und Mario.. Zu wem denn sonst?”
“Seit wann wohnst du denn bitte hier in Stuttgart Sweetie??” Ich war völlig durch den Wind.
“Eigentlich seit gestern. Da es alles so gut klappt zwischen uns allen ziehen wir zusammen.. Ach, und ich arbeite auch im Restaurant...”


Es dauerte noch zwei Wochen, bis ich wirklich begriffen hatte, dass ich mit Mario zusammen war, in einer WG lebte und eine wunderbare Lehrstelle hatte.


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So, das war sie - meine erste Kochprofis Story
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