Claymore - Niemals erwachen

GeschichteAbenteuer / P12
06.02.2009
14.06.2012
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Satoshi öffnete die Augen. Er hatte lange nicht mehr von früher geträumt, geschweige denn überhaupt geträumt. Als Chimäre, halb Mensch halb Yoma Krieger der Organisation träumte man nicht. //Na ja als ex Krieger der Organisation sind wohl Träume eher unangebracht!// Satoshi stand auf, zog sein riesiges Claymore Schwert aus dem Boden und steckte es in die Scheide auf seinem Rücken. Das nächste Dorf lag einen halben Tagesmarsch entfernt. Sollten sich dort keine Yoma tummeln, würde er dort eine Rast einlegen und versuchen Informationen zu bekommen. Ich finde dich Easley und dann werde ich mein Versprechen von damals einlösen! Das Geräusch einer näherkommenden Menschengruppe richtete Satoshis Aufmerksamkeit wieder zurück auf seine Umgebung. Sofort zog er sich die Kapuze seines schwarzen Umhangs ins Gesicht um seine weißblonden Haare und silbernen Augen zu verbergen. Kurze Zeit später kam die Menschengruppe in Sichtweite. Vorneweg ging ein stämmiger kleiner Mann in den Vierzigern ihm folgten 10 weitere Personen mit Pferden, Eseln und einem Karren. Als der Mann Satoshi erblickte, blieb er abrupt stehen. Misstrauisch beäugte der Mann Satoshi. „Guten Tag!“, begrüßte Satoshi ihn. Der Blick des Mannes taxierte die Umgebung. „Im Umkreis von über 100 km gibt es keine Banditen um die Ihr Euch sorgen müsstet!“ „Seltsam!“, erwiderte der Mann. „Ich sehe hier jemanden vor mir stehen der mir durchaus Sorgen bereitet!“ Satoshi merkte, dass etwas nicht stimmte. Ein Yoki näherte sich. „Nicht ich bin es weswegen Ihr Euch sorgen solltet!“, entgegnete er. Plötzlich wich sämtliche Farbe aus dem Gesicht seines Gegenübers. Die Lippen des Mannes bewegten sich ohne das Worte sie verließen. Mit zitternden Fingern deutete er auf einen Punkt hinter Satoshis Rücken.

Mit einem sirrenden Geräusch glitt die Klinge durch den Yoma und trennte ihm den Kopf von den Schultern. Die silberäugige Frau grinste. „Hey Brenda ich hab schon 6! Wie sieht’s bei dir aus?“ Eine zweite silberäugige Frau trat hinzu. „Das ist kein Wettbewerb Eve!“ Eve rollte mit den Augen. „Ja, ja ich weiß. Aber nur weil wir mit der größten Spaßbremse der gesamten Organisation ausgeschickt wurden um ein Yoma Nest auszuheben heißt das noch lange nicht, dass ich mir auch jeden Spaß verderben muss!“ Brenda zog plötzlich ihr Schwert. „Eve duck dich!“ Doch bevor Eve reagieren konnte war der Dämon bereits in seine Einzelteile zerlegt worden. „Igitt!“, fluchte Eve. „Verdammt noch mal Sonja jetzt sieh dir das an, ich bin voller Yoma Blut!“ Wütend funkelte Eve die Frau an die hinter ihr erschienen war. Diese steckte unbeeindruckte ihr Schwert weg. „Wäre es dir lieber gewesen der Yoma hätte dich zerfleischt Nr. 32?!“ Eve biss sich auf die Unterlippe. Sonja nahm ihr Schweigen hin und wandte sich an Brenda. „Nr. 29 Brenda, ich nehme an dein Teil der Stadt ist gesäubert?!“ Brenda salutierte. „Ja Kommandantin es ist alles erledigt!“ „Gut. Bei dir brauche ich ja nicht zu fragen Eve. 5 Yomas treiben sich noch in unmittelbarer Umgebung herum!“ Eve biss sich noch fester auf die Unterlippe. „Nr. 29 erledige diese 5 eben, danach werde ich unsere neue Mission erläutern!“ Brenda nickte und lief los. „Hey warte, die gehören mir!“, platze Eve heraus und folgte Brenda.
„Ich sagte doch bereits“, presste Brenda hervor und teilte einen Yoma in der Mitte. „das hier ist kein Wettbewerb!“ „Ich weiß!“, entgegnete Eve und schlug einem Yoma den Kopf von den Schultern. „Aber wie ich bereits sagte, wenn wir schon mal hier sind können wir auch Spaß haben!“ „Du bist ein hoffnungsloser Fall!“ Bei Brendas letztem Wort fiel ein dritter Yoma. „Lieber das als ne Trockenpflaume!“, grinste Eve und teilte einen Yoma Schädel. „Also es steht jetzt wohl 2:2!“ Eve blinzelte. „Ich habe vorher nicht mitgezählt also zählen nur die letzten 5 ok?“ Eve grinste noch ein bisschen breiter. „Gut, wer den letzten Yoma tötet gewinnt!“ Beide Kriegerinnen teilten sich auf um den letzten Yoma zu suchen.
„Wo bist du verdammter Mistkerl!“ Fluchend blieb Eve stehen und versuchte das Yoki des Yomas zu lokalisieren. Besonders schwer war es nicht, dennoch fühlte die Kriegerin nichts. Wut machte sich in ihr breit, als sie ein nur zu vertrautes Geräusch wahrnahm. Eine Claymore Klinge die durch Yoma Fleisch glitt. Sofort sprintete die Kriegerin los. Je näher sie kam, desto deutlicher konnte sie das unglaublich starke Yoki spüren das den Yoma vernichtet hatte. //Wer bei allen Schwertern besitzt ein derartig starkes Yoki?// Schlitternd kam Eve zum Stehen. Sonja und Brenda waren ebenfalls dort. „Du bist spät Nr. 32!“, tadelte Sonja sie, doch Eve beachtete sie nicht. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt der Frau die in der Mitte des ehemaligen Dorfplatzes stand. Sie war hochgewachsen, hatte lange leicht gewellte weißblonde Haare, silberne Augen und eine dunkelgraue Uniform die sich ein wenig von ihren unterschied. Dann gewahrte Eve das Symbol auf der Brust der Frau. Ein Kreis durch den ein senkrechter Strich führte. Eve fühlte wir ihr Magen begann zu rebellieren. Sie schluckte. „Darf ich mich vorstellen?“, begann die Frau zu sprechen. Sie hatte eine angenehm weiche Stimme die allerdings nicht über ihre Stärke hinwegtäuschen konnte. „Ich heiße Veronica und bin die Nr. 3 der Organisation!“
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