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Baldurs Gate: "Spiegelscherben"

von Annalena
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
19.01.2009
22.12.2009
12
23.845
1
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19.01.2009 932
 
Valint: Da seid ihr ja endlich. Heh, wieso seht ihr noch so müde aus? (*grinst*) Ihr habt wohl nicht sehr viel Schlaf abbekommen?

Imoen: Valint! Ihr seid unmöglich!

G. Werwolf: Was? Habe ich was verpasst?

Selina: (*errötet*) Nichts. Ähm… Wohin gehen wir jetzt?

Valint: Als erstes sollten wir den Wald verlassen. Zwei Tagesreisen von hier entfernt gibt es ein kleines Dorf. Dort können wir sicherlich Information bekommen.

Imoen: Na dann los. Zeige uns den Weg, Barde.


Die Reise in das Dorf verläuft ziemlich ruhig. In der Nacht entfernt Ihr und Darkan euch vom Rest der Gruppe und verbringt die Nacht zusammen. Eure Begleiter sagen nichts dazu. Während der Reise sieht Imoen Euch immer wieder an. Am zweiten Tag kommt sie plötzlich zu Euch und sieht Euch ernst an.


Imoen: Ich muss mit dir reden. Allein.

Selina: Hm, was ist es. (Ihr folgt Imoen an den Rand der Lichtung, weit genug entfernt, dass die anderen euch nicht hören können.)

Imoen: Was ist los mit dir!

Selina: Ich weiß nicht wovon du redest. Darkan und ich…

Imoen: (*winkt ab*) Ich rede nicht von euch beiden. Du verschweigt etwas und ich möchte wissen was es ist.

Selina: (*errötet*) Ich… es ist nichts.

Imoen: Du bist eine schlechte Lügnerin, Schwesterchen. Du verheimlichst etwas. Ich weiß es.

Selina: (*seufzt*) Es ist nichts… (Ihr seht eure Schwester an und fragt euch, ob Ihr ihr alles erzählen kennt.) Ich kann nicht… noch nicht…

Imoen: (Sie sieht euch ernst und besorgt an.) Was immer es ist, du kannst mir alles erzählen.

Selina: Ich weiß, Schwesterchen, ich weiß.


Ihr kehrt zu eurem Lager zurück und auf der restlichen Reise verliert Ihr und Imoen kein Wort mehr über euer Gespräch. So wie Valint es gesagt hat erreicht ihr nach zwei Tagen ein kleines Dorf. Ihr blickt euch um. Alles scheint normal zu sein. In der Nähe des Zentrums steht ein großes Haus, das wie ein Gasthaus aussieht.


Valint: Da wären wir. Selina und Ihr, Rosenknospe, sollten in das Dorf gehen und Informationen sammeln. Darkan, G. Werwolf und ich werden uns hier verstecken und auf eure Rückkehr warten. Es ist keine gute Idee, wenn uns die Dorfbewohner sehen.

Selina: (*seufzt*) Ihr habt Recht. Es tut mir leid.

Valint: (*winkt ab*) Keine Sorge, das sind wir gewohnt.

Darkan: Seid vorsichtig, Selina. (Er nimmt euch in den Arm und küsst euch leidenschaftlich.)

Selina: Macht euch keine Sorgen, Darkan.

Imoen: Wenn ihr beiden Turteltauben euch losreißen könnt, dann können wir gehen.

Selina: (*errötet*) Ich komme schon.


Ihr und Eure Schwester gehen langsam ins Dorf. Es sind nur wenige Bewohner zu sehen. Doch alle sehen euch ängstlich an. Ihr begebt euch rasch zum Gasthaus und tretet ein. Ihr seht euch um. Es ist nicht viel los. Schnurstracks geht ihr zum Gastwirt um ihm ein paar Fragen zu stellen.


Gastwirt: Guten Tag, meine Damen. Was kann ich für euch tun?

Selina: Guten Tag. Wir hätten ein paar Fragen an euch.

Gastwirt: Hm? Wollt Ihr etwas trinken?

Imoen: In Ordnung. Ich nehme ein Glas Wein.

Selina: Schön. Ich nehme auch ein Glas Wein.

Gastwirt: (Er gibt euch den gewünschten Wein.) Was wollt Ihr wissen?

Selina: Wisst Ihr etwas über den Krieg zwischen den Anhängern von Bhaal und Cyric?

Gastwirt: (Sein Gesicht verfinstert sich.) Jeder weiß darüber Bescheid.

Imoen: Wir waren lange nicht in der Gegend.

Gastwirt: Hm. Nun, es hat schon sehr viele Tote gegeben. Viele haben sich Bhaal oder Cyric angeschlossen. Doch niemand weiß, wer diesen Krieg gewinnen wird. Falls es einen Gewinner gibt. Leider kann ich Euch nicht viel erzählen. Am besten Ihr fragt die Paladine. Die Paladine kämpfen in diesem Krieg.

Imoen: Die Paladine?

Selina: Wir kennen ein paar Paladine und Mitglieder des Ordens des strahlenden Herzens.

Gastwirt: Wenn Ihr Leute im Orden kennt, dann solltet ihr nach Athkatla reisen. Dort kann man euch sicherlich helfen. Warum wollt ihr eigentlich so viel über den Krieg wissen?

Imoen: Huch?! Wir sind Söldner und wollen etwas Gold verdienen.

Gastwirt: Ich verstehe.


Ihr habt Euren Wein getrunken und verlasst nun das Gasthaus. Ihr verlasst das Dorf und trefft euch mit euren Gefährten. Er erklärt ihnen was Ihr erfahren habt und brecht nach Athkatla auf.


Die mehrtägige Reise nach Athkatla verläuft ziemlich ruhig. Die kleine Gruppe vermeidet die Ortschaften, die an ihrem Weg liegen, um kein Aufsehen zu erregen. G. Werwolf  erzählt viele Geschichten.


G. Werwolf: Kennt Ihr die Geschichte von dem gehirnamputierten Ork namens Ano?

Imoen: (*kichert*) Ich kenne die Geschichte. Jan hat sie schon öfters erzählt.

G. Werwolf: Hm, schade. Ich dachte ihr kennt sie noch nicht.

Selina: (*schmunzelt*) Und woher kennt Ihr die Geschichte, G. Werwolf? Ich dachte Ihr kennt Jan nicht.

G. Werwolf: Ich habe ein Buch gefunden, ja genau, gefunden. Es heißt "1001 Abenteuer des Jan Jansen". Ich habe es bei mir. (Er kramt in seinen Rucksack und holt ein abgenutztes Buch heraus.) Hier ist es.

Imoen: Zeigt mal her! (Sie nimmt G. Werwolf das Buch aus der Hand und blättert darin.) Bäh, was stinkt denn hier so?

Valint: Lasst mich mal sehen. (Er sieht Imoen über die Schulter und rümpft die Nase.) Es ist das Buch. Das stinkt so.

G. Werwolf: Ich weiß nicht, was ihr habt. (Er schnüffelt an dem Buch.) Das riecht doch gut. Das ist eins A Steckrübensaftqualität.

Selina: Steckrübensaftqualität?

Darkan: Was hat das Buch mit Steckrüben zu tun?

G. Werwolf: Ganz einfach. Es ist mit Steckrübensaft geschrieben. Jan weiß wirklich Qualität zu schätzen.

Imoen: Ich hätte es wissen sollen. (Sie gibt G. Werwolf das Buch zurück.)

Valint: Wie auch immer. Es wird dunkel und wir sollten bald unter Nachtlager aufschlagen. Morgen werden wir Athkatla erreichen.


Fortsetzung folgt
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