Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Black Lagoon 3-Shadow of the Soul

GeschichteAbenteuer / P18 / MaleSlash
13.01.2009
02.03.2010
13
19.202
 
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
13.01.2009 1.916
 
Man konnte es nicht wirklich als Essen bezeichnen. Zumindest war das Revys Meinung.
Die Kinder Schaufelten das Essen in sich hinein wie Raubtiere.
Amanda und Maria allerdings machte es Freude. Die Kinder hatten anscheinend noch nie etwas richtiges gegessen.
Und die neuen Geschmäcker die die Kinder jetzt erst kennen lernten Faszinierten sie.
Und das obwohl es solch banale Dinge waren wie Kartoffel Salat und Cola.
Amanda fiel besonders Anne und Rock auf. Zwischen ihnen saß der kleine Carlos. Er amüsierte sich über Annes Stimme, die durch das Mikrophon einen mechanisch klang hatte. Sie machten Witze auf ihre eigenen Kosten, nur damit der Kleine Junge lachte.
Da Bomb erzählte einem Mädchen, das dem aussahen nach aus Afrika stammte, namens Kola, von seinen Träumen. Geschichten über 1.80 m große Rosa Farbene Kaninchen die Sprechen konnten.
Sie dachte erst das er es erzählte um die kleine aufzuheitern. Aber als Sie dann in seine Augen sah erkannte Sie das er schon wider Breit war.
Für die Kinder war es ein wahres Fest. Für die Soldaten und Allrounder einfach nur ein gemeinsames Abendessen.
Lediglich Reaper war betrübt. Ihm fehlte sein Freund, mit dem er schon so viel durchgemacht hatte.
Und immer wider funkelte er zu Fire hinüber. Er gab ihm die Schuld daran. Daran das Pepper jetzt weg war.
Das kleine Mädchen das Pepper behandelt hatte saß neben Revy.
Sie blickte starr auf ihren Teller und hielt das Besteck in den Händen. Es schien so als hätte Sie angst vor dem Essen.
Revy beobachtete Sie eine weile. Dann hatte Sie die Schnauze gestrichen voll.
„Oh Man! Das ist doch nur ein Steak. Wie lange willst du denn noch Hungrig darauf Blicken?“, sagte Sie und das Mädchen guckte Sie überrascht an.
Seitdem Sie aufgewacht war hatte Sie noch kein Wort gesprochen. Sie verständigte sich nur über Handzeichen.
Sie zeigte mit dem Zeige Finger auf das Essen, dann auf sich. Ihre neugierigen Augen Blickten in die von Revy und Sie wartete eine Antwort ab.
„Ja! Das ist deines! Zum Teufel nochmal, wie oft muss ich dir das denn jetzt noch sagen!“, sie war mehr als genervt.
Sie wollte gerade weiter essen, da zupfte das kleine Mädchen an ihrer Jeans Jacke herum.
Sie blickte Revy immer noch an.
Sie zeigte wider auf den Teller vor sich und dann in ihren geöffneten Mund.
Ihre Fragenden Augen ließen von der Gunwomen einfach nicht ab.
„Zum Teufel mit dir!“, zischte Revy.
„Du sollst das jetzt essen! Hörst du!“, sagte Sie.
Das Mädchen bekam große Augen, ihr Gesicht begann zu Strahlen vor Glück.
Sie Schlang alles hinunter. In Windeseile war der Teller leer und wider Blickte Sie Revy fragend an.
„Was ist den nun schon wider?“, fragte Sie aber das Mädchen gab keine Antwort. Stattdessen versuchte Sie wider sich mit Händen und Füßen zu verständigen.
„Ich verstehe kein bisschen, verdammt nochmal, was willst du?“
„Sie hat noch Hunger!“, sagte Amanda die den beiden gegenüber saß.
Revy sah die kleine an und ihre Großen Blauen Augen flehten fast schon.
Es war ein bettelnder Blick. Und Revy machte sich sogar ein wenig Vorwürfe das Sie so reagiert hatte.
Sie stand auf. Holte neuen Salat und Steak uns stellte beides vor das Kind auf den Tisch.
Wider sah die kleine zu ihr.
Revy überlegte kurz.
„Jetzt iss, los bevor es kalt wird!“
Das Mädchen brachte ein Lächeln hervor und begann wider alles in sich hinein zustopfen.
Es dauerte nur wenige Minuten und der Teller war schon wider leer.
Das Mädchen zupfte schon wider an Revys Jacke.
Dieses mal Zeigte Sie auf das Glas Cola das vor ihr stand.
„Ja das kannst du trinken!“, sagte Sie, diese mal war Sie ruhiger. Ob es durch das generve kam oder auf Verständnis beruhte konnte man nicht sagen.
Das Mädchen trank das Glas in einem Zug leer. Stellte es zurück und zupfte wider an Revys Jacke.
„Verdammt, kannst du den nicht sagen wenn du etwas willst, musst du dauernd an mir herum zerren?!“, brüllte Revy.
Das Mädchen sah Sie jetzt ängstlich an. Revy versuchte sich zu beruhigen und wendete den Blick von ihr ab.
Die kleine starrte weiter zu der Frau hin. Ihre Augen flehten vor Vergebung und auch Angst konnte man darin lesen.
„Kleines!“, sagte Amanda und Das Mädchen und Revy sahen Sie an.
„Kleines, ich befehle dir zu sprechen!“, sagte Sie ruhig.
Aber nichts geschah.
Revy Blickte Amanda verwirrt an. Was soll den das jetzt, fragte sie sich selbst im stillen.
Wider zupfte das Mädchen an Revys Jacke.
Jetzt reichte es ihr.
„Verdammte scheiße, Sprich endlich!“, brüllte Sie laut und erst jetzt bemerkten die anderen Revy und die kleine.
Wider Handzeichen.
Das Mädchen zeigte auf sich.
Dann auf Revy.
Dann wider auf sich.
Sie bewegte ihre Hand wie ein Mund der sich öffnete und schloss.
Dann wider auf sich.
Sie salutierte vor Revy.
Zeigte dann wider auf die Gunwoman.
Keiner der Leute verstand es. Auch Revy nicht.
„Revy!“, sagte Amanda.
„Befehl du es ihr!“
Revy sah verwundert zu Amanda.
„Was soll das bringen, die sagt doch eh nichts. Die spricht kein einziges Wort!“, wehrte Sie ab. Aber Amanda bestand darauf.
Revy wendete sich wider an das Mädchen. Sah sie ernst an. Mit fester und eindringlicher Stimme sagte Sie: „Ich befehle dir zu sprechen!“
Das Mädchen sah Sie an. Blieb aber weiterhin Stumm.
„Ich habe doch gesagt das die kleine Stumm ist!“, sagte Sie zu Amanda und widmete sich wider ihrem Teller.
„Kann ich noch etwas zu trinken haben?“
Revy fiel fast die Gabel aus der Hand.
Sie blickte zu dem Mädchen.
„Bitte!“, sagte Sie leise. Fast schon flüsternd.
„Ja!“, sagte Revy und goss ihr das Glas mit Cola voll.
„Danke!“, sagte Sie wider leise und Schüchtern.
Sie wollte das Glas wider auf einen Zug austrinken. Aber Revy sagte ihr solle langsam trinken, Sie könne auch später noch was bekommen. Und das Mädchen tat wie ihr befohlen wurde.
Fire hatte das ganze beobachtet. Er hätte sich am liebsten selbst in den Arsch getreten. Das er nicht selbst darauf gekommen war. Er durfte damals auch nur essen und trinken, sogar sprechen, wenn man es ihm vorher befohlen hatte.
Ansonsten wurde er ausgepeitscht. Bei dem Mädchen war es wohl genauso gewesen.


Die Kinder und einige der Männer begannen Fußball zu spielen.
Rock stellte sich selbst in das Improvisierte Tor das aus zwei Mülltonen bestand.
Er bekam mehrmals den Ball ins Gesicht und ging schmerzhaft zu Boden. Ganz zur Freude der Kinder. Diese bekamen sich gar nicht mehr ein und auch die Männer lachten sich schlapp. Anne hingegen machte sich Sorgen um ihren kleinen Rock.
Bei dieser aussage fragte sich Revy welchen >kleinen< Rock Sie jetzt genau meinte.
Selbst Zhang spielte mit, allerdings wirkte er irgendwie Fehl am Platz. Er sah eher aus wie ein Schiedsrichter der von Dolce und Gabana ausgestattet wurde.
Das kleine Mädchen saß am Spielfeld Rand und sah aufmerksam zu.
Amanda ging zu ihr und setzte sich daneben.
Die kleine hatte keinen Namen. Das ein zigste was Sie auf diese Frage sagen konnte war: Jupiter, the War Queen.
Aber Sie mochte diesen Namen nicht. Amanda wusste jetzt schon das die nächsten Tage schlimm werden würden. Das Mädchen musste befragt werden. Sie brauchten jeden Hinweis. Und die anderen Kinder konnten sich nur noch an Dunkle Räume und Böse Menschen erinnern.
„Warum spielst du nicht mit?“, fragte Amanda.
„Ich weiß nicht ob ich darf?“, sagte Sie leise. Sie war mehr als nur schüchtern.
„Und warum fragst du nicht einfach?“
Das Mädchen sah Amanda an. Versuchte die richtigen Worte zu finden.
„Da war einmal ein Mann. Meine Herrin befahl mir mit ihm zu gehen und mit ihm zu spielen. Aber der Mann...ich habe ihn schwer verletzt. Und danach wurde ich von meiner Herrin ausgepeitscht!“
Das Mädchen senkte den Blick und wirkte Traurig.
Amanda wurde wütend und hoffte das das Schwein noch heute Schmerzen davon hatte.
„Kleines!“, sagte Sie und das Mädchen sah Sie an.
„Geh Spielen! Da wird nicht passieren. Diese Spiele hier sind Lustig. Es sind Spiele die Spaß bringen. Du brauchst hier keine angst haben. Und wenn etwas passiert, dann wird dich niemand auspeitschen oder Schlagen. Wir tun so etwas nicht!“
„Versprichst du es!“
„Ja! Ich verspreche es!“, sagte Amanda und leicht zögerlich lief das Mädchen zu den anderen.
Es dauerte nicht lange und das Mädchen bekam angst. Sie hatte den Ball geschossen und damit Rock in den Schritt getroffen. Schmerzerfüllt ging er auf die Knie und drückte seine Hände zwischen die Beine. Das Mädchen wollte weg rennen, bekam Panik.
Aber dann sah Sie wie alle lachten. Die Kinder. Die Erwachsenen. Einfach alle.
Keiner schien Böse auf Sie zu sein.
Reaper beglückwünschte Sie sogar zu dem Schuss. Und auch Rock musste, trotz der Schmerzen, lachen.
Das Spiel ging weiter. Alle rannten herum und verfolgten den Ball. Nur Das Mädchen stand da und bewegte sich nicht.
Etwas machte sich in ihr breit. Etwas das Sie nicht kannte. Aber Amanda erkannte es sofort.
Es war Freude. Sie stand da und lachte. Zum ersten mal in ihrem Leben.
„Keine Sorge meine Kleine“, sagte Sie zu sich selbst.
„Ich habe Fire und Maria wider hin bekommen. Dann schaffe ich das bei dir auch!“


Der Abend ging zu ende. Die Kinder mussten größtenteils ins Bett getragen werden.
Nur noch Carlos und das Mädchen waren wach.
Carlos war aufgeregt.
Er lief zu Fire und fragte ob er heute bei Anne und Rock übernachten durfte.
Fire hatte nichts dagegen. Anne hatte es schon vorher mit ihm abgesprochen.
Er wusste zwar nicht was sie sich davon versprachen, aber es war ihm auch egal.
Der Tag war lang gewesen. Und Fire war Müde.
Er ging mit Revy und Wendy, die im Kinderwagen lag, nach Hause. Es dauerte einen Moment, sie waren gerade erst losgegangen, da klingelte sein Handy. Es war Amanda.
„Guck mal hinter dich!“, sagte Sie und legte wider auf.
Fire drehte sich um. Er sah das kleine Mädchen vor sich, nur wenige Meter entfernt.
Sie stand da, trug ihren Krankenhaus Pyjama und sah die drei an.
Revy murmelte etwas vor sich hin. Aber Fire verstand nicht was Sie sagte.
„Na los, komm schon!“, rief Sie und das Mädchen rannte los.
Sie ging neben Fire und Revy her. Sie begann ihre Augen zu reiben. Die Müdigkeit setzte ein.
Fire hob Sie hoch und trug Sie.
Für das Mädchen war es etwas neues. Anfangs hatte Sie noch angst. Aber irgendwann schmiegte Sie sich an ihn. Sie schloss die Augen und schlief auf dem Weg nach Hause ein.

Fire lag neben Revy im Bett und schlief. Nahe der Wiege in der Wendy ruhte. Auf dem Sofa schlief das Mädchen.
Zumindest wirkte es so. Sie erhob sich aus dem Bett. Ging mit vorsichtigen Schritten zur Küchen Nische. Aus dem Messerblock zog Sie ein Großes Fleischer Messer.
Sie ging zurück und stellte sich mit dem Messer direkt vor die Wiege.
Revy war Wach. Sie konnte nicht Schlafen.
Sie traute dem Mädchen nicht. Unter ihrem Kopfkissen lugte ihre Sword Cutlass hervor. Zielte auf den Kopf des Kindes.
Auch wenn es nur ein Kind war, ihre Tochter würde Sie verteidigen.
Das Mädchen stand vor der Wiege und blickte Wendy an. Mit einer vorsichtigen Bewegung griff Das Mädchen hinein. Und streichelte Wendy über die Wange. Das Messer in ihrer Hand bewegte sich keinen Millimeter.
„Wenn die Bösen Leute kommen“, begann Sie, „Dann werde ich dich beschützen!“
Das Mädchen legte sich, in den Raum zwischen Wiege und Haustür, auf den Boden. Das Messer fest umklammernt schlief Sie ein.
Die spinnt doch!, dachte sich Revy.
Mit einem merkwürdigen, aber nicht besorgten Gefühl schlief auch Sie ein.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast