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Black Lagoon 3-Shadow of the Soul

GeschichteAbenteuer / P18 / MaleSlash
13.01.2009
02.03.2010
13
19.202
 
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13.01.2009 3.153
 
„Waffe runter!“, sagte Fire.
„Du hast es gehört Kleine, los runter damit!“, stimmte Pepper zu.
„Ich habe dich gemeint, Pepper!“, sagte Fire trocken. Erst jetzt fiel es dem Sanitäter auf. Er zielte auf ihn. Aber es beunruhigte ihn nicht.
„Vergiss es, Mayor!“, sagte er und ließ das Mädchen keine Sekunde aus den Augen.
Sie war anders als die anderen Kinder. Das war Natalie und ihm gleich aufgefallen.
Sie war nicht unterernährt. Ihre Wunden waren Professionell versorgt worden. Nicht wie bei den anderen Kindern, die man einfach ihrem Schicksal überlassen hatte.
Natalie hatte festgestellt das auch Sie vergewaltigt worden ist. Aber bei ihr gab es keine Frischen Spuren.
Das kleine Mädchen hatte Blonde Haare und Blaue Augen. Ihr Blick ähnelte dem von Fire.
Klare Kühle Augen.
Die Augen eines Kämpfers, eines Soldaten.
Die Pupillen begannen sich zu verengen.
Ihre Knie zitterten.
„Nimm die Waffe runter, bevor du zusammen klappst, du gehörst ins Bett!“. Sagte Pepper, immer noch mit ruhiger Stimme.
Das Mädchen kämpfte gegen den Schwindel an den Sie empfand. Die Kraft wich langsam aus ihren Muskeln. Und Übelkeit machte sich in ihr breit.
„Pepper, weg mit der Waffe, oder ich muss dich erschießen!“, drohte Fire.
„Halt die Klappe, Mayor. Das ist nicht deine Angelegenheit!“
Da Bomb und Reaper sahen dem Spektakel hilflos zu.
Auch Revy war nun da. Sie hatte Wendy in die Hände von Spider gegeben, die ihr entgegen gekommen war. Sie sah wie ihr Mann auf Pepper zielte. Rein Instinktiv zog Sie ihre Pistolen unter der Jeans Jacke hervor und zielte jetzt ebenfalls auf ihn.
„Knarre weg, na los, mach schon!“, schrie Revy. Ihre Kaltblütigkeit war zurückgekehrt.
Das Mädchen wurde immer Schwächer. Langsam begann alles vor ihren Augen zu verschwimmen.
Blut lief ihr in einem Dünnen Streifen aus der Nase. Das Atmen fiel ihr immer schwerer.
Ihre kleinen Hände konnten das Gewehr nicht mehr halten. Es fiel zu Boden.
Und das Mädchen gleich mit.
Pepper ließ die Glock fallen.
Er fing das Mädchen auf, hob es hoch und rannte in das Behandlungszimmer.
„Aus dem Weg da!“, schrie er und drängte sich an Revy vorbei. Sie zielte immer noch auf ihn und die Läufe der Pistolen folgten dem Sanitäter, bis er verschwunden war.
Reaper und Da Bomb schnappten sich die Waffen vom Boden.
Fire raste das Herz. Erst jetzt wurde es ihm Klar, das er fast seinen Sanitäter getötet hatte.
„Mayor!“, sagte Da Bomb.
„Seine Waffe!“, er hielt sie in Fires Richtung und er nahm sie entgegen.
„Verdammt!“, sagte Fire.


Pepper trat die Tür zum Behandlungszimmer auf. Legte das Mädchen auf das Bett, steckte die Schläuche für die Infusionen wider ein die ihr lose vom Körper hingen.
Er untersuchte in Windes Eile ihren Puls und den Herzschlag.
Niedriger Blutdruck, stellte er Fest.
Er zog eine Spritze mit einer halben Ampulle Etilefrin auf und verabreichte sie ihr Intravenös.
Das Mittel sollte den Kreislauf stärken.
Mit einer Punkt Taschenlampe leuchtete er ihr in die Augen. Die Pupillen reagierten.
Herzschlag und Puls begannen langsam sich wider zu normalisieren.
Pepper beschloss Sie weiterhin zu beobachten. Es bestand die Gefahr einer Herzrytmusstörung.
Diese könnte für den kleinen geschwächten Körper Tödlich enden.

Fire saß draußen vor der Tür.
Er wollte einen Moment alleine sein.
Er rauchte Stillschweigend, hielt immer noch Peppers 9mm in der Hand und konnte nicht glauben was er da sah.
Die Waffe war entsichert gewesen. Aber nicht geladen.
Das Magazin fehlte. Und in der Kammer befand sich keine Kugel.
Es war eine Eigenart gewesen die Fire nicht bedacht hatte.
Pepper trug nie eine Geladene Waffe im Hauptquartier. Er tat es schon damals in Irland nicht.
Es wurde sich erzählt das er angst hätte einen seiner Kameraden zu erschießen. Etwas das man ihm auch zutrauen konnte.
Pepper war ein Spitzen Sanitäter. Aber er war merkwürdig. Es schien manchmal so, als würde er ein anderer Mensch werden. Ganz plötzlich. Fire hatte es einige Male miterlebt. Der Mann der immer Lächelte wurde plötzlich Ernst, lächelte nicht mehr. Und strahlte dann eine Kälte aus die Unheimlich war.
Er wusste auch nicht viel über ihn. Das tat keiner. Mit Ausnahme von Reaper.
Er kannte Pepper, schon lange.
Das ein zigste das Fire bekannt war, war die Tatsache das Pepper eigentlich Dennis hieß.
Er war Deutscher, mit Kanadischer Abstammung. Und er Mochte Heavy Metall Musik.
Mehr wusste er über den Mann nicht. Ein Mann der eben noch wie ein Wasserfall redete, aber dann Plötzlich verstummte wie ein Grab.


Es war Spät geworden. Die Sonne war bereits untergegangen. Im Hauptquartier war nur noch die Nachtschicht. Leute die sich für den Notfall hier versammelten.
Auf der Krankenstation im 3. Stock saß Pepper an seinem Schreibtisch. Er war in seinen Stuhl zurück gelehnt und hatte die Füße auf seinem Schreibtisch.
Er blickte Monitore an die vor ihm aufgebaut waren.
Sie zeigten die Zimmer der Kinder.
Der Junge und das Mädchen die auf der Improvisierten Intensiv Station lagen, hatten jeweils noch einen weiteren Bildschirm zur Verfügung.
Er zeigte Atmung, Herzschlag und Puls an.
Für die beiden sah es nicht gut aus.
Das Mädchen hatte wahrscheinlich, so nahmen es Pepper und Natalie an, eine Schwere Hirnverletzung.
Aber ohne eine Computer Topographie konnte man es nicht genau sagen.
Dem kleinen Jungen waren beide Augen entfernt worden. Organhandel war ein Lukratives Geschäft.
Beide wiesen schwerste Misshandlungen auf. Unterernährung, Parasiten befahl und sogar einige Geschlechtskrankeiten.
Beide Kinder Lagen im Koma. Niemand konnte sagen ob sie jemals wider aufwachen würden.
Pepper hatte sich fest vorgenommen die beiden zu erlösen, mit einer Überdosis Morphium, sollten sie in einer Woche keine Lebenszeichen von sich geben.
Er würde sich dafür wahrscheinlich eine Kugel in den Kopf einfangen, von Fire, wem auch sonst.
Aber das wäre Okay.
Er konnte die Kinder nicht so sehen. Sie vegetierten vor sich hin. Vorsichtshalber spritze er ihnen Teatanol, Intramuskulär, zur Vorbeugung von Wundstarrkrampf.
Er benutzte auch Antibiotika. Machte sich aber keine großen Hoffnungen mehr das es etwas bewirken würde.
Die Kinder waren dem Tode geweiht. Er konnte nur noch versuchen den Sensen Mann aufzuhalten.
Aber es würde wahrscheinlich scheitern.
Die Kinder die es nicht so schwer getroffen hatte teilten sich jetzt ein Zimmer. Vor dem Bett eines Jeden schlief ein Hund. Es war Charlies Idee gewesen. Und mit seiner Absprache hatte Pepper es genehmigt. Die Hunde gaben den Kindern ein Gefühl von Sicherheit das ihnen ein erwachsener nicht geben konnte.
Selbst sein Hund, ein Dobermann der nach Subway to Sally benannt worden war, lag dabei.
Er hatte seine Hündin schon in Aktion erlebt. Wenn sich jemand an den Kindern vergreifen wollte würde Pepper später nichts mehr haben, das er vom Gegner zusammen setzen könnte.
Die Tür zum Büro öffnete sich und Natalie kam herein. Sie wirkte erschöpft und legte sich sofort auf das Sofa das dort stand.
„Wirst du den Alarm hören wenn er erklingt?“, fragte Pepper und Natalie nickte.
Er verließ sein Büro und machte sich auf den Weg in den Keller. Das Hotel das es früher mal war, hatte unten eine Große Kühlkammer. Pepper nutzte sie als Pathologie. Als Leichenschauraum.
Auf einem Metall Tisch lag die Leiche des Mädchens. Er hatte Sie bereits einige Stunden zuvor gewaschen und auf Äußerliche Verletzungen hin untersucht.
Mit einem Scharfen Skalpell schnitt er vom Schambein aufwärts, bis hin zum Brustbein.
Zwei weitere Schnitte begannen am jeweiligen Schulterblatt, die dann in den Brustbein Schnitt übergingen.
Er klappte die Öffnung auf und begann den Brustbeinknochen auf zu sägen.
Er Drückte die Knochen aus einander und legte somit die inneren Organe Frei.
Er brauchte nicht lange suchen. Die Todesursache war klar zu erkennen. Eintritt von Blut in den Linken Lungenflügen. Verursacht durch den Bruch einer Rippe.
„Die Schweine müssen ganz schön auf dich eingeschlagen haben!“, sagte Pepper in den Raum.
Es müssen die Seeleute gewesen sein. Da war er sich sicher. Das Mädchen ist an ihrem eigenen Blut erstickt. Sie wurde einfach auf den Boden geworfen und sterbend zurückgelassen.
Pepper vernähte die Wunden wider. Er sprach leise ein Gebet. Hoffte das das Kind wenigstens im Himmel ihren Frieden finden würde.
Er machte sich langsam auf den weg zurück in sein Büro. Er hatte den Keller gerade verlassen als er ein Piepen hörte. Es war sein Handy gewesen. Es war direkt verbunden mit der Intensivstation.
Alarm!
Pepper rannte los.
Kurz vor der Tür der Station sah er Natalie.
Auch Sie rannte und fast zeitgleich betraten sie das Zimmer. Es war der Junge gewesen.
„Herzschlag hat ausgesetzt!“, sagte Natalie und riss die Elektroden ab die im weg waren.
Sie begann sofort mit einer Herzmassage und Pepper zog eine Spritze mit Noradrenalin auf und spritzte sie dem Kind langsam unter die Haut.
Natalie arbeitete weiter, versuchte das Herz wider zum schlagen zu Bringen.
„Haben wir einen Dephibrilator?“, fragte Sie aber Pepper verneinte. Das Gerät würde erst in spätestens einer Woche da sein.
„Okay, öffnen wir ihn!“, sagte Natalie und Pepper reichte ihr ein Skalpell.
Sie Schnitt den Brustkorb auf wie eine Klappe und hob den Hautlappen zurück. Pepper brachte einen Rippen spreitzer an und drehte den Hebel sachte. Die Rippen die das Herz verdeckten wurden vorsichtig auf gebogen und Natalie begann das Herz direkt zu Massieren.
Pepper legte einen Tubus, eine Beatmungshilfe die direkt in die Luftröhre eingeführt wird und begann den Jungen zu Beatmen.
Es musste ein Rhythmus entstehen damit der Körper wider richtig Funktionieren konnte.
Aber nach einer halben Stunde waren sie gezwungen aufzugeben. Der Junge gab keine Lebenszeichen von sich. Der Organismus war zu sehr geschwächt.
„Zeitpunkt des Todes“, begann Natalie und sah auf die Uhr, „2Uhr37, Nachts!“
Sie legte die Decke über das Gesicht des Jungen und schaltete die Maschinen ab.
„Pepper?“
Natalie und Pepper drehten sich um. Das Mädchen das im eben noch im Koma lag war aufgewacht.
Sie blickte die beiden an. Sprach ganz leise, mehr gab ihr geschwächter Körper nicht her.
„Bist du es, Pepper?“
Er sah Sie an, verstand nicht woher Sie ihn kannte. Sie war ihm vollkommen unbekannt.
„Ist mein Dad auch hier, bin ich wider zu hause?“
Natalie dachte erst es wäre eine unglaubliche Verwechslung, aber dann begann Pepper sich zu bekreutzigen.
„Mutter Maria Gottes!“, sagte er und wurde leichenblass.
„Bist du das, Jenny?“


Reaper hatte Kenny Tilman geweckt. Er brachte ihn zum Hauptquartier. Der Mann war Müde. Er hatte in der Spätschicht gearbeitet und wurde aus seinem Wohlverdienten Schlaf gerissen.
Reaper wollte ihm nicht sagen worum es ging. Er durfte es nicht. Fire hatte es so angeordnet.
Kenny sah seine Kameraden an die auf dem Weg zur Krankenstation traf. Keiner wollte ihm wirklich in die Augen sehen.
Er verstand nicht was los war.
Vor der Intensivstation standen Pepper, Fire und Natalie. Ihre Minen waren Finster.
Kenny wollte Salutieren als er vor Fire Stand, aber der winkte ab.
„Was gibt es Mayor?“, fragte er.
Fire sah ihn besorgt an. Er versuchte die richtigen Worte zu finden. Ein langer Moment der Stille trat ein.
„Ich übernehme das!“, sagte Pepper und schob Fire behutsam zur Seite. Er ließ seinen Sanitäts Offizier gewähren und bemerkte das er eine Injektions Spritze hinter seinem Rücken versteckte.
„Ich möchte, das du mir jetzt genau zuhörst! Hast du das verstanden?“, sagte er und Kenny merkte das die Lage ernst zu sein schien.
„Das Mädchen das im Koma lag ist aufgewacht. Sie hat mich sofort wiedererkannt. Aber ich und die anderen nicht!“, sagte er ernst.
„Wie meinst du das?“, fragte Kenny tonlos. Er bekam ein ungutes Gefühl.
„Es ist Jennifer, deine Tochter!“, sagte Pepper vorsichtig. Kenny realisierte die Worte und wollte sich gewaltsam Zutritt zum Zimmer verschaffen.
Pepper und Fire hielten ihn fest, mussten ihn gewaltsam gegen die Wand drücken.
„Lasst mich los, ich will zu ihr!“, brüllte er Hysterisch.
Pepper holte die Spritze hervor und hielt sie ihm vors Gesicht.
„Bleib ruhig, oder ich verpasse dir Diazepam! Hast du das Verstanden?“
Kenny sah seinen Kameraden an, er wusste das er es ernst meinte. Kenny beruhigte sich wider, zumindest versuchte er es.
„Pass auf!“, sagte Pepper ruhig, aber eindringlich.
„Sie ist schwer verletzt. Sie hat innere Blutungen. Wir können Sie nicht mehr retten. Sie hat Fieber. Deswegen ist Sie aufgewacht. Ich habe alles versucht, aber ausser Schmerz mitteln kann ich ihr nichts geben. Wir können nur noch versuchen ihre Qualen zu verringern. Hast du das verstanden?“
Kenny nickte. Er war nicht mehr im Stande noch etwas zu sagen.
„Okay!“, sagte Pepper.
„Du kannst rein, aber sei vorsichtig. Keine schnellen Bewegungen. Wenn du Sie in die Arme nehmen willst, dann nur sehr vorsichtig. Rede nicht darüber das Sie bald sterben wird. Mach ihr Mut. Rede ihr gut zu. Wenn Sie erfährt das Sie nicht mehr viel Zeit wird es grausam für Sie!“
Kenny war blass. Aber er nickte.
„Kann ich zu ihr?“, fragte er leise.
Pepper nickte und machte ihm die Tür auf.
Mit langsamen schritten ging er hinein.
Das Mädchen das Letzten Monat 9 Jahre alt geworden war, sah ihren Vater an und Lächelte.
„Daddy! Du bist da. Wo ist Mom?“, fragte Sie.
Kenny konnte es nicht. Er konnte ihr nicht sagen, das ihre Mutter Tot war.
Sie hatte sich erhängt, nach dem die Britische Polizei die Suche nach ihr aufgegeben hatte und Sie für Tot erklärte.
„Mom...kommt auch bald!“, sagte er.
„Jenny, ich...“
„Daddy, ich habe euch so vermisst. Aber ich habe es gewusst. Eines Tages würdest du kommen und mich Retten!“, Sie lächelte.
„Ja meine kleine! Du siehst wunderschön aus. Du wirst bald wider Gesund sein!“
Die Wahrheit sah leider anders aus.
Sie war abgemagert. Die Meisten Vorderzähne hatte Sie verloren. Pepper hatte bei ihr mehrere Geschlechtskrankheiten festgestellt. Genauso Skorbut, Sie hatte seit Jahren nicht genügend Vitamine bekommen. Eine Platz Wunde an ihrer Stiern war Frisch vernäht worden. Darunter begann langsam Blut ins Gehirn zu Laufen. Ein Harter Schlag hatte Adern zum Platzen gebracht.
„Erinnerst du dich noch an das Lied?“, fragte Sie.
Kenny umschloss vorsichtig ihre Hand. Er begann ein altes Wiegenlied zu singen. Seine Tochter lächelte.
Die beiden sahen friedlich aus. Aber Pepper konnte durch das Fenster sehen wie er seine Freie Hand zur Faust ballte. Er rang mit seinen Nerven. Er wollte nur noch schreien.
Draußen vor der Tür standen Pepper, Reaper, Natalie und Fire. Sie beobachteten die Schreckliche und Traurige Szene.
„Könnt ihr den Nichts mehr für Sie Tun? In ein richtiges Krankenhaus vielleicht!“, sagte er, aber Pepper schüttelte den Kopf.
„Den Transport würde Sie niemals überleben. Und selbst wenn, Sie hat im Höchstfall nur noch ein Paar Stunden!“
„Wir haben alles versucht!“, sagte Natalie.
„Wir haben Sie mit allem behandelt was wir haben. Aber die Kopfverletzung ist schon zu alt. Am Anfang hätte man noch was machen können. Aber Sie liegt schon mehrere tage damit herum. Es ist ein Wunder das Sie überhaupt solange durchgehalten hat!“
Die vier standen draußen vor der Tür und warteten.
Kenny kam wider heraus und blickte Pepper an. Sein blick flehte um Hilfe.
„Wenn es zu ende geht...wird Sie dann Schmerzen haben?“, fragte er, seine stimme war nur noch ein Flüstern.
„Ja!“, sagte Pepper deprimiert. Er konnte mit den Tod anderer Menschen umgehen. Aber bei Kindern war es immer sehr schwer.
„Kannst du dafür sorgen, das es schnell und Schmerzlos ist?“
Die drei blickten weg, wollten Kenny nicht ansehen, wollten es nicht hören.
„Ja, ich kann!“,sagte Pepper. Er ging in sein Büro und machte alles fertig.


Kenny saß bei seiner Tochter. Er streichelte vorsichtig über ihren Kopf. Das Mädchen lächelte ihn an. Sie stand unter dem Einfluss mehrerer Medikamente. Konnte im Grunde nichts wirklich realisieren.
Langsam begann Sie ihre Augen zu schließen.
„Schlaf meine Kleine, wenn du wider aufwachst ist deine Mutter bei dir!“
„Warum weinst du, Daddy?“, fragte das Kind.
„Ich bin einfach nur glücklich das du wider da bist!“, log er. Versuchte zu Lächeln. Versuchte ihr Mut zu machen.
„Gehen wir morgen in den Zoo zum Eis essen?“
„Ja meine kleine, was immer du willst!“
Langsam schloss Sie ihre Augen. Sie war eingeschlafen.
Kenny sah zu Pepper. Er hatte ihr gerade eine Hohe Dosis Valium verabreicht.
Er hielt noch eine weitere Spritze hoch. Sein blick war Fragend.
„Tu es!“, sagte Kenny Tilman, „Tu es Pepper, ich will nicht das Sie leidet, nicht noch mehr.“
Pepper verabreichte ihr die zweite Spritze, sie enthielt eine Überdosis Morphium vermischt mit dem Schmerzstillenden Mittel Mepivacain.
Er spritzte es ihr Intravenös (direkt in die Vene).
Ihr Puls und Herzschlag verlangsamte sich. Solange bis er endgültig stehen blieb und die Atmung aussetzte.
Jennifer Tilman war gestorben.
Sie war 9 Jahre alt.
Sie mochte Fußball und Eiscreme, spielte gerne mit Puppen und liebte Tiere.
Sie verschwand im Alter von 5 Jahren.
Und nach vier Jahren der Ungewissheit hatte ihr Vater gerade einmal 34 Minuten mit ihr.
Das einzigst gute war, das er sich jetzt sicher sein konnte, das Sie keine Schmerzen mehr hatte.

Jennifer Tilman wachte auf einer Blumenwiese auf. Es war Sommer. Und weit entfernt hörte Sie ihre Mutter die nach ihr rief. Sie war weit weg, kam aber immer schneller näher.
Sie schloss ihre Tochter in die Arme. Und Jenny fühlte sich geborgen.

Fire betrat seine Wohnung. Er hatte erwartet das Revy schon schlief, aber Sie saß am offenen Fenster und rauchte stillschweigend. Wendy schlief Tief und Fest.
Sie sah ihn an. Merkte das es ihm schlecht ging.
„Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragte Sie.
Fire wollte nicht das Sie sich um ihn sorgte. Er liebte seine Frau und wollte Sie nicht belasten.
Übertrieben gespielt sagte er: „Gibt es noch Thunfisch Sandwiches?“
Revy begann zu grinsen. Sie holte sein essen aus dem Kühlschrank und setzte sich mit ihm ans Fenster.
Sie sahen in den Sternen Himmel hinaus.
Und Fire dachte sich, das einer dieser Sterne da Oben, bestimmt die kleine Jenny sein würde.

Reaper und Natalie kümmerten sich um Kenny. Sie betreuten ihn. Aber er wollte keine Hilfe.
Er wollte nur noch die Leute haben die damals seine Tochter entführten.
Und er würde sie bekommen.

Pepper hatte die Kinder in weiße Laken gehüllt. Behutsam trug er sie zum Wagen und fuhr los.
Mitten in der Nacht kam er auf dem Friedhof der Church of Violence an.
Er begann drei Gräber aus zu heben.
Erst als die Sonne aufging war er fertig.
Langsam und vorsichtig legte er die Kinder hinein. Schaufelte behutsam Erde über Sie.
Er hatte aus dicken Ästen drei Provisorische Kreuze gebaut.
Jennifer Tilman.
Ein Junge unbekannten Namens.
Ein Mädchen unbekannten Namens.
Er stand vor den Gräbern. Faltete seine Hände. Und begann zu Beten.
„Der Herr ist mein Hirte!
Bis in den Tod hinein!
Er wird mir die Schmerzen nehmen und mich in sein Himmelreich aufnehmen.
Er schenkt mir den Ewigen Frieden.
Und lässt mich meine Ängste und Sorgen vergessen.
Amen!“
Er betrachtete die aufgehende Sonne. Der rote Feuerball erhob sich über die Kirche.
Und etwas veränderte sich in Pepper.
Eine innere Stimme sagte zu ihm: Es wird Zeit!
„Ja!“, sagte Pepper zu sich selbst.
„Gehen wir!“
Um Pepper breitete sich eine Kälte aus die seine Nacken Haare sträubten.
Aber so schnell wie es aufgetaucht war verschwand es auch wider.
Pepper der Rettungsengel, wie ihn manche nannten, war fort. Weit weg, an einem anderen Ort.
Nur noch Diabolo war.
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