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Black Lagoon 3-Shadow of the Soul

GeschichteAbenteuer / P18 / MaleSlash
13.01.2009
02.03.2010
13
19.202
 
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13.01.2009 1.745
 
Mies gelaunt latschte Revy durch das Irische Viertel von Roanapur Richtung I.R.A. Hauptquartier.
Den Kinderwagen mit Wendy drin schob Sie vor sich her und konnte einfach nicht aufhören zu Fluchen.
„So ein Blödes Arschloch!“, beklagte Sie sich lautstark.
„Da gehe ich bei, richte die Küche ein, Koche für diesen Mistkerl und dann erscheint er nicht zum Essen. Ich könnte so was von Kotzen!“
Wendy die ihre Mutter das erste mal wütend sah, konnte darüber nur lachen.
Aber Revy wollte nicht lachen. Es war das erste mal das Sie richtig gekocht hatte, auch wenn es nur Thunfisch Sandwiches waren, und Sie wollte dafür wenigstens etwas Bewunderung.
Sie war fast angekommen als eine ganze Autokolonne an ihr vorbei raste. In dem Jeep an der Spitze konnte Sie Fire entdecken. Er beachtete Sie nicht und fuhr einfach weiter.
Die Autos kamen vor dem Haupteingang eines Ehemaligen Hotels zum stehen und sofort kamen von drinnen Leute mit Kranken Tragen angerannt.
Revy machte sich langsam sorgen und ging einen Schritt schneller. Sie sah wie Fire und die anderen Kinder auf die Tragen legten.
Revy kam immer näher.
Die Tragen wurden hinein gebracht. Nur noch Fire stand draußen.
Er lehnte an seinen Wagen und wirkte verstört.
Revy hatte sich gefreut das es endlich ruhig geworden war.
Aber irgendetwas schien alles wider zu verändern.
Schon wider!


Natalie trat auf den Flur hinaus, schloss die Tür vom Behandlungszimmer hinter sich und lehnte sich erschöpft gegen die Wand.
Sie war den Tränen nah. Ihre Nerven waren zum zerreißen gespannt.
In der Unfall Station ihres alten Krankenhauses hatte Sie so manches erlebt.
Aber das war zu viel.
Sie wollte einfach nur noch los heulen.
„Zigarette?“
Sie blickte zur Seite und erschrak fast.
Pepper stand neben ihr. Sie hatte ihn nicht bemerkt und jetzt hielt er ihr eine Packung mit Kippen hin.
Natalie nahm sich eine und Pepper gab ihr und sich selbst Feuer.
„Wie sieht es aus?“, fragte er vorsichtig.
„Schlecht!“, sagte die Ärztin.
„Alle Kinder weisen Spuren von Schwerer Misshandlung und Vergewaltigung auf. Dem einen Jungen wurden sogar die Augen entfernt. Und das Bewusstlose Mädchen liegt im Koma!“
Pepper und Natalie schwiegen sich an. Keiner traute sich weiter zu reden.


Fire saß am Bett des Mädchens das Isoliert gefunden wurde.
Natalie konnte ihr den Großteil der Schläuche entfernen.
Es war eine Mixtur aus der Droge One Evil Ghost, Kochsalz Lösung, Glukose und einem Beruhigungsmittel gewesen.
Jetzt hing Sie nur noch an Kochsalz Lösung und einem Vitamin Cocktail den Pepper zubereitet hatte.
Den Schlauch hatte man ihr auch aus der Lunge entfernt. Sie Atmete gleichmäßig und Ruhig.
Fire konnte seine Augen nicht von ihr nehmen. Sie war so etwas wie seine Vergangenheit.
Er hatte damals selbst auf so einem Stuhl sitzen müssen. Immer wenn er zu einem Turnier, wie sie es damals nannten, gebracht wurde.
Revy stand mit Wendy neben ihm.
Sie wollte ihm etwas beruhigendes sagen, wusste aber nicht was.
Er dachte er hätte die Qualen von damals vernichtet als er das Waisenhaus zerstörte.
Aber nun tauchte wider jemand auf. Er grub die Bruchstücke wider aus. Setzte sie zusammen.
Und erschuf den Alptraum von neuem.
„Revy?“, sagte er, fast so als würde er danach fragen ob Sie noch hier wäre.
Sie legte ihm eine Hand auf die Schulter. Er ergriff sie sanft. Fühlte sich geborgen in ihrer Nähe.
„Danke, danke das du bei mir bist!“, sagte er.
Das Mädchen schlief.
Und Fire hoffte das es aufwachen würde.
Er hoffte es inständig.

Maria saß auf dem Bett des kleinen Asiatischen Mädchens. Ihr Name war Ling. Und Sie war 6 Jahre alt.
Mehr wusste Sie nicht.
Sie hatte keine Ahnung wo Sie herkam, wusste nicht wer ihre Eltern waren.
Sie wusste nur das Sie angst hatte.
Angst vor der Dunkelheit und den Männern die immer wider zu ihr kamen.
Und vor den Schmerzen.
Sie erzählte alles Maria. Sprach nur mit ihr. Mit niemandem sonst.
Nur ihr vertraute Sie.
„Ich weiß was du durchgemacht hast!“, sagte Maria ruhig.
„Ich wuchs in einem Waisenhaus auf. Dort hat man mir und den anderen Kindern das gleiche angetan.!“
„Weißt du warum sie das machen?“, fragte Ling. Ihre Traurige stimme hallte in Marias Kopf wider.
Es war eine Frage die Sie sich selbst immer wider gefragt hatte.
„Nein“, sagte Maria, „Ich weiß es nicht. Das ist etwas das weiß niemand!“
Die kleine Ling, deren Frage niemand beantworten konnte verfiel wider in Tränen. Sie drückte sich fest an Marias Brust.
Maria schloss ihre Armee um Sie. Sie hielt Sie fest. Wollte ihr das Gefühl von Geborgenheit geben.
Sie fühlte sich schlecht, Schuldig und einfach nur Hilflos.
Jetzt verstand Sie wie sich damals Amanda gefühlt haben musste.
Ling beruhigte sich kurz. Maria stand vom Bett auf und ging Richtung Tür.
„Ich möchte dir gerne jemanden vorstellen!“, sagte Sie mit einem Lächeln.
Sie öffnete die Tür und Ling sah neugierig zu ihr.
Maria pfiff und einige Sekunden Später betrat ein ausgewachsenes Rottweiler Weibchen das Zimmer. Sie trabte auf Ling zu und sprang vorsichtig auf das Bett.
Ling bekam angst und verkroch sich unter der Decke.
„Nein, keine Angst, Sie tut dir nichts!“, sagte Maria schnell und setzte sich mit aufs Bett.
„Sie wird dir nichts tun!“, versprach Sie und langsam zeigte Ling wider ihr Gesicht.
Sie sah die Hündin etwas erschrocken an und der Rottweiler erwiderte den Blick.
„Das ist Bruiser!“, sagte Maria.
„Ich habe Sie hergebracht damit Sie dich beschützt. Ich kann leider nicht rund um die Uhr bei dir bleiben! Ich muss dafür sorgen das nicht noch mehr solche Schiffen kommen, verstehst du?“, fragte Sie und Ling nickte vorsichtig, die Hündin nie aus den Augen lassend.
„Ist Sie gefährlich?“, fragte Ling.
Maria wollte Sie nicht belügen.
„Ja, das ist Sie, sogar sehr!“, begann Sie, „Aber dir wird Sie nichts tun. Aber jeder der dir etwas Böses will. Diese Menschen wird Sie Töten und dich beschützen! Das verspreche ich!“
Ling streckte vorsichtig die Hand nach Bruiser aus. Nicht sicher ob Maria wirklich die Wahrheit gesagt hatte.
Bruiser machte einen Satz nach vorne und ließ ihre Zunge über Lings Gesicht fahren.
Erschrocken sah Sie den Hund an und Maria hatte angst einen Fehler gemacht zu haben.
Aber dann begann das kleine Mädchen zu lachen.
„Das kitzelt!“, sagte Sie und Maria war überglücklich. Das Mädchen konnte Lachen.
Es war noch nicht alles verloren.

Reaper hatte den kleinen Jungen, der Carlos hieß mit einem Gitarren Spiel zum Schlafen gebracht.
Er hatte es geschafft das sich der Junge beruhigte. Er versprach ihm das er morgen eine richtige Mahlzeit bekommen würde.
Für heute war feste Nahrung noch zu gefährlich, wie es Natalie sagte. Irgendetwas mit Magendurchbruch hatte Sie gesagt.
Aber morgen. Dann würde Carlos so viel zu essen bekommen wie er nur wollte.
Carlos hatte vertrauen zu ihm gefasst. Er hatte ihm zwar nicht alles erzählt, da war sich Reaper sicher. Aber über etwas hatte er gesprochen.
Die Zellen Tür war zugeschweißt, weil einer der Matrosen den Schlüssel zum Schloss verloren hatte. Sie kamen oft zu den Kindern hinunter. Meistens Nachts und wenn sie betrunken waren.
Reaper wollte das Thema wechseln. Er war an solche Situationen nicht gewöhnt und wollte nichts falsches tun.
Auf die Frage hin was er gerne essen würde sagte Carlos nur das ihm alles lieber wäre als das Hundefutter das man ihnen alle paar Tage hinein warf.
Reaper konnte einfach nicht aufhören an den kleinen Jungen der gerade mal 8 Jahre alt war zu denken.
Er überlegte ob er sich heute Nacht in die Zellen schleichen sollte. Mit dem Messer war er schnell. Und die Schweine hatten es verdient.
Reaper hatte ihm Emma da gelassen. Eine Bullterrier Dame. Sie war manchmal ein richtiger Kotzbrocken, das wusste jeder hier der schon mal mit ihr gearbeitet hatte. Aber zu Kindern war Sie immer sehr Lieb. Und so musste er sich auch keine Sorgen um Carlos machen. Emma war zwar klein. Aber Sie ließ niemals jemanden durch. Jeder der sich an dem Jungen vergreifen wollte würde sein Blaues Wunder erleben. Aber vielleicht würde Blutiges Wunder besser passen.
Auf dem Gang traf er Da Bomb. Er erzählte ihm das er einem Mädchen namens Kola die Dobermann Hündin Sally zugeteilt hatte.
Der Befehl für die Hunde Zuteilung kam von Charlie. Das Hauptquartier war voll von Hunden. Sie hatten sie aus dem Dorf in Irland herbringen lassen für den Wachschutz.
Da Bomb und Reaper bogen gerade um eine Kurve auf dem Flur als ihnen das Blut in den Adern gefror.
Pepper stand da. Vor ihm das Mädchen das Sie in der Einzelzelle gefunden hatten.
Sie standen da. Pepper hielt ihr seine Glock an die Stirn. Das Mädchen drückte ihm eine Fa-Mas an die Brust, es war das Gewehr von Fire gewesen.
Beide standen da. Keiner bewegte sich. Fire stand einige Meter entfernt. Hielt seine Stetchin Pistole erhoben und zielte auf Pepper.


Fire sprach mit Revy. Er entschuldigte sich dafür das er nicht aufgetaucht war. Aber für Revy war es jetzt egal. Sie redete mit Fire. Versuchte zu verstehen was hier geschehen war.
Revy hatte sich mehr als verändert. Irgendwie hatte Sie ihre Kaltblütigkeit verloren.
Fire machte das Sorgen. Er wollte nicht das Sie so wird wie er.
Er überlegte gerade ob er Sie lieber nach hause schicken sollte, da passierte es.
Das Mädchen sprang aus dem Bett, schnappte sich Fires Sturmgewehr und rannte aus dem Zimmer.
Revy ging mit Wendy in Deckung. Fire zog aus reiner Gewohnheit seine Waffe. Er rannte ihr hinterher, sah auf den Flur hinaus, aber nirgends war Sie zu sehen.

Das Mädchen schlich weiter den Flur entlang. Alles war leer. Sie musste einen Ausgang finden. Und dann schnell von hier verschwinden.
Sie ging gerade um eine Ecke, da tauchte er auf.
Sie erhob das Gewehr und drückte es ihm auf die Brust, wollte Feuern. Aber Sie musste inne halten. Etwas kaltes wurde auf ihre Stirn gepresst. Der Lauf einer Pistole.
Vor ihr stand ein Mann. Groß und Bärtig. Er hatte Übergewicht. Er trug eine Grüne Camoflage Hose, Springerstiefel und ein Schwarzes Shirt. Seine Rasierte Glatze wurde von einem Schwarzen Kopftuch verdeckt und seine Augen von einer Sonnenbrille geschützt.
Sie standen da. Keiner bewegte sich. Keiner zeigte eine Regung.
„Wenn ich du wäre“, begann der Mann ruhig, „Dann würde ich das Gewehr fallen lassen und zurück ins Bett gehen. Du brauchst deine Infusionen. Dein Kreislauf ist noch nicht ganz richtig am laufen. Und außerdem...“, er drückte jetzt die Pistole etwas fester auf ihre Stirn, „Habe ich keine Lust ein kleines Mädchen zu erschießen. Es ist deine Entscheidung. Leben oder Sterben wir beide heute?“
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