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Black Lagoon 3-Shadow of the Soul

GeschichteAbenteuer / P18 / MaleSlash
13.01.2009
02.03.2010
13
19.202
 
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13.01.2009 3.498
 
Es war das Paradies auf Erden, so fand Da Bomb, und rauchte genüsslich seinen Joint weiter.
Vor einigen Tagen war ein Schiff aus Jamaika in den Hafen eingelaufen. Die I.R.A. Kontrollierte jedes Schiff sehr genau. Nicht das wider Söldner auftauchten.
Der Kapitän des Schiffes, ein Farbiger der sich Moejoe nannte hatte ihm einen guten Preis gemacht. Ein halbes Kilo Marihuana für gerade mal 50 Dollar. Es war günstig. Und verdammt gut.
Er lag in einem Sonnenstuhl mitten im Hafen und sonnte sich.
Spider und Maria liefen im Bikini herum und spähten mit Feldstechern auf das Meer hinaus. Sie ließen sich nicht Stören von den Pfiffen einiger Seemänner die bewundern auf ihre knapp bekleideten Körper sahen.
Pepper stand am Grill den er aufgebaut hatte und kümmerte sich um die Zubereitung von frischen Meeresfrüchten und Haifisch Steaks die er erst am Morgen zu einem sehr günstigen Preis auf dem Markt gekauft hatte. Mit einer Zigarette im Mundwinkel, einer Flasche Bier in der einen und einer Grillzange in der anderen Hand, stand er da, trug eine Schürze mit der Aufschrift >BBQ KING<
und kämpfte gegen den Rauch an der ihm in die Augen stach.
Ein Torpedo Boot kam mit hoher Geschwindigkeit auf den Hafen zu. Es war bewaffnet, aber die Soldaten beunruhigte es nicht. Das Schiff war Stadt bekannt und stellte keine Bedrohung dar.
Das Torpedo Boot wurde langsamer und legte am Hafen an.
Von unter Deck kam ein Mann zum Vorschein der verführerisch Spider anlächelte.
„Hallo Spider, wie geht’s den so?“
„Hallo Big Daddy!“, sagte Sie zu Dutch und warf sich ein wenig in Pose um Sexy zu wirken. Was aber bei ihrem Aussehen nicht nötig gewesen wäre.
„Wie ich sehe musst du mal wider hart arbeiten. Mein armes Mädchen!“, sagte er.
Sein Blick wanderte von Oben nach Unten.
Spider war knapp 1,75m groß, hatte lange Braune Haare mit einem leichten Ansatz von Locken.
Ihren Spitznamen hatte sie von ihrem Lieblings Tier erhalten. Der Spinne. Sie hatte sich die gesamte Rechte Körperhälfte mit einem Spinnen Netz Tätowieren lassen. Es ging von ihrem Fuß bis hin zu ihrem Hals und ein Stückchen die Wange hinauf. Sie hatte Braune Augen und eine Oberweite die schon Mehr als ausladend war.
Sie stand da, direkt vor Dutch, der sich schon langsam Erotische Gedanken machte, in einem Knappen Schwarzen Bikini und ihrem Sturmgewehr in der Hand.
„Oh die Arbeit ist wirklich sehr hart! Aber jetzt wo ich dich sehe mein Süßer, wird mir der Tag versüßt mit einer Tasse“, sie begann sich leicht über die Hüfte zu streicheln, „Köstlicher Heißer Schokolade!“, und begann sich über die Lippen zu Lecken.
Die beiden sahen sich Lüstern an. Die Luft Brannte fast zwischen den Beiden und die Atmosphäre knisterte als sie sich in die Augen blickten, wofür Dutch sogar extra seine Sonnen Brille abnahm.
„Nehmt euch gefälligst ein Hotel Zimmer!“, sagte Maria genervt. Jeden Tag Kam Dutch mit neuen Lieferungen an und jeden Tag gab es dasselbe Theater zwischen den Beiden.
„Soll das heißen ich bekomme frei!“, sagte Spider aufgeregt.
Maria konnte nicht mehr. Pepper war durchgehend am grinsen, seit dem die Unterhaltung angefangen hatte. Und Da Bomb sah im Moment nur zwei Große Rosa Kaninchen die am flirten waren. Was aber für ihn nichts besonderes mehr war. Solche Dinge sah er öfters.
„Wenn ihr beiden dann endlich ruhe gibt dann ja!“, schrie Maria und Spider schnappte sich ihre B.D.U. Hose und verschwand mit Dutch.
„Dutch wenn ich meinen Unteroffizier Schwanger zurückbekomme kannst du was erleben!“, rief Sie den Beiden hinterher, mehr Scherz, als ernst.
„Keine Sorge Leutnant! Ich habe Kondome dabei!“, rief Spider zurück.
Maria konnte nicht mehr. Es war als Scherz gemeint. Aber anscheinend hatten die beiden wirklich was mit einander.
Pepper bekam sich vor lachen nicht mehr ein. Und Da Bomb fragte sich wie wohl Kondome für große Kaninchen Aussahen.

Das Schiff war in den Hafen eingelaufen. Über das Funkgerät kam die Meldung das es neuen Treibstoff brauchte, meldete Barry.
Eine reine Quälerei für Maria.
Sie musste sich dafür wider ihre Uniform anziehen. Sie war die Hitze von Thailands Süden nicht gewöhnt und es machte ihr ziemlich zu schaffen.
Zusammen mit Pepper und Da Bomb inspizierten sie das Schiff das aus Brasilien kam.
Der Kapitän lief ihnen immer wider aufgeregt hinterher und redete auf Portugiesisch. Aber keiner von ihnen verstand ihn. Eine etwas merkwürdige Art, da Barry ihnen gesagt hatte das der Kapitän sich am Funkgerät auf Englisch gemeldet hatte.
Der Mann beruhigte sich wider als Pepper ihm sein Fa-Mas ins Gesicht hielt.
Maria war mit einem Bolzen Schneider  bewaffnet und öffnete immer wider Stichhaltig Container die vom Zoll bereits verschlossen waren. Aber sicher ist sicher.
Sie fanden einige Kisten mit Klamotten. Dosen Suppen von einer unbekannten Firma und einen ganzen Container der bis oben hin gefüllt war mit Vibratoren und anderem Sex Spielzeug. Bei letzteren mussten Pepper und Da Bomb lachen. Einer der Kartons die Maria sich genauer ansehen wollte fiel herunter und plötzlich lag Sie in einem Meer aus Bunten Gummi Genitalien.
„Schnauze ihr beiden!“, schrie Sie ihre Soldaten an. Die wurden schlagartig still. Doch als Sie sich umdrehte machten die Beiden etwas anstößige Gesten in ihre Richtung.
Maria wollte gerade einen weiteren Container öffnen. Da hörte Sie Geräusche, direkt aus dem Behältnis daneben.
Auch Pepper und Da Bomb blieb es nicht verborgen. Und auch nicht dem Kapitän.
Er begann wild mit den Armen zu fuchteln. Sagte aufgeregt fremde Worte und holte schließlich ein Ganzes Bündel Dollar Noten aus seiner Tasche.
Sie ließen sich davon nicht beirren. Pepper setzte den Mann mit Handschellen fest und seine Mannschaft sah besorgt zu.
Maria zerschnitt das Schloss und die Plombe  vom Zoll. Langsam öffnete Sie die Tür, während Pepper und Da Bomb ihr Feuerschutz gaben.
Ein grausamer Gestank entwich nach draußen der Maria Übelkeit bereitete.
Die Türen waren geöffnet, doch im Dunklen Container in dem kaum Licht fiel war nichts zu sehen.
Maria wollte gerade ihre Taschenlampe einschalten. Da sah Sie etwas. Es waren zwei Leuchtende Gelbe Augen. Sie funkelten Sie wütend an. Ein lautes Grunzen erklang. Und das Wesen stürmte auf Maria zu.
Sie Sprang zur Seite und wich ihm aus. Es kam direkt auf Da Bomb zu. Er stand da. Vollkommen ruhig. Eine Nachwirkung des Marihuana und bewegte sich nicht.
Dann zog er blitzschnell seine Glock 17 und schoss.
Es begann zu wanken und rutschte schließlich leblos vor Da Bombs Füße.
Die drei sahen sich beunruhigt an. Das Wesen lag tot vor ihnen. Es hatte einen Kopfschuss erlitten und bewegte sich jetzt nicht mehr.
Es war ein Wildschwein!

Der rote GTO war in einem kleinen Dschungel, zwischen der Stadt und der Church of Violence, abgestellt und bewegte sich auf und ab.
Dutch packte Fest die Hüften von Spider. Anfangs noch vorsichtig, aber Sie forderte es etwas härter.
Laut stöhnend bewegte Sie sich auf und ab und genoss die Behandlung des Vietnam Veteran.
Sie Trug nur noch ihr Bikini Oberteil und selbst das begann sich langsam zu lösen.
Das fröhliche Treiben wurde jäh unterbrochen als das Funkgerät anfing zu knistern und sich kurz darauf Maria meldete.
„Spider bitte kommen!“, erklang es. Aber die beiden Ignorierten es.
„Spider bitte kommen!“, erklang es schon wider.
Spider begann laut zu Schreien. Dutch hingegen genoss es lieber still für sich.
Sie holte kurz Luft, stieg von ihm herunter und griff nach dem Funkgerät.
„Spider soeben gekommen!“, sagte Sie spöttisch in das Funkgerät und auch Dutch konnte sich das grinsen nicht verkneifen.
„Red keinen Scheiß!“, brüllte Maria.
„Komm sofort wider her! Wir haben Probleme!“
„Habe verstanden, mache mich sofort auf den Weg!“, sagte Sie.
Sie zog sich schnell wider an und Dutch startete den Wagen.


Fire trug gerade einen weiteren Karton in die Wohnung, die er und Revy jetzt bewohnen würden.
Und er hoffte inständig das er bald alles rein getragen hatte.
Revy stand da, dirigierte ihn herum und wiegte Wendy sanft in ihren Armen.
„Die CDs kommen da herüber! Und das Geschirr in die Küche!“, sagte Sie und Fire war schon am verzweifeln. Er vermisste die Zeit wo sie sich noch die Kleider vom Leibe gerissen hatten und es wie die Tiere auf dem Boden getrieben hatten. Nichtsdestotrotz, liebte er seine Familie. Und besonders seine kleine Wendy.
„Fire bitte Melden!“, erklang es aus dem Funkgerät an seiner Hüfte und er erkannte die Stimme von Maria.
„Hier Fire, was gibt es?“
„Alarmstufe Rot! Unten am Hafen!“, sagte Sie.
„Komme sofort!“


Der Militär Jeep fuhr in den Hafen und Fire konnte schon von weitem hören das seine Leute in Schwierigkeiten waren.
Spider und Dutch tauchten auf . Sie rannten aus einer Gasse zwischen zwei Lagerhäusern heraus.
Panik stand in ihren Gesichtern. Und Sie rannten als wäre der Teufel hinter ihnen her.
Aber es war nicht der Teufel. Fire brauchte einen Moment um zu realisieren das es zwei Löwen Weibchen waren.
„Erschieß sie! Verdammt nochmal, Knall sie ab!“, schrie Spider.
Fire griff nach seinem Gewehr auf dem Beifahrer Sitz und legte an.
Er verpasste den Raubkatzen ein halbes Magazin und sie fielen blutend um. Blieben schwer atmend liegen und starben schließlich.
Spider und Dutch fielen keuchend um. Sie rangen nach Atem und hatten Probleme sich zu beruhigen.
„Was zum Teufel ist den hier los!“, schrie Fire und kurz darauf kam eine Gruppe seiner Leute um die Ecke. Sie hatten die Gewehre angelegt und suchten die Tiere. Entspannten sich aber kein bisschen als sie die beiden Toten Löwen am Boden sahen.
„Alles...voller...Raub...Tiere!“, keuchte Spider und Fire fuhr weiter Richtung Docks.
Er hielt den Wagen an und stieg mit vorgehaltener Waffe aus.
„Alles in Ordnung!“, schrie Maria vom Schiff aus zu ihrem Bruder.
Fire betrat die Gangway und dann das Schiff.
Rund 30 Mann seiner Leute waren anwesend. Und auf dem Boden hockte ein gutes Dutzend Matrosen und deren Kapitän in Handschellen gelegt.
„Was ist Passiert?“, fragte er als Maria auf ihn zu kam. Er sah in ihrem Gesicht das Sie nervös war und die Anspannung zeichnete sich deutlich in ihren Augen ab.
„Wir haben das Schiff kontrolliert!“, begann Sie.
„So wie immer. Und dann kam das da aus einem der Container!“
Sie zeigte auf ein totes Wildschwein, einen Keiler, der am Boden lag.
„Und wenig Später kam das da!“, sie zeigte auf einen Gorilla der durch eine Ladung Schrot erschossen worden war.
„Ist das ein Transport für einen Zoo?“, fragte Fire und malte sich aus was das für einen Ärger geben würde.
„Negativ!“, sagte Maria und führte ihn in einen der Offenen Container.
„Wäre das ein Zoo Transport, dann würden die wohl kaum so was verfüttern!“
Maria schaltete eine Taschenlampe ein und beleuchtete den Container von innen.
Auf dem Boden lagen die Überreste eines Menschen verstreut. Sie waren von Tieren abgenagt worden.
„Ach du Scheiße!“, sagte Fire erschrocken und warf einen Blick zum Kapitän der verzweifelt  um sich blickte.

„Gesichert!“, sagte Pepper und Da Bomb folgte ihm mit vorgehaltenem Gewehr.
Sie sicherten den Maschinen Raum ab. Seit dem sie die Leichen gefunden hatten, war es klar.
Es war kein Normaler Transport gewesen. Hier war etwas Faul. Und man konnte es förmlich schon Riechen.
Es stank vor Tod und Fäkalien. Ein deutlicher Verwesungsgeruch lag in der Luft.
Pepper und Da Bomb sicherten weiter die Räume und Fire, Maria, Spider und Reaper folgten.
In einem Lagerraum unter Deck fanden sie ungewöhnlich viele Säcke mit Trockenfutter für Hunde.
Aber die Tiere in den Containern waren mit Menschenfleisch gefüttert worden. Und einen Hund konnte man hier nirgends entdecken.
Maria schnitt die Schlösser weiterer Lagerräume auf. Sie fanden Waffen, Drogen und Kisten Weise DVDs. Sie waren unbeschriftet und keiner konnte sagen was auf ihnen drauf war.
Der Gestank nach Fäkalien und Verwesung wurde immer stärker.
Die Soldaten fanden sich vor einem Schweren Stahlschott wider. Mehrere Vorhängeschlösser waren daran befestigt. Maria schnitt eines nach dem anderen auf. Das Schwere Tor wurde von Reaper und Pepper aufgeschoben.
Der Gestank wurde schlimmer. Das quietschende Tor bewegte sich nur langsam.
Da Bomb und Maria stürmten hinein. Die Gewehre erhoben und Feuer bereit.
Da Bomb fiel das Gewehr aus den Händen. Maria drehte sich weg und musste sich übergeben.
Pepper und Reaper waren Starr vor Schreck. Und Fire konnte nicht glauben was er da sah.
Es waren Kinder. Kinder die in einem Käfig gehalten wurden wie Hunde in einem Zwinger.
Blass, dürr, verschmutzt mit Blut und Dreck.
Sie hockten in einem Robusten Käfig und blickten die Soldaten angst erfüllt an.
„Gott steh uns bei!“, flüsterte Maria und Fire bekam weiche Knie.


In der Praxis von Natalie Burgherr klingelte das Telefon. Sie saß an ihrem Schreibtisch, arbeitete gerade an einer Liste mit Medikamenten die Sie noch bestellen musste.
Etwas abwesend griff Sie blind nach dem Hörer und hob ab.
„Hier ist die Praxis von Doktor Burgherr. Momentan sind wir nicht zu erreichen. Bitte...“
„Lass den Scheiß!“, hörte Sie die Stimme von Fire am anderen Ende.
„Komm zum Hafen, schnell, wir haben hier echte Probleme!“


Natalie wurde unter Deck geführt und der Geruch bereitete ihr Übelkeit. Die Soldaten die Oben Wache standen wollten mit ihr nicht darüber reden.
Sie erreichte den Lagerraum und traute ihren Augen nicht.
Es war eine Art Käfig. Die Tür wurde zugeschweißt damit niemand rein oder raus konnte.
Da Bomb hatte einen alten Schneidbrenner nach unten geschleppt und war nun dabei die Tür zu öffnen.
Maria, Spider und Reaper saßen vor den Gitterstäben. Sie sprachen beruhigend auf die Kinder ein. Einige von ihnen hatten vertrauen gefasst und waren näher gekommen.
„Keine Angst meine kleine!“, sagte Maria zu einem kleinen Asiatischen Mädchen.
Sie hockte auf dem Boden, etwa zwei Meter vom Gitter entfernt. Sie war sich nicht sicher ob Sie der Fremden Frau mit den Roten Haaren trauen sollte.
Das kleine Mädchen war eines der Wenigen Kinder die etwas Mut hatten. Die meisten verkrochen sich in den ecken. Sie waren Unterernährt. Die spärlichen Kleider die sie trugen waren nur noch Lumpen.
Die Angst stand ihnen ins Gesicht geschrieben.
Es waren 11 Kinder gewesen. Alter und Geschlecht konnte man  größtenteils nicht bestimmen.
Sie hatten alle lange Haare die bereits verfilzten. Unter Dreck und Blut konnte man einfach nichts mehr erkennen.
Drei der Kinder bewegten sich nicht.
Eines saß in der Ecke, an die Wand gelehnt.
Zwei weitere lagen auf dem Boden. Bei keinem konnte man sagen ob Sie noch lebten oder bereits Tot waren.
„Hast du Hunger?“, fragte Maria und das kleine Mädchen mit den ängstlichen Augen nickte vorsichtig.
Maria holte eine Tafel Schokolade aus ihrer Jacke. Sie war schon aufgeweicht, aber das störte nicht.
Sie brach ein Stück ab und reichte es dem Mädchen durch die Gitterstäbe. Nur zögerlich griff Sie danach. Kam aber auch immer näher. Sie fasste die Schokolade und setzte sich näher an Maria heran.
Auch die anderen Kinder kamen jetzt näher. Maria verteilte Schokolade an jeden der sich an Sie heran traute. Die Kinder bemerkten langsam das die Fremden ihnen nichts Böses wollten.
„Seid ihr von der Polizei?“, fragte ein kleiner Junge Reaper.
„Wir sind Freiheitskämpfer!“, sagte Reaper vorsichtig. Er wollte den Jungen nicht belügen, ihn aber auch nicht verschrecken.
„Freiheitskämpfer?“, fragte der Junge leise und Reaper sagte: „Ja, mein Kleiner! Wir Kämpfen für die Freiheit!“
Der Junge sah in an, bekam langsam Tränen in den Augen. Er sprang an das Gitter, seine Schmalen Finger umklammerten die Stäbe. Fast schon Hysterisch begann er zu wimmern und zu betteln.
„Holt uns hier raus, bitte! Ich will hier raus!“, schrie er.
Reaper umfasste vorsichtig die Hände des Jungen, sprach beruhigend auf ihn ein.
„Das Machen wir! Wir holen euch hier raus und dann seid ihr Frei! Wir werden dafür sorgen das euch niemand mehr etwas tut!“
„Versprichst du es?“, fragte der Junge weinend.
„Ja!“, sagte Reaper der jetzt auch die Tränen nicht mehr abhalten konnte.
„Ja, ich verspreche es im Namen Gottes. Ich beschütze dich. Ich werde es nicht zulassen das dir jemand etwas antun wird!“
Natalie stand da. Beobachtete die ganze Szenerie. Sie war Fassungslos. Noch nie in ihrem Leben hatte Sie etwas so grausames gesehen. Kinder wurden hier wie Tiere gehalten.
Da Bomb hatte es fast geschafft. Er war die ruhe selbst, aber das Täuschte nur.
Er hatte einen solchen Hass das es ihm schwer fiel ihn zu verbergen.
Der Schneidbrenner durchtrennte das Letzte Stück und die Tür war offen.
Reaper hechtete in den Käfig hinein. Er schloss den Jungen in seine Arme, drückte ihn behutsam an sich.
„Ich hole dich hier raus!“, sagte er und trug den Jungen aus dem Maschinen Raum hinauf an Deck.
Andere Soldaten folgten ihm. Jeder nahm eines der Kinder und brachte es an die Frische Luft.
Nach dem alle Kinder draußen waren die noch bei Bewusstsein waren betraten Pepper und Natalie den Käfig.
Drei der Kinder bewegten sich nicht.
Pepper untersuchte ein Mädchen das am Boden lag. Er drehte Sie um, blickte aber sofort wider weg.
Sie hatte bereits begonnen zu verwesen.
Natalie kümmerte sich um einen kleinen Jungen. Auch er bewegte sich nicht, hatte aber einen Puls. Schwach, aber er lebte.
Um seinen Kopf war eine Bandage gebunden die seine Augen bedeckte. Sie war verkrustet von Blut und Dreck. Natalie hatte eine Böse Vorahnung.
Pepper untersuchte ein Mädchen das in einer Ecke saß.
Schwacher Puls, Flache Atmung.
Sie hatte erweiterte Pupillen und eine schwere Platz Wunde am Kopf.
Pepper war nur Sanitäter. Kein Fachlich ausgebildeter Arzt. Aber er konnte schon jetzt sagen das es um Sie schlecht stand.


Der Schlag kam unvorbereitet. Er traf das Kinn und der Kapitän ging zu Boden.
Fire hatte begonnen seiner Wut freien Lauf zu lassen. Die Mannschaft blickte hilfeflehend um sich.
Aber die Soldaten empfanden nur Hass für sie.
Soldaten kamen von unten. Sie trugen die Kinder in ihren Armen aus dem Käfig hinaus.
Die Kinder begannen zu blinzeln als sie die Sonne sahen. Niemand konnte sagen wie lange sie in diesem Kerker waren.
Langsam begannen sich ihre Augen an das Tageslicht zu gewöhnen.
Dann brach Panik aus.
Die Kinder Schrien. Versuchten sich weg zu reißen. Wollten fliehen.
Der kleine Junge den Reaper auf dem Arm trug schrie immer wider.
„Nein! Nicht zu den Männern! Bitte nicht, ich will nicht!“
„Ganz ruhig!“, sagte Reaper, „Wir bringen euch in Sicherheit. Die Männer werden euch nichts mehr tun!“
Er trug zusammen mit den anderen die Kinder nach unten in den Hafen. Er übergab den Jungen in die Hände einer Frau. Sagte dem Jungen das er gleich wider kommen würde.
Er ging zurück auf das Schiff. Er zog sein Messer und stürmte auf den Kapitän zu.
„Du verdammter Bastard!“, schrie er und Attackierte ihn.
Fire griff sich seinen Arm und versuchte seinen Nahkampf Experten unter Kontrolle zu bringen.
„Nicht vor den Kindern!“, sagte Fire und deutete auf die kleinen die jetzt unten im Hafen auf dem Boden saßen und gebannt zu ihnen hinauf schauten.
Reaper tat sein Messer zurück. Aber seine Wut war nicht gestillt.
Er ging zurück und sprach weiter mit dem Jungen.
„Fire!“, rief Spider und kam eilig auf ihn zu gerannt.
„Eines der Kinder sagt das noch ein Mädchen auf dem Schiff ist!“, sie war außer Atem und ihre Stimme war nur ein Keuchen.
„Wo?“, fragte er und Spider konnte ihm nur sagen das es sich irgendwo im Maschinenraum befinden sollte.
In einer Einzelzelle, hinter einem schweren Stahltor.


Dutch stand im Hafen. Er sah die Kinder an und musste an seine zeit in Vietnam denken.
Betrübt schüttelte er den Kopf. Er hatte nichts dagegen wenn man Menschen Tötete. Irgendeinen Grund gab es schließlich immer. Geld, Macht, Rache!
Nur einige Gründe. Aber sich an Kindern zu vergreifen, das passte ihm einfach nicht in den Kopf.
Von weitem sah er schon Autos auf den Hafen zusteuern.
Es waren Hotel Moskau, Rock und Anne.
Fire hatte sie um Hilfe gebeten.
Die Kinder mussten in das Neue Hauptquartier der I.R.A. gebracht werden.
Eine Aufgabe, um die sich der Transporter nicht riss.


Am anderen Ende des Maschinenraumes fanden die Soldaten mit Fire an der Spitze eine weitere Stahltür. Auch sie wurde zugeschweißt. Da Bomb machte sich sofort an die Arbeit.
Der Stahl wurde durch die Hitze zerschnitten und mit drei Mann, Pepper, Da Bomb und Fire, wurde sie weggetragen. Scharniere zum Öffnen gab es nicht mehr. Man hatte sie hermetisch abgeriegelt.
Auf einem merkwürdigen Konstrukt saß ein kleines Blondes Mädchen. Sie trug keine Kleider, war nicht älter als sieben oder acht Jahre alt. Hände und Beine waren an einem Toiletten Stuhl gekettet.
Verschiedene Infusionsschläuche steckten in ihrem Körper.
Ihre Augen waren geschlossen. Ein Beatmungsgerät war an Sie angeschlossen der über einen Schlauch, durch ihren Mund, in ihren Hals führte.
An einem Tropf hing eine Flasche mit einer Roten Flüssigkeit.
Fire erkannte es sofort.
The One Evil Ghost!
Er wollte die Schläuche herausreißen. Aber Pepper hielt ihn zurück.
„Nicht! Damit kannst du Sie umbringen!“, sagte er und musste seine ganze Kraft aufwenden um ihn zurück zu halten.
Aber Fire verstand nichts mehr. Er war nicht mehr da. Er war an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit.
Er war wider 8 Jahre alt. Und ein Mann im Weißen Kittel schnallte ihn auf genau diesen Stuhl.
Es war der Selbe Stuhl gewesen, wie der, den er jetzt sah!
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